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  1. #31
    Kelmon
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    Je nach verwendetem Farbstoff kann es hier allerdings sein, daß erstmal bzw. nur eine Um- statt Entfärbung stattfindet, wenn man Pech hat. Wie immer bei sowas würde ich empfehlen, das Bleichen erstmal an einer unscheinbaren Ecke zu testen. Und beim großflächigen Auftragen erstmal mit geringer Konzentration anfangen, und ggf. ein zweites Mal stärker konzentriert drübergehen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  2. #32
    Quin
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    So... erstmal noch vielen Dank für die Bleichtipps. Ich habe mir dieses DanKlorix (oder so...) mal geholt und an meinem Versuchs-T-Shirt ausprobiert. Das ist ziemlich heftig, da muss ich wirklich sehr vorsichtig sein und, wie Kelmon vorgeschlagen hat, lieber zweimal drübergehen.

    Aber viel wichtiger: Heute kamen endlich meine restlichen Klamotten!!! Und damit kann ich jetzt mal richtig anfangen das Outfit zusammenzustellen und das versprochene WIP zu starten
    Ich zeig euch einfach mal was jetzt hier rumliegt und ich erkläre was ich damit vorhabe. Und dann hoffe ich auf euer Feedback und eure Tipps und bedanke mich schon jetzt dafür.
    20161212_143741(0).jpg
    Gesamtübersicht

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    Arbeits- und Wechselkleidung Das wichtigste Utensil! ;-)


    (Leider spinnt der Bildupload grade und kann die anderen Detailfotos nicht hochladen. Ich hoffe man erkennt die anderen Sachen auch so halbwegs. Ich probier das aber später nochmal.)

    Zur Erklärung: Kernstück der Klamotte sollen der Overall mit dem drüber getragenen Mantel und der Offiziersmütze sein. So wird der Charakter wohl die meiste Zeit herumlaufen. Als Wechselkleidung (falls mir der Overall OT zu ekelhaft wird oder ich IT was schickeres Anziehen möchte) dient die Uniformhose mit dem Hemd und der Krawatte (alles original British Army). Der Overall soll entsprechend einem Bunkeroverall noch mit blauen Streifen an Seiten und evtl. vorderem Reißverschluss verziert werden. Zudem soll hinten drauf eine ebenfalls blaue Schrift mit "British Army" und der Bunkerbezeichnung. Vielleicht auch irgendwas mit "Medical Personnel" oder so. Da bin ich mir noch nicht sicher. Der Overall soll dann natürlich ausgewaschen/ausgebleicht, zerschlissen und verdreckt werden. Aber auch nicht zu sehr, schließlich rennt der Charakter erst seit 2 Jahren damit an der Oberfläche rum. Also Ranz mit Maß ;-) Die Uniform soll weniger verdreckt werden, dafür aber deutlich abgetragen, geflickt, abgescheuert, etc...
    Für die Mütze hab ich erstmal noch wenig Ideen, außer dass vorne ein medizinisches Abzeichen draufkommt und eine Staubschutzbrille, die bei Bedarf aufgesetzt wird.
    Der Mantel soll wirklich das Stück mit dem größten Wiedererkennungswert werden. Als IT am meisten beanspruchtes Kleidungsstück soll es auch entsprechend "used" aussehen: Flecken, Flicken, Löcher, Nähte, Risse, usw... Dazu möchte ich eine gelbe Kapuze von einem Regenmantel hinten dran nähen, die entsprechend auch über die Mütze aufgesetzt werden kann. Und hier habe ich 2 Ideen: Entweder ich bringe die Kapuze und je 1 weiteres Stück gelben Regenmantels pro Schulter als Regenschutz an den exponierten Stellen an (so wie moderne Outdoorjacken an den wichtigen Stellen nochmal extra wasserabweisend verstärkt sind) oder ich werfe eine Art gelbe Regenmantelkapuzengugel drüber. Also die Kapuze mit unten noch etwas mehr Material, das wie ein kurzes Cape funktioniert. Was findet ihr besser? Oder gibts dazu ganz andere Ideen? Ich brauche halt was, was meinen Kopf und den Oberkörper vor Regen schützt. Der Mantel selbst ist schon recht wasserabweisend aber er hat eben keine Kapuze.
    Weiterhin werden noch Knöpfe abgerissen und ausgetauscht und irgendwelchen Fantasyrangabzeichen kommen noch dran. Mehr hab ich mir dazu noch nicht überlegt.

