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  1. #11
    oliverp
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    Zitat Zitat von Wlad Beitrag anzeigen
    Ich glaub mein Fehler wahr, dass ich bei der Charaktererstellung gedanklich nicht so stark zwischen Leibwächter und anderweitigen einfachen Kämpfer Konzepten unterschieden habe.
    Nope, das ist eine absolut legitime und sinnvolle Herangehensweise - abseits rein moderner Berufsbilder war Leibwächter immer nur eine Aufgabe, kein wirklich eigenständiger Beruf. Wenn jemand die Paarung Zivilist + mil Aufpasser nicht versteht, dann liegt das nicht an deiner Darstellung.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  2. #12
    Gerwin
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    Abseits mir von oliverp unterstellten Unverständnis:

    Die Frage ist doch was erwartest du vom Leibwächterspiel? Oder vom "reiche Person mit Krieger" Spiel? Mittelalterlarp spielt im Regelfall in einer Umgebung die äußerst kriegerisch ist. Sprich, ein einzelner Aufpasser (und sei er noch so gut bewaffnet) würde zumindest bei "Mensch, normale bis etwas geringe Größe, übliche Statur" niemanden davon abhalten einen Angriff zu starten. Auch nicht mit einer dicken Waffe am Start. Dazu kommt dass dein Rüstungskonzept eher am unter(sten) Ende einer Überlebenswahrscheinlichkeit angesiedelt ist. Sprich, jeder Mytholonplattenträger räumt dich aus dem Weg, völlig egal ob mit oder ohne Kampffertigkeiten.

    Wenn es ein Leibwächter werden soll (das Konzept geht ja), warum dann nicht stark auf Prestige des Bewachten setzen. Es ist ja durchaus nicht ganz günstig sich einen entsprechenden Krieger zu halten. Wenn ich einen einzelnen Leibwächtercharakter basteln würde, dann würde ich die Zusammengehörigkeit zum Bewachten in den Mittelpunkt stellen. Das kann über gut gemachte Wappen gehen, muss es aber noch nicht einmal. Ein entsprechend bemalter Schild kann eventuell schon genügen um von "generischer Krieger" zu "fest verbundener Leibwächter" zu kommen. Generell darfst du dir aber halt nicht zuviel von versprechen. Ich habe selbst einen "Pseudogladiator" als Leibwächter seit längerer Zeit in der "Pipeline". Der wird halt ganz primär repräsentieren (im konkreten Fall als "halbnackter Wilde mit Helm und eigenartigen Armschutz..den man sich halt so hält") Sobald es um tatsächlichen Schutz geht sieht es aber anders aus.

    Grüße

    Gerwin

  3. #13
    oliverp
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    Auch en Nope an Gerwin. Du kommunizierst nur eben mal wieder (ähnlich wie bei Barbaren) ein modernes subkulturelles Verständnis.
    Das mag durchaus in einem Spiel mit modernen sich-nichteinlassen-Wollenden auch sinnvoll sein, bei Mitspielern die offen gegenüber den Spielvorstellungen Anderer sind, aber keineswegs nötig.
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  4. #14
    Gerwin
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    Ehe das hier ausartet:

    Gesunder Menschenverstand ist nicht modern.

    Aber ich frag mal ganz offen nach: Wenn du einen Leibwächter spielen willst (spricht ja nichts gegen) was stellst du dir vor? Eventuell geht deine Vorstellung nämlich eher in den Bereich den ich als "repräsentativ" bezeichne.
    Oder, anders ausgedrückt:

    Die male in denen ich einen entsprechenden Charakter mal für jemanden gespielt habe, waren male in denen ich eigentlich meinen Herrn einen OT Gefallen tun wollte. 90 Prozent der "Arbeit" bestand daraus eben ein Treffen zu schützen (welches für gewöhnlich nicht angegriffen wurde, man steht halt vor einen Zelt, hat die Axt in der Hand und wartet) oder eben den Herrn von A nach B zu begleiten...und grimmig auszusehen. Gleichzeitig musste ich halt dafür sorgen dass sich niemand dem Herrn nähert. Wenn dir das Spaß macht (und du nicht an ein Konzept denkst bei dem du alleine deinen Herrn vor mehreren Aggressoren schützen musst) dann kannst du das Konzept gut durchziehen. In diesen Fall rate ich tatsächlich zu einer etwas "brachialer" wirkenden Zweitwaffe.

