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  1. #1
    Yulivee
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    Grünschnabel

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    fahrende Händlerin

    Hallo,

    ich hab mir jetzt mal meinen zweiten Charakter überlegt, da ich feststellen musste, dass mein erster nicht so toll war. Das heißt: schlecht ausgearbeitet und spielansatzlos. Ich habe allerdings auch erst an einem einzigen Con teilgenommen, bin also noch totale Anfängerin. Achja, der Charakter ist für Fantasy Cons vorgesehen.

    Zu meinem Charakter:

    Name: noch unklar
    Rasse: Mensch
    Beruf: fahrende Händlerin

    geplante Gewandung:

    -braune Pluderhose mit Wadenwickeln
    -Bluse mit Mieder
    -grüner Umhang (bereits vorhanden)
    -brauner Gürtel mit Tasche (bereits vorhanden)
    -Umhängetasche
    -Schlapphut

    Zur Ausrüstung gehören außerdem:
    -Papier
    -Schreibfeder (vorhanden)
    -Tintenfässer (vorhanden)

    Geschichte in Kurzform:

    Der Charakter hat 2 Geschwister und wuchs bei seinen Eltern, ebenfalls fahrende Händler, im Händlerwagenauf. Die Familie reiste sehr viel, weswegen der Charakter keinen festen Heimatort hat. heute reist der Charakter allein durch die Gegend um Erfahrung zu sammeln und ihre Waren zu verkaufen. Mögliche Kriegsgebiete sind bei ihr besonders begehrte Ziele, da sie dort ihre Heilkräuter und diverse andere Dinge für Heiler am besten verkaufen kann.
    Warum sie allein reist:
    Eines Tages hatten ihre Eltern genug Geld verdient um sich ein kleines Häuschen in einem friedlichen Land zu kaufen und zogen dort zusammen mit ihren beiden jüngeren Kindern ein. Mein Charakter allerdings wollte weitherin durch die Lande ziehen und nun eigenständig Geld verdienen. Natürlich stehen regelmäßige Besuche bei ihnen auf ihrem Jahresplan, sofern sie denn einen Plan hat.

    Ich habe vor einen Charakter zu spielen, der sich noch in viele verschiedene Richtungen entwickeln und viel lernen kann, daneben aber auch gute Spielansätze bietet. Deswegen soll sie auch aufgeschlossen und neugierig gegenüber Neuem sein, ohne aber nervend rüberzukommen.

    So, ich hoffe ich habe nichts vergessen.
    Haltet ihr diesen Charakter für spielbar? Und was sollte ich vielleicht noch beachten? Wie sieht das außerdem mit dem IT-Geld aus: wie viel sollte ich von vornherein dabeihaben?

    LG, Yulivee

  2. #2
    TariC
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    Ich hab grade irgendwie ein Deja-vu...

    Naja, aber als fahrende Händlerin bräuchtest du Zeug zum Handeln und etwas womit du den ganzen Stuff transportieren könntest... sprich einen Planwagen oder ähnliches. DAS stelle ich mir schwirig vor (oder zumindestens sehr teuer).
    /meuchel
    [roleplay]bla[/roleplay]

  3. #3
    Ozzimandias
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    Mein Tip: Mach ne Schreiberin draus... auf gut gespielten Rollenspielveranstaltungen sollten sich immer noch Leute finden, die NICHT Lesen und Schreiben können und wenn du dich viel mit Alten Urkunden und den Älteren Schriften auseinandersetzt kannst du dir auch eine Kunstvolle Handschrift angewöhnen (falls nicht schon vorhanden) Spart
    1. Geld
    2. Zeit
    3. Es ist ein aushängeschild, was zum Spielen anregt

    Oder:
    Mach das "dunkle Equivalent":
    Spiel offenkundig eine Schreiberin und mach "Urkundenfälschungen" IT auf den Veranstaltungen... ist aufwändiger, schwieriger, aber es regt das Spiel an... das sind natürlich "Jobs" die man nur Unterschwellig ermitteln kann und was sich durchs spiel ergibt

  4. #4
    Nount
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    Zitat Zitat von Ozzimandias
    Mein Tip: Mach ne Schreiberin draus...
    Das verstehe ich nicht. Was soll an einer Händlerin schlecht sein, dass du davon abrätst?

    Ich finde das Konzept prima. Am besten verkaufen sich übrigens Süßigkeiten

    Ich würde so 15-20 Kupfermünzen empfehlen, maximal. Eigentlich sollte man ja passend zahlen im Larp.

    dayvs GE-ve
    Stefanie

  5. #5
    Ozzimandias
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    Klar kann man nen händler machen... aber mit dem equipment, was sie hat bietet sich der schreiber erst mal an...
    und wie TariC schon schrieb ist es schwer einen Händler zu spielen, wenn man kein Transportmedium hat...
    zumindest einen umgebauten Bollerwagen mit Fächern kann man da erwarten.. die sind dann aber so schwer, dass besser 2 leute den ziehen!

  6. #6
    Cartefius
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    Ich sehe auch kein Problem darin, einen reisenden Händler zu spielen, ich spiele selbst einen. Wieviel Transportkapazität man braucht hängt vor allem davon ab, was man anbietet, bei vielen Dingen (und bei Kräutern sowieso) kommt man mit einer Kiepe, Kraxe oder auch nur einem großen Rucksack locker aus. Außerdem muss man ja auch als Händler nicht immer ein komplettes Warensportiment dabeihaben, sondern kann auch "privat" unterwegs sein und nur ein bisschen was für den kleinen Nebenerwerb mitführen.