    Was noch dazu kommt: Eine Gasmaske (entweder Voll oder Teil) mit einem Filtergerät auf dem Rücken. Gürtel bzw. Lederkoppel. Stiefel und Handschuhe (liegen noch im Keller). Taschen, Beutel, etc... Evtl. noch eine Weste (die, die auch auf dem ersten Foto zu sehen ist) als Medicweste (hinten mit Aufschrift), in der die wichtigste Ausrüstung steckt. Und der Schirm natürlich. Da muss ich mir auch was überlegen.
    Naja... soviel mal dazu. Über euren Input würde ich mich sehr freuen. Das müssen auch nicht nur FATE-Kenner sein, auch Leute, die keine Ahnung davon haben können gerne mal sagen, ob das Outfit den Charakter, den ich ganz am Anfang beschrieben habe, widerspiegelt. Danke schonmal!

    Edit: Leider lassen sich die restlichen Fotos nicht hochladen. Keine Ahnung warum.
    Geändert von Quin (14.12.2016 um 10:00 Uhr)

  3. #33
    oliverp
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Die Sten Gun ist natürlich noch etwas besser, aber im Grunde gilt für die bautechnisch ja so ziemlich das gleiche wie für die Grease Gun. Obwohl da durch das Seitenmagazin vielleicht der hier als Umbau gut hinkäme:
    http://bankcroft.de/star-wars-episod...deluxe-blaster

    Die Grease wurde ja auch - wie die Thompson- großzahlig an England ausgegeben, daher sehe ich da wenig Unterschied. Das Thema beliebte Beutewaffe ist wieder ein Anderes, in vielen englischen, französischen und amerikanischen Einheiten befanden sich angeblich gegen Kriegsende mehr deutsche Waffen als ursprüngliche Ausgaben.
    Geändert von oliverp (28.12.2016 um 17:57 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  4. #34
    Quin
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    Sooo, nach längerer Pause in der ich nicht untätig war, aber das Konzept nochmal etwas umgeschmissen habe, möchte ich euch gerne mal mein erstes FATE-Outfit zeigen und um Feedback bitten.

    Zum Charakter: Es wird KEIN britischer Arzt, sondern stattdessen ein Duster-Medic (ja, ich fahre als Teil der Dustergruppe. Erschien mir für das erste Mal sinnvoll). Name: Med. Doc. Radek (kleines Wortspiel ) Durchgeknallter Arzt bei den Dustern.

    Was bei der Klamotte noch fehlt und die nächsten Tage kommt:
    - Dreck, Schmutz, Blut, Sand/Dust, etc.
    - Noch einige Nähte und kleinere Flicken an Weste, Mantel und Hose
    - Die Mütze wird noch verschönert
    - an die Atemschutzmaske kommen noch Schläuche, die nach hinten zu einem Tornister führen
    - Waffen samt Holster (eine Raider und eine Stockade)
    - Stiefel und Ledergamaschen

    So, genug der Vorrede: Viel Spaß und Danke für euer konstruktives Feedback. Und nicht vergessen: Es ist das erste FATE, für die nächsten Male muss ja noch Platz nach oben sein


    20170402_175809.jpg20170402_175910.jpg20170402_175831.jpg20170402_175851.jpg20170402_175903.jpg

  5. #35
    oliverp
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    Ich verstehe das Fell am Oberarm nicht...

    Ansonsten wirds recht solide wenn die von dir genannten Punkte umgesetzt sind.
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  6. #36
    Dutch
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    Das Fell muss man vielleicht gar nicht "verstehen". In einer Welt, in der Mangel an allem außer Waffen und Munition herrscht, kann ein Charakter etwas scheinbar "Unpassendes" bei sich haben, einfach weil es ihm gefällt.

    Frage zum Mantel: Was ist bzw. war das ursprünglich für ein Kleidungsstück? Der Stoff scheint auf den Fotos zu schimmern. Und irgendwie ist es weder ein Mantel (zu kurz) noch eine Jacke (zu lang).

    Generell wirkt manches noch ein wenig zu "glatt" im Sinn von "zu ordentlich hergestellt". Da du aber angekündigt hast, noch Nähte und Flicken aufzubringen, wird sich dieser Eindruck sicher noch ändern.

    Besonders aufgefallen ist es mir bei der Umhängetasche. Der Gurt scheint aus einen einzigen Stück Jeansstoff gemacht zu sein. Das wirkt sehr homogen und sauber. In der von Mangel geprägten FATE-Welt hätte ein größeres intaktes Stück Jeans-Stoff auch einen gewissen Wert. Man würde es sicher lieber für einen Einsatzzweck verwenden, der eine größere wertschöpfung bedeutet. Zum Beispiel einen Ärmel, ein Rückenteil einer Jacke o.ä.
    Einen Schultergurt könnte man auch aus mehreren kleinen Stoffresten zusammenstückeln. Dadurch hätte man aus wertlosen Resten noch etwas Nützliches gemacht. Optisch wüde es das Bild auch noch einmal auflockern.
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  7. #37
    Quin
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    Vielen Dank für eure Meinungen.
    Zum Fell: Das hat keinen tieferen Sinn, außer als vorhandenes Flickmaterial für Löcher am Oberarm und dem Ellbogen zu dienen. Ich dachte mir, auch in der Endzeit sollten Felle und Leder als Ressource vorhanden sein. Aber wenn's überhaupt nicht passt, kann ich es auch wieder wegmachen. Ist momentan nur angeheftet.

