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  1. #1
    Wichtelschlächter
    Wichtelschlächter ist offline
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    Steingrim Thorkson aus den Nordlanden

    Name: Steingrim Thorkson aus den Nordlanden


    Memo-to-self

    a.) Welche Charakterzüge möchte ich haben und darstellen?
    - leicht reizbar
    - redet zu viel
    - ist zunächst gegenüber fremden Personen misstrauisch
    - besitzt einen tief schwarzen Humor
    - kann mit einem Krug Met schnell zum Freund werden

    b.) Wodurch werden diese Charakterzüge sichtbar?
    - holt öfters sein Schwert aus der Scheide als nötig
    - erschlägt seinen Gegner in einem Zweikampf fast damit, indem er ihm schildert, wie er ihn zermalmen wird
    - wenn ihn eine fremde Person anspricht, mustert er diese zuerst und hat die eine Hand während des Gesprächs immer an seinem Schwertknauf
    - lacht unter Freunden viel

    c.) Tabelle Motivation / Tat
    Motivation: Tat:
    Ein Barde macht einen relativen derben Scherz über ihn-->Er greift ihn an
    Ein Fremder bringt ihm einen Krug Met-->er wird gesellig und stellt ihn sofort seinen Freunden vor

    d.) Vorbiler / Inspirationen
    - Mandred aus "Die Elfen"
    - teilweise aus "Auf Wotans Pfaden"

    e.) Ausrüstung
    - Waffen: Streitkolben, Schwert (Schwert zum blocken, Streikolben für Konter)
    - Kleidung: braune oder schwarze Hose, rotes oder weißes Hemd, Waffenrock (Farbe bin ich mir noch nicht sicher, denk aber schwarz rot), Handschuhe, Schuhe warscheinlich Springerstiefel (Ambientetaugliche Stiefel wären zwar besser, kosten mir aber zuviel), (Reise)Umhang
    - Rüstung: Kettenhemd, Kettenhaube, Beinschienen, Armschienen
    - Accessoires: Handaxt, Reiserucksack (bei Schlachtencons wird der natürlich weggelassen), kleiner Geldbeutel


    Characktergeschichte:

    Kurze Vorgeschichte:
    Steingrim lebte in einem Land, das von einem Tyrannen regiert wurde. Jeder, der versuchte seine Hand gegen ihn zu erheben, wurde festgenommen und hingerichtet. Seine Spitzel waren überall und man konnte keinem mehr trauen (Grund für das Misstrauen gegenüber Fremden). Auch liess der Tyrann jeden umbringen, der nicht an die Sonnengottheit Amaterasu glaubte, aber Steingrim stand trotzdem treu zu den alten Göttern.

    Hauptgeschichte:
    Steingrim und seine Schwester waren eines Tages im Wald jagen und Beeren sammeln. Steingrim rannte gerade einem Reh hinterher, als er seine Schwester schreien hörte. Ohne zu zögern rannte er in die Richtung der Schreie. Un dann sah er seine Schwester, aber sie war nicht alleine. Ein Soldat des Königs beugte sich über sie und begann sie zu vergewaltigen. Steingrim wurde wütend wie nie zuvor. Er zog sein Messer aus der Scheide und rannte auf den Soldaten zu. Dieser drehte sich um, doch bevor er reagieren konnte, hatte Steingrim ihm schon sein Messer in die Stirn gejagt. Dann wandte er sich seiner Schwester zu. Ihre Kleider waren völlig zerissen. Steingrim nahm dem Soldaten die Rüstung ab und zog ihm die Kleider aus. Die Kleider des Soldaten gab er seiner Schwester, damit sie nicht nackt durch den Wald nach Hause laufen musste. Das Kettenhemd zog er sich selbst über und nahm auch die Waffen des Soldaten mit. Diese Sachen konnte er gut weiterverkaufen und somit an Geld kommen, das seine Familie gut gebrauchen konnte. Bevor er und seine Schwester sich auf den Heimweg machten, zerrte er den Soldaten in einen Busch. Er nahm seine Schwester in den Arm, den sie weinte fürchterlich. Steingrim hoffte, dass seine Eltern endlich einmal auf ihn stolz waren, anstatt nur auf seinen älteren Bruder, der warscheinlich alles erben würde. Dem war aber nicht so. Die Eltern waren entsetzt, als Steingrim mit den Sachen des Soldaten ankam. Und als sie sahen, dass seine Schwester weinte, völlig andere Klamotten anhatte und sie irgendwas von Vergewaltigung murmelte, waren sie sich sicher. Steingrim hatte seine Schwester vergewaltigt und einen Soldaten des Königs bestohlen, um die Tat zu vertuschen. Sein Vater prügelte ihn aus dem Haus. Das letzte Geschenk, dass er von seinem Vater bekam, war ein Reisemantel, etwas Geld und seine Habselligkeiten, was aber in seinem Volk soviel zu bedeuten hatte wie: Geh weg und komm nie wieder, ansonsten töten wir dich. Und so zog Steingrim aus, mit dem Ziel, auf eine Truppe zu treffen, die ihn bei sich aufnehmen wird.

