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  1. #1
    Kelmon
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    Linnart Gutmann, Barbier und Feldscher

    Damit nicht immer nur Anfaenger hier unter Beschuss geraten will ich auch mal mein neues Charakterkonzept hier vorstellen.

    Linnart Gutmann

    Linnart Gutmann stammt aus Luxwedel im Herzogtum Avarien, das ein Teil des Erz-Ceridischen Könisgreiches Lyrien ist. Dort wuchs er als drittes von 5 Kindern seiner Eltern, Markward und Selinde Gutmann auf und wurde von diesen in seinem 10. Lebensjahr zu einem Barbier in Lehre gegeben. Dort lernte er das Barbierhandwerk – rasieren, frisieren, und natürlich einfache Operationen an Mund, Augen sowie die Versorgung von allerlei Wehwehchen und kleinen Wunden. Mit 18 Jahren zog er dann als Geselle entlang der Küste des Herzogtums nach Norden um von weiteren Barbieren und Scherern sein Handwerk zu lernen, während er gleichzeitig seine Dienste anbot, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen (zumindest insofern es die örtlichen Gilden und Zünfte erlaubten). Mit 23 kehre er schließlich nach Luxwedel zurück, um das Geschäft seines indessen erkrankten Meisters weiterzuführen – und den älteren Mann gleichzeitig zu pflegen. Die Entrüstung seiner beiden Töchter war entsprechend groß, als sein Meister ihn nur 2 Jahre später großzügig mit dessen Geschäft und allem Inventar beerbte. Da in der folgenden Zeit das böse Blut die Geschäfte in Luxwedel allzu stark beeinträchtigte entschloss sich Linnart schließlich, das Geschäft des Meisters zu verkaufen, während er sich – teils aus Abenteuerlust, teils aus Neugier, aber teils auch aus Gewinnstreben – dem Troß eines Heerzuges anschloss, und dabei soviel wie er auf einen Maultierkarren laden konnte mitnahm.
    Inzwischen sind wieder 3 Jahre vergangen, die Söldner wechselten, die Heerführer wechselten, und die Seiten und Ziele wechselten. Aber als einer von wenigen wirklich ausgebildeten Feldschern unter vielen Scharlatanen und Kämpfern mit nur minimalem Wissen über korrekte Wundversorgung hatte er viel Kundschaft. Und so füllten sich nach und nach seine Taschen mit Münzen, Beutestücken und anderen Kleinigkeiten, von denen sich ihre Besitzer lieber trennten als von jenen angeschlagenen Gliedmaßen, die Linnart wider aller Erwartung retten konnte.
    Letztendlich erkannte aber Linnart, daß er im Tross nichts mehr dazuzulernen hatte. So kam es, daß er eines Tages - sofern nicht schon geschehen - die angesammelten Stücke gegen klingende Münze versetzte und sich verabschiedete. Und so reist Linnart nun wieder in Richtung Heimat, Avarien, um sich vielleicht erneut fest niederzulassen – sofern der Eyne keine anderen Pläne für ihn hat…

    ---

    Enige OT/Informationen noch:
    Wie aus dem Hintergrundtext zu lesen ist mein Charakter halbwegs wohlhabend, was sich auch im Kleidungsstil ausdruecken wird (Brokat, Samt und Wolle in knalligen Farben, fruehe Renaissance). Als "Andenken" an seine reine Feldscherzeit traegt er einen Katzbalger, den er sich nach seinen Wuenschen verzieren gelassen hat (v.a. religioese Symbolik). Geplant ist, diesen zur Abschreckung einzusetzen - Kaempfen kann Linnart kein Stueck und wird am ehesten die Waffe fallenlassen und weglaufen. An Koennen wird er lediglich mit Heilkunde aufwarten koennen - in Bau ist ein 20-teiliges Heilerbesteck und fuer den Anfang einige Wundattrappen, Verbaende, Wasserflaschen, Latex-Blutegel, etc. Ein wenig "Alchemie" und "Kraeuerkunde" beherrscht er auch, er kann zur Unterstuetzung seiner Taetigkeit blutstillende Mittel, heilende Salben, und Narkotika herstellen - letztere werden aber wegen ihrer nebenwirkungen nur dann zum Einsatz kommen, wenn das Beissholz und ein paar starke Maenner zum festhalten nicht mehr ausreichen...
    Selbstverstaendlich traegt er keine Ruestung, auch wenn er ein Feldscher ist finden seine Behandlungen doch eher fernab des Feldes statt. (ggf. ein Seidenwams, in dessen Polsterung kleine Stahlplatten eingenaeht sind - als Heiler weiss er ja, dass gerade Wunden am Torso meist toedlich verlaufen).

