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  1. #31
    Aínara
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    Obwohl ich das Feedback wirklich schätze, und ja auch darum gebeten habe, finde ich die Diskussion ehrlich gesagt etwas schwer zu greifen Da ich den Charakter sowieso nicht 100% ausgereift habe, bevor ich wenigstens mal meine erste Con bestritten habe, ging es mir in erster Linie mal um die kulturellen Umrisse, und darum ob der Charakter an sich machbar/logisch/akzeptabel wäre. Ich dachte im Aranien-Umfeld wäre dies der Fall!!!

    Da ich mich in der Welt von LARP/DSA/Mittellande auch nicht gut auskenne, bin ich in der Feinumsetzung erstmal voll auf Hilfe von hier angewiesen, kann also nicht wirklich Stellung beziehen, zumal die Meinungen auch so auseinander gehen. Ich will auf jeden Fall den Orient-Hintergrund behalten. Ich will auf jeden Fall Parfüme verkaufen, an Mann und Frau...

    @Tee: Ich habe mal mit diversen Bekannten/Freunden gesprochen bzgl. der Umsetzung der Kopfbedeckung. Eine Schmuckfreundin könnte mir zwar helfen und es mit Messing umsetzen, sagt aber es wäre a) sehr schwer vom Gewicht her und b) sehr schwer von der Umsetzung her. Jetzt meine Frage: Damit ich nicht erst in 2018 fertig bin (das Gewand mache ich ja auch komplett selbst), habe ich mir für die Kopfbedeckung eine andere Lösung überlegt, und wollte dich mal fragen was du davon hältst.

    Die Kringel werden fürs erste aus Styropor gemacht, welcher mit goldener Metallfolie überklebt wird. Hier würde ich die Kringelform zuerst ausschneiden und dann die Muster einschnitzen. Daran dann blaue Perlen, der Hut bleibt wie gedacht aus festem Wollfilz und Leder. Ich weis, ist keine Ideallösung aber wäre es fürs erste akzeptabel?

  2. #32
    Cartefius
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    Obwohl ich das Feedback wirklich schätze, und ja auch darum gebeten habe, finde ich die Diskussion ehrlich gesagt etwas schwer zu greifen
    Das liegt vielleicht daran, dass Gerwins Spezialität ist, so ziemlich jedes Thema zu einer Diskussion um Männlichkeit und Geschlechterrollen umzufunktionieren.

    Ich würde ganz grundsätzlich empfehlen, ein paar Eckpunkte fürs tägliche Spiel abzustecken und auszuformulieren, wo die Kultur und die Charaktereigenschaften deines Charakters zutage treten und wie sich das äußern kann, das hilft, in Rolle zu bleiben. Alles, was darüber hinausgeht, ist weitgehend Geschmackssache und weitgehend unproblematisch.

    Was die Ausstattung angeht: Ich finde es toll, wie sehr du dich da reinhängst, und die Richtung sieht auch sehr vielversprechend aus. Ich würde nur vielleicht erstmal mit der Rolle in einer "Light"-Version auf einen oder zwei Cons gehen, bevor du dich entschließt, hunderte von Euro und jede Menge Arbeit zu investieren, damit du weißt, ob die Rolle dir so liegt oder ob du Sachen ändern möchtest. Meiner Erfahrung nach kann es z.B. passieren, dass man mit einer "Ambienterolle" wie einem Händler auf einigen typischen Abenteuercons Schwierigkeiten hat, ins Spiel zu kommen, weil es für solche Charaktere oft wenig Plot gibt. Manche Leute stört das nicht, andere hingegen sind da frustriert, deswegen lohnt es sich, das auszuprobieren.

  3. #33
    Gerwin
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    edit: Auf Grund der bisher fehlenden Antwort fasse ich es mal kurz zusammen.

