Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Telror
    Telror ist offline
    Grünschnabel

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    Weg eines Kriegers ?

    Hallo Liebe Leute,

    da ich so ziemlich neu bin im LARP, allerdigns nicht im Rollenspiel würde ich gerne die Meinung von euch hören was meinen Charakter angeht, den ich eventuell verkörpern möchte.

    Daher fange ich einfach mal an:

    Name: Teren
    Nachname: Keinen
    Rasse: Mensch
    Berufe: Handwerk, Kräuterkundig
    Alter: 28

    Er wurde auf einem Hof geboren, welcher abgelegen in einem Wald liegt. Sein Vater war Säufer, der des öfteren auch seine Familie schlug.

    Als er 10 war, entdeckte er ein Schwert und fing an damit zu üben. So lernte er damit umzugehen und zu kämpfen.
    Irgendwann jedoch fand sein Vater das heraus und war gar nicht glücklich darüber und in seinem Suff schlug er ihn mit dem Schwert. Teren konnte noch ausweichen, wurde aber von der Schwertspitze am auge getroffen und verletzt. So verlor er sein Augenlicht an diesem Auge.Voller Angst noch mehr Schläge zu bekommen, rannte er von zuhause weg und lief in den Wald, wo er einige Tage lang versuchte zu überleben. Sein Auge war schon sichtlich kaputt und entzündet, da fand ihn ein Junger Templer, welcher ihn mitnahm und Pflegte. Er nahm Unterricht bei diesem in der Schwertkunst und in verschiedener Anwednung mit Heilkräutern.
    Alt genug und mit jungen 28 Schritt er dann los, um sein Leben in die Hand zu nehmen und mit dem Ziel, ein guter Kämpfer mit Ehre zu werden.
    Von dem Templer, der ihn unterrichtete, hat er gelernt nie einen Waffenlosen und wehrlosen Menschen anzugreifen und vorallem Frau und Kinder in Freiden zu lassen.

    Ab diesem Zeitpunkt möchte ich dann gerne ansetzten und weiterspielen. Ein merkmal von ihm ist, das er am Rechten Auge blind ist und eine große narbe hat. Seine schwachstelle ist sein rechter arm, welchen er im Training einmal gebrochen hatte und demnach ein paar Probleme bereitet.

    Bei der Ausrütung bin ich mir noch nicht ganz sicher, tendiere aber zu Platte mit Schwert oder auch leder. Da möchte ich gern eure Meinung hören, was denn da für einen Krieger besser passen würde.

    Eure meinung bitte dazu und eventuell Tips wären sehr Hilfreich

  2. #2
    Fooboo1980
    Fooboo1980 ist offline
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    Schöne Geschichte die 2 gravierende Lücken aufweisst! 1,) Mach dich nicht älter als du bist, man wird dir ansehen das du keine 28 bist, was zu unstimmigkeiten kommen kann, ausserdem ist 28 schon ein echt spätes Alter um in die Welt hinaus zu ziehen, andere haben da schon Frau und Kinder. 2,) ist ein einäugiger Krieger ein sehr schlechter Krieger, da ihm das räumliche Sehen fehlt, wahrscheinlich sogar ein sehr toter Krieger :-x . Mach dir vorerst mal weniger über Waffen und Rüstungen Gedanken sondern lies mal Larpwiki.de dort findest du viele Anregungen, die dir helfen werden.

    Grüße

    Patrick

  3. #3
    Kelmon
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    Vor allem gibt es später im Spiel noch genug Gelegenheiten, ein Auge permanent zu verlieren. Wenn Du also einen Einäugigen spielen willst raubst Du Dir mit der Vorgeschichte schönes Spiel.

    Und wie mein Vorposter schon sagt: Mit einem blinden Auge - und dazu einem fragilen rechten Arm - hast Du denkbar schlechte Karten als Kämpfer.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
    Irian
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    Re: Weg eines Kriegers ?

    Ganz ehrlich, das mit dem Einäugig dürfte wirklich keine gute Idee sein und ich würde an deiner Stelle auch den Templer weglassen. Du hast doch keine Erfahrung im LARP-Kampf, also nimm das doch in dein Spiel mit, spiel einen jungen Burschen, der gerne kämpfen können will und deshalb Lehrer, etc. zu sucht.

  5. #5
    Cartefius
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    Anders als Fooboo finde ich die Idee mit dem kaputten Auge nicht schlecht, das gibt dem Charakter zumindest ein einprägsames Merkmal. Ansonsten wirkt das Konzept aber eher fad, weil du eigentlich nichts darüber schreibst, wie du den Charakter eigentlich spielen willst.
    So wie sie jetzt ist liest sich Hintergrundstory nur wie eine der vielen austauschbaren Geschichten, die in erster Linie dazu dienen, nützliche Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände (in diesem Fall, ebenfalls recht beliebt, Kräuterkunde und Schwertkampf) zu erklären.

