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  1. #1
    Mahan
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    145

    Mein erster Charakter: Adal Ibn Malik

    Ausgangsidee:

    Ich bin Adal Ibn Malik. Sohn des Zeugschmiedes Malik ad-Din. Meine Familie ist arm und oft in Geldnot, jedoch allgemein beliebt.
    Meine Eltern gelten als anständige und ehrbare Leute.
    Sie übergaben mich im Alter von 6 Jahren in die Obhut eines fahrenden Mönches, welcher versprach, mich in ihrem Sinne zu erziehen.
    Mein Vater wollte mir die Chance geben, das zu erreichen, wozu er nicht in der Lage war. Er ist ungebildet aber wäre es doch gerne gewesen.
    Ich kann mich nicht mehr klar an meine Eltern erinnern, jedoch bin ich von ihren guten Absichten überzeugt.
    Der Mönch hielt sich an sein Versprechen und lehrte mich das Lesen, Schreiben und Rechnen.
    Später auch Grundlagen der Ersten Hilfe und der Kräuterkunde, sodass ich in der Lage sein würde, alleine zurechtzukommen.
    Er erzählte viel von seinem Gott und den Wegen, die zu ihm führten aber all das konnte ich nicht wirklich Begreifen. Zur Religion fand ich keinen Zugang.
    Wir reisten viel und ich sammelte Unmengen an Erfahrung im Bezug auf Rassen, Kulturen und dem Umgang mit anderen Lebewesen.
    Ich lernte, mich von jeglicher Form der Gewalt abzuwenden und bewaffnete Konflikte kategorisch abzulehnen. Ich wurde Pazifist.
    Im Alter von 17 Jahren wachte ich jedoch eines Morgens auf und bemerkte, dass der Mönch verschwunden war. Ich war nun auf mich allein gestellt.
    Irgendwann wird mein Charakter merken, dass er mit seinem Pazifismus nicht weit kommt.
    Schicksalsschläge und andere Ereignisse werden auf ihn zukommen, die ihn dazu bringen, seine Denkweise völlig umzustrukturieren…




    Spätere Version:


    Ich bin Adal Ibn Malik.
    Sohn des Zeugschmiedes Malik ad-Din. Meine Familie stammt aus El Kash und ist arm und oft in Geldnot, jedoch allgemein beliebt. Meine Eltern waren ehrbare Leute.
    Sie übergaben mich im Alter von 6 Jahren in die Obhut eines Feuertempels, dessen Templer versprachen, mich in ihrem Sinne zu erziehen.
    Mein Vater wollte mir die Chance geben, das zu erreichen, wozu er nicht in der Lage war. Er wollte mir die Sicherheit der Bildung geben, die er selber nicht hatte.
    Ich kann mich nicht mehr klar an meine Eltern erinnern, jedoch bin ich von ihren guten Absichten überzeugt.

    Die Templer hielten sich an ihr Versprechen und lehrten mich das Lesen, Schreiben und Rechnen.
    Später auch Grundlagen der Ersten Hilfe und der Kräuterkunde.
    Sie erzählten mir viel von ihrem Gott und den Wegen, die zu ihm führten, was ich im jungen Alter noch nicht begreifen konnte.
    Später jedoch wurden mir die guten Absichten des Tempels und folglich ihres Gottes auf den Reisen deutlich,
    bei denen ich das Leid der Menschen sah und bemerkte, wie die Mönche stehts bemüht waren, ihnen zu helfen.

    Auf der Suche nach Spenden und um unseren Tempel zu vertreten, reisten wir viel
    und ich sammelte Unmengen an Erfahrung im Bezug auf Rassen, Kulturen und dem Umgang mit anderen Lebewesen.
    Ich lernte, mich von jeglicher Form der Gewalt abzuwenden und bewaffnete Konflikte kategorisch abzulehnen. Ich wurde Pazifist.

    Im Alter von 18 Jahren wurde ich offiziell als Mitglied des Ordens in den Tempel aufgenommen. Da ich weder magiebegabt war, noch mich für den Kampf mit Waffen interessierte, wurde ich ausgesandt, um unseren Orden zu vertreten und Spenden zu sammeln.

    Irgendwann wird mein Charakter merken, dass er mit seinem Pazifismus nicht weit kommt.
    Schicksalsschläge und andere Ereignisse werden auf ihn zukommen, die ihn dazu bringen, seine Denkweise völlig umzustrukturieren…




    Aktuelle Version
    Ich bin Adal Ibn Malik.
    Sohn des Zeugschmiedes Malik ad-Din. Meine Familie stammt aus El Kash und ist arm und oft in Geldnot, jedoch allgemein beliebt. Meine Eltern sind ehrbare Leute.
    Sie übergaben mich im Alter von 9 Jahren in die Obhut eines Feuertemplers, welcher versprach mich zu erziehen und gut auf mich Acht zu geben.
    Meine Eltern wollten mir die Chance der Bildung geben und mich vor dem Leben in der Armut der einfachen Leute El Kashs bewahren.
    Ich wurde in eines der Kloster des Ordens in Zismer gebracht.

