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  1. #1
    Alea
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    Anfängercharakter

    Hallo

    So, das hier ist jetzt mein neues Konzept, hoffe es ist einfach genug:

    Name: Yara
    Rasse: Mensch
    Gesinnung: Neutral-Gut
    Charakter: verträumt, manchmal eigensinnig, aber fast immer mitfühlend und hilfsbereit

    Geschichte: Yara ist die Tochter einer Hebamme und eines Schreibers. Als sie an starkem Fieber erkrankte, erschien ihr im Fiebertraum ein Wolfsgeist. Dieser bot an, sie zu heilen, wenn sie sich dafür in seinem Namen zur Schamanin berufen ließe und sich für Harmonie zwischen Menschen und Natur einsetzte. Yara stimmte zu und der Wolfsgeist wurde ihr Totem und heilte sie.
    Nun will sie ihr Versprechen einlösen und zieht in die Welt hinaus um Schamanin zu werden.

    Klasse: Abenteurerin, Beruf: Schamanen-Lehrling
    Fertigkeiten: Erste Hilfe, Kräuterkunde, Naturheilkunde, Feuer machen, Lesen und Schreiben
    Waffe: ein magischer Stab
    Erklärungen wie Yara den Stab bekam:
    1) Der Wolfsgeist gab in ihr als Zeichen ihres Bundes, oder
    2) Ihre Eltern gaben ihn ihr mit, als sie in auf die Reise ging, weil sie sich um sie sorgen. (Entweder ist der Stab dann ein altes Familienerbstück [Klischee, ich weiss, würde aber passen], oder ihr Vater erhielt ihn als Geschenk für einen besonderen diplomatischen Verdienst.)

    Als Kleidung dachte ich an ein einfaches Hemd mit Hose und ein buntes Überwurf-Kleid.

    Was haltet ihr davon? Ist das okay für eine Anfängerin oder zu phantastisch? Denkt ihr ich finde gleich einen Schamanen als Lehrer?

    Liebe Grüße,
    Alea

  2. #2
    luthien368
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    Re: Anfängercharakter

    Hallo Alea

    Ich finde die Geschichte schön, zwar die übliche Art und Weise, ein Schamane zu werden (bei mir war es sehr ähnlich ), aber machbar. Ich würde dir nur empfehlen, ein anderes Totem aus zu suchen, der Wolf, ebenso wie der Rabe und die ganzen Gothie-Tierchen sind ziiiemlich ausgelutscht . Es gibt so viele tolle Tiere auf der Welt

    Ansonsten, wird man son einfach Schamane? Sollte man dazu keinen Lehrmeister haben, der einem wenigstens die Grundzüge zeigt? Habt ihr in eurem dorf vielleicht so jemanden?

    Warum soll ein Totem wollen, dass du Schamane willst? Ein Schamane sucht doch eher die Geister, was haben die Geister anders herum von einem schamanen? Es sind schließlich keine Götter, die Gläubige brauchen .

    Was ansonsten ein magischer Stab bei einer SChamanin zu suichen hat weiß ich nicht Und wenn du schln Erklärungen brauchst, warum du den Stab hast, lass ihn lieber weg Außer er sieht aus wie ein SChamanenstab, und dann brauchst du auch keine Erklärungen

    Ein buntes Kleid stelle ich mir leider sehr unpassend für eine SChamanin vor - diese sind eher naturverbunden, heißt nicht gerade barbarisch, aber urtümlich, an den Naturvölkern orientiert, viel Leder, Fell, Knochen, Perlen etc. Ansonsten, wenn du Bilder von deiner bisherigen Ausrüstung zusammen mit dir machst, könnte man dich schon eher beraten, ob es passt oder nicht

    Der Charakter einer Schamanin ist für eine Anfängerin theoretisch schon geeignet - das Kostüm ist aus einfachen Mitteln zu machen, man muss nur sammeln, sammeln, sammeln und die Komponenten etwas geschickt und sinnvoll verknüpfen. Als Lehrling kommt hinzu, dass man nicht viel können und wissen muss - meine kleine Schamanin schaut auch lieber mal zu und lässt sich erklären Außerdem kann man als Schamane viiiel fachsimpeln und wenn man etwas kreativ ist kann man stundenlang über die Geister philosophieren (die eh jeder aners wahrnimmt ).

