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  1. #1
    Alex Freytag
    Alex Freytag ist offline
    Grünschnabel Avatar von Alex Freytag

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    Charakterkonzept : Taugenichts

    Mein erster Charakter ist bereit auf Abenteuer zu gehen. Hier der Hintergrund


    Sein Name ist Rodrigo De Mis Viñas Vengo. Die wenigen Freunde die er hatte nannten ihn meist Rod. ( Dazu gehörten ein halb-ork namens Thearanos Grumsch und ein mädchen namens Fay Arngast, die mit ihm in einer Werft arbeiteten...dazu allerdings später mehr)

    Rod ist aus Luskan, auch bekannt als die Stadt der Segel. Sie ist eine Hafenstadt am nördlichsten Punkt der Schwertküste. Sie wird von den meisten als nördlichste Bastion der Zivilisation betrachtet. Mit dem Grat der Welt, nur wenige Kilometer nördlich gelegen, glauben viele dies sei das Ende der bekannten Welt, was jedoch nicht zutrifft, da sich die Zehn Städte im Eiswindtal noch jenseits der Berge befinden. Außerdem gibt es Gerüchte von fernen Landen im Westen, jenseits der bekannten Seewege.

    Erbaut auf den Ruinen von Illusk, einer alten Orkstadt, ist Luskan eine Hafenstadt, die von Piraten, Dieben und anderem verrufenen Volk heimgesucht wird.
    Luskan wurde einst von fünf Kapitänen, allesamt Piraten regiert, die irgendwann jedoch vertrieben wurden. Heute wird die Stadt von der Arkanen Bruderschaft,einer mächtigen Magiergesellschaft regiert. Sie herrschen von den vier Türmen Luskans aus, für die Luskan unter anderem berühmt ist.
    Ihr ewiger Konkurrent ist Niewinter. Luskan war verantwortlich für den Ausbruch der Pest in Niewinter und bekriegte sich dann unter Führung von Maugrim Korutihr, einem verrückten Prophten, mit jener Stadt. Später schürte ein machthungrige Magier der Arkanen Bruderschaft, bekannt als Schwarzer Garius, diesen Konflikt noch weiter.

    Kurz gesagt tummelt sich dort der Abschaum Faeruns und Rodrigo wuchs in eben dieser Umgebung auf.
    Wohl als Sohn einer längst verschleppten Hafenhure, es ging da wohl um Betrug, denn so genau wurde diese Angelegenheit von der Stadtwache nicht untersucht ( vielleicht steckte jemand den richtigen Leuten die richtige Summe zu), ging er in den Besitz des Bordellinhabers über, wurde leibeigener und gehörte fortan zu den wohl schlecht bezahltesten Dienstjungen Luskans. (Sein Lohn war ein Schlafplatz in einem feuchten Keller und täglich eine Portion altes Brot mit Wasser)
    An seinem 17. Geburtstag sah sich der Wirt, oder Bordellgastronom, aus finanziellen Gründen gezwungen, den jungen Rodrigo an einen mittelständigen Unternehmer, der eine kleine Werft besaß,zu verkaufen, damit begann für Rod ein neues Leben.
    Bron Arngast, der Werftbesitzer, versprach dem Jungen , falls er gute Arbeit leistete, die Freiheit nach vollendetem 21. Lebensjahr. Außerdem zahlte er Rod eine Kupfermünze pro Woche zusätzlich zur Verpflegung. Als der Tag endlich kam hatte er keine einzige Kupfermünze ausgegeben und sich ein "Vermögen" von 2 Gold und 8 Kupfer zusammen-gehamstert.

    Sofort versuchte er beim nächstmöglichen Schiff anzuheuern um dieser schrecklichen Stadt zu entkommen. Von seinen Freunden begleitet (denn Sie hatten ebenfalls genug von der Hafenstadt) entschieden sich die drei für eine Karavelle namens "Viviana - Dirne des Nrodmeeres" und segelten in eine ungewisse Zukunft.