    Ziele für eine Con:
    Überleben, Freunde finden

    Langfristiges Ziel:
    Gemeinschaft finden

    Zusammenfassung für die SL:
    Steingrim tötet einen Soldaten, der seine Schwester vergewaltigt hat, als sie im Wald waren, um Nahrung zu beschaffen. Er nimmt dem Soldaten Waffen und Rüstung ab. Er bringt seine Schwester und die Waffen nach Hause, aber die Eltern glauben, Steingrim hätte seine Schwester vergewaltigt und einen Soldaten bestohlen, um eine Ausrede zu haben. Sein Vater wirft ihn raus und Steingrim zieht aus, um sich in einer Gemeinschaft einzugliedern.


    Vorneweg:
    Den Charakter werde ich erst spielen, wenn ich 18 bin, da ich vorher kaum das Geld für die ganzen Sachen haben werde.

    Ich bitte um Verbesserung, falls die Charaktergeschichte völliger Schund ist.
    Larp ist was für masochistische Fetischisten. Man kleidet sich in Leder und Eisen, rutscht auf dem Boden rum, wird geschlagen, zeigt jedem seine Latexspielzeuge und zahlt auch noch dafür.

  2. #2
    Kedrik
    Kedrik ist offline
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    Re: Steingrim Thorkson aus den Nordlanden

    Ich bin zwar selbst noch Anfänger, glaube aber dir trotzdem ein paar Ratschläge geben zu können:
    Zitat Zitat von Wichtelschlächter
    - leicht reizbar
    - redet zu viel
    - ist zunächst gegenüber fremden Personen misstrauisch
    (...)
    - holt öfters sein Schwert aus der Scheide als nötig
    (...)
    - wenn ihn eine fremde Person anspricht, mustert er diese zuerst und hat die eine Hand während des Gesprächs immer an seinem Schwertknauf
    (...)
    Ein Barde macht einen relativen derben Scherz über ihn-->Er greift ihn an
    Nicht sehr spielfördernd. Schreckt Mitspieler wohle eher ab. Gerade als Anfänger sollte man wohl eher versuchen, Freunde zu gewinnen als jedem, von dem man Angesrpochen wird, Drohgebärden zu zeigen.

    Zitat Zitat von Wichtelschlächter

    Ein Fremder bringt ihm einen Krug Met-->er wird gesellig und stellt ihn sofort seinen Freunden vor
    Wie war das noch mit dem Misstrauen vor Fremden wegen Bespitzelung durch den Tyrannen? :wink:

    Zitat Zitat von Wichtelschlächter
    - Waffen: Streitkolben, Schwert (Schwert zum blocken, Streikolben für Konter)
    - Kleidung: braune oder schwarze Hose, rotes oder weißes Hemd, Waffenrock (Farbe bin ich mir noch nicht sicher, denk aber schwarz rot), Handschuhe, Schuhe warscheinlich Springerstiefel (Ambientetaugliche Stiefel wären zwar besser, kosten mir aber zuviel), (Reise)Umhang
    - Rüstung: Kettenhemd, Kettenhaube, Beinschienen, Armschienen
    - Accessoires: Handaxt, Reiserucksack (bei Schlachtencons wird der natürlich weggelassen), kleiner Geldbeutel
    Als Bewaffnung würde ich eher zu Streitkolben und Schild raten, da die wenigsten mit zwei Waffen vernünftig kämpfen können, man mit einem Schild allerdings viel besser blocken kann und sich mit Streitkolben statt Schwert ein wenig von der Masse abhebt.
    Als Hosenfarbe vielleicht eher braun als schwarz, da schwarz modern und mMn auch irgendwie nach "möchtegerncool" aussieht. Solange sie aber das einzige schwarze Kleidungsstück (und im Idealfall schön abgenutzt und dreckig) ist, ist es denke ich OK.
    Warum einen Waffenrock? Sowas tragen Menschen, um die Farben oder das Wappen ihres Herren bzw. Landes zu zeigen, was auf dich laut deiner Geschichte aber nicht zutrifft.