    Grüße
    Annika aka Rijell - Schamanenlehrling

    Nachtrag: Ich weiß nicht wrum, aber ich habe glaube ich noch nie einen Post mit so vielen Smileys gemacht :-x


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  3. #3
    Alex
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    Oha, a chosen one... *singt* warriors, battles, sword of steel and magic, tragic destinies *hust*.

    Zu dick aufgetragen und etwas unstimmig. Du lässt den Charakter offensichtlich aus einem mittelalterlich, bürgerlichem Hintergund kommen (So wirkt es) und verpasst ihr dann ein Schamanenschicksal, was da einfach nicht hin passt. Stell Dir mal einen Schamanen in einer mittelalterlichen Stadt vor. Welten prallen aufeinander. Es passt einfach nicht. Gegen eine Schamanin spricht erstmal nichts, aber dann solltest Du auch einen Hintergrund wählen, der kulturell geeignet erscheint.

    Geister, die in Träumen auftauchen und Dinge vollführen. Hm, ist nicht mein Ding, aber müsste OK sein. Dass der Geist dann aber in der realen Welt auftaucht und ein Stab übergibt ist schon seltsam. Geister (Vor allem Totemgeister) sind wir Engel, Götter etc.: Sie sollten nicht direkt mit einem Charakter in Interaktion treten, das nimmt alle Mystik und Übermacht. Der Gott, der vor Dir auftaucht, mit Dir nen Kaffee trinkt und auf Deine Fragen auch noch antwortet, ist schon sehr seltsam. Für einen (Totem-)Geist gilt in meinen Augen das gleiche.

    Ein magischer Stab ist darüber hinaus ein spielrelevanter Gegenstand. Zumindest nach den meisten Punkteregelwerken ist ein solcher ein Artefakt und damit mit Punkten zu bezahlen (Und das nicht zu knapp). Die wirst Du als Anfangscharakter nicht in der höhe übrig haben. Wenn Du nur nach DKWDDK spielen möchtest wäre das möglich, dann kommt aber die spannende Frage auf, wie Du darstellen möchtest, dass Dein Stab magisch ist. Mein Vorschlag: Weglassen.

    Die Suche nach dem eigenen Schamanenstab bzw. das Anfertigen desselben kann nebenbei auch eine interessante Charakterqueste sein. Wenn Du keinen Lehrmeister hast, was hälst von folgender Idee:
    Yara (Den Namen finde ich übrigens toll) kommt aus einem Dorf von Eingeborenen im Lande xy. Eines Tages ist Yara an einer Krankheit erkrankt, die der Dorfschamane zu heilen versuchte. Yara gesundete, allerdings steckte sich der Schamane an und erlag der Krankheit. Er hatte noch keinen Lehrling berufen und ausgebildet, so dass das Dorf nun ohne Schamanen (der auch Heiler und weiser Mann des Dorfes war) dastand. Man munkelte, dass der Schamane zu viel seiner Lebensgeister auf Yara übergehen lies, um sie zu retten und somit sich selbst zu sehr schwächte. Einige gaben ihr vielleicht sogar hinter hohler Hand die Schuld. Und so entschied der Dorfälteste, dass es Yaras Schicksal sei, einen neuen Schamanen für das Dorf zu finden, oder selbst zur Schamanin zu werden. Man gab ihr Proviant und alle guten Wünsche mit und Yara begann mit ihrer Suche...

    Da ist zwar auch ein Todesfall drin, der aber auf natürlicher Umstände nicht so abgedroschen wirkt (Zumindest auf mich nicht). Dir Frage wäre jetzt, ob Du überhaupt bereit wärst eine solche Kultur darstellen zu wollen. Und ob Du jemanden zum lernen findest. Unter Umständen muss Yara IT sich selbst alles beibringen, weil Du OT niemanden findest. Dann solltest Du Dich aber entsprechend OT schlau machen und das ganze umzusetzen versuchen. Hast Du überhaupt schon eine Vorstellung, was eine Schamanin tut? Wenn ja, welche?

