Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    lukas
    lukas ist offline
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    mein erster mönch/krieger

    Hallo

    Ich bin nun scon öfter mit meiner örtlichen Larp gruppe umhergewandert und wollte mir in diesem Forum einige anregungen zu charakterstory und gewandung holen.
    Spielen werde ich einen sehr gläubigen krieger.

    Name: alfadas
    Herkunftsort: noch nicht entschieden.
    Alter: um die 16 (sowie ich alles andere macht noch wenig sinn.)
    gemüt: hitzköpfig.

    die charakterstory in kurz zusammengefasst:

    Schon in früher kindheit wurden ich und meine mutter immer von meinem Vater, einem nichtsnützigem trunkenbold, geschlagen. Eines nachts als ich schon im bett lag hörte ich, wie mein vater meine mutter schulug und ich tötet meinen vater. ich verscharrte ihn im garten und seit diesem tag wurde von mir und meiner mutter kein wort mehr über ihn geredet. ich half meine mutter wo ich konnte und wir leben halt unser einsames leben. als ich ungefähr 11 war kam ein fremder man in unser Dorf. Er war ein hervorragender waffenschmied und machte in unserem dorf seinen eigenen laden auf. Da es der einzige laden war in dem noch niemand ausgebildet wurde, und mein vater mir ja nichts mehr beibringen kann, fragete ich ihn ober er mich in der kunst das waffenschmiedens ausbilden kann und er bildete mich aus.

    2 jahre später kam ein reisender vorbei und bat um übernachtungsmöglichkeit in userem dorf. mein lehrmeister kannte diesen mann und wollte umbedingt das er mich mitnehme, da ich bei ihm viel lernen könne. so wurde festgelegt das ich mithm gehe und in der letzten nacht die ich bei meinem lehrmeister war erzählte er mir das er ein elf sei. zum abschied schenkte mir mein lehrmeister 2 kurzschwerter.

    Seit diesem tag ziehe ich mit dem wandere, der mich in der kunst des schwetkampfes unterwies durch die welt.

    nun hier die gewandung.



    ich würde sie gerne noch mit kleinen utensielien schmücken habt ihr diesbezüglich irgendwelche ratschläge?

    schonmal vilen dank

    liebe grüße.
    lukas

  2. #2
    luthien368
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    Hallo, willkommen im Forum. Nachwuchs ist immer gut, besonders, wenn er schon eine Gruppe hat und schon Erfahrungen sammeln konnte.

    Leider muss ich dir trotzdem ziemlich Dämpfer verpassen...

    Die Charaktergeschichte ist - öm, na ja, da muss was gemacht werden. Zuerst einmal, streich die tragische Vergangenheit, das war irgendwann mal in und seither gibt es in der LARPwelt mehr Waisen als Eltern. Ich weiß nicht, was damit kompensiert werden soll, aber es ist unnötig verstörend und - na ja, ausgelutscht... ganz abgesehen davon, dass es seltsam ist, dass du in so jungen Jahren schon so krss bist, dass du deinen Vater ermordest und ihn im Garten vergräbst... neeeee...

    Statt dessen könnten deine Eltern einfach arme Leute sein, die froh sind, wenn sie dich in ne Lehre stecken können und somit der Meister duch verpflegen muss.

    Desweiteren - was hat ein Waffenschmied in einem Dorf zu suchen? Realistischer wäre, wenn das ein ganz normaler Schmied wäre, der Pferde beschlägt, Eggen repariert und Hacken schmiedet. Dort lernst du dann, wirst kräftiger, der Babyspeck verflüchtigt sich und du lernst das Arbeitsleben kennen. Und warum ist der Schmied auf der Durchreise (das Dorf wird dauernd von Fremden heimgesucht ). Lass ihn doch ruhig dort ansässig sein!

    Der nächste Durchreisende (nach einer kleinen Änderung wäre es ja nur noch einer ) schenkt dir 2 Kurzschwerter? Bidde nicht, das artet nur in Fuchtelei aus - Kaum jemand kann 2 Waffen gleichzeitig koordinieren, das ist schon mit einer waffe schwer genug. Nimm lieber eine Waffe und ein Schild, wenn du dich schützen willst.

    Warum willst du eigentlich beim Schmied gelernt haben? Willst du deine Rüstungen selbst reparieren? Dann lass das lieber, das würde wieder die Eierlegende Wollmilchsau werden, die absolut unabhängig von anderen ist - das ist nicht gerade Spielförderlich. Entweder spezialisierter Schmied oder spezialisierter Kämpfer, das ist schöner.

    Wo ist eigentlich der gläubige Krieger? Oder Mönch?ß Und kannst du überhaupt gut genug kämpfen, um einen richtigen Krieger dar zu stellen? Überlege - du hast bisher kaum Kampferfahrung im LARP, du hast keine Rüstung, wie willst du einen jahrelang trainierten Kämpfer darstellen?

