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  1. #11
    Wesp5
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    Zitat Zitat von oliverp Beitrag anzeigen
    Das resultiert aus diversen Hintergrundfluffs in der Entwicklung.
    Das würde mich aber jetzt doch interessieren! Mein Eindruck ist, dass Maraskan schon sehr deutlich als Japan/China im Aventurien geplant wurde, ich denke die zwei Waffen beweisen das, man aber Angst hatte, dass es dann nur so von coolen schwarzen "Tyren Nightfire" Ninjas aus Maraskan wimmeln würde. Also ein paar deutliche Bremsen gesetzt, nämlich auffallend bunte Kleidung und am besten nicht sehr asiatisch sondern mehr afrikanisch.

    So oder so wird der Maraskaner erstmal mein exotischer Zweitcharakter bleiben und noch ist nicht abzusehen, wann er das erste Mal auf einer Con auftaucht...
    Geändert von Wesp5 (08.03.2016 um 08:54 Uhr)

  2. #12
    Tee
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    Zitat Zitat von Wesp5 Beitrag anzeigen
    In der Wiki Aventuria steht dazu: "Eine direkte Gleichsetzung mit (einem leicht abgewandelten) Japan oder Asien ist inkorrekt."
    Da muss ich dich + das Wiki zitieren....

  3. #13
    oliverp
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    Zitat Zitat von Wesp5 Beitrag anzeigen
    Das würde mich aber jetzt doch interessieren!
    Gern: Das Pdeusojapan, das am Rande oft schwirrt gabs im Hintergrund so nie, wie aber so oft bei DSA haben einzelne Abenteuerautoren da manchmal Stimmungen gesetzt, die in ganz falsche Richtungen gingen. Auch wurden die Asia-ansätze mit den Jahren abgschwächt.

    Maraskan hat in in den meisten Teilen eher karibische Einflüsse als asiatische.Auch die typischen Waffen sind dort allein schon vom Preis her Exoten, die sich von den "Vorbildern"doch deutlich unterscheiden.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  4. #14
    Wesp5
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    Du meinst das Maraskan von heute liegt nur an der verschiedenen Sicht verschiedener Autoren, die zwar anfänglich eher asiatisch anfingen, aber dann abgeschwächt wurde? Wenn du da von falsch redest, gibt es eigentlich eine Oberhoheit, die sagen kann, wie ein Land im DSA ausehen muss? Maraskan scheint laut Wiki im Moment jedenfalls eine wilde Mischung zu sein: Waffen asiatisch. Gewandung afrikanisch. Gebäude asiatisch. Djungel afrikanisch oder südamerikanisch. Widerstand asiatisch oder südamerikanisch. Getränke südamerikanisch...
    Geändert von Wesp5 (08.03.2016 um 10:29 Uhr)

  5. #15
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    Ich würde da in vielen Aspekten in die selbe Kerbe hauen wie oliverp:

    Maraskaner sind schon irgendwie ein cooles Larp-Projekt (obwohl ich generell kein so großer Fan davon bin, Charaktere aus geschlossenen Settings in andere Welten zu transportieren), aber ich habe den Eindruck, mit dem was du bislang schon hast und planst segelst du irgendwie daran vorbei.

    Ich mag Maraskaner irgendwie gerne, weil sie es bei DSA geschafft haben, diverse sehr ausgelutschte Anleihen (vor allem Japan) aufzugreifen, aber derartig schräg mit anderen Elementen zu mischen, dass ein Ergebnis herauskommt, das charaktervoll und eigenständig ist, ohne die gleichen "coole Ninjas!"-Pfade zu gehen wie alle anderen auch. Ich habe auch im Larp schon einige wenige Maraskaner-Umsetzungen gesehen, die ich wirklich fesch und kreativ fand, und die bei mir den Eindruck hinterlassen haben, dass dieses Konzept tatsächlich gut umsetzbar ist und auch einen hohe Wiedererkennungswert haben kann.

    Das Problem ist allerdings, dass DSA-Regionen in vielen Fällen weitgehend ausgearbeitet wurde, ohne einen klaren Fokus auf eine visuelle Umsetzung zu legen: Ich glaube, die stilbestimmenden Personen bei der Ausarbeitung aventurischer Regionen waren und sind fast immer Schreiber, und keine Grafiker, Künstler oder Kostümbildner. Deswegen gibt es zumindest meiner Ansicht nach bei DSA extrem viele Regionen, die sich nur sehr schwer als Larpkostüm umsetzen lassen, weil sie entweder total undefiniert sind, kostümbildnerisch wenig Sinn machen, oder einfach wild Wörter und Beschreibungen zusammenpanschen die als visuelle Umsetzung keinen Sinn ergeben.
    Maraskan ist da genau eins der problematischsten Beispiele, deswegen gibt es auch kaum Artworks von Maraskanern und wenn, dann lassen sich unter ihnen kaum Gemeinsamkeiten finden.
    Wenn du da von falsch redest, gibt es eigentlich eine Oberhoheit, die sagen kann, wie ein Land im DSA ausehen muss?
    Nein, und genau das ist das Problem: DSA gibt da in den meisten Fällen keine klaren Vorgaben. Im Larp besteht aber trotzdem das ganz konkrete Problem, seinen Charakterstil klar rüberbringen zu müssen, damit die Mitspieler erkennen können, was gemeint ist, und das ggf. nicht nur vor dem Hintergrund von ein paar Dutzend DSA-Regionen, sondern auch noch ein paar hundert Regionen aus anderen gängigen Fantasyhintergründen.

