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  1. #1
    Tentacle
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    Typ mit Hut und Knarre, Konzept tauglich für Fantasy Larp?

    Hallo zusammen,
    ich trage mich schon längere Zeit mit dem Gedanken einen Charakter zu spielen, der von Robert E. Howards Solomon Kane inspiriert wurde. Hier zwei Impressionen:

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    Nun meine Fragen: Würde dieses Konzept stören weil es zu "gefühlt modern" wirkt? Ist diese Rolle evtl stigmatisiert weil sie Pseudo Cool und möchtegern Mysteriös wirken könnte?

    Ich möchte auch noch darauf hinweisen, das mich der kommende Solomon Kane Film nicht beeinflusst hat. Ich ärgere mich eher im Gegenteil darüber, weil sie diese Rolle für mich ganz zerstören könnte (durch das Vorbild was ich nie erreichen kann).

    Hier noch ein schönes Charakterbild was in eine ähnliche Richtung geht und wie ich es mir auch Ausrüstungstechnisch vorstelle:
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  2. #2
    Cartefius
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    Ich persönlich habe nichts gegen solche Konzepte, sondern bin durchaus ein Fan von Schwarzpulverwaffen im Larp, und durch die von Warhammer inspirierten Hexenjäger erleben ähnliche Konzepte auch gerade einen bescheidenen Aufschwung.

    Trotzdem gibt es viele Spieler, für die Schwarzpulverwaffen nicht ins Fantasybild passen, und viele Orgas, in deren Hintegrund es explizit kein Schwarzpulver gibt. Hier müsstest du überlegen, ob du diese Cons meiden willst, oder ob es nicht vielleicht eine Möglichkeit gibt, das Konzept mit wenig gravierenden Einbußen auch "schwarzpulverlos" zu spielen, mit einer Armbrust zum Beispiel.

    Zuguterletzt würde ich eher Bedenken bei der Rolle an sich als an der Pistole haben: Schließlich ist Solomon Kane nicht nur freudloser Puritaner mit eisernem Willen, sondern ebenso wie Conan ein Charakter von der Sorte "der Härteste der Harten, davon die Elite, davon die Top Ten und davon nochmal die besten Drei!". Ich finde, solche Charaktere sind nicht nur im Larp schwer glaubwürdig umzusetzen, sondern auch nicht besonders spaßig zu spielen. So einen Stab mit Katzenkopf wollte ich allerdings schon immer mal! ;-)

  3. #3
    Maria
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    Vom Aussehen her cool, wenn nicht zu dunkle Farben gewählt werden (Bild 3 sah schon gut aus).

    Der Charakter wird nicht auf jede Con passen. 1. wegen der Feuerwaffenproblematik 2. wegen dem etwa modernen Konzept, aber daneben wirst du genug Veranstaltungen, vor allem solchen mit höherem Fantasy-Level, auf die er passt.

    Ich mag solche Konzepte, wenn sie richtig umgesetzt werden. Wobei ich bei dem Hut mein "American History"-Vorwissen echt ziemlich ausschalten muss.

    Kenne Solomon Kane leider nicht, aber der Typ "One-man-army" geht im Larp nicht und wenn die Figur tatsächlich so ein Eigenbrötler ist, musst du dir überlegen, wie du MIT Anderen spielen kannst. Also: Nimm die Ausstattung, aber ändere die Lebenseinstellung ab.

  4. #4
    Tentacle
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    Grünschnabel

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    Vom Aussehen her cool, wenn nicht zu dunkle Farben gewählt werden (Bild 3 sah schon gut aus).
    Also ich dachte an die Hauptfarben braun und dunkelgrün, als Nebenfarben rot und orange.

    Kenne Solomon Kane leider nicht, aber der Typ "One-man-army" geht im Larp nicht und wenn die Figur tatsächlich so ein Eigenbrötler ist, musst du dir überlegen, wie du MIT Anderen spielen kannst. Also: Nimm die Ausstattung, aber ändere die Lebenseinstellung ab.
    Es ist nur die Optik von Solomon Kane entliehen und soll keine 1 zu 1 Kopie werden. Das würde einfach nur lächerlich wirken.

    Ich persönlich habe nichts gegen solche Konzepte, sondern bin durchaus ein Fan von Schwarzpulverwaffen im Larp, und durch die von Warhammer inspirierten Hexenjäger erleben ähnliche Konzepte auch gerade einen bescheidenen Aufschwung.
    Da ich ein Fan des Warhammer Universums bin sind mir auch die Hexenjäger bekannt. Ich finde die Gewandung auch spitze, finde mich aber selbst zu jung für diese Rolle. Die Hexenjäger sind auch die härtesten der harten und alles keine Jungspunde . Aber ich werde mich von den Bildern inspirieren lassen, danke dafür.

