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  1. #41
    Sadayori
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    Zitat Zitat von Schlachtross Beitrag anzeigen
    Eine Kopfbeckung ist einfach Konsens im Larp und das aus gutem Grund.
    Naja. Das mag Konsens in Foren und dem Larpwiki sein, auf Con tragen aber meist höchstens 10 bis 20 Prozent was auf dem Kopf. So wie nicht allzu viele Kämpfer Helm tragen, obwohl das in Foren und Wiki auch Konsens ist. In beiden Fällen würde ich es begrüßen, wenn es mehr Leute machen würden (je nach Con ist manchmal der Anteil sicher auch bedeutend höher, meist in Verbindung mit insgesamt höheren Standards bei den Kostümen), aber wenn jemand keinen blöden Hut trägt, geht die Welt auch nicht unter.

    Grade bei pinken Haaren wäre es aber sicher trotzdem ne gute Lösung, die fallen noch mal mehr auf als moderne Frisuren. Wenn die TE aber mittlerweile eh beschlossen hat, sich die Haare fürs Larp in ein halbwegs natürlich aussehendes Rot zu färben, ist das Problem ja aber eh erledigt.
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  2. #42
    Dalamon
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    ich hab mir den Threadverlauf jetzt noch mal mit beruflichem Blick (10 Jahre Psychotherapeut) angeguckt. Da finde ich keine Hinweise auf mangelnde Sozialkompetenz auf Seiten der Initiatorin. Auch nicht unzureichend, um einen "lauten, forschen Character" - mit dem späteren Hinweis "ich meinte nicht übertrieben laut und besoffen. Eher die "Mitmach-Lautstärke" - zu spielen.
    Eher finde ich Hinweise auf Selbstreflektion. Und vielleicht etwas Reaktanz in Reaktion auf ...deutlich vorgetragene...Verhaltensempfehlungen. (GROSSCHREIBUNG, Hinweise auf "Ende der Tolleranz", indirekte Unterstellung von "Krokodilstränen", die bei mir Assoziationen zu "Heulsuse" auslösen). Und sobald mehr als eine Person sich gegen die Haarfarbe aussprach, hat sie in ihrem darauf folgenden Post geschrieben, dass sie umfärbt - verharrt also nicht in der Reaktanz. Nein, ich finde keine Mängel in der Sozialkompetenz.

  3. #43
    Nount
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    Zitat Zitat von Sadayori Beitrag anzeigen
    Naja. Das mag Konsens in Foren und dem Larpwiki sein, auf Con tragen aber meist höchstens 10 bis 20 Prozent was auf dem Kopf. So wie nicht allzu viele Kämpfer Helm tragen, obwohl das in Foren und Wiki auch Konsens ist.
    Nach "es ist fester Konsens" und "es tragen höchstens 10-20% Hut/Helm" möchte ich mal in den Raum schmeißen: Es kommt sehr aufs Con an
    Bei manchem ists im Umfeld sehr verbreitet (häufig in einem Umfeld mit sehr historisch orientierter Kleidung oder sehr hohem Kleidungsstandard - nicht, dass man nicht auch grandiose Kostüme ohne Hut hinkriegen würde, aber bei den meisten ist die Entscheidung für "kein Hut" eher der Bequemlichkeit geschuldet und nicht einem ausgefeilten Konzept ), bei anderen kaum. Hängt also immer davon ab, wo man hingeht.

    @Dalamon: Gerwin hat häufig recht eigene Ansichten und Interpretationen. Nein, das meine ich nicht als Beleidigung. Aber ist halt so.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  4. #44
    Gerwin
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    Ich kürz es mal ab:

    Da es vielleicht, zumindest für Menschen ohne Larperfahrung, unklar ausgedrückt war. Es geht nicht um eine fehlende Sozialkompetenz die vielleicht für Therapeuten interessant ist. Es geht um die Fähigkeit in einer neuen Umgebung (Larp) mit einen neuen Wesen (Charakter) und einer häufig überzeichneten Rolle (hier gefühlt gewünscht "lauter, akrobatischer Streuner") festzustellen dass man Teile (!) einer anwesenden Gruppe stört, und dann den Charakter soweit herunterzufahren dass

    1. mein gegenüber nicht gestört ist aber ich
    2. noch in Ruhe spielen kann.

