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  1. #1
    Frieda
    Frieda ist offline
    Grünschnabel Avatar von Frieda

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    Barbaren Kriegerin

    Ich wollte nie einen Charakter spielen der sich nicht selbstverteidigen kann und seinem Beschützer hinter her dackelt. Ich wollte mich wild anziehen, mit einer Axt Kämpfe bestreiten, Männern und Frauen die Stirn bieten und sagen was ich will ohne mich danach nicht verteidigen zu können. Darum habe ich mich für eine Barbaren Kriegerin entschieden.

    Hier wäre dann einmal der Steckbrief zu ihr:
    Name: Frieda
    Titel: te Whero (Die Rote)
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 20 Jahre
    Größe:178 cm
    Gewicht: 80kg
    Genre: Fantasy
    Subgenre: High-Fantasy
    Typ: Kämpfer
    Gesinnung: Chaotisch Neutral
    Land: Tino
    Welt: Aotearoa
    Götter: Feuergott


    Kopf:
    rotes, schulterlanges und strubbeliges Haar in das Federn eingefleschtet sind. Ein schwarzer waagerechter Streifen der sich von Auge zu Auge zieht und ein schwarzer senkrechter Streifen der sich vom Kinn bis zur Unterlippe zieht.

    Körper:
    Lederplatte die Brust/Rücken/Bauch schützt, Lederlendenschurz mit etwas Fell und Vogelfedern. Ledergürtel andem ein Beutel, Trinkhorn, Axt und Kurzschwert befestigt sind. Fellstulpen die mit Lederriemen zusammen gehalten werden. Bei Bedarf auch ein Fellumhang.

    Waffen:
    Doppelaxt, Kurzschwert

    (Wird überarbeitet)
    Friedas Geschichte begann als älteste Tochter von Talon dem Zerschmetterer und Sorta einer einfachen Sammlerin. Sie gehörte dem Stamm der Ahi an der im bergischen Gebiet von Tino angesiedelt ist.
    Ihre Erziehung und die von anderen Mädchen übernahmen Mütter, Großmütter und Tanten. Ab ihrem sechsten Lebensjahr wurde sie neben nähen, sammeln und kochen auch im kämpfen mit einer Doppelaxt und einem Kurzschwert unterrichtet. Es war Tradition, dass die Erstgeborenen als Krieger ausgebildet wurden, dennoch ging sie mit Dreizehnjahren ihrer Pflicht als Weib nach und wurde die Gefährtin Naruks einem Stammmitglied der Niho. Sie begleitete Ihn zu seinem Stamm und lebte sich schnell in dem neuem Umfeld ein.
    Vier Jahre nachdem sie zu dem Stamm der Niho gekommen war brach eine Schlacht im umliegenden Land aus. Keinem der Barbarenstämme mit denen die Niho Kontakt pflegten war bewusst wer da auf dem Schlachtfeld aufeinander prallte. Da die Schlacht nicht weiter in ihre Richtugn verlagert wurde schenkten sie dieser auch keine größere Beachtung.
    Niemand hatte damit gerechnet das eine Söldnergruppe die sich vom Schlachtfeld entfernt den Stamm mitten in der Nacht überfallen würde. Frieda wurde von Schreien und aufeinander prallenden Stahl wach. Sowie wie ihr Gefährte Naruk griff sie zu den Waffen und verteidigte mit den anderen Kriegern ihren Stamm gegen die Söldner. In einem unachtsamen Moment konnte sich ihr ein Söldner von hinten nähern, dessen Angriff konnte sie jedoch abblocken. Dabei verlor sie den Halt und fiel hin. Bevor der Söldner zu seinem Finalenschlag ausholen konnte streckte ihn ein Pfeil nieder. Eine junge Waldläuferin hatte ihn abgefeuert und ihr somit das Leben gerettet.
    Nach altem Brauch der Ahi war Frieda ihr nun verpflichtet bis sie ihre Schuld begleichen konnte. Sie musste sich von Naruk und dem Stamm verabschieden und mit der Waldläuferin und dessen zwei Gefährten mitziehen. So fand sie zu Oak Tribe.
    Ihr Ziel war es ihre Schuld zu begleichen und dann zu ihrem Gefährten zurückzukehren. Jedoch fasziniert sie das Leben ausserhalb ihres Stammes und sie ist sich nicht mehr sicher welches Ziel sie verfolgen soll.