    Trotzdem gibt es viele Spieler, für die Schwarzpulverwaffen nicht ins Fantasybild passen, und viele Orgas, in deren Hintegrund es explizit kein Schwarzpulver gibt. Hier müsstest du überlegen, ob du diese Cons meiden willst, oder ob es nicht vielleicht eine Möglichkeit gibt, das Konzept mit wenig gravierenden Einbußen auch "schwarzpulverlos" zu spielen, mit einer Armbrust zum Beispiel.
    Ich könnte ja die Orga vor meine Anmeldung anschreiben und nach ihrer Haltung befragen. Wenn sie was gegen Pulverwaffen habe ziehe ich halt mit einer Handarmbrust los

    Zuguterletzt würde ich eher Bedenken bei der Rolle an sich als an der Pistole haben: Schließlich ist Solomon Kane nicht nur freudloser Puritaner mit eisernem Willen, sondern ebenso wie Conan ein Charakter von der Sorte "der Härteste der Harten, davon die Elite, davon die Top Ten und davon nochmal die besten Drei!". Ich finde, solche Charaktere sind nicht nur im Larp schwer glaubwürdig umzusetzen, sondern auch nicht besonders spaßig zu spielen. So einen Stab mit Katzenkopf wollte ich allerdings schon immer mal!
    Ich bin mir dieser Problematik sehr wohl bewusst und würde auch gar nicht erst versuchen (wie oben angesprochen) eine 1 zu 1 Kopie von Solomon Kane abzuliefern. Es geht mir um den Look and Feel dieser Rolle.

    Ich habe mir schonmal im Geiste eine Ausstattung zusammengestellt:
    braune, lange Lederstiefel
    Wollhose in Grün/Braun
    Langer Wollmantel in Grün
    hellbraunes Hemd Langarmhemd (Leinen, Wolle)
    Weste aus Wolle, Farbe noch unklar
    Einen breiten Ledergürtel bzw Stoffschärpe (orange oder rot)
    Lederhut mit Schmuck
    Lederhandschuhe braun
    2 Radschlosspistolen
    1 Degen bzw vergleichsbares Schwert
    Halterungen für die Schosswaffen, eine Schwertscheide sowie ein Behältnis für "Pulver/Kugeln".

    Ich wollte den guten als freundlichen Halunken spielen, der sich mit allem möglichen über Wasser hält.

  5. #5
    Dennis
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    Da ich ein Fan des Warhammer Universums bin sind mir auch die Hexenjäger bekannt. Ich finde die Gewandung auch spitze, finde mich aber selbst zu jung für diese Rolle. Die Hexenjäger sind auch die härtesten der harten und alles keine Jungspunde Smile. Aber ich werde mich von den Bildern inspirieren lassen, danke dafür.
    Wieso kann dann Solomon Kane ein Vorbild sein? Aber ich würde wahrscheinlich auch schauen, ob man das nicht mit einer Armbrust realisieren kann, weil du eben diese ganze Schwarzpulver Diskussion um Ambiente, Trefferanzeiger, Knallerbsen usw. umgehst und imo so eine richtig dicke Armbrust sowieso viel cooler kommt als die lächerlichen Sechsschüsser
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  6. #6
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    Ich muss sagen, dass ich kein fan von Pulverwaffen bin, da sie eigentlich IMMER treffen...
    Die Idee Armbrust würde ich ganz klar favorisieren, da sie auch einfach (meiner Meinung nach) besser "reinpassen".
    Auch was (vorsicht böses wort ) die reglementierung angeht.

    Denn ein Treffer wäre ohne Zielen zu müssen einfach zu mächtig.
    Meiner Meinung nach.

    Das ist der typische Link für Hexenjäger in spè
    http://www.leder-joe.de/


    Grüße[/code]

  7. #7
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    Die Ausrüstungsliste klingt schonmal gut. Bei der Weste, die vermutlich einen Großteil des Looks ausmacht, würde ich ein bisschen mehr investieren, Hose und Hemd können dagegen auch eher schlicht sein. Falls du den Film "Alatriste" noch nicht kennst würde ich dir den empfehlen, der hat eine Menge interessante Kostümideen in dieser Richtung.

    Zur Bewaffnung: Ich persönlich mag keine Handarmbruste, auch wenn sie im Larp meist sehr effektiv sind, und würde mir wenn dann eher eine schöne große Jagdarmbrust bauen. Was die Pulverwaffen angeht halte ich persönlich Bandguns (Shop/Selberbau) immer noch für die beste Lösung, die sehen gut aus, sind sicher, man kann und muss damit ordentliche Treffer landen, und lassen sich auch nicht beliebig schnell abfeuern. Allerdings sind auch da noch viele Spieler skeptisch, meiner Erfahrung nach ist die Akzeptanz aber meist sehr groß, wenn sie das Ding einmal in der Hand gehabt oder einen Treffer abbekommen haben.

  8. #8
    BadNick
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    Ich bin für Schwarzpulverwaffen im Larp. Ich hab schon einige Bandguns gesehen und fand die ned schlecht. Was ich mir auch noch eingehen lasse, ist die Regelung, dass die Pistole nur auf 2m trifft und eine Ausfallquote von 25% hat. Das bedeutet, dass man jedes vierte Zündhütchen "entschärft". Wenn das Ding knallt und auf 2m bekommt man eigentlich mit, dass man gemeint ist, dann is es ein Treffer, wenn es nicht knallt...