    Kriegen viele erfahrene Larper nicht hin. Deshalb gibt es ja kaum gut wahrgenommene Kender.

    Natürlich kann ich immer nur beurteilen was ich lese. Und natürlich gibt es immer Anfänger die sowas dann doch schaffen. Die große Frage ist aber "was spricht für den Streuner und gegen eine einfache Bogenschützin?"

    Ausbauen, lauter machen, mit akrobatischen Gimmicks versehen kannst du deinen Charakter später immer noch. Ich kenne auch Menschen denen ich einen pinkhaarigen, lauten Streuner gut zutrauen würde. Die haben aber alle durch die Bank anders Erfahrungen gesammelt.

    Gruß


    Gerwin

    P.S.: Die Frage ob man generell einen Hut tragen sollte (Glaubensfrage, hier gibt es kein Ja oder Nein) ist aus meiner Sicht deutlich zu trennen von "Soll ich mit auffällig-moderner Haarfarbe meine Haare bedecken". Hier kann es eigentlich nur ein ja geben.
    Geändert von Gerwin (13.07.2017 um 06:26 Uhr)

  5. #45
    Cartefius
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    Ich verstehe das Problem auch nicht ganz. "Streuner" im klassischen DSA-Sinne, also ein Landstreicher und Herumtreiber mit städischem Hintergrund, ist keine Rolle, die einem eine extrem laute und aufdringliche Spielweise aufnötigt, verwechselst du das vielleicht mit dem "Schelm" aus dem gleichen Setting?

    Eine gewisse schnelle Auffassungsgabe und sprachliche Flexibilität a la Han Solo passt zwar gut zur Rolle, aber selbst die ist keineswegs ein Muss.

    Was die Baretts angeht: Da gibt es ganz verschiedene Varianten aus den diversesten Vorlagen. Sehr einfach ist z.B. eine Schlauchmütze, die hat auch diesen schief zu einer Seite getragenen Look wie die Bundeswehrbaretts, ist allerdings recht schmal und nicht ausladend. Das andere Extrem sind die riesigen Tellerbaretts der Landsknechte, diese werden auch gerne mit einer Bundhaube darunter getragen. Statt Bundhaube geht auch Kopftuch, das würde ich tendenziell immer aus weißem, dünnen Stoff machen.

    Hier wäre mal so eine mittelgroße Version:

    ... und ein ähnliches Beispiel:
    http://www.inlarp.de/attachment.php?...1&d=1499972854

    Die Auswahl an Variationen ist das sehr groß. Wichtig ist allerdings: Diese Mützen und Hüte gewinnen sehr viel dadurch, wenn man sie aus ordentlichem Stoff macht, üblicherweise ist das schwerer Wollstoff. Fast alles, was man hingegen so in gängigen Larpshops sieht ist aus billigem Baumwollstoff, damit sieht man schnell aus wie ein Pizzabäcker.

    Ich möchte aber nochmal meine Frage von weiter vorne wiederholen, weil ich die für ziemlich wichtig halte:
    "Welche Eigenschaften deiner Figur soll man von außen im Spiel sehen und erleben können und wie setzt du das um?"

    Wenn du die nicht beantworten kannst ist das nicht schlimm, sehr viele Larper ob Einsteiger oder alte Hasen können das nicht, und es gibt viele Möglichkeiten, da zu Ideen zu kommen. Ich würde aber sagen, dass fast alle wirklich guten Kostüme und Darstellungsansätze darauf beruhen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Cartefius (13.07.2017 um 20:26 Uhr)

  6. #46
    Tesla
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    Eigene Ansichten ist sehr nett ausgedrückt.

