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  1. #1
    Drogoth
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    Erstes Konzept meines Söldners

    Naja, es ist ein Söldner, den ich versuche bescheiden zu halten. Ich will kein "man was bin ich böse" oder "meine eltern wurden von orks getötet und nun will ich mich rächen" chara haben.

    Ausrüstung: schwarze Stiefel, dunkelblaue Hose (so ein Teil aus Kniestrümpfen und ner Jogginghose, wies im Larpwiki steht) vllt. auch eine lange stoffhose, Altes, rotes Hemd mit Ledergürtel drum oder ähnliches, Gambeson (oder etwas ähnliches zum unter der Rüstung tragen), Harnisch, Schaller, Wildlederumhängetasche.
    Helebarde, bihänder oder Schild und Schwert. (ich kann mich noch nicht so recht entscheiden, is ja auch nur ein vorläufiges konzept)

    Name: Eckelhard Strothans
    Alter: 19

    Geschichte: Eckelhart ist in einem kleinen bauerndorf am Ufer eines Sees aufgewachsen. Dor gab es immer sehr viel Arbeit, wesshalb er jeden tag auf dem Hof seines vaters mit anpacken musste, damit sie überhaupt genug zu essen hatten.
    Eckelhart hatte diese Leben aus Schufterei irgendwann satt und wollte Auch mal etwas anders sehen als Jeden tag das selbe Dorf, die selben Leute und die selbe Arbeit. Es war quasi wie ein Leben in Ketten.
    Desshalb Nahm es sich eine Stabile, scharfe Axt, seine ganzen Erspaarnisse und etwas Proviant und kehrte dem Dorf den Rücken.
    Er begann sich sein Geld als Tagelöhner auf anderen Höfen oder als Holzfäller zu verdienen.
    So konnte er genug Geld bekommen um sich ausreichend mit Proviant zu versorgen.
    Irgendwann kahm er dann zu einem Militärlager eines Fürstentums, wo noch Rekruten gesucht wurden.
    Dort meldete er sich und wurde im Umgang mit richtigen Waffen ausgebildet und verrichtete dann ein Jahr seinen Dienst.
    Wen auch er nicht unbedingt der beste Kämpfer war.
    Mit dem Geld, das er in der zeit verdiehnt hatte, Kaufte er sich eine Ausrüstung zusammen.
    Als Söldner half er Bauern Wildiere von ihrem Land zu verteiben oder andere kleinerer Aufträge.
    Immer wen er genug Geld hatte kaufte er sich weitere Teile für seine Ausrüstung oder erbeutete sie von getöteten Gegnern.
    bei einem Aufenthalt in einer Stadt und der dortigen Taverne traf er dann auf eine bunt zusammengewürfelte Truppe Söldner, denen er sich anschloss und noch bis heute mit ihnen Reist.

    Ich weis es ist spärlich, aber mir fiel jetzt nicht so großartig viel ein, wesshalb ich das dann und wann wohl nochmal etwas ausarbeite.
    aber kritik und verbesserungsvorschläge sind gern gesehen.

  2. #2
    Leander
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    Die Ausarbeitung braucht es nicht, das ist schon mehr als genug.

    So zum Konzept:
    Wird die Söldnergruppe bespielt? Wenn nein, würde ich beim Militär bleiben, da ich das Konzept sehr viel schöner als einen Söldner finde, da es davon schon so viele gibt.
    Woher hat der Charakter eigentlich seine ersten "Ersparnisse"? (Das ist nur eine wirklich kleine Nebensache, aber naja.)
    Wenn dein Charakter "im Umgang mit richtigen Waffen ausgebildet" ist, auch wenn er nicht der beste Kämpfer war, wie gut bist du denn mit Larpwaffen? Vielleicht sollte man das auf "Anfänger" zurückschrauben, wenn du nicht kämpfen kannst? (Alteingesessene Bauerngamer machen dich nämlich fertig, wenn du mit ihnen kämpfst.)

    Eine Geschichte wie "Eckelhart war es Leid auf dem Hof seiner Eltern zu schuften, also zog er aus und verdiente sich sein Geld als Tagelöhner, bis er auf eine Truppe Söldner traf, der er sich bereitwillig anschloss" reicht schon. Ausschmücken musst du da nichts mehr.