    Die Templer hielten sich an ihr Versprechen und lehrten mich das Lesen, Schreiben und Rechnen.
    Sie erzählten mir viel von ihrer Idee einer „Urform des Guten und des Bösen“.
    Vorträge über Ethik und über das Licht und die Dunkelheit begleiteten meine Ausbildung und ich lernte Grundsätze des Lebens, wie Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Aufopferung.
    Im Alter von 18 Jahren wurde ich offiziell als Mitglied des Ordens in den Tempel aufgenommen.
    Ich war nicht magiebegabt und hatte kein Interesse am Kampf mit Waffen.
    Deshalb entschloss ich mich, den Pfad der Tugend zu wählen, um den Menschen zu helfen, wo immer es möglich ist.

    Zusatzinfo: Nach der Ausbildung und einer abschließenden Prüfung, darf sich das neue Mitglied der Feuertempler einen "Pfad" aussuchen, nach dem sich das Leben richtet.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich bin ein absoluter Neuling in der Larperszene. Ich bitte dies zu berücksichtigen. Für konstruktive Kritik bin ich natürlich offen und sehr dankbar!

    Mein Charakter hat einen, wie der Name vielleicht verrät, orientalisch angehauchten Hintergrund.
    Er ist in der Mittellande-Kampagne im Land "El Kash" angesiedelt. Informationen zu dem Land gibt es hier.

    Ich wollte mir nun den Rat von erfahreneren Menschen einholen,
    die das ganze bestimmt besser beurteilen können, als ich es kann.



    Sodale, das wars dann erstmal... Ich hoffe, es ist einigermaßen leserlich.

    Grüße,
    Mahan

  2. #2
    luthien368
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    Für einen ersten Char finde ich das sehr schön, ruhige, bodenständige Geschichte.

    Mach dich lieber mal ein wenig unerfahrener in allem, denn auf deinem ersten Con wirst du entweder die Zähne nicht auseinander kriegen oder auch ab und zu Unsinn reden, bleibt kaum aus .

    Warum bist du nicht in einem Kloster behütet aufgewachsen und ziehst mit deiner IT-Volljährigkeit aus, das Kloster zu vertreten, neue Spender zu suchen, die welt zu entdecken etc? Ist auch netter als wenn dein Ziehvater dich plötzlich im Stich lässt


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  3. #3
    Kelmon
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    Hallo Mahan,

    einen kleinen Tip hätte ich: Atheismus wird meist als eher modern aufgefasst, es ist eigentlich fast immer vorzuziehen, an irgendeine LARP-Gottheit bzw. einen Pantheon zu glauben - egal, ob der Charakter dann tiefreligiös ist oder nur "glaubt", wenn es sich für ihn lohnt (in Lebensgefahr, Priester anwesend,...)
    Selbstverständlich ist es absolut kein Problem, keine Religion im klassischen Sinne zu haben, sondern einer Philosophie zu folgen, wie Du es scheinbar tun willst. Hier wäre es schön, wenn Du diese ein bisschen in pseudo-weise Sprüche, versehen mit den Namen mythischer Lehrmeister verbinden kannst. Bedienen kann man sich da gerade bei chinesischen Texten, die man dann ein bisschen auf ein Wüstenvolk ummünzen könnte.
    "Der weise Madjid sagte: Ein wütender Geist ist wie ein Zelt ohne Eingang - auch freundliche Worte können es nicht öffnen."
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
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    Hallo,

    das mit der Religiösität wollte ich auch gerade schreiben, da war Kelmon schneller. Ansonsten ist da jetzt ja noch nicht so viel, dass man kritisieren könnte. Schon Gewandungsideen?

    Gruß
    Dennis

    PS: Und Salam ist mal sehr muslimisch. Eigentlich nicht schlimm, aber du schreibst ja ausdrücklich, dass du dich von bestehenden Religionen abgrenzen willst.
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  5. #5
    Mahan
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    Hallöchen

    Erstmal danke für die Rückmeldungen!
    Also...

    @Luthien:
    Ich finde die Idee mit dem behütet im Kloster aufwachsen super!
    Dann macht das Reisen ja dennoch Sinn, da mir da ja beigebracht werden kann, das Kloster zu vertreten, Spenden zu sammeln usw.

    @Kelmon+Dennis:
    Da stimme ich dir zu... Darüber hatte ich mir auch Gedanken gemacht... Wollte auch so etwas in Richtung Philosophie machen.
    Muss mich aber natürlich auch irgendwie von diesen Mönchen beinflussen lassen, da ich ja den größten Teil meines Lebens dort verbracht habe.
    zu dem Salam: Es klingt so schön.. nein Spaß.. Mir fiel kein guter Abschied ein... Für den Charakter benutze ich es denke ich nicht.