    Zitat Zitat von Wichtelschlächter
    Characktergeschichte
    Mit so einem - wie Alex es zu nennen pflegt - "Magictragicdestiny" machst du dich für andere Spieler leider nicht sehr interessant, weil schon zu oft vorhanden.
    Was hat Steingrimm denn für einen Vater, der entgegen den Beteuerungen seines Sohnes und seiner Tochter - die dich ja wohl zu verteidigen versucht hat - annimmt, jener habe diese vergewaltigt und einen Soldaten um die Ecke gebracht um ein Alibi zu haben? Und gibt ihm auch noch Abschiedsgeschenke mit? Klingt ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

    Warum nicht der Bauerssohn, der auszieht um sein Glück zu finden, weil er als 3. Sohn als Erbe ausscheidet? Oder die Berufsaussichten in der Heimat nicht seinen Vorstellungen entsprechen? Da bliebe noch genung Raum, sich in jede erdenkliche Richtung zu bewegen, nachdem du herausgefunden hast, was dir liegt. Und mit so einem Konzept müssen auch Kämpfe nicht zu kurz kommen (wieso nicht mal mit der Holzaxt draufhauen? :wink: ).


    Zitat Zitat von Wichtelschlächter
    Den Charakter werde ich erst spielen, wenn ich 18 bin, da ich vorher kaum das Geld für die ganzen Sachen haben werde.
    Finde ich gut. Außerdem darf man wohl in den meisten Fällen erst dann wirklich uneingeschränkt an Kämpfen teilnehmen.

    Ich hoffe, ich habe keine Träume zerstört oder falsche Ratschläge gegeben und dir zumindest ein wenig geholfen.

    Grüße,
    der Kedrik

  3. #3
    Samuel
    Samuel ist offline
    Grünschnabel Avatar von Samuel

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    Hallo,
    auch ich bin neu hier im Forum und habe
    für meine Charakter Geschichten auch schon ein auf den Deckel
    bekommen :lol: :lol: :lol: .
    Naja ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.

    Die Sache Mit dem Met und dem Misstraun passen einfach nicht so dolle zusammen.

    Und zur Ausrüstung:
    Ich wollte auch erst als "wandendes Waffenarsenal" ,wie ich glaube Alex es nannte, herum laufen.
    Axt, Schwert, Dolch... in deinem Fall wären es Kolben, Schwert, Handaxt und ein Messer ( bitte verbesser mich aber ich lese das aus deinem Text heraus)
    Endscheide dich für Eine sache... wobei den Dolch/ Messer kannst ja immer noch dazu nehmen als "kleien Reserve" :wink: .

    Und ein Schild ist unvermeidbar... kannst dir ja eins selbstmachen hab ich auch gemacht ... war ganzleicht und vorallem nicht teuer.

    Achso und die Vergewaltigung ist finde ich auch sehr unpassend.
    Lass die Tragik raus... ich mein das der Vater ihn weg schickt kann ja sein. Aber dann was "realistisches"...
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....kterErstellung
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....terGeschichten
    Versuch vllt ein bissel daran zuhalten.
    So ist die Bauern Geschichte nicht schlecht oder vllt biste ja auch Sohn eines einfachen Mannes aus einer Stadt?
    Lass dir was einfallen und wie ich es hier so oft gelesen habe:
    "Deine Vergangenheit sollte nicht spannder als deine Zukunft sein."

    Außerdem womit soll Charakter Geld verdienen? Was hat er gelernt?
    Bei der Frage bin ich zum Beispiel grade angekommen.
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?CharakterBerufe
    Auch hier ein Link .

    Davon abgesehen find ich den Namen cool :wink: !

    Hoffe das war nicht zuverwirrend und etwas hilfreich
    ansonsten "Gutes Gelingen" freu mich schon auf deine Verbesserungsvorschläge!!!

    mfg Sam

    P.S.: Falls ich hier totalen Toft erzählt habe dann SORRY aber so sehe ich das Ganze :P

  4. #4
    Wichtelschlächter
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    Wie war das noch mit dem Misstrauen vor Fremden wegen Bespitzelung durch den Tyrannen? Wink
    Da wollte ich einen Gegensatz einbauen und wollte eben was einbauen, wie man Steingrim als Freund gewinnen kann.

    Naja, dann werd ich mich mal an eine andere Geschichte ran machen.