    Ich bin für Ideen und Anregungen offen und würde mich natürlich auch über welche freuen. Falls ihr Dinge entdeckt die ihr für unglaubwürdig oder schlicht weg für keine gute Idee haltet tut euch keinen Zwang an und schreibt sie hier drunter.
    Geändert von Frieda (18.08.2016 um 10:22 Uhr)

  2. #2
    Levold
    Levold ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von Levold

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    Insgesamt klingt mir das alles zu aufgesetzt und übertrieben.
    Bei der Optik wären ein paar Fotos ganz hilfreich, um das beurteilen zu können.
    Zu den Punkten im einzelnen:
    Gesinnung: Ist im LARP eher untergeordnet. Wie im "echten Leben" rennst du da auch nicht rum und überlegst dir nach einem abstrakten Konzept deine Handlungen. Wichtiger sind übergeordnete Ziele in deinem Leben, Prinzipien, die du hast usw. Und danach richten sich dann effektiv deine Handlungen. Formalistische Gesinnungen sind im P&P wichtiger, wo du das manchmal auswürfeln musst oder die Handlungen deines Gegenübers bstimmen (Paladin vs. Drow usw.).
    Gesicht: Ich persönlich mag diese Mode mit den Streifen im Gesicht nicht. Sieht meistens sehr gewollt, aber nicht gekonnt aus. Aber das ist meine persönliche Meinung und wie gesagt: Fotos wären hilfreich.
    Rüstung das selbe: müsste man sehen.
    Waffen: Das, was der Gerwin sagt: geht gar nicht. Zu groß, zu übertrieben. Klischee: ja gerne, aber nicht so.
    Zur Story: Ist wie die meisten LARP-Stories etwas "gewollt". Und hat für mich auch inhaltliche Unstimmigkeiten. Ein Barbarenstamm, der ein Schlachtfeld in seiner Nähe ignoriert und nicht mindestens durch Späher beobachten lässt, hat es nicht anders verdient, als ausgelöscht zu werden.
    Wenn du mit 13 deinen weiblichen Pflichten nachgekommen bist: Wieviel Kinder hast du und wo sind die jetzt?
    Eine Schuld, die eine verheiratete Frau mit aller Wahrscheinlichkeit nach auch Kindern dazu zwingt, ihren Stamm zu verlassen, halte ich für nicht stimmig. Und wie bezahlt man so eine Schuld? Es sollte geregelt sein, wann und wie deine Barbarin wieder ihres Weges ziehen kann. Und woher kam die Waldläuferin? Was hatte die bei diesem Kampf zu suchen? Was ist mit deinem Mann? Nach vier Jahren Zusammenleben ist die Abenteurreise wichtiger als dein Mann? Wenn dein Stamm viel Wert auf Ehre legt, solltest du ihn und deinen Stamm nach begleichen deiner Schuld nicht einfach verlassen können/ wollen/ dürfen.
    Das erstmal für den Anfang.
    Gruß
    Philipp