    Grüße,
    Alex

  4. #4
    Alea
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    Hey vielen Dank für die schnellen Antworten! :-)

    @lutien

    Kleidung habe ich noch keine (genauso wenig wie LARP-Erfahrung). Ich hab nur grob überlegt, was ich da nehmen könnte und dachte an eine Art Poncho oder Tunika, mit bunt meine ich in verschiedenen Naturtönen und mit viel Zeugs wie Perlen und Fransen.
    Was die Story betrifft hatte ich gedacht, dass der Geist jemanden suchte, der in seinem Namen den Menschen helfen sollte.
    Den Stab wollte ich unbedingt haben, damit ich auch ein bisschen kämpfen kann (ich kann ein bisschen Stockkampf). Auf dem von Alex vorgeschlagenen Hintergrund könnte ich einen einfachen Schamanenstab draus machen.
    Lehrer hätte ich gerne einen IT, da ich bisher weder eine Spielgruppe noch sonst Leute kenne, die es mir zeigen könnten. Kannst du mir da helfen?

    @Alex

    Tja, ich schätze ich hab einfach zu viele Fantasy-Romane gelesen. Deshalb find ich's schwer mir etwas einfaches stimmiges auszudenken (und finde es meistens langweilig).

    Deine Geschichte gefällt mir, dann könnte ich es im indianischen-Stil halten - welches Fantasy Land und Volk würde sich da anbieten?

    Meine Vorstellung vom Schamanismus kommt hauptsächlich aus Enyklopädien und von hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Schamane, den Artikel im LarpWiki habe ich auch gelesen.

    Grüße,
    Alea

    P.S. Ich mag Smilies

  5. #5
    Alex
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    Hi Alea,
    Tja, ich schätze ich hab einfach zu viele Fantasy-Romane gelesen. Deshalb find ich's schwer mir etwas einfaches stimmiges auszudenken (und finde es meistens langweilig).
    *schmunzel* Das merke ich schon eine ganze Weile und genau das ist Dein Problem. Fantasyromane propagieren meist einen Helden/eine Heldin oder eine kleine Gruppe, die im Mittelpunkt der Handlung steht. Diese Konstellation haben wir im LARP nicht. Da haben wir eine große Spielergruppe und wenig Statisten (NSC). In der Spielergruppe wollen aber alle ihr Teil vom Spiel haben. Wenn jetzt jeder da "The chosen one(TM)" ist, wir das ganze zu einer Parodie. Stell Dir mal eine Welt, voller erwählter Helden mit magischen Waffen vor, wo jeder göttlich berufen oder ähnliches ist. Das wäre ein Lacher. Somit versuchen wir alle als etwas einfaches unseren Platz in der Heldengalerie oder zumindest in der Galerie "erwähnenswerter Wesen" zu finden. Ein paar Ausnahmen wollen einfach nur "Bauer Jupp" sein, aber der Rest ist nicht unglücklich, wenn er von der Allgemeinheit ein wenig Beweihräucherung bekommt. So, nun kommt nur einer/eine daher, der/die "The Chosen One(TM)" sein will. Entweder man behandelt den auch so, dann wollen aber ganz schnell ganz viele andere auch und wir haben wieder die Parodiesituation. Oder die Leute werden IT gleich mal nicht ernst genommen und auch OT ausgegrenzt, um das Spielgefüge für die Allgemeinheit zu erhalten. Auf Con hast Du keine Zeit, das ganze Gefüge einem Anfänger, geltungssüchtigen Menschen oder sonstwen dieser Art zu erklären. LARP ist ein Spiel mit starker sozialer Interaktion, anders funktioniert es nicht. Und auf Con regelt sich dieses Gefüge meist dadurch, dass es Strömungen, die dem ganzen negativ entgegenwirken, einfach ausgrenzt. Sprich: Mit dem selbst propagierten Helden spielt keiner. Das ist nicht böse gemeint, sondern ein Schutzmechanismus. Viele machen das sogar unbewusst.