    Deswegen bleibt die Frage: Was kann man als Kernelemente eines maraskanischen Larpkostüms umsetzen, damit es als solches erkennbar ist?
    Meine Vorschläge wären:
    -Kontrastreich gemusterte Stoffe. Das ist ein sehr häufig beschriebenes Merkmal, das auch sowohl zu den afrikanischen als auch zu den japanischen Vorlagen passt, weswegen ich da richtig aus dem Vollen schöpfen würde. Bedruckt, bestickt, mit Blumen, Streifen, Kringeln, Applikationen, in kontrastreichen Farben (wenn auch im Optimalfall leicht gedämpft, um nicht zu modern-industriell auszusehen) und aufeinanderprallenden Mustern.
    -Pseudojapanische Rüstungselemente. Das wären für mich relativ große, ausladende Lamellenkonstruktionen, mit bunter Kordel und dekorativen Knoten zusammengeschnürt, als Konzession für die Fantasy- und Dschungel-Elemente gerne auch aus Materialien wie Holz, Bambus, Rattan oder Schilf. Da gibt es durchaus gute Ansätze für Larprüstungen, z.B. aus Sisalmatten oder ähnlichem, und auch für einen Schild könnte ich mir da eine ähnliche Konstruktion sehr gut vorstellen. Es gab z.B. mal eine Reihe pseudojapanischer Goblins als Tabletopfiguren, die wären für mich vom Stil her genau passend:
    https://underthemountain.files.wordp...ru-goblins.jpg
    -Viele verwirrende Schichten, Details und unverständliche Kinkerlitzchen. Das können Tattoos sein, Talismane, Segensglyphen, irgendwelche Dinge wie Glitzerspiegel oder Duftbeutel zur Abwehr von Insekten und Giftviechern, alles, was irgendwie verschroben und unverständlich wirkt. In unserer Kampagne war mal der Running Gag, wenn irgendjemand über Maraskaner sprach: "Die sind doch alle verrückt, oder mordlüstern, oder beides!", was für mich das generelle Unverständnis der festlandaventurischen Kulturen eigentlich gut zusammenfasst.

    Das heißt für mich im Fazit, ich halte das Projekt für spannend und machbar, würde da aber von Grund auf neu anfangen, denn das aktuelle Outfit hätte ich im aventurischen Kontekt vermutlich noch am ehesten als mittelmäßigen Versuch einer Novadi- oder Tulamidengewandung eingestuft.

  6. #16
    Wesp5
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Nein, und genau das ist das Problem: DSA gibt da in den meisten Fällen keine klaren Vorgaben.
    Stimmt. Ich glaube, mein Bruder als alter PnP DSA Spieler und Uralt LARPer hatte mich damals auf Maraskan gebracht, als er das Gewand sah, und der Wiki Aventuria nach passt es auch super, denn es ist nunmal ein echtes afrikanisches Gewand und es sind echte südamerikanische Makramee Sachen! Was wenig hilft, wenn der Durchschnitts Spieler ein anderes Klischee im Kopf hat...

    -Kontrastreich gemusterte Stoffe. Das ist ein sehr häufig beschriebenes Merkmal, das auch sowohl zu den afrikanischen als auch zu den japanischen Vorlagen passt, weswegen ich da richtig aus dem Vollen schöpfen würde.
    Wie gesagt, da kann ich meinen jetztigen Entwurf noch mit einer knalligen gemusterten Schärpe aufpeppen und meine Eltern haben auch noch buntere afrikanische Gewänder, aber ich weiss nicht, ob ihr die sehen wollt!

    -Pseudojapanische Rüstungselemente. Das wären für mich relativ große, ausladende Lamellenkonstruktionen, mit bunter Kordel und dekorativen Knoten zusammengeschnürt, als Konzession für die Fantasy- und Dschungel-Elemente gerne auch aus Materialien wie Holz, Bambus, Rattan oder Schilf.
    Wie gesagt, mein Charakter soll nicht primär ein Kämpfer sein...

    ...und auch für einen Schild könnte ich mir da eine ähnliche Konstruktion sehr gut vorstellen.
    ...aber das war das erste, was ich mir nach dem Battleday überlegt hatte. Tatsächlich hatten die Chinesen nämlich runde Schilde aus Rattan und auch in einem meiner Wuxia Lieblingsfilme kommen die gegen Bogenschützen und Katanas zum Einsatz! Da muss ich aber erstmal sehen, woraus man sowas bauen kann und ob das dann nicht wieder zu sehr nach Profi-Kämpfer aussieht.