    Die Charaktergeschichte "selbstsichere Händlerin" funktioniert. Auch die Variante "entlaufen von Zwangsehe" oder "Frau hat einfach keine Lust auf XY" (selbst wenn verworfen) wird 1000 fach bespielt. Völlig egal ob von der einfachen Bauerstochter, der Wykingerin, dem Edelweib oder eben der (Fantasy) Orientalin.
    Und genau da stellt sich dann die Frage: Was macht deinen Charakter besonders. Die Kleidung mag zwar orientalische Elemente haben und ist sicher am Ende gut anzusehen (und furchtbar unpraktisch ), aber...das wars dann auch. Was unterscheidet dich von den 999 anderen selbstsicheren Händlerinnen? Wenn du an alle verkaufen willst, würde ich dann einfach eine andere Stellschraube drehen. Es gibt die Möglichkeit für den Orient typische Geschichten bereit zu halten. Man kann sein Angebot um typisch orientalisches Süßgebäck bezeichnen. Zumindest Fantasyorientalen haben eine gewisse Vorliebe für Magie und kleine Tricks (inwiefern das in einer Welt in der Magie allgegenwärtig ist noch funktioniert....ist ein anderes Thema). Selbst die Wahl von Leibwachen (wenn notwendig) kann nach typisch orientalischen Gesichtspunkten erfolgen. Und ganz nebenbei: Arabische Schriftzeichen bieten zur Beschriftung eine wunderbare Inspiration an. Großer Vorteil: Der Anteil an Larper die der arabischen Sprache auch nur ansatzweise mächtig sind..ist vernichtend gering .

    Das abweichen einer "orientalischen Händlerin" von der "08/15, so stelle ich mir Mittelalter vor" Händlerin muss ja auch nicht groß sein.
    Geändert von Gerwin (30.08.2016 um 18:16 Uhr)

  4. #34
    Tee
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    Zitat Zitat von Aínara Beitrag anzeigen
    @Tee: Ich habe mal mit diversen Bekannten/Freunden gesprochen bzgl. der Umsetzung der Kopfbedeckung. Eine Schmuckfreundin könnte mir zwar helfen und es mit Messing umsetzen, sagt aber es wäre a) sehr schwer vom Gewicht her und b) sehr schwer von der Umsetzung her. Jetzt meine Frage: Damit ich nicht erst in 2018 fertig bin (das Gewand mache ich ja auch komplett selbst), habe ich mir für die Kopfbedeckung eine andere Lösung überlegt, und wollte dich mal fragen was du davon hältst.

    Die Kringel werden fürs erste aus Styropor gemacht, welcher mit goldener Metallfolie überklebt wird. Hier würde ich die Kringelform zuerst ausschneiden und dann die Muster einschnitzen. Daran dann blaue Perlen, der Hut bleibt wie gedacht aus festem Wollfilz und Leder. Ich weis, ist keine Ideallösung aber wäre es fürs erste akzeptabel?
    Stimmt wenn man soviele Messingrörchen verwendet kann das schwer werden. Die Umsetzung an sich halte ich nicht für allzu schwer, aber ich weiß nicht wie es um deine handwerklichen und bastlerischen Fertigkeiten bestellt ist.

    Die Tragstruktur aus Styropr machen, könnte funktionieren. Denk dran in die Mitte ein "massiveres" Stück einzusetzen an dem du die Aufhängung befestigen kannst. Ein Stück Holz von einem Besenstiel oder ähnliches sollte reichen.
    Die Metallfolie würde ich weglassen falls du so eine meinst. Grund: die hat einen Papierkern zwischen zwei hauchdünnen schichten Metall. Alles was du baust muss wetterfest und robust genug für einen abwechslungsreichen Tag sein. Also auch aushalten, dass du dir vielleicht eine Kapuze über den Kopf ziehst oder in einen Regenguss kommst.

    Vielleicht bekommst du doch irgendwo richtiges dünnes Messingblech 0,2mm ( wird dummerweise auch Folie genannt). Falls du kein Werkzeug hast, um die zu schneiden: Vielleicht habt ihr einen Werkraum in der Schule oder du fragst mal im Verwandtenkreis nach ob einer eine Blechschere hat. Oder du gehst zu einem Spengler/ Flaschner/ Metallbauer und drückst dem 10.- in die Hand und lässt es dir schneiden. Daraus dann einen Streifen und eine Scheibe schneiden. Die kannst du auch prägen, allerdings braucht es etwas mehr Kraft ( hier mal ein Beispiel von mir ). Das Muster habe ich mit einem stumpf geschliffenen Nagel + Hammer in das Blech geklopft. Ach ja vorher weichglühen hilft ( lass dir das von jemanden machen der dir auch die Blechschere zur Verfügung stellt ). Da kannst du dann auch die Perlen und soweiter befestigen.

