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  1. #11
    Bloodshade
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    @Karras:

    Das wäre ja alles völlig richtig...wenn es hier um hochmittelalterliches Reenactment ginge

    Aber wenn er (nur so als BEispiel) einen Charakter aus einer eher spätmittelalterlich/Renaissance-Fantasylandschaft spielen will?

  2. #12
    Leander
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    Es gibt in schweden eine Manufaktur für Äxte, deren Klingen schärfer als jedes Rasiermesser sind (keine Übertreibung, die Dinge haben einfach mehr Grad-Rockwell und werden entsprechend geschliffen). Das sind Profi-Äxte und definitiv erschwinglicher als es ein Schwert je sein könnte.

    Wieso sollte man seine Axt verzieren? Und auch eine professionell handgeschmiedete Axt ist günstiger zu produzieren als jedes Schwert, da der Arbeitsaufwand einfach geringer ist, selbst wenn man das billigste, einfachste Schwert nimmt und eine passable Axt.
    Zum Massenanfertigungsschwert ist alles gesagt worden.
    Mit Halbwissen sollte man immer vorsichtig sein.

    P.S.: Eine Axt zu gießen ist auch ein Verbrechen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #13
    Bloodshade
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    Zitat Zitat von Leander
    Wieso sollte man seine Axt verzieren?
    Wieso sollten Frauen Lederbikinis tragen oder "hochmittelalterliche" Schotten Röcke?

    Weil es Fantasy ist und kein Reenactment?

    Ich bin selber eher Hammerkämpfer oder Säbelfechter im LARP, aber die bisherigen Gründe gegen ein Schwert waren halt alle mit historischen Argumenten, aber da bisher hier weder über Reenactment, NOCH über eine feste Zeitepoche geredet wurde, finde ich die Pauschalaussage "Schwerter sind IMMER teurer und IMMER bssser und IMMER standesmässiger" einfach falsch, sorry.

  4. #14
    Karras
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    Sollte es beim Halbwissen um mich gegangen sein, entschuldige ich mich gern, Leander.
    Dennoch, wo genau lag noch unsere eigentliche Problemfrage?
    Das Spannungsfeld Kostenaufwand beim Waffenkauf, spezifisch die Frage, warum Schwerter stark begrenzt im Klientel ihrer Anwender sein sollten, kann das sein?
    Selbst, wenn man vollkommen außerhalb des historischen Kontext argumentiert, müsste es doch einleuchten, dass ein Schwert immer von einem Spezialisten hergestellt werden muss, nicht von irgendeinem Schmied. Und der wäre teuer zu entlohnen, schwer zu finden (wenn überhaupt in großen Städten) und müsste lange Zeit zur Verfügung haben, um die gewünschte Waffe zu erstellen. Nebenbei wäre für ein gutes, altes Langschwert zwangsläufig Stahl nötig, was wieder Kosten und Aufwand erhöht, soweit ich das immer verstanden habe.

  5. #15
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    Ich will ehrlich nicht auf den Cons unterwegs sein, auf denen du bist.
    Lederbikinis und Schottenröcke kann ich mir auch auf dem W:O:A geben.

    Du sprichst für einen einfachen Charakter von verzierten Äxten und normalen Schwertern. Das ist, als würdest du für einen Azubi einen BMW M6 mit einem Porsche 911 vergleichen, das kann der sich beides nicht leisten, auch wenn eines günstiger ist.
    Wenn du schon vergleichen willst, dann vergleiche ein günstiges Schwert mit einer günstigen Axt und in diesem Fall trifft immer zu, dass Schwerter immer teuer sind. Es geht hier um Logik, nicht um "damals war das aber so".
    Egal in welche Zeitepoche man geht, waren Schwerter teurer, was an der Arbeitszeit liegt, die man dafür aufbringen muss, und die ist bei Schwerter wesentlich höher als bei Äxten, wenn man nicht das ganz normale Schwert und eine aufwendig verzierte Axt nimmt. (Das das keinen Sinn macht, solltest du wohl selber einsehen, oder?)

    Ja, Schwerter sind immer teurer, von besser war nie die Rede und Schwerter waren eben immer die Waffen des gehobenen Standes (alle anderen durften sowas überhaupt nicht haben).
    Deine Vergleiche sind schlicht falsch, tut mir leid.

    P.S.: Mitlerweile wirkt das wie "ich will, ich will, ich will", und auch das tut mit leid.
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  6. #16
    Bloodshade
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    Ich finde Uruk-Hai Schwerter (nur mal um ein krasses Beispiel zu bringen) sind nicht teuer und nicht von einem Profi hergestellt...okay, aber sie drücken ganz klar eine Zugehörigkeit aus

    Zum Thema LEderbikinis und Schottenröcke
    1. Ich halte jede Wette das es sowas auf jedem GroßLARP Europas gibt
    2. Ich habe bewusst übertrieben.