  7. #47
    Gerwin
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    Um ehrlich zu sein, probiert es aus:

    Der Streuner gibt tatsächlich eine gute Ausrede dafür, dass zu tun, was die Threaderstellerin sich augenscheinlich vorstellt. Er kann sehr laut gespielt werden, da er nicht in irgendeine (militärische oder zivile) Organisation eingebunden ist, und somit (weder direkt auf Con noch auf Grund des Charahintergrunds) Folgen für seine Worte fürchten muss.
    Er kann sogar kleine akrobatische Kunststücke zeigen. In der passenden Situation. Generell genau das was gesucht wird.
    Wenn da nicht ein Problem wäre.
    Nicht umsonst empfiehlt es sich am Anfang (und das liest man nicht unbedingt nur von mir) einen Chara zu spielen der andere (und gerade höhergestellte) akzeptiert und respektiert. Ich würde nach Jahren Larperfahrung und jetzt auch Jahren im Forum sogar noch weiter gehen und behaupten:
    Gerade bei auch OT lauten Personen ist ein Charakter der selbst keinen Respekt erwartet, jedoch andere respektiert die ideale Einsteigerrolle.

    Um es noch einmal völlig klar und eindeutig zu sagen (auch wenn ich mich unbeliebt mache):

    Dieses Thema ist gleich an mehreren Punkten ein Musterbeispiel für Anfängerfehler. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die meisten hier auch schon einmal durch laute, aufdringliche Charaktere genervt gefühlt haben. Und da hilft eine Einbindung in soziale Strukturen einfach wahnsinnig.
    Einen Streuner der erkennt, dass er selbst am untersten Ende der Nahrungskette steht, der genau weiß, dass sein lautes Verhalten Folgen haben kann und wird...und der auch weiß dass er mit Respekt und Anpassung weiterkommt, den könnte ich mir gut als Anfängercharakter vorstellen. Aber auf den läuft es doch so gut wie nie heraus.

    Aber ich zäum das Pferd mal von hinten auf:

    Du schreibst:


    Ich rechne im Moment damit, dass ich viel hüpfen, rumrollen und sonst irgendwelche Akrobatik erleben werde.
    Bisher hat noch überhaupt niemand gefragt, WARUM du damit rechnest. Und vielleicht habe ich da auch ein zu negatives Bild, was mir leid tun würde. Um eines vorweg zu nehmen. (Larp)Kampf enthält so gut wie keine Akrobatik, auch rumhüpfen und rollen ist eher nicht so gerne gesehen (schon aus Sicherheitsgründen oft nicht möglich). Wenn du so etwas darstellen kannst und willst, dann würde ich in eine völlig andere Richtung denken. Und zwar in Richtung Zigeuner/Orient/fremdländische Menschenkulturen. Und nein ich meine in diesen Fall nicht den Burkaorient sondern einen tanzenden, selbstsicheren Fantasyorient.
    Erfahrungsgemäß KANN das funktionieren, auch als Anfänger. Ich war schon mit einer entsprechenden "orientalischen Dame" unterwegs. Die konnte IT nicht viel mehr außer tanzen, laut sein und vielleicht noch mal ein Messer werfen.
    Du musst eben nur erkennen wann die Zeit zum Tanzen ist, und wann eher nicht.

    Gruß

    Gerwin

    P.S.: Zumindest beim Orient lässt sich das Haarproblem sogar erklären. Und auch die Tattoos sind da im Fantasybereich ein kleines Bereich.
    Geändert von Gerwin (14.07.2017 um 11:00 Uhr)

  8. #48
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    Es macht meiner Ansicht nach noch überhaupt noch keinen Sinn, hier so weit ins Detail zu gehen, solange die Eckpunkte des Charakterkonzeptes nicht stehen.

    Das mit dem Streuner war ein ganz grober Vorschlag in eine generelle Richtung. Über die Ausgestaltung im Detail kann man reden, wenn klar ist, ob und unter welchen Rahmenbedingungen ein Charakter in dieser Richtung überhaupt in Frage kommt.