    Eine andere Möglichkeit wäre ein ganz anderes Material zu wählen: Filz, Seide, Leder etc. Vielleicht eine goldfarbene Seide (also goldgelb nicht dieses lamettaartige Weihnachtsdekozeug). Da kannst du dann z.B Kordel oder Perlen aufnähen. Oder so eine Technik einsetzen. Zwischen Seide und Styropor würde ich wahrscheinlich noch eine Lage Filz oder so packen als Futter für die Seide, damit kein Klebstoff durchsifft. Und dran denken dass Klebstoff gerne Styropor anlöst - vorher auf die Packung schauen

    Akzeptabel ist alles das nicht nach Fasching (aka billige Materialien in gerade ausreichender Menge + schnell verarbeitet) sondern nach Gebrauchsgegenstand aussieht. (Bzw in deinem Falls sogar Schmuckgegenstand). Wenn das im Hinterkopf behältst, kann kostümmäßig eigentlich gar nichts schief gehen.

  5. #35
    Aínara
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Was die Ausstattung angeht: Ich finde es toll, wie sehr du dich da reinhängst, und die Richtung sieht auch sehr vielversprechend aus. Ich würde nur vielleicht erstmal mit der Rolle in einer "Light"-Version auf einen oder zwei Cons gehen, bevor du dich entschließt, hunderte von Euro und jede Menge Arbeit zu investieren, damit du weißt, ob die Rolle dir so liegt oder ob du Sachen ändern möchtest.
    Das klingt vernünftig, aber das Gewand mache ich auf jeden Fall ich liebe solche Projekte und hänge mich da auch total gerne richtig rein Vielleicht kann sich die Parfümeurin ja später zu Heilerin entwickeln, schließlich haben Düfte wie zB. Lavendel ja auch schmerzlindernde Wirkung und der ein oder andere Duft könnte auch als Liebeselixier verkauft werden

    @Gerwin: Klar ist meine Geschichte nicht 100% neu, ich werde ja wohl kaum das Rad neu erfinden können. Ich habe ja mittlerweile verstanden, dass die Ehe-Geschichte nicht funktioniert! Und alles was ich gelesen habe (hier und LarpWiki) empfiehlt am Anfang eher eine einfache Geschichte ohne Magie, Tricks, etc. ?! Mein Gewand (wohl immer noch praktischer als so manch andere LARP-Gewandung! ) lässt mich doch schon herausstechen und hebt mich so von der 08/15 Mittelalterhändlerin ab. Wenn du mal geschaut hast, werde ich auch meine Ware in einem orientalischen Setting (Inklusive Beschriftung mit arabischen Schriftzeichen) anbieten. Und warum soll ich Kekse verkaufen? Ich verkaufe doch Parfüm??? Ich kann außerdem überhaupt nicht backen Gibt es denn auf den Cons schon so viele Parfümhändler, dass es wirklich so ein abgelutschtes Konzept ist???

    @Tee: An die Folie hatte ich gedacht! Gut, dass du mir das sagst. Das mit dem dünnen Blech könnte ich schaffen, so bastlerisch begabt bin ich noch hihi. Die 2. Idee mit dem Stoff finde ich auch sehr sehr schön, darauf kann ich dann auch ein richtig schönes Muster mit Perlen ansticken... Vielen Dank!! Ich kaufe heute mal den Styropor und versuche mich ein wenig an der Form. Wish me luck!

