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  1. #1
    Kelmon
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    Arallian, Auelfe

    Meine Freundin (die ich nicht davon abbringen konnte, eine Elfe zu spielen ) wird dieses Jahr auf dem DF ihr erstes LARP erleben. Folgenden Charakter haben wir uns dazu ausgedacht, und ich würde gerne eure Meinungen dazu hören.

    Der Charakter ist grundsätzlich ein aventurischer, was aber im Spiel ohnehin nie Erwähnung finden wird und mit anderen, gerade Waldelfenähnlichen Hintergründen austauschbar ist.


    Arrallians Sippe lebt vom Menschlichen Siedlungen zurückgezogen in der Wildnis Nordaventuriens und hat auch praktisch keinen Kontakt mit diesen. Da man aber einige, wenige Dinge nicht selbst herstellen kann, und als praktisch erachtet, hat die Sippe schon immer einen der ihren auserwählt, um alle paar Jahre mit Menschen zu handeln, gerade, um Metallgegenstände wie Werkzeuge oder Waffen zu erhalten.

    Dieser auserwählte Händler starb - scheinbar - eines gewaltsamen Todes auf einem Handelszug, und ohne seine Kenntnis an andere Elfen weitergegeben zu haben - da er befürchtete, die Harmonie der Sippe zu schädigen. Als kurze Zeit später Arralian geboren wurde, erkannten ihre Eltern in ihr die wiedergeborene Seele des toten Händlers, deren Aufgabe für die Sippe noch nicht zu Ende gebracht schien.

    Da nun nach vielen Jahren Handel notwendig - oder wünschenswert - wird, wurde Arallian nun in die Lande der Menschen ausgesandt, um die für den Handel mit ihnen notwendige Kenntnisse zu lernen. Selbstverständlich sanden ihre Eltern sie nicht aus, ohne ihr einzubleuen, bloß dabei nicht zu "menschlich" zu werden.

    Also zog Arallian nach Westen, mit nicht viel mehr im Gepäck als dem Beutel mit den hübsch gravierten kupfernen und silbrigen Metallscheiben, die der alte Händler wohl als wichtig empfand, und natürlich ein paar schönen Fellen, damit sie etwas zum Handeln hat...


    Fragen also:
    a) Ist die Geschichte soweit in sich stimmig?
    b) Geeignet für einen Anfänger? Sinn der Geschichte soll ja sein, daß sie einfach IT so oder so alles erfragen muß, da sie eben keine Ahnung hat, was da so vor sich geht.
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  2. #2
    Leander
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    Die Geschichte ist mMn durchaus passabel und wenigstens kreativer als das, was man sonst so zu lesen bekommt (aber du hast ja auch mitgearbeitet).
    Durchaus positiv ist mMn, dass die Geschichte keinen gezielten aventurischen Einschlag (außer durch Namen) hat, wodurch sie dann auch für normales Fantasy-Larp zu gebrauchen ist. Ich denke wohl, dass du dich/ihr euch über Auelfen informiert habt und euch die Eigenarten bekannt sind.
    Wie sieht es mit Ausrüstung aus? Gewandung?
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Kelmon
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    Aventurien war eben der einzige Hintergrund, der ihr halbwegs bekannt war. Als Zauberformeln werden dann auch Sindarin-Worte genommen (In Abwandlung der Vorgegebenen, um auf die 10 nötigen Worte zu kommen).

    Ausrüstung ist bis auf die Ohren (blöder langsamer Versand) soweit vollständig, wenn auch irgendwo eben auf gehobenem Anfängerniveau.
    - Grüner Halbkreismantel (100% Schurwolle) im "Gefährten"-Schnitt mit der riesigen Kapuze
    - Grün-braun changierendes, knielanges Kleid mit 1/3-Ärmeln aus 8 Segmenten, die Blütenkelchartig auslaufen (100% Schurwolle).
    - Eine Art "Kragen", der in 3 "Zipfel" ausläuft, aus grün-weißem Wollstoff, mit braunem Diamantköperstoff gesäumt.
    - Wenn es kalt ist: Bodenlanges, grasgrünes Wollkleid (vermutlich ~90% Schurwolle) mit eher riesigen Trompetenärmeln, mit rosafarbenem Baumwollbrokat an Ärmeln und Halsausschnitt gefüttert.
    - Weißes Leinenunterhemd, 3/4-Arm, der in je 6 Blütenblättern ausläuft.
    - Diverser Holzperlen- und Federschmuck
    - (Voraussichtlich) ein Wurfspeer
    - Heilertasche mit allem nötigen für die "erste Hilfe" (Eine Menge Verbände, Kunstblut, Wasser, Creme, Irgendeine Kräutermischung, Knochenpinzette, ein paar Kettenringe, Skalpell, Knochennadel+Faden)
    - Als Provisorium hellbraune Kunstlederstiefel, da werden Wendegenähte oder Bundschuhe draus, wenn ich nach dem DF mal vielleicht was in ihrer winzigen Größe finde *seufz*
    - Ein Gürtel aus geflochtenem...Gras oder so was ähnlichem.
    - Das einzige bislang mit Photo: Dieses "einfache elfische Gebrauchsmesser" mit Scheide