    Vom "Typus" her stelle ich mir einen an sich bodenstaendigen Heiler vor, der eben entsprechend seiner Ausbildung v.a. die Einfachen Taetigkeiten eines damaligen Barbiers ausfuehrt, aber durch seine Taetigkeit als Feldscher und dank verschiedener Lehrmeister eben in den ganzen Jahren auh vieles "interdisziplinaeres" aufgeschnappt hat. Schoen waere, wenn man mit "So einen Eingriff darf ich eigentlich nicht ausfuehren, das sieht die Chirugengilde nicht gerne, aber wenn ihr nichts weitererzaehlt..." spielen kann, aber das duerfte sich mangels Gilden, und weil da ohnehin niemand einen Gedanken dran verschwendet irgendwo erledigen Davon, dass sich tatsaehlich jemand rasieren bzw. die Hare schneiden laesst, gehe ich mal nicht aus, Anschaffen werde ich das Material dafuer (gerade das typische Barbiermesser, ggf. mit einem "Double" aus Latex), auf jeden Fall.

    Um dem gazen ein bisschen was besonderes zu verleihen will ich ihn als durchaus glaeubigen Menschen spielen, der sich bemüht, im Sinne der religiösen Gebote die Hilfsbedürftigen wo er es kann zu unterstuetzen (v.a. Versorgung mit Nahrung und medizinischer Behandlung). Wer es sich leisten kann wird mit Hilfsgesuchen um kostenlose Behandlung allerdings auf taube Ohren stossen. (Geplant war, eine regelrechte Armenspeisung auf dem "Zeit der Legenden" durchzuführen, was aber leider am Mangel an Hilfsbedürftigen scheiterte...und dann entsprehchend für das Folgejahr wieder in Angriff genommen wird)

    Die Abenteuerlust hat er weitestgehend verloren, momentan ist er lediglich auf dem Weg nach Hause. Der wird sich aber wohl durch das eine oder andere "Missgeschick" sicher irgendwie verlaengern...

    Ich erhoffe mir eure Gedanken und Meinungen zu dem Konzept, gerne auch Negativkritik, denn an sich kann man nur mit der wirklich was anfangen

  2. #2
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    Ähm ja, wenn du mir jetzt sagst, wo ich die Kritik anbringen soll, würde ich das gerne tun.
    Schönes Konzept, gut umzusetzen, bodenständig. Was will man mehr?
    Negative Kritik gibt es von mir dafür nicht.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
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    Nur kürzer NOCH könnte es sein . Ansonsten sehr schön.

    Gruß Annika - die gestern Abend "Sweeney Todd" gesehen hat und beim Wort "Barbier" etwas zusammen zuckte...


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  4. #4
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    Finde ich auch sehr gut, glaubhaft geschrieben und auch mit guten Ideen zur Umsetzung. Da ich auch schonmal über die Darstellung eines Feldschers nachgedacht habe, würden mich noch ein paar Details der Umsetzung interessieren:

    Hast du vor, die Profession auch irgendwie im Kostüm darzustellen, also Abseits vom Besteck? Die typischen Landsknechtfeldscher sehen ja eigentlich nur wie normale Landsknechte aus, während ich es im Larp immer besser finde, irgendwie äußerlich sein Charakterkonzept darzustellen, nur fehlen mir da in diesem Fall ein bisschen die Ideen.

    Falls du es noch nicht besitzt kann ich als Buch auf jeden Fall das "Feldtbuch der Wundartzney" empfehlen, das passt genau in den Bereich und ist wirklich nett. Es gibt auch eine erschwingliche Faksimile-Auflage, bei mir liegt aktuell eine heurm und wartet darauf, in Leder gebunden zu werde.

    Machst du das Chirurgenbesteck selber oder kaufst du eins?

    Achso, zuguterletzt: Neulich habe ich mal eine Diskussion verfolgt, bei der auch jemand einen Barbier im Larp darstellen wollte und sich überlegte, auch eine Rasur mit dem Messer anzubieten. Dazu meinte dann ein Profi, dass das rechtlich schwierg werden könnte, weil du im Gegensatz zu einem richtigen Friseurladen auf dem Con Probleme damit bekommen könntest, dein Rasiermesser vor jedem Gebrauch zu sterilisieren, was wohl eigentlich Vorschrift ist.
    Was vielleicht ginge wäre eine "Shavette", also ein rasiermesserförmiger Halter für konventionelle Einwegrasierklingen.
    Wie dem auch sei: Ich würde mich durchaus gern mal "unters Messer" legen, wenn ich den Eindruck hätte der Barbier hat Ahnung von dem was er da tut.