    Und ein Konzept, dass innerhalb dieses Gefüges funktioniert, sich also eingliedert und dennoch durch seinen eigenen Stil in Erinnerung bleibt, ist eine echte Herausforderung. Von Langweilig kann da keine Rede sein. Als Anfänger kann das kaum einer erreichen. Erwartet aber auch keiner von Dir. Wenn Du eine einfache Rolle spielst, die unaufdringlich ist, störst Du keinen, sondern fügst Dich in das Gefüge ein. Sicher, Du stichst auch nicht dadurch hervor. Durch selbsternanntes Heldentum stichst Du zwar hervor, aber negativ und wirst ausgegrenzt. Wie gesagt, das ist nicht, um Anfänger zu ärgern, sondern sonst bricht das Spielgefüge einfach zusammen. Das klingt erstmal hart, Du darfst es aber nicht so hart sehen. Die Toleranzen dazwischen sind teilweise recht hoch, vor allem wenn man weiß, dass Du Anfänger bist. Aber wer weiß das schon? Es steht nicht auf Deiner Stirn. Es gibt viele Leute, die schon seit ihrem 14. Lebensjahr mitgeschleift wurden und mit 30 immer noch in der letzten OT-Klamotte den Godfather of Magic zu sein meinen. Solche Leute werden von dem Großteil der Szene einfach ausgegrenzt und landen in ganz speziellen Spielnischen, wo die Welt besagte Parodie ist, weil überall nur Überhelden rumlaufen. Solche Cons (mit wenig Darstellung, viel Ansagen und hohem Power-Niveau) gibt es auch. Sind aber wenige und meist "Hinterhofcons" von Randgruppen. Da können wir Dir aber nicht weiter helfen, so weit ich weiß spielt hier keiner in so einer Szene. Die sind erstaunlicherweise sehr wenig in Foren etc. organisiert.

    Deine Geschichte gefällt mir, dann könnte ich es im indianischen-Stil halten - welches Fantasy Land und Volk würde sich da anbieten?
    Gute Frage, nächste Frage. Mir fällt pauschal ein einziges Land ein, wo das passen würde, aber die ganze Landesbesatzung besteht mittlerweile meines Wissens aus einem Spieler, der dieses Land auch selber nicht mehr bespielt. Da kommst Du also nicht weit. Vielleicht hat jemand anderes noch eine Idee. Sonst wirst Du da selber suchen müssen. Hier ist dafür eine gute Anlaufquelle, da musst Du aber jede Website selber durchforsten und dann die Orga fragen, ob das so passt:
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?LarpL%E4nder

    Was das angeht, hat LARP aufgrund keiner homogenen Kampagnenwelt echt ein Problem, dass wohl nie gelöst werden wird.

    Grüße,
    Alex

  6. #6
    Hilke
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    Moin!

    Da ich nächstes Jahr wohl auch einen Schamanen spielen werde, hab ich mich schonmal ausführlicher mit möglichen Totemtieren beschäftigt (und bin dabei bei nem Baum gelandet :wink: ).

    Wie luthien schon sagte, es gibt einfach zuviele schon echt ausgelutschte Tiere - es ist schon schöner, wenn man etwas "anderes" hat (vielleicht kannst du dich ja auch mit nem Baum anfreunden... :lol: Na ja nee, lieber nicht, sonst ist das bald auch ausgelutscht.).

    Hier ein paar Ideen:
    Stinktier - ein sehr unabhängiges Tier, selbstsicher und in der Lage sich zu geschickt verteidigen. Wenn es vom klimatischen Hintergrund zu meinem Char gepasst hätte, wäre es das wohl für mich gewesen... :wink:
    Kamel - sehr ausdauernd, genügsam
    Ameise - gruppen- bzw. familienorientiert, sehr kräftig, aufopfernd gegenüber den Gefährten
    Erdmännchen - wachsam, gruppenorientiert, verspielt, enorm bissig (klein aber die Zähne sind oho :wink: ), ist meine zweite Wahl falls mir der Baum doch noch zu abgedreht wird....

