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  1. #1
    Kelmon
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    Dazu meine ich, daß Du Dir anders als Alex vorschlug Du Dir weder die Threads hier im Forum zur Anfängerberatung, noch das LARP-Wiki angeschaut hast...

    ...sonst wüßtest Du nämlich, was man hier so i.A. vom "Schwert des Vaters", "geheimnisvoll-zurückgezogenen Charakteren" oder dem "Orküberfall" hält.

    Ansonsten würde ich empfehlen, allzu moderne Terminolgie wie "Grundausbildung" zu verwenden. Kelten != Bundeswehr.
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  2. #2
    HondaDax
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    Grünschnabel

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    Hm.. muss ich dir wiedersprechen, ich habs mir schon angeguckt, eben nur dass, was ich für wichtig für den Einstieg hielt. Naja so ist das mit dem berühmt berüchtigten Schwertes des Vaters ja auch nicht, er hat ja einfach das Schwert seines Onkels geklaut, um sich ggf. verteidigen zu können, die schien mir die plausiebelste möglichkeit an ein Schwert zu kommen (denn woher soll ein 16 Jähriger junge vom Dorf das Geld für ein Schwert haben?
    Ich wollte mir wahrscheinlich noch nen Krähenschnabel holen, das wäre dann wohl eher die Klasse.. Und zum "Orküberfall" Ich weiß ist ein wenig ausgelutscht, ich denk ich lass mir da noch was anderes einfallen, zB. Dorf wurde missioniert und er wurde als Anhänger des alten Glaubens ausgestoßen oder so etwas.. :eek: Naja ich bat ja um Hilfe und bitte um Nachsicht, da ich auch nicht die Zeit habe mich an einem Tag 10 Stundenlang über Larpwiki zu hocken, sicherlich werde ich mich belesen aber ... ich denke ihr versteht schon, wenn nicht. naja pech
    Jage nichts was du nicht töten kannst.

    gruß
    Hgo

  3. #3
    Fooboo1980
    Fooboo1980 ist offline
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    Ehrlich gesagt bin ich mittlerweile Fasziniert!... So viele fangen mit Larp an und gefühlte 80% kommen mit der Eltern/Orks/Rache-Geschichte... entweder ist Deutschland verdammt unkreativ oder irgendwie schlägt sich Hollywood in die Gehirne der Jugend Aber ernsthaft jetzt, die Hintergrundgeschichte eines Charakters ist mal sowas von EGAL, in 90% der Fälle fragt dich keiner danach, und in den 10% wo es mal einer tut ist es reine Höflichkeitsfloskel. Was wirklich wichtig ist, sich so zu gewanden dass das was du Darstellen (sein) möchtest auf einen Blick erkennbar ist!
    Und vielleicht für ein paar unterhaltungen und Lagersmalltalk einige Stichpunkte für das "woher" und "wohin" und "warum" des Charakters zu haben. Dabei nicht so sein wie "ich komme aus dem Norden (der mittlerweile völlig überbevölkert sein muß) sondern ruhig einen Stadt namen erfinden, und noch eine größere Stadt in der Nähe"

    Mein erster Charakter war ein Bäcker! jawohl ein Bäcker.... und ich hab mit so nem Lagerfeuerwaffeleisen Waffeln gemacht und für teuer Kupfer verkauft! (nichts ist fieser als morgens am Zelt von Kaffee und Waffelduft geweckt zu werden)

    Grüße

    Patrick

    P.S. zur geplanten ausrüstung solltest du noch IT-Geschirr und Besteck addieren (also 2 Holzschüsseln Löffel Messer und ne Gabel/Spieß und nen geeignetes Trinkgefäß)
    Eventuell auch nen Jutesack um den Kram aufm Rücken zu transportieren.