    Die imperialen Hexenjäger mochte ich schon immer. Wenn du die Klamotten beisammen hast bitte unbedingt ein Bild posten!
    Meine Projekte ->Larp Bastel Blog

  9. #9
    Alex
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    Ich finde den Charakter rein optisch gar nicht schlecht. Letzte Mal in Köln war auch einer, allerdings ohne Kanonen, dafür mit einem großen Kreuz als Waffe (Leider auf dem Foto nicht drauf):
    http://www.twilight-team.de/galerie/.../large-77.html

    Da konnte ich auch gut mal mit schwarz/rot leben.

    Zu Pulverwaffen: Das Problem sind selten die Pulverwaffen an sich, sondern die Umsetzung. Nur Knall mit Ansage ist doof. Mit Opferentscheid kann ich damit Leben, dann muss aber der Schütze damit rechnen, dass einige Leute sich einfach nicht als getroffen sehen oder sogar in Matrix-Art ausweichen :wink:.

    Bandguns mag ich persönlich nicht. Die knallroten Gummis hauen mich erstaunlicherweise mehr aus dem Spiel als die dicken Pfeilköpfe. Und wenn sie dann noch auf dem Schlachtfeld rumliegen, hat man so ein Gefühl von "OT-Vermüllung":

    Ich mag Waffen, die mit Druckluft Schaumstoffkugeln verschießen. Die sind dann natürlich weniger so klein hinzubekommen.

    Grüße,
    Alex

  10. #10
    Cartefius
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    Was ich mir auch noch eingehen lasse, ist die Regelung, dass die Pistole nur auf 2m trifft und eine Ausfallquote von 25% hat. Das bedeutet, dass man jedes vierte Zündhütchen "entschärft". Wenn das Ding knallt und auf 2m bekommt man eigentlich mit, dass man gemeint ist, dann is es ein Treffer, wenn es nicht knallt...
    Ich finde, der Nachteil ohne Trefferanzeiger ist, dass es meiner Meinung nach schon für alle Beteiligten fairer ist, wenn man einen tasächlichen Treffer landen muss.
    Denn wenn man z.B. mit einer Bandgun in einer Schlachtreihe erstmal sich ein Ziel rauspicken, die richtige Entfernung abschätzen, sich ein Schussfeld ohne dazwischenstehende Leute suchen und gerade bei Schildträgern auf eine Öffnung warten muss, ist es schon viel schwerer einen Schuss anzubringen als wenn man einfach auf Leute zeigt und die dann umfallen müssen. Ebenfalls bleibt so dem Ziel eine Möglichkeit zum Reagieren, es kann schnell zur Seite springen, sich ducken, seinen Schild hochreißen und ähnliches, weswegen das ganze sich nicht so nach "durch Ansage aus dem Kampf gekickt" anfühlt.
    Die knallroten Gummis hauen mich erstaunlicherweise mehr aus dem Spiel als die dicken Pfeilköpfe. Und wenn sie dann noch auf dem Schlachtfeld rumliegen, hat man so ein Gefühl von "OT-Vermüllung":
    Zumindest auf dem letzten Manöver auf dem ich war kamen nach der Schlacht auf dem "Munitionshaufen" alle möglichen unambietigen Geschosse zusammen, da lagen am Schluss wilde Haufen aus Pfeilen und Bolzen mit roten Klebebandmarkierungen und neongelben Fletchings, bunten Softbällen, Rohriso-und-Panzertape-Bolzen und eben auch Einmachgummiringen, da waren die Bandguns sicherlich nicht alleine was die unambientigen Geschosse angeht.
    Aber ich gebe dir durchaus Recht: Schön sehen die bunten Ringe nicht aus, weder am Schluss im Gras, noch wenn man sie lang auf die Waffe gespannt hat, sie haben allerdings meiner Meinung nach den Vorteil z.B. gegenüber Nerf-Bolzen, dass man sie im Flug kaum sieht.
    Auf der anderen Seite ist das grelle Rot und Blau der Einmachgummis sicherlich auch nicht das Ende der Fahnenstange, was Ambietetauglichkeit angeht. Die englischen Nerfguns verwenden z.B. farblose Gummischläuche, was schon ein wenig besser ist, und auch schwarze oder silberfarbige Gummis würden für mich schon eine starke Verbesserung darstellen, weil sie einfach viel weniger (visuell ;-) ) ins Auge stechen. Hier müsste man vielleicht mal ein bisschen rumprobieren, entweder indem man versucht, direkt schwarzes elastisches Gummi zu bekommen, indem man Einmachgummis irgendwie mit genügend elastischer Farbe einfärbt, oder indem man vielleicht auf textilummantelte Hut- oder Bündchengummis umsteigt, die es ja auch in Schwarz und grau gibt.

    Und zum Thema "Opferentscheid und Feuerwaffen" fällt mir immer dieser Comic ein:

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