  9. #49
    Verdantis
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    Wenn sie dann auch noch laut und (it oder ot) besoffen auffallen, lass es lieber sein.
    Ich werd den 0850 Viking schon nicht untern Tisch saufen. Bausch die Sache mit dem Alkohol nicht zu sehr auf. Ich will einfach nur in die Taverne und die gute Laune geniessen (IT und OT). Ich stell mir einfach vor, dass es dort aufregend ist und will keinen Chara, der mich dann "zurückhält", weil er sich für Geselligkeit zu schade ist oder lieber in einer Ecke sitzt und in einem Buch kritzelt.

    Und ich halte Streuner für sehr geeignete Anfängercharaktere. Man muss sich ja nicht besaufen und Leute anpöbeln
    Pöbeln tu ich sowieso nicht.

    Ich finde es nebenbei bemerkt etwas problematisch, die Charakterwahl einzig davon abhängig zu machen, dass du deine Haarfarbe damit erklären kannst.
    Was ja auch gar nicht der Fall ist. Mein Chara steht ja schon, da änder ich nicht mehr viel. Natürlich hab ich aus dem Grund überhaupt gepostet, um zu sehen, ob kleine Anpassungen machbar wären und wie denn die Optionen dazu so aussehen.
    Aber ich werf deswegen nicht gleich alles über Bord was ich schon habe.

    Für einen Streuner könnte es vielleicht auch passen, aber da muss man mit Liebe rangehen, nicht einfach ein 0815-Barett aus dem Larpshop kaufen.
    Wenn mir Zeit bleibt, guck ich mal ob ich mir selber so eins nähen kann und schmück es dann mit irgendwelchem Kleinkram aus.

    Larp ist kein Schönheitswettbewerb und auch keine Partnerbörse. Gerade weibliche Spieler scheinen ersteres häufig zu vergessen.
    Noch realistischer wären dann nur noch faulige Zähne, Gestank ausm Schritt, fettige Haare und ein bisschen Pest.

    Zum Streuner-Char: würde ich jetzt nicht als so schwer/problematisch einschätzen. Solange es nicht Richtung Dieb geht... Ist halt hauptsächlich für die verbale Interaktion mit anderen Spieler gut.
    "Kämpfen, Heilen oder Zaubern"? ich hatte ihren Plan als "reden, Schlosser knacken und unterstützend mit Bogen kämpfen" verstanden. Auf Cons kommt dann noch manchmal "Rätsel lösen" oder "Informationen sammeln" vor. Passt doch auch zur Streunerin.
    In den Nahkampf möchte ich nicht unbedingt, für's Heilen hab ich weder genug Zeit (um mir jetzt noch was auszudenken), geschweige denn Geld. Ausserdem möchte ich diese (in meinen Augen) sehr klassische Frauenrolle lieber vermeiden für's erste. Zaubern ist mir derzeit auch zu hoch. Das Ganze mit den Softbällen, dann die Bücher, auswendig gelernte Zaubersprüche oder Beschwörungen und Rituale. Da brauch ich eine viel längere Vorbereitungszeit und ich möchte mir davor lieber erst ein bisschen die anderen Magier ansehen und wie die das machen.
    Streuner hab ich gewählt, weil ich mich dann auch gut ins Ambiente zurückziehen kann, keine allzu feste Verpflichtung habe und mich nicht mit Magie rumschlagen muss.
    Ich denke ein klassischer Taschendieb soll sie auch nicht werden. Da ist mir das Klauen einfach zu riskant und aufwändig. Ich würde mit dem Schlossknacken gern die Gruppe ein wenig unterstützen und notfalls aus der Ferne ein paar Pfeile abfeuern.
    Sie kann mit Absicht nur so wenig, denn lernen soll sie ja vor Ort. Das macht es für mich (OT) ja auch einfacher mich alldem anzunähern.