    Neun Monate später befanden sich die Freunde in einem Ort namens Punin, einer Metropole Aventuriens. Die zwei Begleiter, die Rodrigo hatte, fanden Arbeit, er allerdings entschied sich seinen eigenen Weg zu gehen. Sie hatten beschlossen sich alle 3 Jahre zur Jahreswende in Punin in einer bestimmten Taverne zu treffen und somit in Kontakt zu bleiben.
    Rodrigo zog richtung Norden und kam an einem Ort namens Donnerbach vorbei. Nach einer nächtlich durchsoffenen Nacht in einem Gasthaus des Ortes, landete er biertrinkenderweise im Straßengraben etwa 100 meter außerhalb der Siedlung und wurde von einem unbekannten, als Rod bewusstlos ( vom Alkohol) war, aufgelesen.......( Hier beginnen die ersten IT Gespräche zwischen Mir und meiner Larp Gruppe " Geier zu Donnerbach")

    Polternd wird die Tür aufgestoßen und Thorben tritt schwer beladen in die Wirtsstube des "Geiernestes".
    Auf seinen Schultern trägt er eine bewusstlose Person.
    "Kann mir mal jemand zur Hand gehen? Der Kerl stinkt schlimmer als Vassili nach einer durchzechten Nacht!" Er schaut sich um, entdeckt einen freien Tisch und lädt seine Last dort ab. Rumpelnd klatscht der Betrunkene auf die Holzdielen des Tisches und bleibt weiterhin regungslos liegen.
    Ein Krug, gefüllt mit Wasser ... das ganze in den Händen des Thorwalers. Ein Schwung, ein lautes Platschen und der Inhalt des Behältnisses landet im Gesicht des Fremden.
    Hustend und prustend wird dieser wach: ...

    Erschrocken blickt sich der Neuling um.
    "Ich wars nicht!!! Um was auch immer es gehen mag! Ihr habt mich sicher verschleppt, wo bin ich?!"
    Er versucht sich vom Tisch zu winden und macht Anstalten zu flüchten, greift jedoch ins Leere und poltert auf den Boden. Dort bleibt er zu Füßen des großen Nordmanns liegen.
    Stöhnend lässt er nur noch eines, durch zusammen gepresste Lippen verlauten:
    "Scheiße - das wars dann ..."

    Der Nordmann:
    "Was ist's gewesen, Kollege?" Mit einem Ruck befindet sich der seltsame Vogel wieder auf dem Tisch.
    "So ... 'Freund' ... wer soll dich Schnapsnase verschleppt haben? Ich etwa? Sei froh, dass ich dich gerade aus dem Straßengraben aufgelsen hab, sonst hättest du weiter deine eigene Kotze gefressen!"

    Tatsächlich fand Thorben den fremden Südländer - zumindest lassen darauf seine braune Haut und die dunklen Haare schließen - ein paar Straßen entfernt im Graben und hatte Bedenken er könnte früher oder später drauf gehen, wenn er noch länger voll gesoffen im Graben liegt.

    "Also erzähl mal. Wer bist du und wo kommst du her?"

    Rod:
    "Ja also .... mein Hals. Der kratzt so und ist so trocken.
    Rodrigo geht zum Tresen und findet eine Herrenlose Flasche Wein. Oh, sogar offen.
    Er stört sich nicht an all den Anwesenden, setzt an und trinkt die Flasche leer.
    "Ahhh, das war gut. Ja ich bin - Rodrigo - ja so nennt man mich. Wo ich herkomme? Ach, von überall und nirgendwo. Ich lebe wo ich gerade bin. Nennt mich einfach Rod. Das '-igo' ist zu offiziell.
    Ihr habt nicht zufällig einen Schimmer, wo ich hier in der Stadt anstellung finden kann?
    Mein Vermögen dürfte wohl jetzt in Form von Halbverdautem im Straßengraben davonschwimmen."
    Er deutet eine förmliche Verbeugung an, stolpert und torkelt und fällt schwungvoll vornüber, wobei er sogar sein Schwert - und mit ein wenig Pech sogar ein paar Zähne verliert.

    ....Wie das Abenteuer weitergeht, tja wer weiß ? ;-)




    Was haltet Ihr von meinem Konzept? Verbesserungsvorschläge und Kommentare sind gern gesehen! Danke fürs Durchlesen und die dazu nötige Geduld.
    Lg
    Dave/Alex/Rodrigo

    [/i]

  2. #2
    turmnagel
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    Das ist kein Konzept, sondern eine Geschichte!

    Ich habe erstmal nur zwei Punkte:
    - Taugenichts stimmt nicht. Der Typ hat 4 Jahre in einer Werft gearbeitet.
    - Ist er Alkoholiker? Macht er noch was anderes als Saufen und Schlafen?

