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  1. #1
    Wolfric
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    Wolfrics Wegelagerer (SC)

    Moin!
    So, bevor es gleich heißt:" Iih der will einen pösen und destruktiven Charakter spielen, Hängt ihn auf!" kann ich sagen das es mir durchaus bewusst ist das so ein Konzept nicht bei allen gut ankommt. Allerdings will ich das ganze so spielen das meine Mitspieler OT entscheiden ob sie auf den Überfall eingehen, meinen Charakter (IT!!) vermöbeln oder sich während er abgelenkt ist einfach aus dem Staub machen (Ich habe mir das so vorgestellt das ich dann auf den Weg oder einfach aus den Büschen trete und dann irgendwas in Richtung "Guten Tag dies ist ein Überfall. Wenn Ihr Bitte so freundlich wärt mir eure Besitztümer zu überreichen, dann wär ich nicht gezwungen eure Gedärme in der Gegend zu verteilen..." zu sagen. (Nicht wortwörtlich, ist klar warum,oder? oder sonst wie herumzu monologisieren sodass mein Gegenüber Zeit hat zu entscheiden ob er/sie sich auf dieses Spielangebot einlassen will. (BTW: sollte man eventuell eigene "Beute" mitbringen damit sich niemand beschwert weil sein Spielgeld OT weg ist?) Ausserdem will ich den Charakter so spielen das es gute Chancen gibt das Ausrauben zu umgehen(später mehr).

    So zum Charakter: der Kerl heisst Wolfric und betreibt die Räuberei weil es für ihn der beste Weg ist seine Brötchen zu verdienen da er aufgrund von kleinen psychischen Macken für keine Arbeit zu gebrauchen ist. als Macken hatte ich mir gedacht das er bei den unpassensden Gelegenheiten (beim Überfall) anfängt wegen irgendeiner Kleinigkeit Selbstgespräche führt die ihn so stark ablenken das seine Opfer entkommen können (würde ich machen wenn das pontentielle Opfer keine Lust aufs ausgeraubt werden hat).
    Als Gewandung hat ich an eine Tunika und ein Bundhose gedacht (braun oder grün) auf dem Kopf einen Eisenhut, (dengel ich gerade zusammen)den ich vielleicht mit einer Feder oder ähnlichem verschönern wollte, einem Speer oder einer Saufeder als Waffe und etwas langem mantelartigen. Wobei das letzte noch nicht ganz feststeht da ich noch keine Idee habe was es da gibt was einigermassen altertümlich aussieht.

    Zum Hintergrund: Wolfric stammt aus einer Familie die vom Köhlern und gelegendlichem Wildern lebt... und ist der einzige Überlebende eines Massakers (ne, war nur Spass ich bin ja nicht doof).
    Allerdings stellte er recht früh fest das ihm aus erste garnicht und das zweite kaum lag und zog deshalb aus um etwas zu finden mit dem er sein Geld verdienen wollte. Nach langer erfolgloser Suche fing er an aus Geldnot Wegelagerei zu tätigen und stellte fest das sich damit ganz passabel Geld abgreifen lässt und wurde daraufhin "professioneller" Wegelagerer. Während seiner "Karriere" kam es allerdings zu einem Vorfall in den ein Streithammer, ein wütender Bestohlener und Wolfrics Kopf involviert waren und dem er seinen Hang zum Monologisieren und ein extrem schlechtes Gedächtnis verdankt. Außerdem setzt er seitdem nur sehr ungern seinen Helm ab.
    Ach Ja: das mit dem psychischen Knacks soll aber keinesfalls Slabstick- oder Fluch-der-Karibik-mäßig rüberkommen.

    So jetzt seit ihr dran: ist das so machbar oder ein Konzept-Totalausfall?

    Her mit der Kohle... Äh, den Verbesserungsvorschlägen!
    MFG Wolfric
    Was kann schöner sein am Siegen,
    als fürs Töten Geld zu kriegen?

  2. #2
    Cartefius
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    Das Hauptproblem bei solchen Konzepten sehe ich darin, dass es dir auf den meisten Cons vermutlich an geeigneten Opfern mangeln wird, denn das wären ja fast ausschließlich Spieler, und die gehen auf den meisten Cons nicht alleine und leichtbewaffnet in den Wald.

    Deswegen würde ich empfehlen, den Akt des Überfalls nicht unbedingt als zentrales Spielkonzept zu sehen, sondern auch ausreichend Alternativen einzuplanen.