    Eine Rüstung würde ich mir erst später zulegen. Fang mit einem Helm, einem Gambeson und einer Stangenwaffe an, das ist wirklich genug, ergibt Sinn (im Gegensatz zu dem meisten anderen Zeug) und man sieht nach profesionellem oder Berufskämpfer aus. Mehr Rüstung kann man später immernoch kaufen.
    Einen Gambeson braucht man unter einer Platte übrigens nicht wirklich, wenn die Platte ordentlich gearbeitet ist (meine ich mich zumindest zu erinnern, da ich mich nur vor Ewigkeiten über Plattenrüstungen schlau gemacht habe).
    Ansonsten: Es hält sich in Grenzen, versuch vielleicht noch etwas von diesem "dunkle Farben mit Rot" wegzukommen, wenn du kannst. Du brauchst auch noch mehr Krimskrams für deinen Gürtel und vergiss den Wasserschlauch nicht.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Drogoth
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    all zu viel Krimskrams wollte ich mir so zu anfang noch nicht zulegen.
    Das wollte ich dann mit der Ausrüstung des Charas machen. je nach erfolg des Charas.
    also, wenn er siegreich ist, dann kommt mal ne trophäe oder sowas dazu, wenn ich häufig verletzt bin eher irgendwelche glücksbringer.
    Wie gut ich mit einer Larpwaffe um kann weis ich jetzt ja noch nicht so genau, desshalb habe ich erstmal gesagt, dass ich nicht ganz so gut kämpfen kann, denn wenn ich sage ich war beim militär und kann überhaupt nicht kämpfen, dann ist das ein wenig unlogisch, wenn ich schon ausgebildet wurde.
    Die Söldnergruppe wird bespielt, da ein erfahrener Larper, ein paar Freune und ich vor haben eine gruppe zu gründen und wir eben ziemlig bunt zusammen gewürfelt sind, was die Persönlichkeit und die Charakterkonzepte an geht.

  4. #4
    Hana
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    Ich finde den Hintergrund nett und würde den auch nicht mehr erweitern, das ist so völlig ausreichend. Plausibel und nicht zu lang, der Name ist auch gut zu merken, fein! Ein oder zwei prägende Charaktereigenschaften, ruhig plakative, wären noch nett, aber ich finde es einfacher, auf dem ersten Con mit einem neuen Charakter erstmal rumzuprobieren, wie es sich entwickelt, und danach die Eigenschaften festzulegen.

    Ich fände eine Hellebarde zu dem Konzept am passendsten (und wie Leander schrieb, erstmal Gambeson und Helm, der Harnisch kann dann irgendwann ergänzen. Lieber ein bisschen sparen und dann einen holen, an dem man lange Freude hat, als den erstbesten billigsten zu kaufen). Für die Zivilgewandung würde ich zur Ergänzung noch ein Wams drüberziehen, wenn du gerade nicht in Rüstung rumläufst, aber das muss nicht auf dem ersten Con sein. Eine Kopfbedeckung wäre auch nett.
    Hast du etwas Regenfestes anzuziehen? Im durchnässten Hemd macht Larp wenig Spaß ...

    viele Grüße,
    Annkathrin
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  5. #5
    Aeshma
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    Zitat Zitat von Drogoth
    Die Söldnergruppe wird bespielt, da ein erfahrener Larper, ein paar Freune und ich vor haben eine gruppe zu gründen und wir eben ziemlig bunt zusammen gewürfelt sind, was die Persönlichkeit und die Charakterkonzepte an geht.
    Ich muss sagen dass ich nicht der Fan von Gruppen sind die alles Mögliche was nicht zusammenpasst spielen und sich dann einfach Söldnertruppe nennen...
    (Extrembeispiel: Da ist dann der Gläubige Priester, der Schwarzmagier, der Paladin und der Khorneberserker in einer Gruppe versammelt und tanzen mit Ork und Elf ums Feuerchen [alles schon gesehn...])

    Ich finde man sollte sich mal vor Augen führen, dass nur angeheuert wird wer WIRKLICH gut ist. Ein dahergelaufener irgendwas hat in einer Söldnertruppe eigentlich wenig verloren. Und eine wild zusammengeworfene Gruppe sind für mich keine Söldner...

    Genau das "stört" mich auch etwas an deiner Geschichte. Eine Söldnergruppe heuert an und der Holzfäller von nebenan der nur seine Axt hat und was er am Leibe trägt wird mit in den Krieg genommen?

    Vielleicht sehe ich das alles etwas zusehn im Landsknechts-zusammenhang...


    Grüße Aeshma

  6. #6
    Aeshma
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    Zitat Zitat von Aeshma
    Zitat Zitat von Drogoth
    Die Söldnergruppe wird bespielt, da ein erfahrener Larper, ein paar Freune und ich vor haben eine gruppe zu gründen und wir eben ziemlig bunt zusammen gewürfelt sind, was die Persönlichkeit und die Charakterkonzepte an geht.
    Ich muss sagen dass ich nicht der Fan von Gruppen sind die alles Mögliche was nicht zusammenpasst spielen und sich dann einfach Söldnertruppe nennen...
    (Extrembeispiel: Da ist dann der Gläubige Priester, der Schwarzmagier, der Paladin und der Khorneberserker in einer Gruppe versammelt und tanzen mit Ork und Elf ums Feuerchen [alles schon gesehn...])

    Ich finde man sollte sich mal vor Augen führen, dass nur angeheuert wird wer WIRKLICH gut ist. Ein dahergelaufener irgendwas hat in einer Söldnertruppe eigentlich wenig verloren. Und eine wild zusammengeworfene Gruppe sind für mich keine Söldner...

    Genau das "stört" mich auch etwas an deiner Geschichte. Eine Söldnergruppe heuert an und der Holzfäller von nebenan der nur seine Axt hat und was er am Leibe trägt wird mit in den Krieg genommen?

    Vielleicht sehe ich das alles etwas zusehr im Landsknechts-zusammenhang...