    Streuner sind, wie alle "lauten Charaktere " (und laut soll er ja sein) Figuren die viel Sozialkompetenz und Spielerfahrung erfordern. Ich muss merken wann meine laute, aufdringliche Art den gegenüber einfach nur noch stört.

    Zugegeben, dass traue ich weder den meisten Anfängern noch Verdantis zu.
    Ich spiele eine Streunerin, die nicht total verschüchtert in einer Ecke sitzen möchte, KEINEN HOFNARREN.

    Dafür war der Thread zu lange Zeit von "mir doch egal, ich will pink" geprägt.
    Ja, ich hätte mich der erstbesten Antwort eines wildfremden Menschen beugen sollen ohne auch nur ein einziges Mal nachzuhaken.

    Und ich frage mich, wenn wir schon beim umfärben fürs Con sind (löblich)

    Warum zum Teufel keine ganz normale, verbreitete Haarfarbe?

    Du kannst ja nach dem Con wieder neu färben. Ich rasiere mich auch 2-3 Monate vor Con nicht und danach wieder ab.
    Was?? Hast du schon einmal deine Haare gefärbt? Weisst du wie das funktioniert?

    Erstens kann ich nicht jede beliebige Haarfarbe auf pink drauf klatschen. Sie muss dunkler sein und eine gewisse Intensität haben, damit es nicht (zbsp unter braun) rosa durchschimmert nach 2mal waschen. Damit bleibt sowieso nur rot, braun und schwarz.
    Zweitens kann ich sie danach nicht "einfach wieder zurück färben"... Von dunkel auf hell kann man nicht färben, ausser man bleicht die Haare. Das ist ein schwieriger und sehr schädlicher Prozess, die ganze Farbe wieder aus den Haaren zu saugen.
    Lass ich das dann auch noch in einem Salon machen, kostet mich das ein Vermögen.
    Rot ist die einzige Möglichkeit, weil es sich (nach der Con) auch mehr oder weniger flott ein wenig ausbleicht und sich vielleicht mit dem pink darunter etwas "vermischt". Neue pinke Haarfarbe drüber hätte wohl auch so einen Effekt.
    Darüber hinaus sind meine Haare schon mehrfach gebleicht worden und total überfordert. Bereits die Rotfärbung macht mir etwas Angst, weil ich kurz nach dem letzten Färben bereits wieder neue Chemie an die Haare schmier.
    Aber noch mehr Bleichmittel halten die einfach nicht aus, dann brechen sie ab.
    Vom dem her ist eine Rasur wohl kaum damit zu vergleichen...

    ich hab mir den Threadverlauf jetzt noch mal mit beruflichem Blick (10 Jahre Psychotherapeut) angeguckt. Da finde ich keine Hinweise auf mangelnde Sozialkompetenz auf Seiten der Initiatorin. Auch nicht unzureichend, um einen "lauten, forschen Character" - mit dem späteren Hinweis "ich meinte nicht übertrieben laut und besoffen. Eher die "Mitmach-Lautstärke" - zu spielen.
    Eher finde ich Hinweise auf Selbstreflektion. Und vielleicht etwas Reaktanz in Reaktion auf ...deutlich vorgetragene...Verhaltensempfehlungen. (GROSSCHREIBUNG, Hinweise auf "Ende der Tolleranz", indirekte Unterstellung von "Krokodilstränen", die bei mir Assoziationen zu "Heulsuse" auslösen). Und sobald mehr als eine Person sich gegen die Haarfarbe aussprach, hat sie in ihrem darauf folgenden Post geschrieben, dass sie umfärbt - verharrt also nicht in der Reaktanz. Nein, ich finde keine Mängel in der Sozialkompetenz.
    Mir zuckt der Mundwinkel.