  3. #3
    Wolfric
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    Was ich mir auch vorstellen könnte als Alternative zum Raub wären Dinge wie Trickbetrug(aber wie?) oder bezahlter Schläger(wen verkloppen?). Dieben erscheint mir nicht so gut weil umstritten und mein Charakter IT das nicht hinbekäme.
    EDIT: Aber sonst ist die Idee in Ordnung?
    Geändert von Wolfric (29.06.2015 um 21:27 Uhr)

  4. #4
    Sadayori
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    Das Problem, das ich bei dem Konzept sehe, ist, dass du damit einer von den Bösen bist. Als Räuber kannst du kaum mit den anderen Spielern spielen, die verhauen dich ja. Das einzige was mir da plausibel erscheint, wäre, dein Räubertum geheimzuhalten und dich stattdessen als Waldläufer oder Jäger vorzustellen. Vielleicht kannst du so als "Waldkundiger" sogar mal als Führer von einzelnen anderen Spielern mit denen in den Wald und sie dort niederschlagen oder bedrohen. Natürlich bist du ab da auch wieder der Böse, solange du deine Opfer nicht tötest und es dementsprechend Zeugen gibt. Finde ich insgesamt schwierig, man kann halt schlecht aktiv Leute überfallen und gleichzeitig beim plot mitmachen.
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  5. #5
    oliverp
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    Die Grundiedee mag ja ganz charmant sein, aber gleichbewehrt und stärker gerüsstet bist du nach nach der ersten Räuber-Begegenung (Normalspieler) Matsch; Was danach? In die Taverne? Dann kommt der Versuchsräuber rein und dann macht der dann Player? Mit Trickbetrug? Da soll jemand mehr drin sehen als "der nächste NSC"?
    Sorry, ich seh da einen Funktionalwert von vll 30 Minuten so lange siehts man vll den nächsten Gegner in dir. Welches Faschspiel willst du den Machen? Den Großen Würfeltauscher? Semi oder full? Card under? Card over? Jumper10? Reeback? Oder lieber den Tesslaloha? Für die Alle muß man recht fitt sein, und das sind Grundhandgriffe, fürs Larps allein klaptt da Keiner allein.
    Und wenn Du erst dort startest und es dir gelingt- was dann? Du hast dann eine Rolle die entweder verprügelt oder ignoriert wird.

    Ich würd da lieber wieder von vorn anfangen mit den Gedanken.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  6. #6
    Gerwin
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    Als jemand der derartige Konzepte seit Jahren besteht:

    Funktioniert. Also der Räuber (vom Falschspieler würde ich die Finger lassen). Ein derartiges Konzept setzt erwachsene Mitspieler (also Menschen die in ihrer Reaktion nicht zwischen NSC und SC unterscheiden) voraus, und im besten Fall mindestens zwei Lager. Von der Slapstickvariante (Streithammer gegen Kopf) würde ich allerdings extrem abraten. Wenn so ein Konzept funktioniert dann zumindest halbwegs ernsthaft. Außerdem stellst du so den Personen die so etwas als ernsthaftes Konzept betreiben ein Bein. Aus meiner Sicht keine gute Idee.

    Für den Fall das sich dass Con nicht nach deinen Wünschen entwickelt (zu viele "Höhöhö....nehm ich nicht ernst...ich bin doch Zauberer Fitzelwitz" Spieler, zu wenige Überfallmöglichkeiten, zu geringes Level an Realismus) hilft es entweder einen Zweitcharakter parat zu haben oder zumindest (!) eine nicht-wegelagernde Zweitbeschäftigung.

    Außerdem ist die Auswahl deiner Cons natürlich wichtig als bei Rytterin Kunigunde und Zauberer Fitzelwitz. Ein Con bei dem auch nur 20 Prozent deiner Wachzeit aus aktiverer Wegelagerei bestehen würden ist (leider) selten.
    Geändert von Gerwin (30.06.2015 um 06:07 Uhr)

  7. #7
    Spiegelberg
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    Hallo,
    ob das ganze und wie das ganze funktioniert, hängt ein wenig davon ab, was du wirklich willst: wenn es dir tatsächlich darum geht, andere SC auszurauben, würde ich mich meinen Vorschreibern anschließen (zumal ich es etwas komisch fände, den Kerl, der mich vorhin überfallen hat, zufällig im Zeltlager wieder zu treffen. Und ein ganzes Con im Wald zu verbringen ist... nunja, nicht jedermanns Sache)
    Wenn es dir nur darum geht, einen moralisch fragwürdigen Charakter zu spielen, ist das schon eher möglich und kann durchaus bereichernd sein - solche Konzepte wurden schonmal hier
    Gauner, Streuner und Halunken - Eine Ideensammlung
    und gegen Ende auch hier (wenn ich mich richtig erinnere)
    Aufbau einer Halunkenbande
    besprochen.
    Wie gesagt, hängt ein wenig davon ab, worum es dir bei der Idee geht.

