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  1. #1
    Roen
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    Krieger Konzept

    Hallo liebe LARPer,

    nachdem ich nun einige Erfahrung mit meinem Gardisten Roen gesammelt habe muss ich sagen, dass es leider nicht das Wahre ist

    Daher habe ich mir mal erlaubt sehr grob ein neues Konzept zu einem Krieger zu erstellen.

    Name: Darian zu Taunstein
    Rasse: Mensch
    Gesinnung: Neutral

    Darian wurde als 2. Sohn von Farian zu Taunstein (Zimmermann von beruf) geboren. Er wuchs wohlbehütet auf und half in seiner Kindheit oft dem Vater bei der Arbeit aus.

    Im Königreich indem Darian und sein Vater lebten war es per Gesetz geregelt, dass jeder 2. geborene sich einer Musterung zu unterziehen hatte sobald er das Mannesalter erreicht hatte. ( Da der 1. Sohn meist das Geschäfft des Vaters übernahm konnte so das Militär neu besetzt werden).
    Auch Darian stellte sich dieser Musterung und wurde in den Militärdienst eingezogen. Nach dem Ende seiner Ausbildung wurde Darian zu einer anderen Einheit an der Grenze des Königreiches versetzt.

    Das Reich wuchs und desshalb war der König dazu angehalten den Lebensraum seiner Untertanen zu erweiter. Daher beschloss er Teile des angrenzenden Königreiches zu besetzen.

    Da Darians Einheit in der Nähe dieser Gebiete stationiert war wurde er natürlich für dieses Vorhaben abkommandiert.
    Während einer kriegerischen Auseinandersetzung wurde Darian von einem Soldaten niedergeschlagen und blieb bewusstlos/komatös ( jenachdem was dann vll besser passt) auf dem Boden liegen. Seine Kameraden und der anwesende Heiler konnten jedoch keine Lebenszeichen feststellen, dachten er wäre gefallen und liesen ihn auf dem Schlachtfeld zurück.
    Nach einiger Zeit ( mehrere Tage) erwachte Darian wieder und sah sich um. Er war umgeben von verwesenden Leichen und von seinen Kameraden war nichts zu entdecken.
    So machte er sich auf seine Kammeraden zu finden und sich seiner Einheit anzuschließen. ( Dass er eigentlich "tot" ist weiß er nicht )

    Doch etwas länger geworden als erwartet aber ich hoffe mal das macht nichts.

    Ich bitte um Lob und Kritik von der Forengemeinde =)

    Viele Grüße

    Carl

    EDIT: Darian ist NICHT tot. Er weiß nur nicht, dass seine Kameraden ihn für tot gehalten haben und er desshalb zurückgelassen wurde

  2. #2
    Leander
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    Eine "Musterung" wirkt auf mich immer sehr neumodisch. Sinnvoller wäre es mMn wenn im Zuge des Feldzuges einfach alle waffenfähigen Männer eingezogen wurden. (Außerdem konnten sich die wenigsten Länder stehende Heere dieses Ausmaßes leisten, weshalb man nicht jeden 2. geborenen Sohn einziehen könnte.)
    Was verstehst du unter "mehrere Tage"? Und wie will dein Darian nach mehreren Tagen völlig ausgezehrt und kurz vor dem Verdursten allein im Nirgendwo überleben?
    Die Geschichte sagt mir nicht wirklich zu, da ich recht viele Dinge entdecken kann, die unstimmig wirken. Warum kehrt er nicht einfach ins Landesinnere zurück und lässt sich dort wieder einsetzen? Auf eigene Faust nach der Einheit zu suchen, wenn es nicht unbedingt nötig ist (D-Day), erscheint mir einfach nicht sinnvoll.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Roen
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    Es können ja garnicht alle eingezogen werden (Behinderungen, Krankheiten, Kindersterblichkeit) von dem her wäre da die Auswahl nicht arg groß.
    Allerdings ist das mit den Feldzügen eine gute idee ( allerdings abgewandelt, dass einer aus jeder Familie gehen muss und Darian sich dazu entscheidet da sein Bruder die Lehre bei seinem Vater beenden muss).

    Zum Kameraden suchen :
    Darian befindet sich in Feindesland und ist total orientierungslos. Er weiß nicht wo seine Heimat liegt und beschließt daher seine Kameraden zusuchen weil das für Ihn als das sicherste erscheint.

    Zum Überleben muss ich sagen, dass das ne gute Frage ist darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht.

  4. #4
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    Die abgewandelte Sache von jeder Familie einen zu nehmen und dass er sich dann "opfert" finde ich sinnvoll.

    Warum sich mir die Frage nach der Suche eröffnete war folgende Sachlage: Dein Darian ist ja immerhin irgendwie in das Gebiet gekommen auf dem er gerade ist, also wird er wohl auch noch ganz grob wissen, wie er denn dahingekommen ist und könnte versuchen grob diese Richtung einzuschlaugen. Außerdem werden Leute, die in dem Gebiet wohnen doch wohl wissen in welcher Himmelsrichtung das andere Land liegt. Aber das sind nur so Details (ich bin immer Perfektionist gewesen).

    Wenn du mir noch erzählen kannst, wie Darian überlebt hat, kann man die Geschichte mMn so stehen lassen und ist auch nichts, was schon zig mal da war (das ein oder andere Mal schon, aber eben nicht zu oft). Ein nahegelegenes Dorf wäre da eine Möglichkeit. Ein trainierter Kämpfer, der vermutlich nicht der schwächste ist, wird auf einem kleinen Dorf doch Arbeit finden können. (Dinge schleppen, Feldarbeit, irgendeinen reicheren Typen bewachen, etc, etc...)
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  5. #5
    Roen
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    Ok, dann werde ich das so in meine Geschichte übernehmen.

    naja wenn jetzt sag, dass seine Kameraden aus Rache alle Dörfer in der Nähe platt gemacht haben oder zumindest die Leute vertrieben haben ?