    Klamotten>sonstiges Equip>Waffe>Rüstung.... auch wenn Kloppen spaß macht (ich gebs ja zu)

  4. #4
    Leander
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    Was der Kelmon sagt.
    Die Geschichte ist wirklich 1:1 die, die gefühlte 65% aller Anfänger bringen.
    Zu der "plausibelsten Erklärung": Wenn du eine Erklärung für etwas brauchst, ist es nicht stimmig, denn stimmiges muss nicht erklärt werden, und Unstimmigkeiten sollten vermieden werden. Und ja, es ist total egal ob die Erklärung plausibler ist als andere.
    Außerdem wage ich stark zu bezweifeln, dass du einen voll ausgebildeten Kämpfer darstellen kannst.
    Die Hintergrundgeschichte sollte man wirklich ganz verwerfen.

    Zur Ausrüstung:
    Die ist nicht komplett. Du läufst nur mit Hemd rum, solltest dir aber mindestens noch eine Tunika leisten. Ein Hemd ist nämlich keine Oberbekleidung, sondern Unterwäsche.
    Dann solltest du keine Torsorüstung ohne Helm tragen. Was schützt man sinnvoller Weise zuerst? Den Kopf, denn wenn da was kaputt geht, ist man schnell tod. Danach kommt dann eine Rüstung am Torso.
    Außerdem bedeutet Leder einen ziemlich großen Aufwand, damit es nach Rüstung und dann auch noch gut aussieht. Ein Lederlappen hilft in der Beziehung nicht viel. Kauf dir lieber einen Gambeson und einen Eisenhut (oder ähnliches), das wirkt professioneller.
    Außerdem fehlt eine Kopfbedeckung für die "Zivilklamotte" (sprich außerhalb von Kämpfen).

    Wie willst du eigentlich die Schizophrenie darstellen? Wenn man selbst nicht wirklich Schizophren ist, kann man sich da einfach nicht hineinversetzen. Das allgemeine Bild der Schizophrenie (2 Personen in einem Körper, die einfach mal die Plätze tauschen) ist, so wie mir von Schizophrenen gesagt wurde, totaler Murks.
    Und was macht ein zurückgezogener, geheimnisvoller, verrückter und unberrechenbarer Charakter, der nur Orks jagen will, denn wenn er nicht gerade Orks jagd oder einen aufgebrachten Mob hinter sich hat? Dieses Image funktioniert leider nie(!) auf Cons und auch hier wage ich zu bezweifeln, dass du in deinem alltäglichen Leben so geheimnisvoll, verrückt und unberrechenbar wirkst. Wenn man eine Person bei alltäglichen Dingen sieht, ist das Image sofort dahin. In Filmen klappt das toll.

    Und als Abschluss: Welche Spielansätze soll so ein Konzept bringen? Was kann der Charakter, oder was macht ihn besonders, sodass ich auch auf dich zugehen würde?

    P.S.: Wenn du die wichtigen Themen im Larpwiki und Anfängerberatungsthreads gelesen hättest, wäre keiner der Kritikpunkte aufgetaucht, da die selbst hier am Forum zigfach behandelt worden sind. Heut bin ich aber mal nett und habe das trotzdem alles geschrieben.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  5. #5
    Kelmon
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    Übrigens kann es gut sein, daß mit 16 Jahren Dein Körper noch nicht so ganze seine Endgültige Form angenommen hat - es wäre also möglich, daß Du eine nun gekaufte Rüstung in 2 Jahren nicht mehr tragen kannst. Ich würde darum da an Deiner Stelle nicht allzuviel Geld reinstecken.
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  6. #6
    Rurik
    Rurik ist offline
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    Für mich liesst sich die letzte Fassung als contauglich, den würd ich so spielen.

    Wenn du einen Kelten spielst, sind Kopfbedeckungen kein muss. Wenn er jedoch später mal als Krieger Sold verdient, wär ein Helm oder Kettenhaube anzuraten.

    Markus
    + Die Larp Gesundheitsminister - Shisha rauchen führt zu Gewandungscampen
    + Jackass Larping - Klar spiel ich das aus. Kommt fesselt mich richtig, ich komm da eh raus!
    + Bauer Gaming - Wat Rüstung uff de Pferd, i hob da mei Mistgabel und e Schwein.