    Lg, Spiegelberg, selbst moralisch zweifelhafter Charakter
    "And so LARPing was born! Dignity died shortly thereafter."The Spoony One, reviewing "Mazes and Monsters"

  8. #8
    Jeremias
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    Vor allem auf Grosscons können solche Konzepte eigentlich ganz gut funktionieren. Auf vielen kleineren Cons wirds schwierig. Der prototypische Abenteuercon lädt nicht dazu ein, allein und unbewaffnet im Wald zu spazieren. Und das bräuchtest du, denn schon bei zwei bewaffneten siehts schwierig aus. Magier und Entsprechendes zähle ich hier mal als bewaffnet, ein Schlafzauber vermiest dir auch schnell das Leben.
    Und das hat gar nichts zu tun mit "Unterscheiden zwischen SC und NSC"... Wenn man jemanden angreift, muss man mit einer harten Reaktion rechnen.

    Falschspieler kann funktionieren, kann aber auch nicht. Und wie im wilden Westen kann das auch schnell in die Hose gehen. Ist aber durchaus ein akzeptables Konzept. Ist aber auch bei den meisten Cons eher schwierig, weil du dafür halt ne Taverne und Mitspieler brauchst.

    Gedungener Schläger funktioniert. Glaubhaftes Asi-Konzept und geklärte Soldherrschaft, dann bist du dabei. Oder dann auch vor Ort sich irgendwelchen hohen Herren anbiedern? Gerne mal die fiesen Taktiken vorschlagen (gerade wenn der Geldgeber etwas moralischer ist!) und auch demonstrieren, dass man bereit ist, hinterhältig zu sein.

    Wichtig ist immer, dass der Charakter ein eigentlich funktionierendes Moralsystem hat, wo das entweder reinpasst oder wo er einen expliziten Sachgrund hat, dagegen zu verstossen. Dann wirkt Gewaltanwendung nicht wie "OT Bock gehabt", sondern passt zum allgemeinen Charakterkonzept.

  9. #9
    Nount
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    Das geht sicher - aber nur auf Großcons.
    Eigenes Spielgeld mitbringen ist dafür übrigens eine sehr gute Sache. Du möchtest deine Mitspieler ja nur IT, nicht OT ausrauben.

    Für Kleincons halte ich die Rolle für ungeeignet.
    Denn was machst du auf einem kleinen Con den ganzen Tag? Sobald du jemanden ausgeraubt hast (oder es auch nur versucht hast), kannst du dich ja nicht mehr bei den Spielern blicken lassen und am Plot teilnehmen.
    Die ausgesuchte Rolle ist nicht umsonst ein typisches NSC-Konzept. Also, es geht natürlich, wenn du den ganzen Tag im Wald sitzen und dich von anderen Spielern überwiegend fernhalten möchtest, aber dann kannst du auch gleich als NSC hinfahren.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  10. #10
    Rirak
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    Grünschnabel

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    Ich denke auch, dass das Konzept nicht vollständig abwegig ist. Auf Großcons wie dem Epic Empires kann ich es mir sogar sehr gut vorstellen, gerade als "gedungener Schläger", da gehste in die Messergasse und lässt dich anheuern Grundsätzlich ist es auch ratsam, sich vielleicht eine kleine Gaunergruppe zu suchen, denn ein Wegelagerer ist alleine eher aufgeschmissen, würde ich sagen. Das gibt ein paar Punkte auf den Überzeugen-Skill
    Für kleinere Cons solltest du dir tatsächlich überlegen, wie der Charakter abseits seines Räubertums funktioniert. Ihm wird vermutlich klar sein, dass er in zivilisiert-distinguierter Umgebung eher kleinere Brötchen backen muss, vielleicht sogar einigermaßen ehrlich sein muss. Dann lässt er sich womöglich als Söldner anheuern oder so.
    Zum Psycho-Knacks: Das kann man auf jeden Fall machen, du musst nur aufpassen, dass du nicht ungewollt zur Lachnummer wirst. Ich bin letztens einem Spieler/ Charakter begegnet, der hatte eine gute Methode, einen Knacks so zu spielen, dass man ihn seltsam findet, er einem aber nicht auf den Keks geht. Letztendlich hat er einfach nur viel seltsames Zeug geredet, aber das hatte eine ganz gute Wirkung. Wenn du etwas ähnliches machst, kann das durchaus bereichernd sein. Bei "Rumo" von Walter Moers kommt ein blutschinkischer Söldner vor, der regelmäßig Blackouts kriegt, bei denen er anfängt zu bellen und seine Kumpels ihn dann ausrauben Das geht allerdings in eine stark komische Richtung, ehem.
    Es lohnt sich aber in jedem Fall, noch weiter zu überlegen, was der Charakter macht, wenn er nicht gerade Leute überfällt oder verkloppt.

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