    Grüße

    Gerwin

    Gruß

    Gerwin
    Geändert von Gerwin (28.09.2017 um 19:38 Uhr)

  5. #15
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    Ein Martin Ford macht in Gothic-Disco oder beim Skinhead-Konzert oder auf ner Fittnessmesse sicher mehr her als ein Michael Kur. Das ist dann gesunder Menschenverstand.

    In allen anderen Situationen ist es wohl umgekehrt, da nimmt jeder vernünftige Mensch aus selber Vernunft den Zweiten.

    Wenn man nun keinen Gerwins-Barbarensstammtischcon bespielt als Szenario, ist beides vollkommen legitim und funktioniert. Thats all.
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  6. #16
    Gerwin
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    Eigentlich kann ich den Unsinn (Kuhr in einen Kriegsgebiet ), aber das Konzept ist mir zu wichtig.*

    Nochmal "back to Basics" Wlad:

    Du bespielst einen Charakter der deutlich schlechter gerüstet ist als ein Großteil aller Krieger. Das ist kein Problem, das tue ich auch. Für unter 300 € bekommst du bei Mytholon und Co deutlich mehr Rüstpunkte als dein Kettenhemdträger je haben wird. Schlimm? Nö!

    Ich frage einfach mal direkt: Wenn du dich um Sicherheitsbelange kümmerst, warum holst du dir dann keine IT Unterstützung? Das macht Herr Kuhr auch (eigenartigerweise in der Regel groß und breit, aber gut...das MUSS im Larp gar nicht sein). Auf jeder mittleren bis größeren Veranstaltung findest du Krieger mit einem gewissen Leerlauf. Warum fragst du dann nicht einfach IT ob die euch unterstützen wollen. 1-5 Kupfer (je nach OT Langeweile) und würde mich drüber freuen. Wie viele andere auch. Dann könnt ihr tatsächlich wie ein reicher Mann mit Leibwächtern auftreten, du kannst ein Sicherheitskonzept entwickeln, und wenn ihr wieder ruhig im Lager seid lassen die angeheuerten Jungs und Mädels euch in Ruhe.

    Großer Vorteil: Durch deine recht generisch-verbreitete Kleidung kannst du eigentlich fast jeden Nordmann fragen ob er mithilft, ohne dass das irgendwie auffällt.

    Grüße

    Gerwin

    P.S.: selbiges gilt fürs Schulden eintreiben.

    *um das ganze mal etwas zu entschärfen: es ist völlig egal ob man nun einen "barbarischen Leibwächter", einen zwei Meter Muskelprotz oder Leibwache 14 Jahrhundert in Durchschnittsgröße spielt. ALLEINE arbeiten würde von denen keiner in den meisten Conszenarien.
    Geändert von Gerwin (28.09.2017 um 23:06 Uhr)

  7. #17
    oliverp
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    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Ein vernünftiger Mensch geht mit Michael Kuhr alleine als Leibwächter in ein Kriegsgebietn
    Ach, ein spontaner Sprung in Kriegsgebiete. OK. Standard. Kein Incident indem körperliche Größe relevant wäre. Gegenreden gern von der Personenschutzgruppe der Feldjäger. Oder jedem Anderen der Lebend rumspaziert.

    Sag doch einfach mal "ich mag muskolöse Männer" - und jede weitere Diskussion erübrigt sich, das entlastet das gesamte Forum.
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  8. #18
    Gerwin
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    Ich mag gar keine Männer Oliver.