    Sage mal was zur angedachten Kleidung und
    fasse die 5 wichtigsten Punkte mal stichpunktartig zusammen!

    Tobias

  3. #3
    Leander
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    Kürzen, kürzen, kürzen.
    Erstmal: DSA als Hintergrund nach Möglichkeit vermeiden, es sei denn du willst auf DSA-Cons.

    Machs einfach: Rodrigo (der Rest des Namens ist zu komplizert um ihn sich zu merken) wuchs als Sohn eines Handwerkers (Frau braucht nicht unbedingt einen Beruf) auf und ging ab seinem x-ten Lebensjahr in die Lehre bei einem Schiffszimmerer/Bootsbauer/*jemand der Boote baut(e)*, dem eine kleine Werft gehörte und sparte sich genug Geld für eine Überfahrt, so wie die erste Zeit zusammen. Nach dem das Geld dann fast aufgebraucht war, hatte er immer noch keine Anstellung und hat den Rest versoffen. Dann kannst du von mir aus auch am Ende deiner Geschichte ansetzen, aber das muss nicht so breit beschrieben werden, die SL soll immerhin 50, 100 oder noch mehr Charakterbögen lesen.

    Wie siehts mit der Ausrüstung aus? Gewandung?
    Willst du den beruf auf Con darstellen? Wohl eher nicht, da werden selten Boote gebaut, aber du könntest bei Dingen wie Palisadenbau usw. behilflich sein.
    Aber womit verdient der Charakter sein Geld?
    In welche Richtung soll er sich entwickeln? (Bisher ist er ja eher generischer Abenteurer.)
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  4. #4
    Alex Freytag
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    Klar ist es eine Geschichte allerdings finde ich, dass ohne Hintergrund ein Charakter so "nakt" wirkt und irgendwie gehört das für mich zum Konzept dazu.

    Klar auf dem Char-bogen, wird das definitiv gekürzt. Ich hab halt einfach mal drauf losgeschrieben. Betrachtet es einfach als ausführlicher Hintergrund. Meine Wortwahl war unglücklich, tut mir leid.

    Taugenichts weil er sein Leben quasi jetzt erst anfängt selbst zu leben. In der Literatur, vorrangig des 19. und 20. Jahrhunderts wurden auch Nachkommen bürgerlicher Familien mit diesem Namen bedacht, die sich nicht der Tradition der Familie anschlossen, bürgerliche Berufe zu ergreifen, sondern sich entschlossen, künstlerisch oder anderweitig tätig zu werden.

    Aber ich stimme Dir zu, die Bezeichnung benötigt vielleicht noch Überarbeitung.

    Zur Kleidung.
    -Einfache Leinenhosen (natur)
    -hohe Lederstiefel
    -Ein rotes Schnürhemd, ebenfalls aus Leinen
    -Ein dunkler Waffenrock
    -Darauf ein simpler Ledergürtel
    -Ein einfaches Schwert und einen simplen Stoßdolch als Bewaffnung
    -Ein weinrotes Kopftuch

    Charaktereigenschaften: Weltoffen, immer zu haben für eine "schnelle Münze", gesellig, robust ( sich nicht zu fein für fast jedwede Arbeit)....
    noch Vorschläge? Mir fällt , auch wegen der Uhrzeit, momentan kein weiteres Adjektiv mehr ein)
    Zum Alkohol, ja vielleicht trinkt er wirklich etwas zu häufig einen über den Durst.

    Aventurien, da meine Larp Gruppe eine Aventurien Gruppe ist.

    Seine Zukunft sollte sich dahingehend entwickeln, dass er ein besseres Leben führen kann als zu seiner unfreiwilligen Werftarbeitszeit. Ehrliche Arbeit findet, evtl. permanent , und einfach in den Tag lebt. Quasi sein Leben auskostet.
    Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex!