  3. #3
    Cartefius
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    Ich schließe mich da Levold an: Die Story ist für meinen Geschmack zu überladen, das sind schon die diversesten dramatischen Wendungen, bevor der Charakter seinen ersten Contag erlebt hat. Wichtiger fände ich da, die tatsächlichen Eckpunkte der Kultur, aus der sie kommt, zu umreißen, denn darüber erfährt man eigentlich fast gar nichts. Was ist das für ein Stamm, wovon leben die, über was für Technologie verfügen sie? Wieso bildet man da Leute im "Nähen, Sammeln, Kochen und an der Doppelaxt" aus? Das klingt für mich fast schon wie eine Parodie! ;-)
    Grundsätzlich wäre auch mein Tipp, sich bei bewaffneten Rollen grundsätzlich zu überlegen, wie professionell der Charakter dabei ist. Zu Zivilisten passen keine Riesen-Kriegswaffen, während ich bei Profikämpfern eigentlich einen kompletten Satz sinnvoller Rüstung empfehlen würde, oder zumindest Sachen, die optisch in diese Richtung gehen.

    Was die Gesinnung angeht: Ich finde hier auch das D&D-System nur begrenzt hilfreich, und insbesondere "chaotisch neutral" ist etwas, unter dem ich mir konkret nur schwer vorstellen kann, wie so jemand handelt. Ich hab da kürzlich ein bisschen was zu geschrieben, vielleicht hilft das ein wenig:
    Ein guter Mensch - Hilfe bei Gesinnungs-Ausarbeitung

    Ansonsten wäre natürlich vor allem auch die Umsetzung interessant, also sowohl was du schon gemacht hast als auch, wo du optisch bzw. konzeptionell hin möchtest.

  4. #4
    Frieda
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    Die Story überarbeite ich dann mal lieber. Ich möchte nicht das sie zu überladen oder gar mary-sue haft wirkt.
    Kennt ihr beide vielleicht jemanden der einen Barbar macht und mit dem ich mich austauschen könnte?

  5. #5
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    Ich denke auch, die persönliche Geschichte des Charakters ist weniger wichtig als ein gut ausgearbeiteter Hintergrund der Kultur. Schließlich sollte dieser Hintergrund sich stark von dem normalen "Fäntelalter" unterscheiden und da fällt es dann sehr auf, wenn man sich über genau diese Unterschiede keine oder kaum Gedanken gemacht hat.

    Die besten Barbaren, die ich kenne, sind die Braelinger. M.W. aber eher im larper.ning zu finden.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  6. #6
    Dutch
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    Eine Bitte zum Überarbeiten der Hintergrundgeschichte:
    Lass am besten die erste Fassung in deinem Eröffnungsbeitrag unverändert.
    Wenn du die neue Version der Geschichte wieder als Beitrag hier in den Thread stellst, bleiben alle Beiträge in diesem Thread nachvollziehbar und man hat auch die Chance, die Weiterentwicklung zu sehen.

    Mary-Sue-haft kann die Geschichte eigentlich nicht sein, da es darin bisher mMn keine Bezüge zu übergeordneten Settings, überregional bekannten SC/NSC oder -Gruppen, oder zu Vorbildern aus Literatur, Film, Rollenspiel-Quellen oder Computerspielen gibt. Stark bewegte Vorgeschichten von Nachwuchshelden kannst du hier im Forum bei Charaktervorstellungen viele finden.
    Geändert von Dutch (19.08.2016 um 10:36 Uhr)
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  7. #7
    Frieda
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    Wird gemacht

  8. #8
    Section31
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    Ich gehe davon aus, dass dein Accountfoto deine Doppelkopfaxt zeigt. Ich finde die eigentlich ganz passend für eine Barbarin.