  7. #7
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    Ich finde das Konzept generell auch gut. Bei einer Schreiberin sind meine privaten Anforderungen ziemlich gestiegen, seit ich Luthiens Künste in dem Bereich kenne. Einfach nur lesen und schreiben können ist einfach albern, wenn die Dame daneben gerade eine Urkunde in Unitiale verfasst und noch einen gemusterten Rand drum herum tuscht, der aus einem Adelsbrief in einem Museum entlaufen sein könnte...

    Heilkräuter An- und Verkauf halte ich für gar nicht schlecht. Generell alchemistische Kräuter. Ich kenne genug Alchemisten, die lieber dafür bezahlen, als den Dingern im Wald selber hinterher rennen zu müssen. Süßigkeiten sind auch tolles Handelsgut. Vor allem alles mit Schokolade... :-)

    Was ich immer wieder vermisse, ist das Fantasyäquivalent zu einem Hotdog-Verkäufer (Nein, keinen "Treibe-mich-selbst-in-den-Ruin"-Schnapper). Also jemand mit warmen Snacks. Der gute Kupfermond hat mit seinen Pellkartoffeln mit Knoblauchsoße da IMHO eine echte Marktlücke aufgetan, den sieht man nur zu selten auf Con.

    Grüße,
    Alex

    Grüße,
    Alex

  8. #8
    Yulivee
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    Grünschnabel

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    Danke für die vielen Antworten und Anregungen zum Spiel

    @Ozzimandias: Ich hatte gar nicht vor, so viele Waren zu verkaufen, dass ich schon einen Wagen brauch. Ich dachte eher so an einen Handel im kleinen Stil, also mit ca zwei Taschen und ein paar kleinen Dingen.

    Ich finde die Idee mit den Süßigkeiten auch sehr gut, kann ich dann ja auch machen

    Die Idee mit der Schreiberin habe ich auch schon durchdacht, aber ich glaube bei einer Händlerin kann sich der Charakter noch in mehrere Richtungen entwickeln.

  9. #9
    Ozzimandias
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    Denk bitte daran, dass die "glaubwürdigkeit" einen Händler zu spielen von zwei dingen abhängen:

    1. Menge der Waren.. wenn du mit 2 Taschen meinst, dass du mit 2 mini-Gürteltaschen mit je 100gramm Süßigkeiten auskommst und dann behaupten kannst: ich bin Händler. .... glaubt dir keiner.. und man sieht es dir von außen einfach nicht an.. sind die 2 Taschen größer... sagen wir.. sehr große Umhängetaschen oder so.. dann würde ich dir die reisende Händlerin schon eher abkaufen... aber hier muss punkt 2 auf jeden Fall stimmig sein. Sollte ein Karren mit Ware vorhanden sein, werden dich die Leute von selbst ansprechen und Punkt 2 wird zusehens "unwichtiger" (wird aber immer ein wichtiger Faktor bleiben!!!)

    2. Glaubhaftes, überzeugendes spiel.. ein Händler ist auf Geld aus. Klar.. du versuchst deine Waren irgendwie möglich an den Mann zu bringen. Dafür muss man ein gewisses Sprechtalent besitzen, was man nicht mit Erfahrungspunkten kaufen kann, sondern was man einfach "haben muss" und was sich auch schwer nur "erlernen" lässt.. bist du eine ruhige Person, die nicht gern viel spricht und nicht überzeugend wirken kann.. lass es.. die Leute werden nur dann kaufen, wenn du als Händler überzeugst!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Ozzimandias
    1. Menge der Waren.. wenn du mit 2 Taschen meinst, dass du mit 2 mini-Gürteltaschen mit je 100gramm Süßigkeiten auskommst und dann behaupten kannst: ich bin Händler. .... glaubt dir keiner..
    Blödsinn. Sprich bitte nur für dich selbst!
    Klar, mehr als ein winziges Täschchen sollte es schon sein. Aber keiner (außer dir vielleicht) verlangt gleich einen ganzen Karren oder riesige Taschen mit Zeug!
    Ein Händler muss irgendwann auch mal neue Ware kaufen, notfalls ist man eben gerade kurz vorm nächsten Einkauf.
    Und/oder man hat Warenproben dabei (z.B. kleine Stoffstücke oder Musterexemplare) und der Karren mit der vollen Lieferung kommt erst am Sonntag Mittag nach, weil er irgendein Problem hat (wahlweise: Man müsste erst bestellen).
    Gar kein Problem.
    Es interessiert auch keinen die Warenmenge, sondern die Art der Waren. Was nützt mir ein Karren voll Dinge, die ich nicht gebrauchen kann? Ein kleines, aber feines Warensortiment kommt bei mir sehr viel besser an.

    2. Glaubhaftes, überzeugendes spiel.. ein Händler ist auf Geld aus. Klar.. du versuchst deine Waren irgendwie möglich an den Mann zu bringen. Dafür muss man ein gewisses Sprechtalent besitzen, was man nicht mit Erfahrungspunkten kaufen kann, sondern was man einfach "haben muss" und was sich auch schwer nur "erlernen" lässt.. bist du eine ruhige Person, die nicht gern viel spricht und nicht überzeugend wirken kann.. lass es.. die Leute werden nur dann kaufen, wenn du als Händler überzeugst!
    Auch das ist in dieser Form Blödsinn.
    Man muss nicht OT das einzig wahre Verkaufstalent sein. Klar, ein bisschen reden muss man schon, aber wenn man interessante Waren hat, muss man die auch nicht anpreisen wie sauer Bier, dann kaufen die Leute von alleine. Süßigkeiten zum Beispiel (meine Schwester war auf dem letzten Con NSC-Händlerin und hat u.a. Kekse in rauen Mengen verkauft) nimmt fast jeder gern, ob der Händlercharakter überzeugt oder nicht.

    dayvs GE-ve
    Stefanie

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