    Nein war ein Spaß.

    Ich würde es wahrscheinlich so gestallten, dass mein Character zu erst auf der richtigen Spur ist, sich aber doch verläuft und so quasi orientierungslos durch die LARP-Welt geistert.

    Zum Überleben gibts 2 Möglichkeiten.

    1. Darian ist schwer angeschlagen und liegt bewusstlos/komatös (wie auch immer aufjedenfall voll weggetreten) auf dem Schlachtfeld. Jörmund Middhammer ( der Character von nem Kumpel) ein Zwerg auf Reisen läuft über das besagte Schlachtfeld und bemerkt, dass er noch lebt und hilft ihm.

    2. Darian erwacht selbst aus seiner Bewusstlosigkeit und stolpert noch immer benommen vom Schlachtfeld weg und trifft unterwegs Jörmund der ihn mit etwas zu trinken und essen versorgt.

    Oder hast du gemeint, wieso er in diese Bewusstlosigkeit fällt ?

    Naja da gäbs wieder verschiedene Möglichkeiten

    1. Ein Magier "schläfert Ihn ein "
    2. Ein Soldat verpasst Ihm von hinten eine mit dem Schild, rutscht ab und trifft Ihn nicht richtig, so dass er eben nicht stirbt

  6. #6
    Leander
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    Es ging mir nur darum, dass man nach mehreren Tagen Bewusstlosigkeit weder gegessen noch getrunken hat und dementsprechend schwach wäre. Die Nahrungsmittel der Truppen dürften nach dieser Zeit dann auch schlecht sein, sofern sie nicht mitgenommen worden sind (was mir als wahrscheinlich erscheint auf einem Feldzug, da die Versorgung ja nicht so einfach ist).
    Das mit dem Zwerg ist natürlich eine Lösung.
    Die Sache mit dem Dorf war auch nicht als Dauerlösung, sondern als "ich muss essen, also arbeite ich ein, zwei Tage dafür" gemeint (also ein Weg wie Darian überlebt haben kann).
    Aber nimm einfach (nach Absprache) den Zwerg in die Geschichte und gut is, dann kann man das mMn so stehen lassen.
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  7. #7
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    Was mich vor allem interessieren würde: Was hat dir an deinem Gardisten nicht gefallen, und was erwartest du, dass es mit deinem neuen Charakter anders wird?
    Aktuell gibt die Geschichte ja noch nicht so viele Spielansätze her, vielleicht kann man das noch gezielt in eine Richtung steuern.

  8. #8
    Roen
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    @Cartefius
    Ein Gardist ohne eine Gruppe ist etwas unpraktisch vorallem wenn er ein Landsknecht ist und allein reist :-)
    Zudem ist ein Gardist ein entweder für das bewachen oder Schützen von Personen und Gebäuden gedacht also sprch zur Verteidigung.
    Mit dem neuen Konzept erhoffe ich mir weitere Anspielmöglichkeiten.

    @Leander
    Mein Character bricht in meiner Geschichte in einem nahen Waldstück vor Erschöpfung zusammen und wird von seinem Zwerg gefunden.

  9. #9
    Hana
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    Hm, ich stelle mir die gleiche Frage wie Cartefius.
    Was kannst du mit diesem Charakter machen, was du mit dem vorherigen Charakter nicht konntest? So eine richtige Aufgabe und Anspielmöglichkeiten, die einem direkt ins Gesicht springen, hat dieser Charakter ja auch nicht (abseits von "Heda, habt ihr eine Einheit im gleichen Wappenrock wie ich ihn trage gesehen?"). Kämpfen ist bei dem einen Charakter auch so sinnvoll wie beim anderen ...
    Statt einem Gardisten ohne Gruppe hättest du so einen Soldaten ohne Einheit, das ist ja an sich auch nicht viel sinniger.

    Überleg mal, was genau dich gestört, was genau dir gefehlt hat. Nur so kannst du genau das ändern.

    viele Grüße,
    Annkathrin
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  10. #10
    Alex
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    Also ich muss sagen, dass mich die Geschichte gar nicht überzeugt. Wenn Du jetzt auf die nächste Con gehst, bist Du wahrscheinlich Meilen weit von Deinem Heimatland entfernt. Warum? Sobald der Charakter das Feindesland verlässt und merkt, dass er nicht in seinem Land ist, dürfte er wahrscheinlich versuchen außen rum nach Hause zu kommen. Sollte er das nicht tun und er später nach hause kommen, wird man ihn als Deserteur ansehen. Das macht alles für mich keinen Sinn.

    Beantworte aber wohl erstmal die Fragen von Hana und Cartefius. In meinen Augen hast Du nämlich auch ein Anspielproblem, dass Du so wahrscheinlich nicht lösen wirst. Besser wäre es evtl. gewesen einen Söldner daraus zu machen, der auf Personenschutz spezialisiert wäre. Man kann dann auch aktiv nach Auftraggebern suchen "Entschuldigt, ich sehe gerade, ihr wollt in den Wald um etwas zu suchen. Die Gegend ist ja alles andere, als ungefährlich. Ich könnte euch für 3 Kupfer die Stunde Geleit anbieten."

    Grüße,
    Alex

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