    Ich würde dir empfehlen, kleine Brötchen zu backen - lass statt dem Schmied den Kämpfer raus, lerne beim Schmied dein Handwerk und geh als herumziehender Schmiedegeselle auf Cons. Ein Hammer würde schön dazu passen, mit dem du dich verteidigen kannst! heißt ja, nicht, dass du dann gar nicht kämpfst.

    Die Gewandung - na ja, ist ausbaufähig und ziemlich farblos. Sieht nach Judokleidung aus, da würde ich auf jeden Fall noch ein paar Farbtupfer reinbringen - eine lange, ärmellose Tunika zB, oder eine weste. Ein Hut fehlt ebenfalls.

    Also, wenn du deinen Hintergrund noch etwas veränderst und vertiefst und noch ein bißchen die Gewandung ausbaust wird das ein passabler Charakter. Nix besonders, aber spielbar. Back kleinere Brötchen und überlege, was du in deinem Alter und mit deinen Erfahrungen darstellen kannst. Ein schlacksiger Paladin wirkt genaus schlecht wie ein minnesingender Ork, beides würde leider auch ausgelacht oder ignoriert (wobei der Ork den Vorteil hätte, als nette Einlage zu dienen...)

    Hoffe, geholfen zu haben - Gruß Annika


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  3. #3
    lukas
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    Grünschnabel

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    schonmal vielen dank. deswegen habe ich mich ja gerade hier angemldet und mich vorgestellt um kritik zu bekommen. Das mit den Eltern werde ich auf jeden fall warnehmen und mit dem schmied ist nicht umbedingt verpflichtend nur die idee mit der lehre.

    Wie fändet ihr wenn man anstatt zu dem schmied bei dem örtlichen Priester in lehre geht und dann von dem reisenden ein wenig in der schwertkunst ausgebildet wird?

    Ich dachte mir das für meinen ersten charakter ersteinmal eine einfache geschichte reicht, da es doch sicherlich schwerer ist einen orc oder elfen mit gewissen verhaltensmustenr zu spielen oder?

    vielen d3ank für d3as feedback

  4. #4
    luthien368
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    Warum willst du denn bei einem Priester in die Lehre gehen? Willst du nun einen Mönch spielen? Sag doch einfach, dass deine Eltern zu arm waren, um noch ein Kind groß zu ziehen, deswegen gaben sie dich in ein Kloster. Nach deiner Ausbildung, in der du Glauben, Lesen und Schreiben, sowie Entbehrung und Arbeit gelernt hast, erlaubt dir das Kloster, aus zu ziehen, eigene Erfahrungen im umgang mit Menschen zu sammeln und den Glauben zu verbreiten.

    Da du dich selbst nicht verteidigen kannst auf den teilweise gefärlichen Straßen schließt du dich stets bewaffneten Gruppen an (das sollte relativ leicht sein auf einem Con). Dafür bietest du deine Dienste an, nicht jeder kann IT lesen und schreiben, und auch für Kleinigkeiten kannst du dich zur verfügung stellen, sei es, dem einen die Sachen hinterher zu tragen, sei es, einen botengang zu machen. Das sind tolle Spielansätze, gerade für jemanden, der noch nicht so erfahren ist.

    Und ab und zu fragst du einen Krieger, ob er dir ein bißchen Unterricht im Schwertkampf geben kann. Si lernst du sowohl IT als auch OT am besten.

    Allerdings fände ich einen Stab oä. schöner für einen Mönch - Schwert ist gerade bei anfängern eine Standardwaffe, egal ob es passt oder nicht. Ein einfacher Holzstab wirkt besser und mit ihm kann sich sogar ein Anfänger schnell wirksam verteidigen. Diese Waffe ist weniger auf töten ausgelegt als ein Schwert. Passt einfach besser zu mönch...


    Ja, Ork oder Elf ist sehr schwer zu spielen, alleine, was die Gewandung und, beim Ork, die Maske anbelangt.

    Gruß Annika


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  5. #5
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    Schließe mich Luthien an, ich würde etwas kleinere Brötchen backen. So klingt das alles ziemlich unglaubwürdig. Die Gewandung ist auchnoch eine Sache für sich, aber darüber kann man reden, wenn das Charakterkonzept steht und man weiß, was man empfehlen kann. Mit der jetzigen Geschichte läufst Du auf jeden Fall Gefahr zu einer Lachnummer zu werden.

    Grüße,
    Alex

  6. #6
    Fagris
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    Moin

    Um mal kurz auf deine Priester / Mönchsidee zu sprechen zu kommen:

    Ich spiele einen Priester und kann Anfängern nur davon abraten. Du musst schon improvisieren können und die Geschichte deines Gottes, Bildes, whatever kennen. Das heißt zum Teil viel lesen (so denn es eine ausgearbeitete Gottheit ist) oder viel schreiben (so denn es noch keine Gottheit gibt). Für mich gibt es nichts schlimmeres als einen Priester der nicht reden kann...