    EDIT:
    @samuel: ich hab bei der Ausrüstung keineswegs ein Messer erwähnt. Und die Handaxt ist mehr als Verzierung des Charakters gedacht. Zumal eine Axt durchaus Sinn macht: auch Reisende brauchen mal Feuerholz. und mit einem Schwert oder einem Streitkolben kann man Holz nicht wirklich gut bearbeiten.
    Larp ist was für masochistische Fetischisten. Man kleidet sich in Leder und Eisen, rutscht auf dem Boden rum, wird geschlagen, zeigt jedem seine Latexspielzeuge und zahlt auch noch dafür.

  5. #5
    ich
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    Zu deinem Waffenarsenal würde Alex jetzt sagen: Du bist eine Eier-legende-Wollmilchsau (oder so ähnlich).
    Larp lebt von der Spezialisierung, aber die sehe ich bei dir auch nicht raus.
    2 Waffen und Klainkram ist für mich keine Spezialisierung, das ist einfach nur Kriegeriches nutzen von allem was man grad so da hat :lol:

    Ansonsten würde ich auch raten, die Dramatik aus der Story rauszunehmen, musste ich vorn Paar Tagen bei mir auch machen

    Ansonsten viel Glück, nicht aufgeben!

    MfG
    Dennis
    -NEIN! Ich werde auf gar keinen...
    -Keks?
    -Bin dabei!

  6. #6
    Samuel
    Samuel ist offline
    Grünschnabel Avatar von Samuel

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    Naja das Messer hast du in der Ausrüstung nciht erwähnt ABER du hast ne Soldaten damit niedergestochen....
    HAst du's dann einfach in ihm stecken lassen?? Oder zuhause gelassen? Ich denk du hast dein HAb und Gut mit genommen?

    Aber wie ich sagte ich habe zu meien Axt auch noch nen Dolch inner Tasche... nur für den Notfall :wink:

    Wie stellst du dir son dingen zur verzierung vor??
    DAs wäre für mich unnötiger BAllast... udn wenn du's nicht am Rücken Trägst dann Baumelt dir die Axt an den Beinem rum und in der Schlacht
    könnte das vllt stören.
    und wenn du dann noch nen Streitkolben oder Schwert an der Seite trägst ( je nachdem was du nutzt, ich gehe davon aus du wirst dir ein SChild kaufen/ basteln)
    stört sie noch mehr... eventuell fällst du, und verletzt dich an der waffe( kernstab) oder noch schlimmer die Waffe geht kaputt. :wink:

    Ich kann mich da nur meinem Vorredner anschließen...
    ABer lass dich nciht entmutigen .. auch wenn's sich am Anfang sch****
    anfühlt wenn alle auf dem eigenen Charakter rumhacken

    mfg Sam
    P.S.: Ist es nicht erstaunlich wie oft der Alex hier zitiert wird?

  7. #7
    Alex
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    Ist es nicht erstaunlich wie oft der Alex hier zitiert wird?
    Nein, das ist nicht erstaunlich, das ist gruselig. Ich bin ja schließlich nicht der einzige, der hier Anfängerberatung macht. Ansonsten: Eigene Meinung zulegen, das ist gut für das Rückrat :wink:. Theoretisches Wissen kann man sich anlesen und die Erfahrung kommt mit der Zeit. Aber zum Topic:

    Das meiste wurde ja schon geschrieben und ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ich würde auch darauf achten, die nordmännische Kultur entsprechend in Waffen, Kleidung, Krimskrams, Schmuck, Frisuren etc. rüber zubringen. Gerade in diesen Bereichen sind historische Quellen sehr dankbar. Nein, man muss sich nicht 100% daran orientieren, wir wollen ja kein Living History betreiben, aber grob nach den Bildern gehen, was den Stil anbelangt, vereinfacht einem das Leben ungemeine. Und hilft Mitspielern Deinen Charakter schneller als das zu erkennen, was er ist.

    Bevor Du Dir das tausendste Ein-Mann-Land dafür machst, würde ich mich mal umhören, wo es sowas schon gibt. Nordmänner werden im LARP ja nicht selten bespielt. Etwas Tragik kann man noch rausnehmen, aber so viel würde ich gar nicht verändern.

    Ich würde die Vergewaltigung rauslassen, sowas stößt vielen erstmal böse auf, weil das ein sehr heikles Thema im LARP ist:
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....ltigungSpielen

    Schau Dir auch die Pros und Contras an, dass Thema ist ein sehr emotionales. Bei Dir wäre es zwar "nur" in der Hintergrundgeschichte, aber manche Orga, die obige Diskussionen schon mitgemacht hat, kann da dennoch schnell ein falsches Urteil draus ziehen.