    Gruß,
    Section31
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  9. #9
    Gerwin
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    Ganz grundsätzlich würde ich mir mal überlegen (um nochmal auf die Waffe zurückzukommen) wo da Luft nach oben ist. Das Bild ist zu klein um es zu beurteilen aber gehen wir mal von den angegebenen Körpermaßen aus. 1,78 ist jetzt (in einen männlich dominierten Hobby) allenfalls Durchschnitt, wenn ich mir durchlese wie viele Menschen hier aus Gruppen mit 2 Meter Männern kommen evtl sogar eher klein. Je nach Con. Auch der Körperbau fällt (so wie er sich darstellt) nicht in einer Weise auf wo man jetzt sagt "joah..dass ist die breite Barbarin". Was soll dann besagter 2 Meter Mann als für ihn passende Waffe tragen? Einen Amboss? *

    Generell gibt es barbarische Waffen die barbarisch wirken ohne gleich ganz tief in die Trickkiste zu greifen. Und generell muss dir (auch wenn das jetzt einige nicht gerne hören) bewusst sein dass du als Barbarin im Regelfall mit männlichen Barbaren zu tun hast die größer, breiter und auch optisch kriegerischer sind. Weibliche Barbaren gibt es, sie sind aber eine Ausnahme (Frauen spielen nun einmal einfach nicht so gerne im Dreck, generell, und auch das schöne Kleid kommt als Barbarin eher scheiße). Die Frage ist...wie geht man jetzt damit um? Es gibt natürlich die Möglichkeit es zu ignorieren oder sich die fetteste Waffe (so eine habe ich echt schon lange nicht mehr bewusst wahrgenommen) und das dunkelste Fell zu besorgen. Ist das aber glaubwürdig?

    Aus meiner Sicht würde ich da im allgemeinen ein ganzes Stück runterfahren. Es gibt Waffen die übergroß sind aber dennoch so wirken als würde der Träger sie führen können. Und die Frage ist auch "muss sie überhaupt übergroß sein?" Barbarische Waffen können mit Runen, Federn oder ähnlichen verziert sein. Da gibt es Möglichkeiten.

    Ganz generell würde ich in Zukunft die Sache mit dem Ehemann komplett rausnehmen. Der würde ja alles daran setzen seine Ehefrau wiederzubekommen. Gerade bei barbarischen Völkern ist ein gewisser Zusammenhalt notwendige Lebensgrundlage. Die einfachste Art als Barbarin auf Reisen zu gehen ist tatsächlich die Suche nach neuen Gefährten oder dem eigenen selbst. Keine Kinder, kein Ehemann. Gerade als Kriegerin dürfte das sehr einfach zu begründen sein.

    *nur zur Erklärung: die konkrete Waffe fände ich auch beim 2 Meter Barbaren nicht mehr passend . Gibt genug andere Möglichkeiten. Und wenn ich wirklich wehrhaft wirken wollen würde, würde ich eh zu einer Zweihandwaffe übergehen.

    Ah eines seh ich gerade

    Ich wollte mich wild anziehen, mit einer Axt Kämpfe bestreiten, Männern und Frauen die Stirn bieten und sagen was ich will ohne mich danach nicht verteidigen zu können
    Zur Selbstverteidigung ist der Barbar eine denkbar schlechte Idee. Als Barbar bist du immer "untergerüstet" und wenn im Larp etwas im Rahmen der Verteidigung zählt ist Rüstung. Das ist eine einfache Rechnung. Wenn dein Gegenüber dich einmal treffen muss, du ihn aber 5 mal....gewinnt der Gegenüber und wischt mit dir den Boden auf. Wenn du aber eine dominante, selbstsichere und vielleicht auch etwas laute Frau spielen willst, da gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch als Barbar.
    Geändert von Gerwin (20.08.2016 um 11:37 Uhr)

  10. #10
    Section31
    Section31 ist offline
    Fingerwundschreiber

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    Hi,

    Also ich denke bei "weiblichem Barbar" nicht an Conan, den Zestörer, sondern an Red Sonja. Und wir wissen alle, dass die nicht wie Arnold Schwarzenegger aussah, sondern deutlich weiblicher...

    IMHO dürfen Waffen bei Barbaren ruhig ein wenig übertrieben sein, es ist in meinen Augen nunmal High-Fantasy.

    Gruß,
    Section31
    Geändert von Section31 (20.08.2016 um 12:28 Uhr)
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