  5. #5
    Tine
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    Vorweg: Ich hab das Ding zwar angelesen, aber nicht komplett - war mir zu lang.
    Wenn du einen aventurischen Charakter vor aventurischem Hintergrund baust, dann bitte nicht mit Neverwinternights mixen. Aventurische Charaktere auf 08/15 Fantasycons werden von vielen als unpassend erachtet, wenn du dann noch eine zusätzliche Komponente, bekannt aus Film, Funk, und Fernsehen, reinmischst, wirds endgültig konfuser Brei.
    Von den Klamotten her schreit dein Charakter 1. Anfänger und 2. Fluch der Karibik-Fanboy. Überleg dir zusätzlich zum (Unter)Hemd noch ein Obergewand, das dann entweder tatsächlich in die Klischeerichtung Pirat geht, oder gezielt davon abweicht. Die Piratenschwemme ist zwar im Moment zum Glück wieder am abflauen, aber wenn dus machen willst, dann richtig.

    edit: Grammatik
    SEMPER PROBUS

  6. #6
    stephan_harald
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    Íhr wisst aber schon das das kein DSA Charakter ist, sondern durchaus ein D&D Charakter (Jack of all Trades oder auch Gambler)

    ABER: Ich finde den Charakter aus mehreren Gründen unpassend. Dinge wie Niewinter, Luskan sollte man aus dem Hintergrund rauslassen. Das ist einfach zu bekannt im Outtime.

    Ein Piratenlook schreit mittlerweile einfach nur nach Newbie und nichts anderes. Ich würde mir das gründlich überlegen.

    Die Geschichte ist viel zu lang und furchtbar schlecht geschrieben. Wörter wie Kollege und ach Du scheisse wirken einfach dumm.

    Für nen P&P Einstieg eventuell brauchbar, fürs LARP ist das nichts, da Du da als Hintergrund maximal ein paar technische Daten brauchst. Dazu nochmal der Tip so was wie Luskan rauszulassen. Das kennen zu viele und da könnten Dir einige böswillige Fragen stellen. Das hat nichts im LARP zu suchen.

    Daher mein Tipp: Noch mal machen, und den Piraten vergessen.



    Stephan

  7. #7
    Alex Freytag
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    Steht irgendwo Pirat? Also im Bezug auf meinen Charakter?
    Jack of all Trades? Höchstens Swashbuckler, wenn man schon in D&D sprechen will .... auch wenn das noch lange nichts über die Einstellung des Charakters aussagt - höchstens über die Kampfweise.
    Weiterhin vermische ich nicht bewusst irgendwelche Settings aus Film, Funk und Computermedien. Ich persönlich habe kein Problem mit dem DSA Hingergrund meiner Gruppe - jedoch bin ich leidenschaftlicher D&D Spieler und wollte daher meinen Hintergrund etwas ausweiten. Jaa, so zu sagen etwas mogeln und meinen Charakter ursprünglich auf den Forgotten Realms ansiedeln und nicht gleich auf Aventurien - allein schon aus dem Grund, da mein Hintergrundwissen zu den Realms wesentlich größer ist als das zu Aventurien.
    Was man in meinen Charakter hineininterpretieren möchte, kann man gerne tun. Wem es zu lang ist, um es komplett zu lesen, der mags einfach lassen. Wer vor langen Texten zurückschreckt, mag es auch lassen.
    Warum soll der Hintergrund eigentlich nur kurz und knapp ausgearbeitet sein? Was soll ich denn dann im Spiel groß berichten, wenn ich selbst nur den groben Abriss der Hintergrundgeschichte meines Charakters kenne?

    Konstruktive Ratschläge nehme ich mir zu Herzen, ich hab auch aus allen Posts mit Sicherheit etwas gelernt. Wie ich meinen Charakter letztendlich spiele, tja, damit muss ich wohl selbst zurechtkommen.
    So long, topic kann geschlossen werden ... hab ausreichend input bekommen.
    Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex!

  8. #8
    Lieselotte
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    Was mir nicht schlüßig scheint: Rod arbeitet von seinem 17 bis zu seinem 21 auf einer Werft, er gibt in der Zeit gar kein Geld aus (und dabei arbeitet er mit lauter harten Jungs die doch bestimmt abends in der Kneipe und im Puff herumhängen -> er hat keine Freunde, weil er die ganze Zeit nur schmarotzt, bzw nicht mit macht)
    Danach arbeitet er noch ein Jahr und danach versäuft er all sein Geld.


    Das passt, fü mich, nicht zusammen.

  9. #9
    Tine
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    Zitat Zitat von Alex Freytag
    Steht irgendwo Pirat? Also im Bezug auf meinen Charakter?
    Dastehen tuts nicht, aber die Klamotten, die du beschreibst, schreien genau das. Stichwort Kopftuch und Dreispitz (letzterer stand noch in deinem Posting, als ich es zuerst gelesen habe - inzwischen hast du ihn wohl gelöscht.)