    Das waren die Tiere, die ich in die nähere Auswahl genommen habe. Ich finde, sie geben vom Charakter her alle interessante Spielansätze und sind - meines Wissens - nicht ausgelutscht. Vielleicht ist ja eins für dich dabei oder die Liste gibt dir ein paar Anregungen?

  7. #7
    Aeshma
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    Hallolo =)

    Gewandungsfragen sind nciht mein Gebiet zum andren geb ich mal meine Gedanken dazu

    Die Geschichte von Alex finde ich OK.
    Kann der Alte nicht einfach überlebt haben und IHM ist die mächte Eierlegendewollmilchsau im Traum erschienen und er fühlte sich berufen Yara zu einer Schamanin auszubilden?
    Dieses "Spawn - du bist nun mein Schamane! - Despawn" mag ich net

    Immehrin war er krank (wird also viel zu seinem Geist "gebetet" haben) und hatte sich Vorher intensiv mit Yara beschäftigt. Da ist es nicht abwegig von beidem zu Träumen...mal real betrachtet...
    Fände es stimmiger wenn jemand der schon eine Verbindung hat mit dem Tier spricht und Yara dahin leitet.

    Und um ihm zu Beweisen dass sie Schamanin werden kann soll sie in die Welt ausziehen und ihr Totem finden oder eben in der Natur auf der Reise ihre Bindung zu selbigem stärken / lernen damit umzugehn

    (da gibt es ja dann unendlich Möglichkeiten wieso sie alleine unterwegs is...da Schamanen ja auch weniger "lernen" müssen wie Magier[in meiner auffassung] und die Macht mit der Verbindung zum Totem steigt)



    Ich würde mir auch mal wünschen, ein orginelles Totem zu haben...
    Zumal der Wolf zu deinen genannten eigenschaften für mich einfach nciht passt...
    Für mich ist der Wolf immer ein Kriegerisches Totemtier.

    Mir kommt da flugs der Gedanke: Kuh (oder ähnliches) würde FÜR MICH zu der Eigentschaftenbeschreibung deines Charas passen
    Eventuell auch eine Biene?
    Oder eben die mächtige Eierlegendewollmilchsau

    Ich finde die Überlegung in die Richtung garnich schlecht. Sind zwar nicht so cool aber umso kuhler (wuhaha).



    Grüße
    Aeshma, absolut fanatischer Schweineliebhaber (kennt sich wer mit minischweinen aus) <3

  8. #8
    Alea
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    @ Alex

    Bin ich im alten Thread noch nicht genug zu Kreuze gekrochen? :wink: Falls dem so sein sollte hier nochmal: Ich hab den Teil mit dem sozialen Gefüge vollkommen verstanden, danke. :wink:
    Ich dachte auch nicht an die Weltretterin, sondern nur an einen religiösen Bezug, die echten Schamanen sahen sich zum Teil auch als zu ihrem Job erwählt an (ebenso wie viele modernen Esoteriker). Aber wie gesagt, deine Geschichte gefällt mir eh besser.
    Könnte ich einen einfachen Schamanenstab oder Eingeborenenspeer haben, damit ich nicht ganz hilflos bin? Keine Sorge, keine eierlegende Wollmilchsau, bloß zur Selbstverteidigung. Wenn ich schon die Wilde aus dem fernen Land bin und unter Umständen auf Schlachtfeldern Leute heile, muss ich mich auch ein bisschen wehren können, oder?

    @luthien, Hilke und Aeshma

    In punkto Totem: Sind denn alle halbwegs majestätischen Tiere (Bär, Falke, Kondor, etc.) schon verbraucht, seufz? Kühe sind nicht gerade meine Lieblingstiere um ehrlich zu sein.
    Na gut, wie wärs mit: Kolibri, Graugans, Schwan oder Eidechse? Biene oder Ameise fände ich auch noch okay. Welches würdet ihr vorziehen?
    Die Kleidung nimmt allmählich in meiner Vorstellung Gestalt an, werde mal versuchen es aufzuzeichnen. Wie wäre es mit einer Kopfbedeckung in Gestalt meines Totems? Besonders bei Kolibri kann ich mir das gut vorstellen: Eine Federhaube [in Form eines Vogels] mit Flügeln und Schwanz [dran].
    [Edit: Satz leicht abgeändert, weils vorher missverständlich war. Ich beschreibe hier bloß den HUT! (Habe nicht vor mich als Vogel zu kostümieren.)].