    Fehlen tun hier irgendwo ein Bogen und ein Seeleninstrument. Ersterer ist finanziell noch nicht drn (darum vorerst Wurfspeer als "Jagdwaffe"), bei letzterem wäre zwar eine Flöte vorhanden, aber wir sind uns nicht sicher, ob sie eine tragen soll. Sie kann sie nicht spielen. Und ich vermute, daß sie mit Flöte eher darauf angesprochen werden würde, zu spielen, als daß sie ohne Flöte darauf angesprochen wird, warum ihr Seeleninstrument fehlt.
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  4. #4
    Leander
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    Klingt doch bisher grund solide. Man kann fast alles ausbauen, aber wenn es ordentlich aussieht, kann die Ausrüstung, nach der Beschreibung, durchaus mehr als "gehobenes Anfängerniveau" hermachen. Ich kenne da genügend Elfen, bei denen sich die Beschreibung der Ausrüstung schlechter liest.
    Ein Bogen ist ja kein 100%iges Muss und das mangelnde Seeleninstrument fällt eh nur DSA-Elfenspielern auf, das ist nichts wildes.
    Sobald es mehr Bilder gibt, würde ich mich aber darübe freuen. Es gibt einfach zu wenig gut dargestellte Elfen.
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  5. #5
    Kelmon
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    Nunja, großes Interesse scheint der Thread ja nicht erzeugt zu haben, aber ich will trotzdem mal die "Ergebnisse" posten:

    Bild 1
    Bild 2
    Bild 3
    Bild 4
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    substanz
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    Mehr "Fehler", mehr Feedback.

    Gut, wahrscheinlich hätte ein Hinweis, dass die Geschichte einen soliden Eindruck macht uns so stehen bleiben kann, geholfen. Aber ich mag Probleme lieber wo es was zu lösen gibt.

    Das ist bei den Bildern eher der Fall. Wenn da noch was dran getan werden soll, würde ich empfehlen mehr "bunte" Farben, wenn es weiter Richtung Auelfe gehen soll, oder mehr Grün, wenn es weiter Richtung Waldelfe gehen soll. Besonders schade finde ich es um das Kleid auf Bild 3. Die Farbkombination finde ich echt übel, gerade weil das Teil sonst recht viel hermacht. Stickereien dürften allen Kleidern gut tun. Der grüne Poncho lechzt in meinen Augen besonders danach.
    Die Schuhe finde ich auffallend gut.
    Ebenso die weiße Bluse. Weiß würde ich neben Grün in Zukunft mehr verwenden.
    Federn wirken auf mich immer sehr indianisch. Da Waldelfen ohnehin in eine ähnliche Richtung gehen, kann der Verzicht darauf helfen diese Gattungen gegeneinander abzugrenzen. Das ist allerdings eher so ein Ausprobieren-Ding. Vielleicht kommt der indianische Touch auch durch das viele Braun.

    lg
    sub, der die Gewandung für eine Elfenanfängerin sehr gut findet.
    Elfen haben spitze Zungen.

  7. #7
    Kelmon
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    Es gibt da leider kein gutes Bild von hinten, der "Poncho" ist eigentlich eine Verbindung von 3 "Spitzen" (1 vorne, 2 hinten), die dann hinten so rumflattern. Aber das nur nebenbei.

    Die Federn waren zugegebenermaßen eine Notlösung, da einfach die Zeit ausging, noch viele elfisch-ambientige am Körper getragene Kleinigkeiten zu bauen, aber trotzdem irgendwie "naturverbundenheit" da reinzubringen. Da werden wir mal schauen, durch was man die sinnvoll (zumindest zum Teil) ersetzen kann. Der DSA-Hintergrund nennt allerdings auch für Auelfen durchaus Federn als Körperschmuck (neben vielen anderen, glücklicherweise leicht umsetzbaren Dingen).
    Um mal zu zitieren: "[...]bunte Bänder in allen Lotosfarben und Perlen aus Holz und Glas. Dazu stecken sie Kämme aus Holz und Horn und die schönsten Blüten aus Peraines Garten. [...] Ohren [...] werden mit Bändern und Kettchen umbunden. Daran findet man edles und natürliches, das sie auch am Hals und an den Gelenken tragen: Durchsichtig-blauen Opalit aus den Salamandersteinen, Gold aus Oblomon und Kvill, edles Glas aus Kuslik, feinste Schnitzereien aus Hirschbein, Blutulme und Eibenholz, glitzernden Tand aus Quarz und Kiesel, duftende Zapfen von Tanne und Kiefer und die schönsten Vogelfedern.
    Zum Feste legen sie wie alle Elfen Gürtelschmuck an, der ein wenig Werkzeug, ein wenig Zierrat, ein wenig Tauschwert ist: Kleine Messerchen, Ahlen und Feilen, Stielkämmchen und Spiegelchen, Tiegelchen und Fläschchen mit bunten tränekn, Fuchsschwänze, Kräuterbeutelchen, aufgefädelte Silbertaler
    ". Ansonsten werden noch Perlen, Muscheln und aus am Gürtel wachsende, lebende Pflanzen getragen.