  6. #36
    Gerwin
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    Um ehrlich zu sein, ich kenne bisher erst eine Person die überhaupt versucht hat Parfüm zu verkaufen auf Con. Der Bedarf ist also je nach Con durchaus da. Für mich stellt sich eher die Frage wie man da das typisch orientalische reinbringt. Nicht einmal die Gewandung entspricht nun unbedingt dem Orientklischee. Hättest du jetzt gesagt "das stellt eine pseudoportugiesische Händlerin da" oder "die Frau kommt aus Fantasy-Asien" hätte wahrscheinlich fast jeder gesagt "ja". Aber die Gewandung gefällt mir ja durchaus. Während Parfüm aber eher "international" ist gibt es typisch orientalische Esskulturen die dem Klischee entsprechen. Hierzu gehört unter anderen eine gewisse Teekultur und auch eben spezielles Süßgebäck. Damit weckst du den Eindruck eines fremdländischen Charakters.

    Natürlich gibt es leichtere Möglichkeiten. Turban oder Kopftuch mit bestickten Stoffen z.B.: Aber das willst du ja nicht unbedingt. Je mehr man sich vom Klischee entfernt umso schwieriger. Das gilt übrigens auch für Männer. Wenn ich nun einen großen Säbel, ein paar Sandalen, weite "Haremshosen", einen freien Oberkörper und einen Turban trage weiß jeder was gemeint ist. Je mehr ich mich vom Klischee entferne..umso mehr muss ich andere Klischees erfüllen um eine fremdländische Wirkung zu erzielen.

  7. #37
    Aínara
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    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Für mich stellt sich eher die Frage wie man da das typisch orientalische reinbringt. Nicht einmal die Gewandung entspricht nun unbedingt dem Orientklischee. Hättest du jetzt gesagt "das stellt eine pseudoportugiesische Händlerin da" oder "die Frau kommt aus Fantasy-Asien" hätte wahrscheinlich fast jeder gesagt "ja". Aber die Gewandung gefällt mir ja durchaus. Während Parfüm aber eher "international" ist gibt es typisch orientalische Esskulturen die dem Klischee entsprechen. Hierzu gehört unter anderen eine gewisse Teekultur und auch eben spezielles Süßgebäck. Damit weckst du den Eindruck eines fremdländischen Charakters.
    Sorry aber da muss ich dir widersprechen. Erstens hat die Parfümherstellung seine Ursprung sehr wohl, und ausschließlich, im orientalischen Setting. Es wurde ursprünglich von den Ägyptern zur Ehrung der Götter genutzt, später auch zur Einbalsamierung von Pharaonen. Erst später kam es nach Rom und Mitteleuropa. Im Mittelalter wurde Parfüm sogar von der Kirche als unkeusch bezeichnet, und bietet hier viel Raum für die Interpretation etwas "fremdartigen"! Klar wurde das Parfüm später auch in Europa hergestellt, genauso aber die Zuckerbäckerei. Sprechen wir also vom historisch angelehnten entspricht Parfüm etwas ganz und gar exotischem! Und das Gewand alleine sieht vielleicht nicht typisch orientalisch aus (wobei es sehr angehaucht ist) aber ich laufe ja nicht nur damit rum. Was du mit pseudoportugiesisch meinst keine Ahnung, aber da ein großes Teil Portugals lange unter maurischer Herrschaft stand, und das Land sehr stark davon geprägt wurde, sehe ich da kein Problem.

    Ich dachte der Spaß am LARP ist, dass man nicht alles 100% historisch-länder und klischeebeladen korrekt darstellen muss, sonder Freiraum für Fantasie da ist...

  8. #38
    Tee
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    Den Freiraum hast du auch.
    Du hast ein gutes Konzept, ein eigenständigen,stimmigen Kostümentwurf und eigene Ideen.
    Wer braucht schon die 374te Bauchtänzerin....
    So sind die Meinungen halt unterschiedlich.

    Wie heißt es doch so schön: wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber nicht jeder hat den gleichen Horizont...

  9. #39
    Cartefius
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    Moment, da spricht Gerwin aber wiederum einen durchaus richtigen Punkt an: Die Verwendung von Parfüm alleine ist im typischen Larpsetting nicht gleichzeitig exotisch und typisch orientalisch. Die typische Assoziation mit Parfüm wäre eventuell ein bisschen Orient, aber vermutlich in erster Linie Barock-Europä, und wenn man schon historische Parallelen zieht, sind die meisten Larpsettings eher irgendwo weit hinter der Römerzeit angeordnet, die weitreichende Verwendung von diversen Duftstoffen auch über Kulturgrenzen hinweg ist also nicht grundsätzlich unplausibel.