    Was ist den Larp? Wie nennst du einen Ort an den 70-80 Prozent aller männlichen Personen Kriegswaffen tragen und regelmäßig einsetzen. Mini-Mundus?

    Und noch einmal. In der MASSE machen körperliche Voraussetzungen null aus. Auch bei Feldjägern nicht. Wenn mir 2-3 Personen bei Gerwin Schulden eintreiben kommen können die von mir aus 1,51 groß sein und Wintertuniken tragen. Da ist der zumindest vorsichtig.

    Vorliegend geht's aber nicht um Masse sondern um "eine reiche Person, ein Leibwächter". Und da würde ich durchaus erwarten, dass die Optik schon sagt "greif mich lieber mal nicht an". Geht über ganz verschiedene Möglichkeiten. Eine gothische Plattenrüstung. Ein massiv wirkender Ledergambeson. Eine auffallende Frisur, Narben im Gesicht, geschickt eingesetzte (aufgemalte) Tattoos. Eine "natürlich-dominante Ausstrahlung" (Vorsicht: die ist genauso verbreitet wie 2 Meter Larper ). Eine professionell wirkendes auftreten. Oder eben über bloße Größe/Masse.

    All diese Dinge sind natürlich keine so gute Lebensversicherung wie "such dir 2-3 Söldner".

    Ich lass es jetzt aber mal laufen bis du, Wlad, eine Frage beantwortet hast:

    Wie willst du dich konkret um die Sicherheit kümmern? Hast du da Vorstellungen/Überlegungen?

    Die Frage ist tatsächlich völlig neutral. Ich würde mir die gleiche Frage stellen. Auch wenn ich 50 Kilo schwerer wäre .

    Gruß

    Gerwin
    Geändert von Gerwin (28.09.2017 um 23:22 Uhr)

  9. #19
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    Grünschnabel

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    Zitat Zitat von Gerwin
    Aber ich frag mal ganz offen nach: Wenn du einen Leibwächter spielen willst (spricht ja nichts gegen) was stellst du dir vor?
    Diesen Charakter plane ich in eher kleinen (meist <100 Leute) Cons im DSA Hintergrund einzusetzen. Das Charakterspiel zwischen "Leibwächter/Krieger/Was-Auch-Immer" und seinem Auftraggeber wird zwar eine Rolle spielen, aber im Vordergrund steht eher die Beschäftigung mit dem Plot. Die Motivation am Plot teilzunehmen bekommt der "Auftraggeber" eingebaut und ich folge ihm quasi in mein IT Elend/OT Spaß. Solange ich mitbekomme was passiert, hab ich auch keine Probleme mal eher dekorative Funktionen zu übernehmen. Wenn es wie auf meinen bisherigen 3 Cons wird, sollten sich jedoch genug kleinere Gefahren ergeben für die man einen "Freiwilligen" braucht, körperlich anstrengende Aufgaben anfallen oder IT lästige Dreckarbeiten anfallen (wenn der "Herr" nicht in Gefahr ist, spiele ich gerne auch den Laufburschen für ihn). Für die absehbar anfallenden Kämpfe werde ich zusehen, dass ich mich mit anderen Kämpfern abspreche. Da scheinbar ein recht großer Anteil an Charakteren/Spielern Stammbesetzung sind, sollte sich da Interaktionsmöglichkeiten ergeben.