    Da kann man also einiges machen, und wenn wir hier mal viele verschiedene Dinge zusammenhaben wird wohl auch der indianische/waldelfische Eindruck durch ein paar Federn hoffentlich wieder verschwinden. Vielleicht gerade, wenn man sich gerade an Dingen bedient, die man an Gewässern findet, sowie ein paar gezielte, grelle "Farbtupfer" setzt.

    Stickereien waren auch geplant - hier wieder: Zeeeeeitgründe leider.

    Was würdest Du denn als Farbkombination für ein Kleid wie in 3) empfehlen? Rein instinktiv bin ich ja mit besonders knalligen Farben bei Elfen eher mal vorsichtig, da die ja auf Cons letzten Endes doch viele Aufgaben im Wald zugewiesen bekommen.
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  8. #8
    substanz
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    Ich denke, dass das Kleid mehr Wirkung hätte, wenn es Grün statt braun wäre. Falls sich das noch machen lässt, wäre vielleicht auch das Austauschen vom Rot in den Ärmeln gegen Grün sinnig. An sich finde ich den starken Farbton an dieser dezenten Stelle sehr gut, aber die Farben erinnern mich an die Farben, die ich damals immer auf dem C-64 gesehen habe.

    Eine allgemeingültige Farbempfehlung kann ich nicht geben. Gerade wenn man Farben kombiniert kommt es sehr stark auch auf die Proportionen an, mit denen der Entwurf stehen oder fallen kann. Da aber recht viel Braunes vorhanden ist, würde ich mich an kräftigen Grüntönen bedienen. Tannen- und Flaschengrün statt Oliv oder Maigrün.

    Was mir eigentlich immer gut gefällt: Elfen, die von innen heraus strahlen. Dabei nimmt man die hellste Farbe für den Torso (noch genauer: den Solar Plexus), die dunkelsten für lange Ärmel und Hose. Das erzeugt einen schwebenden, aufrechten Eindruck. In meinen Augen für alle hochelfen passend. Durch Zwiebelschichten kann man dann abstufen. Wer ein schönes Beispiel dazu sehen will, möge sich Celeborn ansehen. Der trägt das Strahlen als weißen senkrechten Streifen.

    Gerade mit dem Poncho ist da schon eine gute Stelle zum einhaken. Der ist schließlich sehr hell und wird immer die Körpermitte betonen. Da also noch hellere Stickereien drauf. Bei langen, vorne geschlossenen Klamotten oder Röcken funktioniert das nicht ganz so einfach, aber ich denke das Prinzip ist so verständlich.

    lg
    sub
    Elfen haben spitze Zungen.

  9. #9
    Kelmon
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    Das lange Kleid ist übrigens gelb-grün, nicht braun. Das kurze Kleid ist je nach Lichteinfall grün-rötlich changierend (hin-und-her-wechselnd) (Kettfaden grün, Schuss rot), also auch nur im Photo oder auf Entfernung ein uniformes braun Kannst Du natürlich von den Photos ausgehend leider nicht wissen...

    Tannen- sowie Flaschengrün finde ich ehrlichgesagt gar nicht gut. Das sind so fürchterlich moderne, viel zu intensive und dunkle grüne Standardwollstofffarben.

    Ich mag da eher sanfte, natürliche Farben. Meine römischen Gewandungen sind aus dem Grund sogar komplett pflanzengefärbt (Krapp, Waid und Reseda). Das Grün des langen Kleides kann man z.B. mit Schachtelhalm oder Rainfarn erreichen. Muß mal schauen ob ich für ihr nächstes Stück dann nicht einfach sogar Pflanzen sammeln gehe - gerade Brennesseln wird wohl kaum jemand vermissen
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  10. #10
    Nerdanel
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    Mir gefällt gerade die Farbkombination des Kleides von Bild 3 sehr gut...

    Und den Poncho würde ich gerne mal von hinten sehen - interessantes Design.

    Federn geben auch einen guten Schmuck für die Haare ab - in der Beschreibung für die Auelfen gab es auch eine Passage, die davon sprach, daß bunte Bänder ins Haar geflochten werden. Das könnte ich mir sehr gut vorstellen - ein, zwei sehr dünne Zöpfe mit farbigen Band und Feder am Abschluß.

    Navaer,
    Nerdanel

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