    Weiterhin
    Es nutzt aber nichts zu 100% aus der In-Game Sicht zu argumentieren (die schon, sorry, nicht eindeutig ist...frag mal in D&D nach, wie "Standesgemäß" und "selten" da Schwerter sind ), wenn ein Schwert nunmal zu den günstigst OT zu erwerbenden LARP-Waffen gehört...

    Ich verstehe nur die generelle "Alle Leute die Schwerter haben und keine Adeligen spielen, spielen falsch und ICH würde diese Leute schneiden" Haltung nicht.

    Solange jemand halbwegs gut gewandet ist und schön spielt, und evtl. auch noch erkennbar NeuLARPer ist, ist es schlicht unfair und elitär ihn wegen SOWAS dann anzumachen oder auszuschliessen, finde ich.

  7. #17
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    Gut, man mag hier nun Pedantie unterstellen. Ich für meinen Teil würde niemals behaupten, erfahren in Sachen Larp zu sein. Ich weiß nicht, wie Leander das sieht.
    Und niemand hier hat davon gesprochen, einen erkennbaren Neuling für seine Waffenwahl auszuschließen.

  8. #18
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    Der Post von Alex klang halt unterschwellig ein wenig nach "Wenn du so rumläufst, wird keiner mit dir spielen und konsequente Leute deinem Chara sogar Diebstahl unterstellen" (auch wenn die Tips echt gut waren die bisher so kamen, das will ich ja garnicht schmälern)

    Und da ja offensichtlich viele LARPer anfangs dieselben Fehler machen und machten ist sowas halt für einen Neuling denke eher einschüchternd und wirkt gleich sehr elitär

    Mit der Zeit lernt man dazu, überarbeitet evtl. sein Konzept, hängt seine erste LARP-Waffe weg und kauft eine neue, die besser zum neuen Kozept passt, usw.

  9. #19
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    Das von Alex waren auch eher Anmerkungen dazu, warum es ungünstig ist, sich direkt ein Schwert zu kaufen. Les dir mal seine Charaktere durch, Alex ist mit Sicherheit der Letzte, der einfach jemanden ausschließt.

    Uruk-Hai-Schwerter aus HdR sind auch gegossen. Eine gegossene Axt wäre wieder billiger, aber das wäre beides eher was für die Alteisenentsorgung, alternativ den Schrotthändler.
    Ja, Schwerter sind OT vielleicht günstig, aber man sollte dennoch eine gewisse IT-Logik an den Tag legen und sich nicht auf sowas ausruhen. OT ist Panneesamt auch günstiger als echter Samt.
    Die "alle, die nicht so spielen wie wir Haltung" dichtest du uns hier aber an. Davon war nie die Rede. Es hieß immer nur "Schwerter sind IT teurer, also sind Äxte IT sinnvoller".
    Sonderlich erfahren in Sachen Larp bin ich sicher nicht, ich bin lediglich perfektionist, da ich meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst sonst nicht genüge. Ich stelle diese Ansprüche jedoch nicht an andere, sondern halte sie lediglich dazu an diese Ansprüche an sich selbst zu stellen, da das das Larp wirklich bereichern würde.

    Wenn viele Neulinge diesen "Fehler" machen, wieso argumentierst du dann für Schwerter? (nicht bös gemeint) Wäre es dann nicht sinnvoller diese Neulinge in die richtige Richtung zu lenken und ihnen dabei zu helfen diesen Fehler zu vermeiden? Dann hat man nämlich länger Spaß an seiner Einsteigerklamotte/-ausrüstung.

    P.S.: Nicht persönlich nehmen, wir wollen nur helfen. Und Elite-Larper dürfte man mich ruhig nennen, wenn ich mir diesen Titel ernsthaft verdient habe, wäre ich stolz drauf (in meinen eigenen Ansprüchen natürlich).
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  10. #20
    Bloodshade
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    Ach ich nehme doch nichts persönlich

    Ich...hm, ich versuch mal ein Beispiel (anhand von Pen&Paper):

    Als ich angefangen habe DSA zu spielen, war alles recht einfach geregelt und in den MEtaplot war ich auch noch kaum eingetaucht...

    Heute spiele ich das aktuelle DSA mit möglichst Backgroundgetreuen Plots und versuche ALLE Optionalregeln zu benutzen und ich habe einen HEidenspass dabei...
    Aber ich würde niemalsnienicht einem Neuanfänger schon mit solchen Insidersachen kommen, auch wenn ICH sie gut und besser finde

    Ich hoffe es wird klar, was ich meine.

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