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  1. #1
    Fledermaus
    Fledermaus ist offline
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    schauspielerische herausvorderung

    seyt begrüßt,

    es würde mich unglaublich reizen , einen charakter zu entwerfen welcher einen ausgewachsenen gut-böse-konflikt im inneren trägt, und diesen einigermaßen larp-tauglich umzusetzten...
    soweit zur theorie... nun zur praxis..
    erstmal die böse grundform..
    als rasse wählte ich die dunkelelfen, ein böseres volk, speziell nach warhammer mag es kaum geben
    dort sollte er ein taugenichts, ein nichtsnutz von niederem rang sein, welcher nur deshalb noch lebt, damit jemand lästige aufgaben übernehmen kann..
    eine dieser aufgaben wird das bewachen von "opfergaben" sein...
    hier kommt die "gute" seite ins spiel..
    in form einer elfischen priesterin, welche ihren dunklen vettern ins netz ging, und einer dunkelelfischen gottheit geopfert werden soll...
    natürlich wird jemand ganz bestimmtes mit der bewachung des zellentraktes betraut
    nach dem er noch nie einen "lichten" elfen gesehen hat, wird die neugier ihn vor ihre zelle treiben..
    und dort wird er mit ihrer gottheit "verbunden"...
    ob dürch blanke berührung, das benetzen mit einer träne oä..
    oder ein segensspruch ihrerseits...
    diese "verbindung" hat die gestallt eines fluches... so wird es ihm nicht mehr möglich sein zu töten, und wenn er es doch versucht, werden ihn extreme schmerzen zu boden reißen und ihn so daran hindern..
    doch noch weiß er nichts davon
    ein paar tage später ist er laufbursche bei einem der vielen opferritualen..
    und die dunkelelfische gottheit wird mit sicherheit den "makel" unter ihren jüngern erkennen..
    uns so , wodürch auch immer, ihn erwählen, das ritual dürchzuführen...
    sprich das opfermesser zu führen..
    er versucht es noch, doch bevor die klinge auch nur in die nähe des opfers kommt, reißen ihn die schmerzen zu boden..
    die theatralik der szene lässt den dolch am boden zersplittern
    die dunkelelfische "gemeinschafft" bestimmt, das der tot allein zu schwach bei solch einem verbrechen währe..
    und belegt ihn mit der schwersten ihrer strafen..
    er wird verbannt, und von nun an von seinem volk gejagd, denn welcher seiner auch immer habhaft wird, erhällt eine große belohnung in form von land und/oder titel..
    ...
    das alles mag bis hier hin als gnadenloser suizid-charakter aussehen.. mit der gleichen lebenserwartung auf einem con, wie eine herrenlose met-flasche in einer überfüllten taverne
    etwas gesellschaftsfähiger sollte er werden..
    also lasse ich ihn ein paar monate oder gar jahre dürch die welt laufen...
    ständig auf der flucht vor seinen häschern, auf der suche nach einem dieser verhassten elfen, um diesen "fluch" los zu werden..
    in dieser zeit sollte er einige erfahrungen auffangen..
    etwa das konversation der freundlichen natur oft eher zum ziel führt, als das blankziehen... das es sinnvoll währe ein oder zwei "freunde" zu haben... und um diese zu bekommen sollte man auch mal "nett" sein.. usw..
    er sollte seine dürchweg böse erziehung allmählich hinterfragen...
    könnte sich fragen , was denn "freundschafft" oder "liebe" ist, und warum ihnen soviel bedeutung zukommt..
    wichtig ist, das bei all den "nettigkeiten" eine gewisse naivität mitschwingt... und der böse kern dürchschimmert..

    und nun bitte ich um anregungen, kritik und meinungen...
    und auch eure hilfe..
    meine larp-erfahrungen beschränken sich auf hofhaltungs/ambiente-cons..
    doch dieser charakter eignet sich, glaub ich, eher für ein abenteuer-con..
    was meint ihr?

    gruß
    fledermaus
    wer schneller lebt, ist eher fertig

  2. #2
    Seran
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    is die frage, ob du als Drow zum "nett sein" kommst, bevor dich die Lichtis einfach töten

    aber die story an sich finde ich gelungen, ob sowas larptauglich ist, is die andere frage... und ob die story jemanden interessiert, denn du könntest auch einfach als 0.8.15 Kucheldrow abgestempelt werden.

