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  1. #1
    Agnas
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    Blutmagier????

    Mich würde mal brennend interessieren wie sehr Blutmagier gemocht oder gehasst werden

    Mit blutigen Grüßen

    Sven

  2. #2
    Tarrant
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    Was verstehst du denn genau unter einem "Blutmagier"? Ich denke wenn du das etwas ausformulierst ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du hier ein paar sinnvolle Antworten bekommst

    Gruß
    Tarrant

  3. #3
    Alex
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    Hm, das kommt wohl darauf an, was ein Blutmagier sein soll. Nach Vampire, Earthdawn, Sacred und Guild-Wars sieht das ja nu ganz anders aus, um mal Beispiele zu nennen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du jemanden meinst, der zum Zaubern Blut opfert.

    Zuerst einmal hilft es nicht bei irgendeiner Darstellung und wird auf Dauer recht eintönig, wenn man zu jedem Zauberaufwand noch Blut verkippen muss. Es kann stylish sein, wenn man zB mit dem Blut noch Runen malt etc. aber dann sollte auf jeden fall noch etwas dazu geschehen, was die Wirkung der Magie klar werden lässt (Nicht jeder wird Deine Runen kennen :wink.

    Des Weiteren hängt dem ganzen ein dunkler Touch an. Wenn jemand sein Blut verkippt, um zu zaubern, hätten meine Charaktere schon mal weniger Sympathie für den jenigen, aber würden nichts sagen. Ist ja seine Sache. Aber die Assoziation zur Opferung anderer ist schonmal da. Wenn man dann das Blut anderer nutzt wird es schon heikel. Spätestens wenn das gegen deren Willen ist und/oder bei der ganzen Sache Lebewesen geopfert werden, hört das ganze für meine Charaktere auf und der ausführende Charakter gehört getilgt. (Etwaige düstere Charaktere von mir mal ausgeschlossen)

    Das ist soweit meine Sicht und die meiner Charaktere für das ganze. Generell ein heikles Thema, was ich aber mit nötigem Fingerspitzengefühl für Spielbar halte. Sprich: Wer das ganze machen will, um außergewöhnlich und cool zu sein, wird damit auf die Nase fallen, fürchte ich.

    Grüße,
    Alex

  4. #4
    Agnas
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    ja es gibt ja zum Bleistift www.lederkram.de wo man flüssigkeiten bekommt die nur miteinander reagarien, sprich man die eine auf den Unterarm treufelt und die andere an den daumen der anderen hand dann damit drüber fährt und es blut-artig wird . Dabei dann noch einen netten zauberspruch geflüstert und fertig, es soll jediglichd as eigene Blut geopfert werden... aber ich hatte mir das schon gedacht das es recht schwer wird mit solch einem Char anschluss zu finden.

    Mit weiteren blutigen Grüßen

    Sven

  5. #5
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    Zitat Zitat von Agnas
    ja es gibt ja zum Bleistift www.lederkram.de wo man flüssigkeiten bekommt die nur miteinander reagarien, sprich man die eine auf den Unterarm treufelt und die andere an den daumen der anderen hand dann damit drüber fährt und es blut-artig wird . Dabei dann noch einen netten zauberspruch geflüstert und fertig, es soll jediglichd as eigene Blut geopfert werden... aber ich hatte mir das schon gedacht das es recht schwer wird mit solch einem Char anschluss zu finden.
    Tja...ich sags mal so. Da in vielen LARP Szenarien Blutmagie als sehr böse gilt, liegt die Halbwertszeit eines solchen Charakters ziemlich am unteren Ende. So knapp über Dämonen, Vampiren oder ähnlichen.

    Ist kein Konzept dass sinnvoll ist und der 19 Jährige möööchtige Blutmagier wirkt auch eher hm etwas humorig, als dass er wirklich ernstgenommen wird.

    Stephan

  6. #6
    Cartefius
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    Es kommt nicht auf das Etikett an, sondern darauf, wie du den Charakter spielst. Wenn die alte Runzelhexe sich beim Flüchekochen auch mal in den Finger piekt oder ein paar Molche auspresst ist das vielleicht "Blutmagie", würde aber zumindest für mich nicht negativ aus der generellen Magiedarstellung herausstechen - Das machen Runzelhexen halt so. Jemand der vor dem Frühstück schon das erste Dutzend Sklaven auf seinem Hausaltar ausgeweidet hat hingegen würde, auch wenn man keine Ressentiments gegenüber seiner Magieform an sich hegen würde, hingegen wohl die Behandlung erfahren wie sie psychopathische Massenmörder in fremden Landen generell erfahren.
    Die am wenigsten ersprießliche Alternative wäre dann noch der Charakter der überhaupt nichts auffälliges darstellt, aber ständig schwarze Klamotten trägt, finster dreinzublicken versucht und jedem erzählt, er wäre der "fünstere Bluuhutmagier".