    Das von dir (Gerwin) angesprochene Leibwächterbild klingt meiner Ansicht nach auch recht spannend. Ich sehe es ähnlich wie Oliverp, dass es schon ein wenig klischeehaft ist - aber es geht um LARP - mit dem richtigen Umfeld macht das bestimmt Spaß.
    Ich würde es jedoch derzeit aus 2 Gründen nicht spielen wollen:
    (1) Es passt nur bedingt zu den geplanten Cons (u.a. eher Plot-lastig, kein PvP, überschaubare Größe).
    (2) Könnten wir das derzeit nur bedingt darstellen. Um den entsprechenden Aufwand, z.B. mit potentiell mehreren Leibwächtern etc. zu rechtfertigen, bräuchte man auch einen entsprechend wichtigen Auftraggeber. Wir sind jedoch noch LARP-Anfänger, haben keine sonderliche Begabung im Nähen und wollen keine 1000€+ für Kleidung ausgeben. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, dass der Auftraggeber nur im etwas besseren Bürgertum angesiedelt ist, aber noch nicht zur oberen Elite gehört (einen "Leonardo Carbone Adligen für Arme" wollten wir nicht).


    @Kämpfe, Rüstung etc.
    Die Gewinnwahrscheinlichkeiten des SC sind mir eigentlich nicht so wichtig. Prinzipiell machen mir die "LARP-Kämpfe" sehr viel Spaß , aber da es eher Darstellung als körperliche Auseinandersetzung ist, triggert es nur bedingt meinen Ehrgeiz zu gewinnen, sondern eher andere Aspekte. Für ersteres gehe ich zum Kampfsport, beim LARP hingegen freue ich mich wenn mein Gegenüber die Sache schön ausspielt. Dann darf er auch gerne gewinnen und ich lande bei den Heilern, was mir ein weiteres Spielangebot liefert. Warum sich mein Auftraggeber keinen besseren holt - er kann sich nichts besseres leisten.
    Mytholon-Rüstungen wären jetzt nicht so mein Fall. Es stört mich zwar nicht, wenn andere damit rumrennen (ich bin bei solchen Sachen recht wertungsfrei), aber für meine persönliche Immersion ist es zuträglich, wenn es sich (subjektiv) einigermaßen echt anfüllt. Mir macht es Spaß nen ganzen Tag lang bei 35°C+ mit Gambeson und meinem 3kg Helm durch die gegen zu laufen - ein Kumpel hat sich den Helm mal ne halbe Stunde ausgeliehen und ist seit dem Entschlossen sich ne Rüstung aus Kunststoff zu holen - andere Prioritäten und Vorlieben. Derzeit gehe ich davon aus, dass ich nächstes Jahr das Kettenhemd fertig bekomme und evtl. schau ich mich 2020 mal nach ner Brustplatte um.


    @Optik
    Ein Erkennungszeichen für die Zusammengehörigkeit ist in Plan - wurde jedoch erstmal ein wenig zurückgestellt bis die SC-Entwicklung des Auftraggebers weiter ist.
    Leute beobachten/"fieses Anstarren" sollte sich evtl. umsetzen lassen - werde ich wahrscheinlich mit einbauen.

  10. #20
    Gerwin
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    Kurz vor der Arbeit, daher nur überflogen, und in jeden Fall später mehr zum interessanten Thema.

    Ich glaube aber du verstehst mich gerade falsch:

    Ich bin der letzte der dich jetzt von einer Plattenrüstung überzeugen will. Ich habe selbst keine, und es funktioniert. Nur abseits von "ich mag schöne Kämpfe und Heilerspiel" muss halt klar sein, dass ein derartiger Leibwächter oft eher "Symbolcharakter" entwickeln dürfte. Das ist bei mir genauso der Fall. Was aber nicht unbedingt schlecht ist.

    Ich habe da auch kein konkretes Leibwächterbild. Vielleicht (und deshalb schreibe ich auch gleich ehe ich es vergesse) kam das falsch rüber. Von mir aus muss ein Leibwächter weder groß, noch breit, noch grimmig sein. Lediglich von jemanden der (auf einer Veranstaltung wo dein Herr tatsächlich einen Leibwächter braucht) Unterstützungsangebote anderer SC kategorisch ablehnt erwarte ich das. Das kam mir ein wenig so rüber, da du Gruppenspiel generell eher verneint hattest.

    Gruß

    Gerwin

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