  3. #3
    Ian
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    Wo willst du den Charakter spielen?
    Wenn du den Char auf einer Con spielen willst wo die Spieler die "Guten"
    sind, dann ist dein Charakter schneller tot oder zumindest verjagt, bevor er seine Geschichte auch nur halb erzählt hat.
    Auf Cons mit "bösen" Spielern wirst du wohl auch nicht spielen können,
    da du ja von ihnen gejagt wirst oder von deiner neuen "freundlichen" Einstellung her nicht mehr zu ihnen passt.

    Ansonsten finde ich das Konzept doch etwas arg übertrieben, vorallem, weil deine Hintergrund Geschichte meistens eh niemanden interessiert.

    Mein Tipp wäre es einfach einen normalen Elfen zu spielen.

  4. #4
    stephan_harald
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    Re: schauspielerische herausvorderung

    Zitat Zitat von Fledermaus
    seyt begrüßt,
    es würde mich unglaublich reizen , einen charakter zu entwerfen welcher einen ausgewachsenen gut-böse-konflikt im inneren trägt, und diesen einigermaßen larp-tauglich umzusetzten...
    Die Idee ist steinalt, oft versucht seltenst bis nie hat es geklappt. Tragic Destinys sind langweilig wirklich.

    soweit zur theorie... nun zur praxis..
    erstmal die böse grundform..
    als rasse wählte ich die dunkelelfen, ein böseres volk, speziell nach warhammer mag es kaum geben
    Richtig, gegen die sind selbst Drow ein Kindergeburtstag und daher nicht spielbar im LARP. Ausserdem gibt es bei denen keine Tragic Destinys. Passt nicht zum Hintergrund. Alles was nur ansatzweise heller als dunkelster Schwarz ist, wird geopfert. Siehe: Keine Chance.

    dort sollte er ein taugenichts, ein nichtsnutz von niederem rang sein, welcher nur deshalb noch lebt, damit jemand lästige aufgaben übernehmen kann..
    Fehler: Er würde maximal als Sklave leben. Da kommt er aber nicht raus aus der Nummer.

    eine dieser aufgaben wird das bewachen von "opfergaben" sein...
    hier kommt die "gute" seite ins spiel..
    in form einer elfischen priesterin, welche ihren dunklen vettern ins netz ging, und einer dunkelelfischen gottheit geopfert werden soll...
    natürlich wird jemand ganz bestimmtes mit der bewachung des zellentraktes betraut
    nach dem er noch nie einen "lichten" elfen gesehen hat, wird die neugier ihn vor ihre zelle treiben..
    und dort wird er mit ihrer gottheit "verbunden"...
    ob dürch blanke berührung, das benetzen mit einer träne oä..
    oder ein segensspruch ihrerseits...
    diese "verbindung" hat die gestallt eines fluches... so wird es ihm nicht mehr möglich sein zu töten, und wenn er es doch versucht, werden ihn extreme schmerzen zu boden reißen und ihn so daran hindern..
    doch noch weiß er nichts davon
    Sorry Quark. Er würde einfach selber geopfert werden. Lies Dir den Druchii Hintergrund mal durch. Geht nicht, gibt es wirklich nicht.

    ein paar tage später ist er laufbursche bei einem der vielen opferritualen..
    und die dunkelelfische gottheit wird mit sicherheit den "makel" unter ihren jüngern erkennen..
    Laut Hintergrund macht das schon eine Priesterin.

    er wird verbannt, und von nun an von seinem volk gejagd, denn welcher seiner auch immer habhaft wird, erhällt eine große belohnung in form von land und/oder titel..
    Quark der Kommt zu den Hexenkriegerinnen in den Kessel, als Badezusatz mehr aber auch nicht. Warum so ein Aufwand für einen niederen? Der ist ja nicht mal Adelig. Und selbst ein Adeliger würde einfach nur zu Tode gefoltert.