  5. #5
    Kelmon
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Cartefius
    Hast du vor, die Profession auch irgendwie im Kostüm darzustellen, also Abseits vom Besteck? Die typischen Landsknechtfeldscher sehen ja eigentlich nur wie normale Landsknechte aus, während ich es im Larp immer besser finde, irgendwie äußerlich sein Charakterkonzept darzustellen, nur fehlen mir da in diesem Fall ein bisschen die Ideen.
    Jein. Ich mische so ein wenig Landsknecht mit Zivilist - ich werde eine Hose im (sachten) Landsknechtstil tragen - zweifarbig mit Schamkapsel, dazu noch Kuhmaulschuhe, für den Oberkörper ist es dann aber ein Doublet. Der Hut ist einer im Capitanesca-Stil, der wurde mWn sowohl im zivilen wie auch im militärischen getragen. Letzte Anleihe ist dann eben noch der Katzbalger, aber damit hat es sich dann.
    Ich will ja definitiv kein Landsknecht an sich sein. Bei denen kämpften die Feldscher (Landknechte, die ein klein wenig was von Wundversorgung verstanden) ja im Feld mit, während ich mich eher als Lazarettarzt sehe. Für die "Zweitversorgung", sozusagen. Und meine erste Nichtkämpferrolle werde ich nicht mit auch nur rudimentärem Kampfwissen "besudeln". (Der Katzbalger musste aber sein. Ich liebe den Waffenbau einfach zu sehr )

    Falls du es noch nicht besitzt kann ich als Buch auf jeden Fall das "Feldtbuch der Wundartzney" empfehlen, das passt genau in den Bereich und ist wirklich nett. Es gibt auch eine erschwingliche Faksimile-Auflage, bei mir liegt aktuell eine heurm und wartet darauf, in Leder gebunden zu werde.
    Werde ich mir mal anschauen, bislang habe ich mir im Internet das eine oder andere schon zusammengesucht. Irgendwo muß ich mich für den Anfang wohl auf einige ausgesuchte Techniken beschränken und dann darau aufbauen...vielleicht habe ich ja bald mal Zeit, noch eine Beinlade zu bauen - wir werden sehen

    Machst du das Chirurgenbesteck selber oder kaufst du eins?
    Da der Kelmon auf Larper.de und dieser hier identisch sind, hast Du das schon gesehen Sind also selbstgemacht, und ich kann ja wieder den link posten...Bild. Wie anderswo gesagt, die ersten 8 von 20 Teilen - da fehlt noch ein zweites Kautereisen, Sonden, kleiner Forceps, Fliet, etc. Muß auch mal schauen, ob ich irgendwo Speculum und Geburtszange herbekomme, die machen sich auch sicher gut als Deko im Hintergrund oder in der Tragekiste. Am wichtigsten ist momentan aber, daß ich meine Operationswunden mal fertigbekomme...

    Achso, zuguterletzt: Neulich habe ich mal eine Diskussion verfolgt, bei der auch jemand einen Barbier im Larp darstellen wollte und sich überlegte, auch eine Rasur mit dem Messer anzubieten. Dazu meinte dann ein Profi, dass das rechtlich schwierg werden könnte, weil du im Gegensatz zu einem richtigen Friseurladen auf dem Con Probleme damit bekommen könntest, dein Rasiermesser vor jedem Gebrauch zu sterilisieren, was wohl eigentlich Vorschrift ist.
    Ja, der Gedanke kam mir auch, darum ist das Anbieten von Rasuren wohl auch eher als "Deko" für meine Heilertätigkeit zu sehen. Vielleicht lasse ich es auch weg, oder überlege mir, wie man das ohne tatsächlich zu "scheren" darstellen kann...