    Ich möchte aber nochmal meine Frage von weiter vorne wiederholen, weil ich die für ziemlich wichtig halte:
    "Welche Eigenschaften deiner Figur soll man von außen im Spiel sehen und erleben können und wie setzt du das um?"
    Das ist wirklich eine gute Frage. Optisch sieht man ja, dass sie keine Rüstung trägt und die Kleidung ist zwar nicht zerlumpt, aber schlicht gehalten mit ein zwei bunteren Teilen (nur so 20%).
    Sonst beim Spielen werd ich auf den Aberglauben setzen. Dieser ist für meine Char meist hinderlich und sie lässt sich von andern Leuten auch locker einen Bären aufbinden.
    Ist also mehr zur Belustigung anderer Leute gedacht.

    Ich rechne im Moment damit, dass ich viel hüpfen, rumrollen und sonst irgendwelche Akrobatik erleben werde.
    Bisher hat noch überhaupt niemand gefragt, WARUM du damit rechnest. Und vielleicht habe ich da auch ein zu negatives Bild, was mir leid tun würde. Um eines vorweg zu nehmen. (Larp)Kampf enthält so gut wie keine Akrobatik, auch rumhüpfen und rollen ist eher nicht so gerne gesehen (schon aus Sicherheitsgründen oft nicht möglich).
    Hmm... nein, um Kunststücke geht es da nicht. Ich dachte das gehört ein Stück weit dazu. Als Szenario hatte ich mir das eher so vorgestellt, dass man öfters mal vor jemandem oder etwas weglaufen muss und wenn man dazu noch im Wald rumlungert und evtl sogar in Dunkelheit, dann stolpert man bestimmt über den einen oder anderen Stein & Ast. Oder man schleicht sich irgendwo an, weicht einem Hieb aus, etc.
    Aber Akrobatik im künstlerischen Sinne hab ich nicht gemeint. Dafür bin ich zu unsportlich.

    Es macht meiner Ansicht nach noch überhaupt noch keinen Sinn, hier so weit ins Detail zu gehen, solange die Eckpunkte des Charakterkonzeptes nicht stehen.

    Das mit dem Streuner war ein ganz grober Vorschlag in eine generelle Richtung. Über die Ausgestaltung im Detail kann man reden, wenn klar ist, ob und unter welchen Rahmenbedingungen ein Charakter in dieser Richtung überhaupt in Frage kommt.
    Ja, und notfalls kann ich immernoch vor Ort Klamotten kaufen, nachdem ich mich etwas umgesehen hab.

  10. #50
    Gerwin
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    Ich kürz es mal da zum dumm zum zwischenspeichern.

    Deine Vorstellung von Larp entspricht einfach nicht der Realität:

    Weder kannst du, abseits von Großveranstaltungen, in der Regel vor Ort Kleidung kaufen, und selbst auf Großveranstaltungen ist die teuer (und oft nicht dass was du suchen wirst).
    Noch besteht Larp aus wilden Verfolgungsjagden bei Dunkelheit im Wald (und gerade wenn du dass nicht OT trainiert hast, lass es bitte sein. Sicherheitsrisiko hoch zehn) Ein "hinfallen" führt gewöhnlich zum Spielabbruch (Sicherheitsrisiko) und ein eventuell geschicktes Abrollen hat damit keine Auswirkungen.
    Noch wird es unbedingt gerne gesehen Waffenhieben auszuweichen. "Wir" Kämpfer müssen (auch auf Grund fehlender Rüstung des gegenübers) unsere Hiebe abbremsen. Das macht Ausweichen sehr leicht.
    Noch ist Heiler eine typische Frauenrolle. Das mag man nun denken, Fremdrassen wie Tiefling, Dryade und Co haben allerdings einen deutlich höheren Frauenanteil. Noch dazu sind Heiler in der OT Anschaffung recht günstig.

    Und (ergänzend)

    JA es gibt Charaktere (gerade am unteren Rand wie Streuner) die sich mit Absicht unattraktiv gestalten. Auch strähnige Haare, Beulen und Pickel habe ich da schon gesehen. Was eine feine Sache ist.

    Ansonsten, probier es aus.

    Die meisten haben dann doch nicht so den Spaß am freiheitlichen Tavernenchara. Ich empfehle dir jedoch kurzfristig auch mal einen integrierten Chara zu spielen.

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