    ...
    das alles mag bis hier hin als gnadenloser suizid-charakter aussehen.. mit der gleichen lebenserwartung auf einem con, wie eine herrenlose met-flasche in einer überfüllten taverne
    etwas gesellschaftsfähiger sollte er werden..
    Der Charakter hat nur ein dohves Konzept mehr nicht, und ist sehr uninteressant.



    und nun bitte ich um anregungen, kritik und meinungen...
    und auch eure hilfe..
    meine larp-erfahrungen beschränken sich auf hofhaltungs/ambiente-cons..
    doch dieser charakter eignet sich, glaub ich, eher für ein abenteuer-con..
    was meint ihr?

    Ok. Dieser Charakter eignet sich wenn überhaupt nur für Tischrollenspiel. Druchii sind dohv. Warum? Weil sie sich durch nichts optisch von Elfen unterscheiden. Sie sind aber alle IMMER absolut BÖSE. Dein Charakter hätte einfach keine Chance. Spiel doch einfach einen Pupsnormalen Elfen von mir aus....der kann auch so nen tollen zerissen Konflikt haben, der zwar ausser Dir keine Sau auf einem Con interessiert (oder falls Du weiblich sein solltest, maximal ein paar Typen die dich toll finden) aber mach ruhig. Nur vergiss den Druchie Kram. Damit wird man höchstens ausgelacht oder kommt nicht auf Cons.

    Stephan

  5. #5
    Alex
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    Was der Stephan sagt. Bis auf das Druchii meines wissenes eine bleiche Haut und rote augen haben, also schon optisch zu unterscheiden wären, wenn man sich schminkt und Kontaktlinsen benutzt, aber das würde ich von einem Druchii erwarten. Aber in Form Deines Konzeptes nicht umsetzbar.

    Grüße,
    Alex

    P.S.: Stephan, bei dem "Badezusatz" habe ich schallend lachen müssen :lol:

  6. #6
    Fledermaus
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    habt dank all der worte

    eigentlich wollte ich mich nicht streng an den druchi-hintergrund binden..
    das ist ein volk, entwickelt für ein table-top, und im larp wohl nur als eigene gruppe auf CoM oä umzusetzen..
    hier ging es nur rein um die idee..
    welche, ganz klar, dem guten alten pen&paper entspringt
    dort wurde der charakter bis ins detail erarbeitet, und so konnte (und wurde) bei den 3-5 sc auf jede eigene story eingegangen werden..
    ....
    eine story für einen larp-charakter zu entwerfen, bedeutet natürlich das sich nicht beim ersten anspielen alle versammeln um sie zu hören
    nein.. sie dient eher der eigenen spielhilfe, um der figur soviel tiefe zu verleihen als möglich..
    das bisher erlebte prägt einen charakter, und bestimmt in gewisser weise seine handlung in der bespielten gegenwart..
    .....
    die figur hätte für mich den reiz gehabt, trotz diverser vorurteile aufgrund seines äußeren irgendwie doch akzeptiert zu werden..
    die tatsache des gejagt werdens , hätte zudem auch einen ganz eigenen reiz
    gut... der ließe sich auch einfacher mit einem steckbrief oä machen..
    .....
    mann lernt nicht umsonst auf der schauspielschule, das jede noch so kleine rolle mit eigenem hintergrund ausgestattet werden sollte..
    und dies gilt besonderst für improvisations-schauspielerrei (da fällt larp eindeutig rein), um einfach diversen situationen gewapnet zu sein...
    jder charakter braucht eine motivation für sein handeln , braucht zu- und abneigungen, und sollte diese auch sinnvoll erklären können..
    und zu guter letzt ein ziel für sein streben..
    nur aufgrund der angst, sie könne nie gehört werden, einem charakter keine oder nur eine unzureichende story zu geben, ist schlichtweg faulheit..
    und führt dazu , das einem zb hohepriester begegnen, welche auf die frage nach den geboten/gesetzen ihrer gottheit beginnen mit "öhm nuuuuun, wenn ihr mich so fragt... also.... *stotter*"
    .....
    gut... das der oben von mir entworfene grundcharakter sich wenn überhaupt nur sehr bedingt fürs larp eignet, war mir fast klar
    doch ich geb die hoffnung nicht auf... in sehr abgeschwächter form mag eine larp-tauglichkeit vieleicht doch vorhanden sein... es muß auch keine fremdrasse sein
    lg
    wer schneller lebt, ist eher fertig