  7. #7
    Kelmon
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    Ich würde einen Strohhut empfehlen. erfüllt das Blöde-Hut-Credo und schützt ganz nebenbei noch vor der Sonne.

    Das Christentum würde ich bei dem Hintergrund komplett streichen. Realreligionen sollten nach möglichkeit nicht im LARP auftreten. Vor allem, wenn das Spiel mit der Religion in Deinem Fall daraus bestehen dürfte, auf die Christen zu schimpfen, die euch verjagt haben.

    Was soll "Grundi Dorfmilitär" sein? Ein keltischer Kämpfer hätte eher einen regulären Beruf und kämpft, wenn es eben notwendig wird. Vor allem gab es nicht sowas wie eine "Grundausbildung".

    Da Kelten keine Ritter hatten ist der Wunsch, ein Knappe zu werden auch eher seltsam.

    Ein Krähenschabel (Du meinst sicher "Rabenschnabel") ist eine Waffe der frühen Renaissance und passt zu einem Kelten ungefähr so gut wie ein G36 ins Spätmittelalter passt.

    Rundschilde sind eher nordisch als keltisch. Und da Du sowohl Kelte als auch Nordmann in Deiner Charakterbeschreibung stehen hast frage ich mich ein bisschen, ob Du den Unterschied kennst
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  8. #8
    Klaufi
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    Warum 17? Man muss sich nicht älter machen, nimm lieber dein richtiges Alter, auf das Jahr kommts da eigentlich auch nicht an

    Beruf: Feldscher und Soldat ( Keine Ausbildung in dem Sinne)
    Gabs in dem Sinne eigentlich nicht zu der Zeit
    Man hatte eher einen normalen Beruf, meist handwerklicher oder landwirtschaftlicher Natur. Auch wars oft so, dass man noch relativ universell gebildet sein musste, spezialisierte Berufe kamen erst später vermehrt auf. Will heißen, dass eine normale Person zu dieser Zeit hauptsächlich mit Handwerk, Landwirtschaft und über die Runden kommen beschäftigt ist und bei Gefahr zur Waffe greift, oder halt wenn es gerade nicht so gut ist sich mit anderen Männern zusammen zu raufen und dann in die Welt zu ziehen, um irgendwie an wertvolle Sachen und sowas zu kommen. Ein abgetrenntes Militär gabs da nicht.

    Ich versteh außerdem auch nicht, warum du dir dauernd neue Orte ausdenkst. Bleib doch bei einem, sonst kommst später nur durcheinander

    Stärken: Mutig, Klug, Treu
    Wird man ja sehen

    Wie gesagt, Rabenschnabel passt da einfach nicht. Ne Axt wär da um einiges schöner, leider gibts fast nur Äxte mit unnötigem Geschnörkel und Geniete zu kaufen, ne schlichte aber formschöne Axt wär da wesentlich besser.

    Und wenn es mit dem Nordmann doch ernster werden sollte:
    http://www.das-grosse-heer.de

  9. #9
    HondaDax
    HondaDax ist offline
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    Was haltet ihr hiervon

    http://www.schatzkammer.de/shop/index.php?artikel=1696

    und hiervon?

    http://www.schatzkammer.de/shop/index.php?artikel=1490

    Ich bekomme Braune Wadenwickel

    edit:

    Würde sowas zu meinem Charr. passen?

    http://cgi.ebay.de/Lederruestung-aus...d=p3286.c0.m14
    Jage nichts was du nicht töten kannst.

    gruß
    Hgo

  10. #10
    Saloroth
    Saloroth ist offline
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    Also Axt und Hose finde ich persönlich sehr nett, aber die Rüstung gibt mir zu denken. Spiel doch vllt die ersten Cons nur mit arm und beinschienen, das ist sehr gutes Training, wie ich selbst zur Zeit bemerke.
    Wenn du dann das nötige Geld und Conerfahrung hast kannst du dir ja evtl. ein Kettenhemd kaufen, da das zu Nordländern passt und eher hochgestellten Kriegern oder Leuten mit zu viel Geld vorbehalten war.

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