    Ich persönlich habe kein Problem mit dem DSA Hingergrund meiner Gruppe - jedoch bin ich leidenschaftlicher D&D Spieler und wollte daher meinen Hintergrund etwas ausweiten. Jaa, so zu sagen etwas mogeln und meinen Charakter ursprünglich auf den Forgotten Realms ansiedeln und nicht gleich auf Aventurien - allein schon aus dem Grund, da mein Hintergrundwissen zu den Realms wesentlich größer ist als das zu Aventurien.
    Und genau dieses Vermischen nicht zusammenpassender/geschlossener Hintergründe macht einen unschönen Brei draus. Wenn Perry Rhodan mit Captain Future bei Captain Picard zum Tee vorbeischaut (Earl Grey, heiß), wirds merkwürdig. Wenn jemand verschiedene Versatzstücke nimmt, die Namen ändert und sich was Eigenes draus zusammenkocht, ist das kein Problem - höchstens das, das es das dreiunddrölfzigste Ein- bis Zehnmannland ist. Klar kann mans machen, aber man kanns auch besser machen. Im Idealfall klemmst du dich an eine bestehende Gruppe d.h. Land mit an und wenn du das nicht möchtest, kannst dus auch bei einem vagen "Ich komme aus dem Norden/Süden/Osten/Westen." belassen.

    Was man in meinen Charakter hineininterpretieren möchte, kann man gerne tun. Wem es zu lang ist, um es komplett zu lesen, der mags einfach lassen. Wer vor langen Texten zurückschreckt, mag es auch lassen.
    Warum soll der Hintergrund eigentlich nur kurz und knapp ausgearbeitet sein? Was soll ich denn dann im Spiel groß berichten, wenn ich selbst nur den groben Abriss der Hintergrundgeschichte meines Charakters kenne?
    Du kannst für dich privat ganze Romane verfassen, wenn du das möchtest. Das ist deine Sache. Aber eine SL oder die Leser hier im Forum haben oft keine Lust (oder Zeit) sich durch ellenlange Stories zu wühlen. Als SL hast du zwischen 20 und mehreren hundert im Extremfall sogar tausend Spieler auf deinem Con. Da hast du weder Zeit, noch Nerv noch Lust dir solche Romane anzutun. Wenn du also gezielte Beratung willst, machs kurz und prägnant. Dann kann man auch helfen ohne sich erst Einzelheiten aus dem Wust herausklamüsern zu müssen.

    Konstruktive Ratschläge nehme ich mir zu Herzen, ich hab auch aus allen Posts mit Sicherheit etwas gelernt. Wie ich meinen Charakter letztendlich spiele, tja, damit muss ich wohl selbst zurechtkommen.
    So long, topic kann geschlossen werden ... hab ausreichend input bekommen.
    Hier werden keine Threads geschlossen. Ist auch gut so.
    SEMPER PROBUS

  10. #10
    stephan_harald
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    Du hast leider noch nicht verstanden, dass LARP und P&P nichts gemeinsames haben. Auch DSA LARP hat bis auf ein paar Bezeichnungen und Charakteranlehnungen nix mit dem P&P zu tun.

    Bei einem P&P macht es evtl. Sinn (wer es denn mag) seinen Charakter die tollste Geschichte zu geben, für LARP ist es sinnfrei. Kein Mensch wird dich nach irgendeiner Begründung für irgendwas fragen was in Deinem Hintergrund steht. Ob Du in einer Werft gearbeitet hast, oder bei Fönichs Kloputzer warst.. es interessiert einfach keinen.

    Daher sind lange Hintergrundgeschichten einfach überflüssig. Dein Charakter bekommt eine eigene Spieltiefe über die Cons die er erlebt das ist dann das worauf es ankommt.


    Daher schreib es kurz und knapp, und ja Dein Charakter schreit einfach nach Pirat, vor allem mit Kopftuch und Dreispitz. Ich sehe gerade Du hast den Dreispitz gelöscht, dann lösch das Kopftuch auch (das schreit auch nach Noob) und Such Dir eine passende Kopfbedeckung (ein Kopftuch ist keine ausser bei Piraten)


    Stephan

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