  7. #7
    Fledermaus
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    Zitat Zitat von Alex
    Was der Stephan sagt. Bis auf das Druchii meines wissenes eine bleiche Haut und rote augen haben, also schon optisch zu unterscheiden wären, wenn man sich schminkt und Kontaktlinsen benutzt, aber das würde ich von einem Druchii erwarten. Aber in Form Deines Konzeptes nicht umsetzbar
    das das äußere einer fremdrassen-darstellung absolut stimmig sein muß, ist auch mir klar
    doch zuerst den charakter entwerfen, dann die visuelle umsetztung in der gewandung und evtl schminke..
    ich würd das aber nicht so sehr am druchii festmachen...
    das ganze konzept erscheint mir nicht mehr larptauglich, wenn als herkunft zb orks, barbaren oder wikinger gewählt würden...
    obwohl... :-)
    wer schneller lebt, ist eher fertig

  8. #8
    Cartefius
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    Interessanterweise habe ich genau so ein Konzept erwartet, als ich den Threadtitel gelesen habe. Denn wie Stephan_Harald schon sagte: Die Idee ist alles andere als neu, im Gegenteil, fast immer wenn jemand von einer "schauspielerischen Herausforderung" oder einem "umstrittenen aber lohnenden neuen Konzept abseits ausgetretener Pfade" spricht kommt ironischerweise das gleiche dabei heraus: Ein Angehöriger der schreckenserregenden Finsterrasse (fast immer Dunkelelfen, aber gerne auch mal Werwölfe, Vampire oder Teildämonen) der trotz seiner tragischen Vergangenheit versucht, sich unter Menschen aufzuhalten und seiner moralischen Konflikte Herr zu werden.

    Sooft ich von solchen Konzepten auch schon gelesen habe, so habe ich doch noch nie im Larp eine überzeugende Umsetzung erlebt, und ebenso gehörte keine Rolle, die ich als ungewöhnlich gut geschauspielert empfand zu dieser Kategorie. Das hat vermutlich mehrere Gründe:

    Erstens ist es die Häufigkeit dieses Konzepts an sich, im Gegensatz zu der extremen Seltenheit, mit der so ein Fall in der Spielwelt auftreten sollte, die die Rolle an sich schon unglaubwürdig macht. Das ist ebenso wie mit den meisten tragischen oder mysteriösen Hintergrundgeschichten: Als Einzelfall scheinen sie interessant und aufregend zu sein und dem Spieler verlockende Möglichkeiten zu bieten. Trifft man sie aber bei über der Hälfte aller Charaktergeschichten in immer wieder der gleichen Form an, so werden sie nicht nur langweilig, sondern in ihrem Unvermögen, ihrem eigenen Anspruch an Exklusivität gerecht zu werden, regelrecht zur Lachnummer.