    Ein Nordamerikanischer Schamane ist zwar bestimmt schon der am häufigsten verwendete, aber andere stellen mich vor größere Probleme.
    Südamerikanischer Urwald-Schamane: Fände die Körperbemalung schick, aber wenn ich in die Brennnesseln falle, wird das Übel.
    Eskimo-Schamane: Fell-Anorak im Hochsommer? (ich schmelze jetzt schon bei dem Gedanken)
    Afrikanischer oder Karibischer Schamane: Bitte kein Voodoo!
    Mit Asiatischen Schamanen kenn ich mich zuwenig aus.
    > Ergo bleibt nur der im nordamerikanischen Stil.

    Okay, hier meine veränderte Version der Geschichte:
    Ich, Yara, bin die Tochter der Medizinfrau (Schamanin) und eines Jägers des Stammes X aus dem Land Y (muss die Geographie noch recherchieren.)
    Als Tochter der Medizinfrau wird erwartet, dass ich einmal ihr Amt übernehmen. Da ich mich jedoch eher ungeschickt dabei anstelle, erlegt mir der Häuptling nach einem Traum die Prüfung auf, in ferne Länder zu reisen, mir die Künste anderer Schamanen anzueignen und so meine Befähigung zu beweisen.
    (So, das kommt ohne Geistererscheinungen, Chosen One und tragischen Tod aus. So weit ich weiß, ist die Stellung von Schamanen bei manchen Stämmen erblich und Häuptlinge dürfen auch Visionen haben.)

    Was haltet ihr davon?

    Grüße,
    Alea

  9. #9
    Alex
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    Mal allgemein: Die Art des eigenen Totemtier ist ja erstmal für das Schamanendasein unwichtig. Irgendwie hat sich im LARP verbreitet das man XY-Schamane ist (Für XY beliebiges Tier einsetzen). Das führt dazu, dass viele LARPschamanen ihr Totem zum Ausüben von Magie anrufen. Wie ein LARP-Priester. Sehr oft sind die völlig austauschbar und das macht alles kaputt, was einen Schamanen ausmacht. Sicher, das direkte Anrufen ist erstmal simpel. Und auch viel cooler, als mit der Rassel um das Feuer zu springen. Da kann man sich ja lächerlich machen. Aber das ist schamanistisches Tun. Wer Götter anrufen will, sollte sich überlegen, ob er sich nicht in der Rolle eines Priesters besser aufgehoben fühlt.

    Die schamanistischen Glauben beruhen ja erstmal darauf, dass jeder Mensch ein Totem in Form eines Tiergeistes hat. Dieses steht ihm zur Seite, bewacht ihn, leitet ihn, versucht zu helfen. In Ausnahmesituationen kann jeder mit seinem Totem reden. Der Schamane ist nun ein spiritueller Führer, der einem helfen kann, mit dem eigenen Totem zu kommunizieren. Er kann mit allen Geistern reden, sie durch das Werfen von Knochen befragen etc. pp. Ich finde das immer seltsam, wenn ein Schamane zu mir sagt "Tut mir leid, bei dem Geist kann ich Dir nicht helfen. Ich bin Wolfsschamane und das ist ein anderer Geist...." Häh?

    @ Aeshma
    Ich denke ihr Problem mit dem noch lebenden Schamanen ist, dass er nicht bespielt wird. Sonst würde der sie zumindest grundausbilden. Sie sucht ja gerade einen Meister, sie möchte ja einen und zwar einen bespielten. Da ist ein Schamanenmeister im Background seltsam.