    Deswegen: Was willst du mit dem Konzept der "Bluhhutmagie" erreichen, wie willst du dich in der Darstellung selbiger von der normalen Magiedarstellung abheben, und welche besonderen Spielsituationen versprichst du dir davon?

  7. #7
    Agnas
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    Ich wollte mit der Blutmagie mich von der "herkömmlichen art zu zaubern" hervorheben. Also etwas irgendwo einzig artiges Darstellen.

    Nicht dieses bischen mit den händen wirbeln zauberspruch flüstern und blub du bist ein schaf. Sondern durch schmerzverzerrtes gesicht, durch die opferung des EIGENEN Blutes Flüche aussprechen Unheil hervorufen etc. Das soll ja auch nicht wirklich ein Char für die "guten" sein sondern ein Char für eine Chaos-Gruppe.

  8. #8
    Scharlatan
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    Eigentlich ist die Idee des Zauberns mit Blut als Quelle der Zauberkraft nicht schlecht. Es kommt wie bei allem nur darauf an wie man es umsetzt.
    Vor Jahren hatte ich eine ähnliche Konzeption.

    Bei der Verwendung des eigenen Blutes ist immer die Verfügbarkeit gewähreleistet und bis zum eigenen verbluten/Bewußtlosigkeit einsetzbar.
    (Gute Bestimmung für den Stand des Punktepools wäre der Erschöpfungszustand) Nachteil wäre die wahrscheinlich immense Wunden- und Narbenanzahl und die damit zusammenhängende Regenerationskraft (mal auf DS bezogen) da Wunden länger zum heilen benötigen als ein Erholungsschlaf eines Zauberkundigen normalerweise dauert. Auch Heilzauber sind nur bedingt machbar und kommen eher einem instant-Wunde-verschieben gleich.
    Die Möglichkeit der externen Verfügbarkeit von magisch nutzbarer Kraft wäre Fremdblut. Ob Tierblut oder eine andere Quelle bleibt mal aussen vor, sie bereichert jedoch die Möglichkeiten des Blutmagiers.
    Ich persönlich hatte das gehandhabt, das Fremdblut so lange nutzbar ist, bis der Trennungsprozeß von Blutplasma und Serum stattfindet und somit für das Zaubern unbrauchbar wird (Condauer oder kürzer)

    Das Nutzen von Fremdblut beinhaltet (zumindest war das bei mir so) auch die Gefahr einer "Verseuchung": z.B. Blut von Toten, humanen Fremdrassigen oder vergifteten Personen, etc.

    -- hab das mal eben aus dem Kopf geschrieben, hab also vielleicht was vergessen :P

    LG

    Haggi

    P.S.: Wo ich gerade Chaostruppe lese: Der Punkt "Verseuchung" wäre ja dann Tagesordnung

  9. #9
    Cartefius
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    Ich entnehme deinem Beitrag korrekt, dass du wenig praktische Erfahrungen mit Larpmagie und deren Darstellung hast?

    Nur ein schmerzverzerrtes Gesicht zu mimen, ein bisschen mit den Händen zu wedeln und "Blubb, du bist verflucht!" zu rufen ist leider auch nicht der Höhepunkt der Darstellung, der die Atmosphäre zum Knistern bringt. Natürlich läuft Kampfmagier in vielen Regelsystemen genau so, aber die Möglichkeit zur "einzigartigen Darstellung" nutzt du so nicht. Mein Ratschlag wäre ja immer, sich als ersten Schritt überhaupt Gedanken zu machen, wie man das Wirken von Magier und übernatürlichen Kräften in eine Darstellung hüllen kann, die die Mitspieler überzeugt und ihnen etwas bietet, und dann erst als zweiten Schritt zu versuchen, dieses Darstellungsniveau (das nämlich unter Larpmagiern immer noch sehr selten ist) in eine eigene Stilrichtung zu entwickeln.

  10. #10
    Agnas
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    Grünschnabel

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    jup da hast du recht das ich wenig erfarung in der darstellung habe

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