    Zweitens ist es der pure Umfang der schauspielerischen Herausforderung, an dem die Spieler nicht nur scheitern, sondern an dem sie auch im Rahmen des begrenzten Interesses, das man ihnen im Spiel entgegenbringen kann, geradezu scheitern müssen. Das Spiel einer völlig fremden, auch noch als übermenschlich und uralt beschriebenen Kultur ist eine gewaltige Hürde, das Spiel eines Nichtmenschen mit völlig anderen Wertvorstellungen eine weitere, das Spiel eines zutiefst amoralischen Charakters, das Spiel eines moralischen Charakters, das Spiel einer inneren Wandlung von einem Hintergrund in den anderen, das Spiel eines gehetzten, zutiefst mistrauischen Wesens. Alle diese Konzepte zusammen in einen Brei gegossen ergeben eine Mischung, an der man sich zwangsläufig verschlucken muss, wenn man sie rein im Rahmen eines Wochenendes und einer Handvoll Spielszenen rüberbringen muss.

    Drittens ist so ein Konzept kaum mit dem Spiel anderer Spieler kompatibel: Mit so einem Charakter kann es kaum ein einfaches "Miteinander" geben, kein Schließen von Bekanntschaften, kein organisch gewachsenes Spiel, das sich aus sich selbst entwickelt und an dem beide Parteien zu gleichen Teilen mitwirken. In einem Buch oder Film wäre so ein Charakter wie Drizzt Do'Urden der Star der Handlung, der Mittelpunkt um den sich alles dreht und dem alle anderen Charaktere nur mit Emotionen wie Hass, Neid, Furcht oder tiefer Freundschaft begegnen können, nicht aber mit Gleichgültigkeit, freundlichem Spott oder verhaltenem Interesse.
    Damit verlangst du von anderen Spielern ihr Spiel nicht nur auf dich abzustimmen, sondern dir regelrecht unterzuordnen. So eine Gestalt beim Grillen, beim Witzeln über den tollpatschigen Schankwirt, beim Gang auf die Toilette? Undenkbar! So eine Rolle ruft bei den Mitspielern nach abergläubischem Innehalten und Erschaudern, nach zornigen Anklägern und weichherzigen Verteidigern, nach Blut und Schweiß und Tränen!
    ...Das Problem: Die meisten anderen Spieler und NSC reisen nicht als deine persönlichen Statisten an, und haben vermutlich besseres zu tun als dir einen Hintergrund für dramatisches Spiel zu liefern.

    Fazit: Ich rate von einer solchen Rolle als unspielbar ab, und empfehle, eine Rolle zu nehmen die weniger auf dramatisch geschriebenen Hintergrundstories sondern auf einem gut darstellbaren, für Mitspieler nicht nur als Statisten interessanten Konzept beruht. Und bitte, verwende Großbuchstaben und schließe nicht jeden Satz mit ".." ab.

    nur aufgrund der angst, sie könne nie gehört werden, einem charakter keine oder nur eine unzureichende story zu geben, ist schlichtweg faulheit..
    und führt dazu , das einem zb hohepriester begegnen, welche auf die frage nach den geboten/gesetzen ihrer gottheit beginnen mit "öhm nuuuuun, wenn ihr mich so fragt... also.... *stotter*"
    Leider machen gerade viele Anfänger den Fehler zu glauben, eine möglichst detailreich ausgearbeitete Hintergrundstory wäre ein Garant für tiefesgründiges, überzeugendes Spiel. Dem ist aber nicht so, da es meist völlig an der Möglichkeit mangelt, den selbstersonnenen Hintergrund an den Mann zu bringen. Auch wenn du sorgfältig alle Feiertage deines Heimatlandes aufgeschrieben hast und welche Farbe die Wimpel haben, die den Thronsaal des örtlichen Königs schmücken, bringt das deinen Mitspielern nichts, wenn du als einer unter vielen äußerlich absolut austauschbaren Charakteren in der Gegend herumstehst. Viel wichtiger ist ein einfaches, gut umsetzbares Konzept, das auch in Alltagssituationen Gelegenheit zum Spiel abseits vom Erzählen aus dem eigenen Plotbuch bringt, Dinge, die eben nicht erst erfordern, dass dir irgendein anderer Charakter genau die richtige Frage stellt und dir damit Anlass zum Dozieren gibt.