    Der Mantel ist sowas hier: http://www.troph-e-shop.com/de/bunde...gebraucht.html nur in einer etwas anderen Ausführung mit silbernen Knöpfen. Er ist mit irgendwas krassem imprägniert, das kaum rauszuwaschen ist. Entfärben/Bleichen lässt er sich auch nicht. Gute Bundeswehrqualität halt ;-) Edit: Du kannst den Mantel auch auf einem der obigen Fotos im Rohzustand sehen.

    Die Anregung zum Gurt der Tasche ist sehr gut, vielen Dank. Mal schauen wie ich das noch ändere.

    Weitere Fotos der Klamotte folgen bis Ende der Woche, dann sollte alles eigentlich weitgehend erledigt sein. Anregungen sind aber weiterhin herzlich willkommen und werden gegebenenfalls gleich in den Arbeitsprozess miteingebunden.
    Geändert von Quin (03.04.2017 um 23:45 Uhr)

  8. #38
    sumu
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    Grünschnabel

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    als kurzer Kommentar
    - Fell: ist grundsätzlich verständlich, aber ist optisch irgendwie schwierig. Wahrscheinlich kann man davon ausgehen, dass in der Retroskalypse genügend Stoffresten vorhanden wären und der Felllook lässt Anspielungen ins Barbarische aufkommen. Ich würde das Fell weglassen, auch wenn es sich gut erklären liesse.

    - Mantel: Ist Dustertypisch vorgegeben, aber ich würde unten noch einige Handbreit ansetzen, dann wirkt er improvisierter und gleichzeitig betont es den Dusterlook.

    - Staubtuch: Sieht auf die Dauer unbequem zum tragen aus, da würde ich eine besser optimierte Variante anstreben die sich besser tragen lässt. Das jetzige Tuch scheint zu dick und führt zu einer unbequemen Knotenbildung.

    - Weste: Sieht auf dem Bild noch etwas zu unverranzt aus, ich würde die zerteilen und direkt an den Mantel nähen. Grundsätzlich ist ein solches Kleidungsstück zwar praktisch, aber optisch immer eine Schwachstelle. Der Mantel alleine wäre optisch hübscher und der Mantel mit aufgesetzten Westenteilen wirkt dann endzeitlicher als die Weste über dem Mantel.

    Das klingt jetzt umfassender als anfänglich geplant, aber der Weg ist gut und mit dem Mantel hast du eine gute Ausgangslage um mit kleinen Anpassungen einen coolen Look zu bekommen.

  9. #39
    Quin
    Quin ist offline
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    Ok, es geht voran...
    Ich habe das Fell jetzt weggelassen und an den Mantel unten noch was angenäht und ihn damit bis etwas über die Knöchel verlängert (Danke an sumu für den Tipp!) Das Staubtuch wird gegen ein olives Dreiecktuch getauscht. Die Weste lasse ich jetzt erstmal so, vor allem, weil ich keine Zeit mehr habe da noch groß was zu ändern und sie einfach praktisch ist.

    Hier mal weitere Bilder der sich entwickelnden Kleidung (Mantel ist noch ohne Verlängerung). Ich finde den Hut noch irgendwie nackt. Hat da jemand ne gute Idee für oder findet ihr den so in Ordnung? Der Tornister funktioniert jetzt endlich d.h. der Lüfter bringt Luft zur Maske. Die Schläuche rechts und links fehlen noch und es kommt noch eine rote Beschriftung drauf. Man kann dann auch eine Beatmungsmaske anschließen und der Patient spürt dann tatsächlich die Luft strömen.
    Comments? Opinions? Verbesserungsvorschläge? Danke!!!

    IMG-20170408-WA0000.jpg20170404_000326.jpg20170404_000355.jpg20170404_000410.jpg

    Edit: Der Dreck fehlt noch, aber das kommt dann ganz zum Schluß.

  10. #40
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

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    Das Staubtuch wird gegen ein olives Dreiecktuch getauscht.
    Nur ein kleines Detail, weil mir das neulich zufällig durch den Kopf gegangen ist: Warum nicht mal ein Hals- oder Mundtuch aus einem klassischen karierten Geschirrtuch? Davon muss es in der Endzeit ungefähr zehntausend für jedes olivegrüne Dreieckstuch geben.

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