    Davon ab finde ich die Geschichte gar nicht schlecht, ich würde sie nur eher mäßigen. Mach den Tyrannen nicht ganz so tyrannisch, sondern einfach zu einem eben nicht gerade perfekten Herrscher mit Launen, das reicht. Dann hat ein Soldat die Schwester Deines Charakters belästigt und Du bist dazwischen gegangen. Es kam zum Handgemenge, das zum Kampf ausgeartet ist und Du hast in Notwehr den Soldaten töten müssen. Bei einem trainierten Berufskämpfer dürfte das für Deinen Charakter Glück oder eine cineastische Szene alá Ablenkung durch von der Schwester geworfenen Stein etc. gewesen sein. Als Dein Charakter nach hause kam, waren Deine Eltern entsetzt und eines war klar: Wenn die Sache rauskommen würde, würde nicht nur der Charakter zum Tode verurteilt werden, sondern wahrscheinlich auch die Eltern, weil sie die Tat geheimgehalten hätten. So blieb Deinem Charakter nur die Flucht. Mit einer Axt als Waffe/Werkzeug und etwas Proviant würden die Eltern dem Charakter 3 Tage Vorsprung geben, bevor sie den Vorfall melden müssten. Auf dem Weg geht Dein Charakter noch einmal bei der Leiche des Soldaten vorbei und nimmt ihm ein Schild ab. Alles andere, besonders das Kettenhemd, wäre zu schwer oder würde Dich auf der Reise schnell verraten.

    Sowas in der Richtung führt auch zum Ziel. Ansonsten finde ich die Charakterzüge nicht so schlecht, Du brauchst für die Reizbarkeit aber Fingerspitzengefühl. Mäßige das alles etwas, dann wird es auch glaubwürdiger.

    Grüße,
    Alex

  8. #8
    Lyris
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    234
    Das mit der seltsamen Bewaffnung wurde ja schon angesprochen. Erst einemal ist es schwierig mit zwei langen Waffen zu kämpfen und außerdem hast du in der linken "schwachen" Hand (es sei denn du bist Linkshänder, dann anders herum) nicht genügend Kraft um einen Hieb mit einem Schwert zu parieren. Sinniger wäre da tatsächlich ein Schild.
    Das mit der Vergewaltigung... na ja, les eben Alex' Link.

  9. #9
    Cartefius
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    Alex hat das shon ganz gut zusammengefasst, weswegen ich mir auch Einzelpunkte herausgreifen werde:

    Als erstes wäre da die Kampflust und Reizbarkeit, gepaart mit der typisch verstimmt-mißtrauischen Haltung jedem Fremdem gegenüber. Das ist erstens nicht besonders spielförderlich, weil so niemand Lust hat mit dir ins Gespräch zu kommen, und führt schnell zu unerfreulichen Spielszenen: Stell dir vor, ein Großteil der anderen Spieler spielen auch solche Charaktere. Dann müsste nach dem ersten blöden Witz in der Taverne die halbe Conbesatzung in ihrem Blut liegen! Solche Charaktere die gleich alles mögliche mit gezogenem Schwert bearbeiten führen nur dazu, dass man entweder aus Rücksichtnahme das Konzept bis zu Brezel verbiegt oder permanent mit anderen Charakteren aneinandergerät.

    Wenn du tatsächlich einen aufbrausenden, streitsüchtigen Nordmann spielen willst dann überleg dir, wie du das ganze im Spiel so umsetzen kannst das alle etwas davon haben. Wenn er anstatt das Schwert zu zücken zum Beispiel erstmal laut schimpft und poltert und dann das ganze "unter Männern" regelt indem er in einem schönen (OT harmlosen) Gerangel die Fäuste oder ein handliches Kantholz sprechen lässt ist das eine ganz andere Situation als wenn es gleich heißt "ich oder du!".

    Was die Ausrüstung angeht: Den Nordmann kann ich da noch beim besten Willen nicht erkennen, alles was du beschreibst ist Larp-Standardware ohne jegliche Darstellungsrichtung. Einen Nordmann würde ich mit Axt oder Speer, buntem Rundschild, Tunika oder Kaftan, Pelzmütze oder Brillenhelm, Beinwickeln und vielleicht einem Kettemhemd spielen, aber nicht mit Streitkolben, schwarzem Wappenrock und Blechschienen. Schau dir mal Seiten von Wikinger-Reenactern oder auch z.B. von DSA-Thorwalern an, wenn es mehr Fantasy sein soll, da findet man eigentlich ganz gute Inspiration.

  10. #10
    Lyris
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    Als Bardenspielerin muss ich auch noch sagen: bei einem Scherz auf deine Kosten anzugreifen muss nun wirklich nicht sein. Du könntest auch anders heftig reagieren wenn du es unbedingt so haben willst.

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