    Deswegen finde ich es durchaus wichtig sich zu fragen: "Was macht der Charakter denn nun als "Orientale" konkret im Alltag anders als andere Charaktere?"
    Entsprechendes Kostüm ist ein wichtiger Punkt, ein entsprechender Schreib- und Beschriftungsstil (wie macht du das konkret) ebenfalls ein gutes Detail. Aber was gehört für dich noch dazu?

    Ich dachte der Spaß am LARP ist, dass man nicht alles 100% historisch-länder und klischeebeladen korrekt darstellen muss, sonder Freiraum für Fantasie da ist...
    Naja, das ist ja so eine Nullaussage. Als Gegenpol zum historischen geht sehr vieles, es braucht aber trotzdem immer eine klare Richtung und eine klare Definition davon, was man machen und welchen Eindruck man hinterlassen möchte.

    Was das Messingblech angeht: In dieser Dimension kann man Messingblech gut mit einer stabilen Haushaltsschere schneiden, das geht unter Umständen besser als mit der Blechschere. Treiben geht auch ziemlich gut, auch ohne vorheriges Weichglühen. Wichtig ist allerdings: Diese Bleche können dann durchaus scharfkantig sein, weswegen ich erstens gut entgraten und sie zweitens wenn möglich so anbringen würde, dass sie auf einer stabilen Unterlage (Leder etc.) aufliegen.

  10. #40
    Aínara
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Moment, da spricht Gerwin aber wiederum einen durchaus richtigen Punkt an: Die Verwendung von Parfüm alleine ist im typischen Larpsetting nicht gleichzeitig exotisch und typisch orientalisch. Die typische Assoziation mit Parfüm wäre eventuell ein bisschen Orient, aber vermutlich in erster Linie Barock-Europä, und wenn man schon historische Parallelen zieht, sind die meisten Larpsettings eher irgendwo weit hinter der Römerzeit angeordnet, die weitreichende Verwendung von diversen Duftstoffen auch über Kulturgrenzen hinweg ist also nicht grundsätzlich unplausibel.

    Deswegen finde ich es durchaus wichtig sich zu fragen: "Was macht der Charakter denn nun als "Orientale" konkret im Alltag anders als andere Charaktere?"
    Entsprechendes Kostüm ist ein wichtiger Punkt, ein entsprechender Schreib- und Beschriftungsstil (wie macht du das konkret) ebenfalls ein gutes Detail. Aber was gehört für dich noch dazu?


    Naja, das ist ja so eine Nullaussage. Als Gegenpol zum historischen geht sehr vieles, es braucht aber trotzdem immer eine klare Richtung und eine klare Definition davon, was man machen und welchen Eindruck man hinterlassen möchte.
    Ok, eventuell kann das Gewand ja mit einer entsprechenden Gesichtskette ergänzt werden, etwa so (die finde ich grausam aber die Richtung meine ich):

    il_570xN.1043483963_idxf.jpg

    Von mir aus kann ich auch immerzu einen Becher Tee in der Hand haben

    Aber zum Charakter an sich: Ganz ehrlich, der Diskussionsverlauf war doch, dass, wenn ich jemanden aus dem Orient spielen möchte, umbedingt die Geschlechtersache (beidseitig) thematisieren muss. Das wollte ich halt nicht, fertig. Überspitzt gesagt, entweder ich hole mir den männlichen Diener oder ich rede nicht mit Männern, sonst ist der Charakter nichts. Den Eindruck den ich hinterlassen will habe ich bereits gesagt: Ich fange erstmal mit der selbstbewussten Händlerin an, die (vielleicht etwas aufdringlich) ihre Ware an den Mann/Frau bring. Und die Richtung hat für mich einen klaren Fokus, ich weis wo ich hin will. Vielleicht Gründe ich irgendwann ein Parfümimperium oder expandiere in andere Branchen ?!! Die Feinheiten des Charakterspiels, also welchen Eindruck ich dann konkret bei anderen Spielern hinterlasse, keine Ahnung: Schließlich habe ich ihn noch nie gespielt! Ich hoffe das entwickelt sich dann.

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