    Wofür steht Dein Gott? "Ömm also...wenn Du mich so fragst...emm..."
    Was macht Ihn aus? "....."
    Gibt es Orte an denen Du Deiner Gottheit näher bist? "*seufz umdreh und geh*

    Das sind einfache Fragen die einem immer mal wieder begnegnen..also wenn Du sowas machen möchtest such Dir in jedem Fall einen Glauben aus den es schon gibt und der eine Geschichte aufweist! Nicht das Du dann auf nem Con dastehst wie der Ochs voprm Berg weil Du nichts zu erzählen weist. Gebete ausdenken oder auswendig lernen, Segnungen, heilsprüche und Gesten..sowas muss schon sitzen sonst macht das alles keinen Sinn und Du wirst als "Möchtegern" in eine Schublade geworfen...

    Bleib lieber erstmal bei der Idee von Luthien, da musste nicht ganz so viel wissen... kleiner Hintergrund des Gottes, die wichtigsten Dinge aber eben auch unerfahrenheit und ein Stück weit unsicherheit (nicht zu viel das wirkt albern) sind eine gute Mischung. Auch bei dieser Idee wirste aber nicht um auswendig lernen rum kommen schließlich schickt man Dich ja aus um den Glauben zu verbreiten.

    Über Gewandung kann man reden wenn man weis was Du genau spielen möchtest...

    Nun mal zu Deiner Charageschichte...

    Über die Kindheit braucht man nicht reden. Aber den Fehler machen viele Anfänger um Ihrem Char etwas "Besonderes" mit zu geben damit sie in Stillen Momenten etwas zu erzählen haben... das Problem ist das es daran nichts besonderes gibt. Ferner gebe Ich zu bedenken das Dein Char sicher daran zu knabbern hätte wenn Er in jungen Jahren seinen eigenen Vater umgebracht und verscharrt hätte. Er ist schließlich auch nur ein Mensch...

    Die Sache mit dem Fremden Mann der durchs Dorf kommt und zufällig den lehrmeister des Charas kennt hinkt gewaltig... Ich würde es wirklich umbauen aber dazu gleich mehr.

    Du willst nicht mit 2 Kurzschwertern auf einmal kämpfen... (Ich hoffe jetzt kommt ein "Nein will Ich nicht" *g*

    Die Geschichte könnte wie folgt aussehen (einige Ansätze):

    Idee von Luthien: Eltern hatten Kkein Geld schickten den Char ins Kloster er zieht aus um die Welt kennen zu lernen...

    Idee Nr. 2: Kind hat die Arbeit auf dem Acker satt, will Lesen/ Schreiben lernen und geht ins Örtliche Kloster, wird dann ausgesandt.

    Idee Nr. 3: Vater ist Mönch (warum auch nicht ich mein evtl erlaubt der Glaube ja eine Frau?!)

    Idee Nr. 4: Etwas ganz anderes... Kind lernt den Umgang mit dem Schwert von einem Bewohner des Dorfes, zieht auf der Suche nach Arbeit durch die Lande, trifft auf einen Mönch der Ihm seinen Glauben näher bringt...

    Das sind nur Ansätze aber vielleicht helfen sie Dir ja ein Stück weit weiter

    Heilige Grüße

    Fagris

  7. #7
    Cartefius
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    Schade ist vor allem, dass du dich mit einer solchen Geschichte selbst um die meisten Spielansätze bringst.

    Eltern tot, Kind auf der Flucht: Da gibt es keinen bespielbaren Familienhintergrund, meist auch sonst keinerlei ausgearbeiteten kultureller Hintergrund. Wenig Möglichkeiten für Freunde und Verwandte, denen man sich verpfichtet fühlen könnte oder die einen Anreiz für Interaktionen bieten: "Meine Mutter ist krank und ich suche die Priesterin, die sie als Kind getauft hat!", "Ich bin auf der Flucht vor meiner garstigen Ehefrau!", "Mein Vater meint, wenn ich ohne einen Meisterbrief nach Hause komme enterbt er mich!", "Meine Holde will einen reichen Hallodri heiraten, ich tue alles für das große Geld!".

    Ein Fremder hat dir das Zaubern/Heilen/Schwertkämpfen beigebracht: Entweder du kannst es, dann solltest du auch deinen Lehrer kennen und eine Tradition haben, auf die im Spiel voll Stolz (oder schmerzverzerrtem Gesicht) zurückblicken kannst. Oder du kannst es nicht, dann solltest du im Spiel jemanden finden der es dir beibringt.

    Irgendwelche komische "Abenteurerklamotte" mit Schwertern, Armschienen und keinem stimmigen Konzept: Damit gehst du in der Masse unter, kannst keine richtigen Soldatenrollen spielen, gibst aber auch keinen gescheiten Zivilisten ab.

  8. #8
    Hana
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    Da du von der örtlichen Larp-Gruppe sprichst:
    Möchtest du einen Einzelcharakter oder mit dieser Gruppe zusammen auf Cons gehen? Und: Diese Gruppe hat sicherlich ein Hintergrundland?

    Ich würde nämlich schauen, dass der Charakter zur Gruppe passt, mit einem Gruppen/Landes-Hintergrund hat man dann gleich Ansätze - oder möchtest du bewusst etwas ganz anderes machen?
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

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