    Grüße Aeshma

  7. #7
    Cartefius
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    Genau das "stört" mich auch etwas an deiner Geschichte. Eine Söldnergruppe heuert an und der Holzfäller von nebenan der nur seine Axt hat und was er am Leibe trägt wird mit in den Krieg genommen?

    Vielleicht sehe ich das alles etwas zusehr im Landsknechts-zusammenhang...
    Das verstehe ich jetzt nicht so richtig. Gerade für Landsknechtshaufen bestand doch die übliche Rekrutierungstaktik darin, durch die Dörfer zu ziehen und jeden halbwegs körperlich gesunden Handwerks- und Bauernburschen aufzusammeln, den sie kriegen konnten.

    Wo sollten deren Rekruten auch vorher das Kämpfen so toll gelernt haben? Stehende Heere gab es kaum, und deren Mitglieder hatten meist ein festes Auskommen, und deswegen kein Interesse an ungewissen Söldnerfeldzügen ins Ausland, und private Fechtschulen und ähnliches waren sowieso etwas für Wohlhabende.

    Anders als im Larp wurde so eine Truppe natürlich auch nicht angeheuert, weil ihr halbes Dutzend Mitglieder so tolle Fechter sind, sondern in erster Linie, weil sie ein Geviert aus ein paar hundert Leuten mit Piken und Arkebusen aufs Feld stellen und in Formation geordnet vorrücken lassen konnten, und das ist auch schlecht etwas, was sich die Rekruten vorher selbst beibringen können.

    Zum Konzept an sich: Finde ich auch ordentlich und spielbar, allerdings solltest du aufpassen, dass du dir nicht selber das Spielverbaust indem du einen Charakter spielst, der grundsätzlich nur gegen Geld zur Waffe greift, denn es kann durchaus sein, dass gerade keiner Lust hat euch zu bezahlen. Generell halte ich es beim Anlegen eines Gruppenkonzepts, gerade bei buntgemischten Gruppen, für sinnvoll das Konzept auch für gruppeninternes Spiel auszulegen und nicht nur darauf zu warten, dass ihr von anderen beauftragt werdet.

    Zur Ausstattung: Erstmal schließe ich mich der Meinung an, dass man erstmal die Klamotte fertigstellen sollte, bevor man viel Geld in Waffen und Rüstungen steckt. Ich persönlich finde außerdem, dass man bei der Verwendung historischer Rüstungsteile wie Schallern am besten auch die restliche Klamotte zumindest grob in einem passenden Stil hält. In diesem Fall wären das z.B. eine relativ enge Hose, ein Leinenhemd, ein tailliertes Wams oder eine Weste, und keine Tunika oder ein Piratenhemd mit Gürtel.

  8. #8
    Drogoth
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    In welcher Farbe sollte ich dann die Kleidung halten?
    Ich könnte mich da eigentlich mit allem begnügen, da bin ich jetzt nicht so wählerisch.

  9. #9
    Aeshma
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    Ich finde aus irgendeinem Grund Söldner in gelb immer toll

  10. #10
    Cartefius
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    Du kannst auch eigentlich alles nehmen, die spätmittelalterliche Mode war ziemlich bunt. Wäsche wie Hemden und Bruchen würde ich allerdings prinzipell weiß machen, das war einfach jahrhundertelang wegen der Waschbarkeit so üblich und wirkt deswegen auf mich stimmiger.

    Schwarz, Schwarz-Rot oder Schwarz-Violett würde ich ein wenig meiden, wobei das meiner Meinung nach bei einem historischen Kleidungsstil wieder nicht so schlimm ist, das Problem ist eher, dass eine Klamotte aus lieblos zusammengestellten Standard-Larp-Teilen wie Schnürhemd, Wappenlappen und Lederhose, dann auch noch ganz in Schwarz gehalten, inzwischen quasi Synonym für den jugendlichen Möchtegern-Finsterling geworden ist.

    Ansonsten kann man noch, auch wenn dies nicht unbedingt der historischen Realität entspricht, noch mit der Farbwahl ein bisschen den Stand des Charakters unterstreichen, ich wähle z.B. bei einfachen und nichtadligen Charakteren, gerade wenn ich hochwertige oder verzierte Kleidung trage, gerne Braun, Grau, ungebleichtes Leinen und andere gedeckte Farben, um höhergestellten Charakteren die Möglichkeit zu geben, im Kontrast dazu mit satten, prunkvollen Farben zu protzen. Für einen Soldatencharakter bieten sich meiner Meinung nach auch immer einzelne Kleidungsstücke in heraldischen Farben und Farbkombinationen gut an, also z.B. rot-weiß geteilt, schwarz-gelb gestreift, grün-weiß gemustert oder ähnliches, die man dann wieder mit anderen Stücken in gedeckten, nicht-heraldischen Farben kombinieren kann.

    Ein paar (historische) Inspirationen aus verschiedenen Epochen:
    http://www.interregnum.pl/photo.php?lang=pl
    http://www.berwelf.de/index.html?/bi...ue_bilder.html
    http://www.companie-of-st-george.ch/...llery_Military

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