    Wie dem auch sei: Ich würde mich durchaus gern mal "unters Messer" legen, wenn ich den Eindruck hätte der Barbier hat Ahnung von dem was er da tut.
    Da mußt Du Dich bei mir wohl noch etwas gedulden müssen

  6. #6
    Alex
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    Im Grunde finde ich es gut, ein paar Gedanken, die mir dazu gekommen sind:
    1. Warum lässt Du den Charakter jetzt zurück nach Hause ziehen? Dadurch machst Du Dir doch selbst das Leben schwer, Begründungen zu finden, warum Du mit ihm immer weiter auf Con gehst?
    2. Der Kleidungsstil ist noch recht vage beschrieben. Da würde mich mehr interessieren. Und neben der gehobenen Gewandung, fände ich es unabhängig evtl. historischer Vorlagen stimmiger, wenn Du auch eine einfache Arbeitskleidung hätte. Um es mal zu sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Feldscher in Brokat und Samt seine Arbeit verrichtet, selbst knallbunte Wolle dürfte irgendwann etwas rotfleckig aussehen. Wenn Du doch in der Gewandung auch arbeiten willst, vielleicht etwas durch eine Schürze geschützt würde ich mir Spritzer und ausgewaschene rote Flecken darauf wünschen.
    3. Ist eine Kleinigkeit, aber irgendwie will der Katzbalger nicht so ganz in mein Bild des Feldschers reinpassen. Wie bei anderen Konzepten auch, sehe ich ja Deine Hintergrundgeschichte nicht, wenn ich den Charakter ansehe und kann mir das nicht herleiten. Was mich gleich zum nächsten Punkt führt:
    4. Wie von Cartefius schon angemerkt könntest Du in Outfit-Probleme kommen. Kann ich noch nicht ganz entscheiden, weil ich Deine genaue Gewandung nicht kenne. Je nachdem, wie Du die aufmachst, kann es sein, dass man da eher einen Feldscher, einen wohlhabenden Heiler (Den man eher mit "Akademieabschluß" etc. zusammen bringen würde), einen wohlhabenden Bürger, den man seine Profession nicht ansieht oder einen Landsknecht drin sieht... wobei ich genau wie Cartefius auch keine gute Idee habe, was nach "Feldscher" schreien würde. Außer die blutige Schürze mit Stechtaschen vorne, aus denen die Instrumente lugen, aber das passt zu dem wohlhabenden Konzept eher weniger und mag sich in meiner Vorstellung nicht ganz in das Gesamtbild einfügen.
    5. Charaktergeschichte noch etwas kürzen. :wink:

    Grüße,
    Alex

    Edit: Deine genaueren Ausführungen zur Gewandung kamen erst, als ich schon am Schreiben war und wurden nicht mehr berücksichtigt..

  7. #7
    Kelmon
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    Hallo Alex,

    Zitat Zitat von Alex
    1. Warum lässt Du den Charakter jetzt zurück nach Hause ziehen? Dadurch machst Du Dir doch selbst das Leben schwer, Begründungen zu finden, warum Du mit ihm immer weiter auf Con gehst?
    Das ergibt sich rein aus meiner Wahl an Cons Geplant ist, daß ich mich auf einem Standard-Abenteuercon auf dem Weg nach Hause befinde, auf diesem aber in ein magisches Dingsbums gerate und verschwinde. (Ist bereits abgesprochen). Auftauchen tue ich dann auf dem "Zeit der Legenden", das 1000 Jahre in der Vergangenheit spielt, in dem Magier herrschen, und in dem ich mir als Ceride nichts sehnlicher sehne, als eben wieder nach Hause zu kommen (was aber erstmal nicht gelingen wird, schätze ich). Was die Zeit danach angeht, hoffe ich, daß mir ein Aufhänger über den Weg läuft. Einen guten Teil meines Geldes mußte ich eben schon in eine lokale Behausung stecken (zu Conbegin bin ich bereits einige Monate dort), so daß Geld verdienen wieder wichtig werden könnte. (Nein, ich gehe nicht als "verarmter Reicher", mein Beutel wird immer noch reichlich mit Kupfer und Silber gefüllt sein)

    Und neben der gehobenen Gewandung, fände ich es unabhängig evtl. historischer Vorlagen stimmiger, wenn Du auch eine einfache Arbeitskleidung hätte.
    Selbstverständlich - eine dicke, weite und lange Schürze steht recht weit oben auf meiner Bauliste. Irgendwann dürfte dann socher auch noch ein einfacheres "Arbeitsdoublet" folgen, aber ich will erstmal sicherstellen, daß ich eine "Ausgehkleidung" besitze. Das Doublet hat auch Ärmel, die man seitlich öffnen und umschlagen kann.