    @ Alea
    Es geht nicht um demütiges zu Kreuzte kriechen...
    Ich hab den Teil mit dem sozialen Gefüge vollkommen verstanden, danke.
    Warum machst Du dann wieder so einen Unsinn? :wink:

    Könnte ich einen einfachen Schamanenstab oder Eingeborenenspeer haben, damit ich nicht ganz hilflos bin?
    Klar, völlig OK... Du kannst auch einen ganz tollen Schamanenstab hab (Schau Dir mal Luthiens tolles Ding an. Die ist auch nur Lehrling). Aber "Ist gleich krass magisch" ist halt seltsam :wink:

    Es sind nicht alle erhabenen, coolen, majestätischen, starken etc. Totems verbraucht. Zumindest nicht jedes einzelne. Aber die Art ist einfach völlig überstrapaziert. Ich kenne keinen einzigen Schamanen, der auch nur "Schlange" oder "Hirsch" als Totem hat. Und das ist ja noch nicht mal das unterste Ende der Nahrungskette. Es wäre mal was erfrischend anderes. Wenn Du den Falken unbedingt haben willst, bitte. Wichtiger fände ich persönlich, dass das Totem zu dem passt, was man verkörpert. Empfehle dazu auch mal den Zeichentrick: Die Bärenbrüder. Warum uncoole Totems voll cool sind.

    Kolibri finde ich übrigens total klasse. Hier aber wieder das gleiche: Warum soll Dein Totem Deine Aufmachung ausmachen? Nichts gegen Kolibrifedern etc. der Schamane benutzt als Fokus zum reden ja gerne die Überreste von Tieren. Und das da das eigene Totem bei ist, ist ja auch nur völlig verständlich. Aber bitte nicht "Ich bin Kolibrischamane und sehe aus, wie ein halber Kolibri". Ab da wird es wieder seltsam, finde ich. Eine allgemeine schamanistische Aufmachung mit Fellen, Knochen, Federn etc. fände ich besser. Zur Verdeutlichung: Die Dame spielt wahrscheinlich eine Raben- oder Krähenschamanin. Man kann das als Schamane erkennen, es ist OK:
    http://api.ning.com/files/lYVdAFEUDp...I/IMG_1706.JPG

    Jetzt schaue ich mir mal so ein paar allgemein Schamanen an:
    http://api.ning.com/files/V2vzpia8Vv...07010KLEIN.jpg
    http://api.ning.com/files/ZkfhXbf5u5...o/IMG_0032.JPG

    Find ich einfach besser. Das letzte ist übrigen Luthien mit ihrem Schamanenlehrling.

    Die Charaktergeschichte ist Bodenständig, kurz, knapp.. würde sagen, sehr gut :-)

    Grüße,
    Alex

  10. #10
    Alea
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    Seufz, das mit dem zu Kreuze kriechen sollte ein Spaß sein, und ich wollte wirklich keinen Unsinn machen. (Ich hab den Teil mit der religiösen Erwähltheit doch erklärt und berichtigt, oder?)
    Sorry, wenn ich dich irgendwie nerven sollte (dein Text klingt jedenfalls so).

    Mein Totem war eher als persönliche Hintergrundgeschichte gedacht, wen's interessiert könnte mich in-time fragen, ansonsten muss ich's ja nicht erklären.
    Ich will auch keinen Priester spielen, sondern eher einen Naturheilkundigen, der mit Ritualen arbeitet und alle Geister befragt - ganz wie die echten Medizinmänner eben. Mit der Rassel ums Feuer zu springen fände ich übrigens recht lustig.
    Keine Bange, ich will auch nicht für nen extrem schlechter Tiermensch gehalten werden. Das mit der Kopfbedeckung war nur so eine Idee, da die nordamerikanischen Medizinmänner sich zum Teil mit ihrem Totem schmücken. Und ich an den Artikel über Blöde Hüte dachte http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?Bl%F6derHutCredo . Kann ich ja auch weglassen und einfach ein Stirnband oder Kopftuch (evtl. mit Federn) nehmen. Und ich meinte nicht verkleiden, sondern hab nur den Hut beschrieben! Hab jetzt hinter den missverständlichen Teil ein Edit gesetzt.

    Und danke für das "sehr gut". (Endlich mal was positives :lol: :wink: )
    Das Bild von Luthien gefällt mir übrigens ganz prima.

    Gruß,
    Alea

    P.S.: "Barenbrüder" kenne ich. Gefällt mir, ist ein süßer Film :-) .

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