Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Lek
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    Lek Baumwart (und er ist kein Förster..)

    Hallo zusammen, hier ist die Hintergrundgeschichte auf der mein Charakter beruht. Viel Spaß beim lesen.

    Mein Name ist Lek Baumwart. Geboren wurde ich in einem Dorf namens [A] nahe [B] im Land [C]. Dort bin ich auch aufgewachsen. Meine Eltern sind verständnisvolle und fürsorgliche Menschen, die noch einen Sinn für Kinderstube hatten.

    In meiner Kindheit verbrachte ich viel Zeit mit meinem besten Freund, Cominikus. Er ist zwei Jahre älter als ich und war für mich immer eine Art großer Bruder.
    Irgendwann war unsere Kindheit vorbei und wir waren alt genug, um zu arbeiten. Während Cominikus seinen Eltern bei der Feldarbeit und auf dem Markt aushalf lernte ich mit meinem Hund Junior unsere Ziegen zu hüten. Trotzdem fanden wir immer Zeit gemeinsam etwas in der Taverne zu trinken und zu reden.

    Eines Nachts schreckte ich durch einen großen Tumult vor meinem Fenster auf. Als ich hinaussah erblickte ich nur eine Menge Leute in reger Panik umherlaufen. Ich verließ also unsere Hütte und erkannte bald den Grund für die nächtliche Unruhe - ein Brand!
    Das Haus von Cominikus stand in Flammen. Zwei Nachbarn kamen heraus und trugen seine Eltern über den Schultern. Da ich Cominikus nirgendwo erblickte lief ich hinein. Doch in seinem Zimmer fand ich Cominikus nicht. Dort lag nur eine merkwürdige Maske. Ich nahm sie und wollte raus aus dem Haus, aber das Feuer hatte mir den Weg versperrt. Ich griff mir die Decke vom Bett, warf sie über mich und lief hinaus. Leider war mein rechter Arm nicht unter der Decke und ich habe mich ziemlich böse verbrannt.

    Nach ein paar Tagen war Cominikus noch immer nicht wieder aufgetaucht und auch in den Trümmern des Hauses waren keine Überreste von ihm zu finden.
    Doch wohin war er verschwunden? War er vor dem Ausbruch des Feuers gegangen? Und wenn er das Feuer mitbekommen hätte, dann wäre er nicht ohne seine Eltern geflohen.
    Und was hat es mit dieser Maske auf sich?

    Ich fasste also den Beschluss das Dorf zu verlassen, um Hinweise auf sein Verbleiben zu finden. Es hat eine Weile gedauert meine Eltern zu überzeugen, aber ich muss einfach herausfinden, was passiert ist. Ich nahm die Maske mit mir und begann meine Suche...


    [A], [B] und [C] werden noch ergänzt. Je nachdem, wo ich eine Stammgruppe finde.
    Anfangs hatte ich doch ziemliche Bedenken, ob meine Geschichte nicht zu sehr in das Klischee verfällt "Orks haben meine Eltern getötet und ich will Rache". Aber ich glaube mit dieser "'nur' eine Person ist auf mysteriöse Weise verschwunden und ich suche diese Person" Geschichte einen guten Kompromiss gefunden zu haben. Was meint ihr?

    Spielbar wäre der Charakter meiner Meinung nach auf jeden Fall:

    Ein neunzehnjähriger Ziegenhirte, der nur Stoff trägt (kann und will mir zu Beginn keine teure, aufwändige Rüstung kaufen / machen) und mit einem Wanderstab "bewaffnet" ist.
    Daraus kann ich mich dann in alle Richtungen entwickeln denke ich.

    Also wie seht ihr das? Übetriebene Geschichte oder noch angemessen? Spielbar oder Sackgasse? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Anregungen

  2. #2
    Nount
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    Ich habe gerade keine Zeit, auf die Geschichte einzugehen, aber bevor ich's vergesse, wollte ich nur kurz einen Link zum Brandwundenschminken einwerfen, bevor ich's vergesse: Wunden schminken.
    Das würde ich auf jeden Fall tun - nur einen Verband umwickeln kommt ein bisschen komisch, wenn dann mal jemand druntergucken will

    dayvs GE-ve
    Stefanie

  3. #3
    Lek
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    danke für die Links
    Ich wollte sowieso unter den Verband einne Brandwunde und später vielleicht eine Narbe schminken. Dazu kann ich die Anleitungen gut gebrauchen.

  4. #4
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    Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Konzept "A sucht B" aus mehreren Gründen nicht vorteilhaft ist.

    1. Es wird nie eine SL drauf eingehen. Find Dich damit schonmal ab, die Chancen gehen stark gegen null, es sei denn, Du redest mitd er SL vorab.

    2. Es ist absolut nicht der Grund, überall auftauchen zu können. Wer reist schon quer durch die Welt weiter, wenn er nie Hinweise findet?

    3. Wenn mal eine SL drauf eingeht und der Freund gefunden wird, tot oder lebendig, war es das mit dem Grund zu reisen und die Abenteuer des Charakters sind zu ende.

    Nur meine Erfahrungen. Ansonsten sehe ich in der Geschichte kein Problem.

    Grüße,
    Alex

  5. #5
    Lek
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    Da ist was dran. Eigentlich habe ich auch nicht vor, dass eine SL ihn mit einbaut. Ich habe einen Kumpel, der aber (noch) keine Lust hat Larp auszuprobieren. Somit dürfte die Suche nicht so schnell enden. Und falls er doch mitmacht, könnte man zu zweit durch die Welt touren. Da würde sich dann schon eine Geschichte ergeben irgendwie

    Dein zweiter Punkt spricht schon wirklich gegen meine Geschichte. Aber ich denke nicht, dass jemand da so nachhakt. Hoffe ich einfach mal.

    Danke auf jeden Fall für den Hinweis. Ich denke mal darüber nach.

  6. #6
    Nount
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    Besser als ein einzelnes konkretes Ziel ist eins, das man peu à peu erfüllt bzw. das nie ganz vollendet sein wird:

    Beispiele:
    1. Man reist wegen seines Berufs durch die Welt (Wanderprediger, Händler, Gaukler, Handwerker auf der Walz (fand ich für mich eine plausible Begründung, umherzureisen; wem das zu historisch ist, kann sich ja ein Äquivalent ausdenken, ggf. auch für Nicht-Handwerker) oder ein Beruf wie z.B. Soldat/Bote/sonstwas, der immer wieder irgendwo hingeschickt wird und lange Wege zurücklegen muss. Notfalls ist der Charakter gerade etwas vom Weg abgekommen ...
    In Danglar ist es z.B. so, dass ein Magierlehrling, sobald er seinen ersten Zauberspruch gelernt hat, außer Landes geschickt wird, bis er den Grad eines Meisters erlangt hat. Nach dem Motto, soll der doch beim Lernen die anderen Länder abkokeln, nicht Danglar So etwas meinte ich beispielsweise mit Äquivalent zur Walz.

    2. Man sucht etwas Unkonkretes. Immer wieder eine neue Gelegenheit, Geld anzuhäufen, die besten Ausbilder oder seinen Traumjob (ähnlich der Walz), die Frau/den Mann seines Lebens (das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner und die Frauen/Männer im Nachbarland immer schöner als wo man ist ...) ...

    dayvs GE-ve
    Stefanie

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