    3. Ist eine Kleinigkeit, aber irgendwie will der Katzbalger nicht so ganz in mein Bild des Feldschers reinpassen. [...]
    4. [...] Je nachdem, wie Du die aufmachst, kann es sein, dass man da eher einen Feldscher, einen wohlhabenden Heiler (Den man eher mit "Akademieabschluß" etc. zusammen bringen würde), einen wohlhabenden Bürger, den man seine Profession nicht ansieht oder einen Landsknecht drin sieht...
    Daß ich für einen Wohlhabenden Bürger gehalten werde ist eigentlich meine Absicht - denn das bin ich ja irgendwie. In jedem Fall werde ich meine momentane Ausrüstung wohl nach 3 "Fällen" zusammenstellen. Ganz protzig, ohne Waffe und Ausrüstung für den "Stadtbummel", in meiner Praxis ständig mit Schürze und dem "kleinen Heilerbesteck" am Mann - und ohne Waffe natürlich, Schließlich außerhalb einer Stadt oder im Feldeinsatz mit großem Rucksack/Kiste auf dem Rücken, mit Waffe, rumbaumelnder Knochensäge, Wasserflaschen um den Hals etc. etc. und je nach Temperatur vielleicht nur im Leibhemd. Und etwas Leibschutz wird vielleicht auch noch dazu angeworben - mit Linnarts Wagemut sieht es eben nicht allzu gut aus.

    Wie das alles ankommt werde ich wahrscheinlich erst auf einer Con erfahren...spricht man mich als Landsknecht an, werde ich die Waffe wohl komplett einmotten, spricht man mich als Adeligen an werde ich meine Gewandung für's nächste Mal eben runterschrauben.

    5. Charaktergeschichte noch etwas kürzen. :wink:
    Joa, das ist ja kein Problem Das alles will ich niemandem auf einer Con nacherzählen müssen, wenn nicht wirklich nachgebohrt wird.

    Versuche ich es doch mal in kurz...

    "Ich bin Ceride und habe in jungen Jahren das Handwerk des Barbiers gelernt. Auf der Walz habe ich meine Kenntnis verschiedenster Heilkünste noch weiter vertieft. Für eine Weile verdingte ich mich als Feldscher im Troß eines Söldnerheeres, aber mit einem gut gefüllten Geldbeutel zieht es mich nunmehr nach Hause."

    Gruß,
    Dennis

  8. #8
    Alex
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    @ Cartefius
    Was soll daran so schwer sein, ein Rasiermesser ordentlich auf Con zu desinfizieren. Alkohol etc. sollten das doch ermöglichen...

    @ Kelmon
    Was soll man da noch sagen, außer: Leg los. Ach ja und ich will mich immer noch morgens auf Con rasieren lassen, also tue da auch noch was :wink:

    Zur Charaktergeschichte: Das ist schon nahe der Perfektion... Daumen hoch.

    Grüße,
    Alex

  9. #9
    Kelmon
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    (Herrje, wird mir jetzt etwa die Bude von Rasierwuetigen eingerannt...? Da muss ich wohl wirklich noch was in der Richtung planen.)

    Nach kurzem Nachlesen von Hygienebestimmungen muesste ich wohl die Klinge nach jedem Gebrauch mit einer Desinfektionsloesung behandeln. Falls die mit Blut in Kontakt geraet (was ich jetzt mal nicht hoffe ) sogar in einer Autoklave hitzebehandeln...Mit entsprechender Uebung sollte sowas also auch unter Con-Bedingungen moeglich sein, idealerweise am besten mehrere Kligen anschaffen, die im Wechsel desinfiziert werden.

    Wechselklingen waeren auch eine Idee, die aber wohl auf Dauer etwas ins Geld geht.
    EDIT: Ich sehe gerade, dass da diese ganz, ganz billigen, alten Rasierklingen reinkommen - kein Problem also.

    Nunja, erstmal schauen, ob ich *mich* mit so einem Ding rasieren kann!

    Auf jeden Fall werde ich aber auch eine komplett rundgefeilte Klinge dabeihaben, fuer Leute, die sich nur IT rasieren lassen wollen...da kann man dann auch mal eine Schnellrasur a la Sweeney Todd durchfuehren...(@Luthien: Minus Kehlenschnitt )

  10. #10
    Leander
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    Mein Gedanke war aber auch "rasieren muss ich mich so oder so jeden Morgen, warum dann nicht mal IT?" Ich selbst würde so ein Angebot also auch dankend annehmen (selbst wenn es denn keine echte Rasur wäre). Alles was zum Ambiente beiträgt ist bei mir gern gesehen, und das tut es ja definitiv.
    Zu den Hygiene-Bestimmungen wollte ich auch gerade was sagen, hast du mir ja jetzt vorweg genommen.
    Mit ein bischen Übrung solltest du das aber wohl hinbekommen.
    Hoffe ja selbst dann mal dein Angebot wahrnehmen zu können.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

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