    -Viele verwirrende Schichten, Details und unverständliche Kinkerlitzchen. Das können Tattoos sein, Talismane, Segensglyphen, irgendwelche Dinge wie Glitzerspiegel oder Duftbeutel zur Abwehr von Insekten und Giftviechern, alles, was irgendwie verschroben und unverständlich wirkt.
    Das wäre sicher noch am einfachsten zu machen !

    ...das aktuelle Outfit hätte ich im aventurischen Kontekt vermutlich noch am ehesten als mittelmäßigen Versuch einer Novadi- oder Tulamidengewandung eingestuft.
    Das wäre ja auch noch eine Alternative, wenn Maraskaner wirklich so schwer zu erkennen ist. Leider gibt es da auch nicht viele einheitlichen Bilder, und wenn, dann ist es, wie ich schon vermutet habe, die Haube und das Kopftuch, die vermutlich diesen Eindruck erwecken. Beides müsste für einen Maraskaner natürlich nicht sein! Was würdet ihr denn empfehlen, um die Gewandung in Richtung Tulamide zu verbessern?
    Geändert von Wesp5 (08.03.2016 um 13:22 Uhr)

  7. #17
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    Ich habe von DSA nicht so viel Ahnung, aber mal eine Frage zur Bewaffnung, weil mich deine unterschiedlichen Aussagen dazu verwirren:

    Willst du OT kämpfen oder nicht?

    Einerseits schreibst du was von "sich nackt ohne Bewaffnung fühlen" (was ich vollkommen verstehen kann), andererseits kommt dann der Schild auf (der m.M.n. nur für Berufskämpfern sinnvoll ist, denn es ist ziemlich umständlich, im Alltag einen Schild mit sich herumzuschleppen).
    Wenn man bewaffnet ist, wird man i.d.R. auch eher angegriffen, d.h. die "Selbstverteidigung für den Notfall" kann den Notfall selbst auslösen ... und je kriegerischer die Bewaffnung ist, desto eher wird man zum Ziel.

    Ich als NSC (oder vernunftbegabter Gegner-Charakter) bin ja nicht dämlich und stürze mich bevorzugt auf die Unbewaffneten, sondern ich versuche zunächst die potentielle Bedrohung durch gegnerische Kämpfer zu beseitigen.

    Wenn es nur ums "Bewaffnetsein" fürs Gefühl geht und nicht um die OT-Lust am aktiven Kämpfen, würde ich zu einem Stab o.ä. raten, nicht zu einer Soldatenbewaffnung.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  8. #18
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    Zitat Zitat von Nount Beitrag anzeigen
    Willst du OT kämpfen oder nicht?
    Ja und Nein. Ich war bisher auf zwei DSA-Cons und dort gab es ein paar kleinere Kämpfe, meist einzelne Spieler gegen NSCs. Sowas mache ich gerne und kann das auch ganz gut! Dann war ich auf dem Battleday und habe gemerkt, dass mir in der Schlachtreihe kämpfen nicht gefällt.

    Einerseits schreibst du was von "sich nackt ohne Bewaffnung fühlen" (was ich vollkommen verstehen kann), andererseits kommt dann der Schild auf (der m.M.n. nur für Berufskämpfern sinnvoll ist, denn es ist ziemlich umständlich, im Alltag einen Schild mit sich herumzuschleppen).
    Der gezeigte Schild ist ähnlich klein wie ein Buckler und könnte durchaus unauffällig am Schwert befestigt werden. Ich habe den nur nach meiner Battleday Erfahrung improvisiert, weil es dort einige gute Bogenschützen gab. Im normalen Abenteuer LARP wäre er vermutlich nicht dabei!

  9. #19
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    Wie wäre es denn, wenn du den Silberqeller Waffenknecht spielst, wenn du kämpfen willst.
    Den Maraskaner baust du dafür dann ohne Bewaffnung etc. aus.

    Sonst kommst du nie auf einen grünen Zweig.
    Vielleicht ist es ja eine ganz neue Erfahrung, wie sich der Charakter entwickelt, wenn er eben keine Waffen dabei hat.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn, wenn du den Silberqeller Waffenknecht spielst, wenn du kämpfen willst.
    Den Maraskaner baust du dafür dann ohne Bewaffnung etc. aus.
    Sollte kein Problem sein, aber würde sich ein Maraskaner wirklich ganz unbewaffnet im Mittelreich rumtreiben ?

    Falls ja, was wäre mit der Forscher Idee? Also ein Maraskaner oder Tulamide, der Gebräuche untersucht? Das Gewand würde doch schon zu einem Gelehrten passen. Ich stelle mir vor, dass er in einem Buch Notizen macht, während er das Geschehen beobachtet oder Leute fragt. Oder wäre das zu merkwürdig?
    Geändert von Wesp5 (08.03.2016 um 14:01 Uhr)

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