    Auf dem ersten Con/den ersten Cons möchte ich relativ einfach gewandet erscheinen. Denke eine Grundausstattung à la Wollhose, Hemd, Tunika, Umhang... einfache Stoffe.
    Vielleicht eine Mönchsrobe? Wenn ich die Interessen des Klosters vertreten möchte, passend oder?

    Auf jeden Fall werde ich ohne Bewaffnung erscheinen, mein Charakter ist ja kein Kämpfer. Von den Fähigkeiten her denke ich,
    dass Grundkenntnisse der Ersten Hilfe und Kräuterkunde angebracht sind...

    Habe meine Geschichte nochmal überarbeitet. Was haltet ihr davon?

    Grüße, Mahan

  6. #6
    Cartefius
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    Ich würde auch in Sachen Gewandung ein bisschen etwas wählen, was auch das Charakterkonzept unterstreicht, in Tunika und Hose laufen so viele Leute herum.
    Eine Art Kutte oder Robe finde ich da gut, die hat auch den Vorteil, dass man für die ersten Cons notfalls auch mal weniger passende Unterkleidung dazu tragen kann. Damit das ganze nicht zu magiermäßig aussieht würde ich dann auch einen recht groben, einfachen Woll- oder Leinenstoff wählen, vielleicht eine Gugel mit einem Glaubenssymbol daran, und auf jeden Fall noch eine Kopfbedeckung, für Kräuterkundige finde ich z.B. immer Strohhüte gut.

  7. #7
    Kelmon
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    Die Frage ist auch, ob Du nicht bei einem so typisch arabischen Namen nicht auch ein bisschen arabischen Stil in Deine Kleidung bringen willst.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #8
    Mahan
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    Hey!

    In Sachen Gewandung würde ich außer der "Grundausrüstung" wie gesagt gerne eine Mönchskutte oder -robe wählen.
    Diese ist natürlich aus grobem und einfachem Stoff.
    Die Gewandung wird dann natürlich auch mit entsprechenden Accessoires erweitert, welche sich dann für den Charakter im Speziellen anbieten.

    Von arabisch anmutender Kleidung wollte ich eigentlich eher weg, weil der Charakter in einem ganz anderen Umfeld aufgewachsen ist.
    Ich dachte da ist es besser, wenn ich mich eher daran orientiere oder?

    Insgesamt brauche ich ja auch noch ein Konzept bezüglich der Religion.
    Ist es überhaupt sinnvoll sich eine völlig neue Herkunft und Religion zu schaffen oder sich eher in bestehende Sachen zu integrieren (etwa Mittellande o.ä.)?

  9. #9
    ich
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    Hey.

    Von arabisch anmutender Kleidung wollte ich eigentlich eher weg, weil der Charakter in einem ganz anderen Umfeld aufgewachsen ist.
    Ich dachte da ist es besser, wenn ich mich eher daran orientiere oder?
    Wieso dann einen Arabisch Anmutenden Namen? Dann fände ich typische Namen, die einfacher zu merken sind, stimmiger und passender, als einen Namen aus dem Arabischen Raum.

    Ist es überhaupt sinnvoll sich eine völlig neue Herkunft und Religion zu schaffen oder sich eher in bestehende Sachen zu integrieren (etwa Mittellande o.ä.)?
    Es ist auf jeden Fall sinnvoller, sich bestehenden Religionen und Ländern anzuschließen, als das 1001. neue Land mit der 1001. neuen Religion zu gründen, die niemand kennt und niemand bespielt.
    Außerdem kann es schon interesante Spielansätze ergeben, jemanden zu treffen, der deine Religion / Heimat kennt, oder zumindest glaubt, diese zu kennen

    MfG
    Dennis
    -NEIN! Ich werde auf gar keinen...
    -Keks?
    -Bin dabei!

  10. #10
    Mahan
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    Hey

    Naja den Namen hat man nunmal von seinen Eltern...
    Wenn mein Charakter aber woanders aufgewachsen ist, richtet er sich kleidungs- und kulturtechnisch vermutlich eher danach.
    Seinen Namen hat er ja trotzdem noch. Denkbar wäre für mich eine Änderung des Namens durch die neue Umgebung...
    Aber von Geburt an lebte er natürlich nicht mit/bei den Mönchen.
    Zur Einfachheit: das Ibn Malik ist der Nachname und wird nicht oft genannt. Adal sehe ich eigentlich als relativ einfachen Namen

    Welche Kampagnen bieten sich da denn an? Es gibt ja nicht wenige...
    Da muss ich mich mal informieren. Sollte natürlich am besten so passen, damit die Charaktergeschichte möglichst ohne große Änderungen übertragbar ist.
    Ergo: 1 arabisch angehauchtes Land, 1 eher "europäisches", in dem eine rechtschaffene Gottheit/rechtschaffene Gottheiten vertreten sind.
    An die Kampagne muss die Geschichte natürlich schon angepasst werden, was aber kein Problem darstellen sollte.

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