  9. #9
    Lyris
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    Ich schließe mich meinen Vorpostern an. Noch nerviger wird es, wenn bereits bestehende Völker (in deinem Fall WH-Dunkelelfen) nur ungefähr übernommen werden. Wenn man sich schon an einem Hintergrund ortientiert dann richtig und nicht nur so halbherzig. Klingt jetzt ganz fies, ist aber nur gut gemeint, damit du mit der Rolle nicht auf die Nase fällst.
    Übrigens: es wurde zwar schon x-mal gesagt, aber Groß- und Kleinschreibung machen einen Post besser lesbar.

  10. #10
    Fledermaus
    Fledermaus ist offline
    Grünschnabel

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    Ja!!! :lol:
    Es gibt auf meiner Tastatur sogar eine Taste zum Großschreiben.
    ....
    Das eingangs von mir erwähnte Konzept habe ich nun vollends als sinnentlehrt Fallengelassen.
    Ich besitze recht wenig Larp-Erfahrung, und die Leute in meinem Umfeld meist nicht wesentlich mehr.
    So stolperte ich mit einer menge Fragen über dieses Forum und fand nahezu alle beantwortet!
    Nur eben diese nicht, ob solch ein Konzept überhaupt irgendwie aufgehen könnte.
    Ich bin seit nahezu 12 Jahren sehr aktiv in der Mittelalterszene, auch bestandteil einer Theatergruppe. In unseren Stücken trifft man öfters auf solcherart gestalltete Charaktere, welche zu meist von mir gespielt werden.
    Nun hörte ich, das Larp änlich dem Impro-Theater sei...
    Und die Idee, eine Theaterrolle ins Larp zu übernehmen war Geboren.
    Ich hatte geahnt nicht der einzigste zu sein, aber das die Szene derart überlaufen ist, verzeiht, das wußte ich nicht.
    Auch währe dies nur ein aus der puren Neugier ersonnenes Experiment gewesen.
    Ich träume schon recht lange davon ein "richtiges" Abenteuerlarp oä zu besuchen, doch in den letzten Jahren kam ständig ein Auftrag oder andere Verpflichtungen dazwischen.
    Doch nun ist sie raus, die erste con-anmeldung
    Werden zu 5. teilnehmen, und alle haben bestenfalls 5 Tage con erfahrung...
    Haben uns entschloßen eine art "Zigeunertruppe" zu bilden, meine Rolle dort wird die des Sagen und Geschichtenerzählers sein.
    Bitte, sagt mir das Larp nicht auch davon wimmelt wie Sand am Meer! :eek:
    Die Tatsache, das Menschen schon Eintritt bezahlten, um meine Sagen zu hören, läßt den Schluß zu, das ich mich wohl nicht allzu ungeschickt anstelle. Und nein, es wurde nicht mit faulem Obst oder so geworfen
    Auch denke ich das die meisten Sagen sich dürch ändern der Namen und Standorte relativ leicht in eine "Fantasy-Welt" integrieren lassen.
    Oder was sagt ihr?
    Hat evtl jmd erfahrung damit?
    Als Rasse wollte ich nun mal was exotisches ausprobieren, den Mensch.
    Denke das ich mit etwas Schminke einen brauchbaren Vertretter dieser Rasse glaubhafft darstellen könnte. :lol:
    Vielen Dank für die Reichhaltige und dürchweg kontruktive Kritik, hätte mich mit dem Konzept wohl recht böse auf die Nase gelegt

    liebe grüße
    fledermaus
    wer schneller lebt, ist eher fertig

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