    Wenn du einen ehrbahren Krieger nach Art eines Templers oder Kreuzritters spielen willst, dann mach doch einfach das, allerdings würde ich hier die Kräuterkunde weglassen, weil sie eigentlich nicht zu dem Bild passt. Wenn du unsicher bist, ob dir dir Rolle zusagt, oder du keine überdurchschnittliche Kampferfahrung hast (was man von der Rolle eigentlich erwarten würde), dann spiel doch einfach einen Novizen/Knappen/bürgerlichen Anwärter auf eine solche Rolle.
    Dann würde ich als erstes Kleidung kaufen (als erstes fiele mir da etwas derbes, mönchisch angehauchtes ein, ähnlich wie die groben grauen Wollroben aus "Der Name der Rose", eventuell kombiniert mit Elementen aus historischem Kreuzfahrerkleidung), dann, wenn du viel kämpfen willst, eine schlichte Waffe und einen einfachen Schild, und zuguterletzt dann erst Rüstung (Ein Helm ist immer eine gute Wahl, und den Rest halt nach Geschmack, am naheliegensten wäre, um bei dem Kreuzfahrerthema zu bleiben, eine eher hochmittelalterliche Rüstung mit Gambeson und langem Kettenhemd). Aus diversen Gründen würde ich allerdings von der Verwendung realhistorischer Orden und Religionen absehen, und eine Fantasyadaptation wählen.

    Wünschenswert wäre vor allem, dass der Charakter auch in seinem Handeln und in dem, wie er aussieht, als Individuum rüberkommt und nicht als hundertster Anfänger mit Standardrüstung und Schwert. So einen Anwärter/Novizen würde ich mir z.B. zumindest im Ideal demütig vorstellen, bescheiden, gläubig und mutig, und auch wenn der Charakter natürlich menschliche Schwächen haben darf, ihn zumindest so zu spielen als würde er sich bemühen, diesen Idealen gerecht zu werden.

    Eine passende Hintergrundgeschichte kann man später immer noch darum herumstricken, aber zumindest ein Bild, ein Grundgerüst, sollte man am Anfang entwerfen.

  6. #6
    Hilke
    Hilke ist offline
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    Es stimmt nur bedingt, dass ein fehlendes Auge das räumliche Sehen einschränkt.

    Gerade wenn man vorher zwei gesunde Augen hatte und räumlich sehen konnte, trainiert sich das Gehirn recht schnell an, auch mit einem Auge so gut zu sehen.
    Problematisch wirds nur, wenn man sein Auge von Geburt an bzw. sehr früh verliert, aber auch damit ist räumliche Wahrnehmung erlernbar.

    Das zumindest wäre kein Problem für einen Krieger, und solange das Ganze nicht nur mit einer 08/15-Augenklappe dargestellt wird, ist es wirklich ein tolles Erkennungsmerkmal.

    Den saufenden und prüfgelnden Vater find ich übrigens besser als die tote Variante, ist zwar immer noch kein glückliches Zuhause, aber doch relaistischer und "bodenständiger".

    Tjoah.... Ansonsten... Find ich, kann die Kräuterkunde da durchaus mit rein, wenn der Charakter es daheim bei den Eltern gelernt hat. Schließlich wird man ja nicht als Templer geboren und kann durchaus vorher im Leben schon andre Dinge gelernt haben. :wink: Die Frage ist halt nur, inwieweit ein Krieger dieses Wissen anwendet - er würde wahrscheinlich eher nicht in den Wald traben um Kräuter zu suchen, aber wenn ihm welche über den Weg laufen, könnte er halt was damit anfangen (zumindest soweit, dass er weiß, was er anfassen darf und was nicht - DAS ist immer ein hilfreiches Wissen! :wink: ).

    Davon ab wurde Vieles schon gesagt - wichtiger als die Rüstung ist erstmal die Kleidung, außerdem noch ein paar mehr Überlegungen, wie man den Charakter spielt, außerhalb des Kampfes.

    Für den Kampf finde ich für solche "Lichtkrieger" auch die Überzeugung, niemals jemanden von hinten oder aus dem Hinterhalt zu erschlagen, schön - wenn man in den Schlacht, anstatt dem Gegner bei günstiger Gelegenheit ein Schwert in den Rücken zu rammen, erstmal so lange brüllt, bis der auf einen aufmerksam wird, oder absolut nicht bereit ist, sich an einem Hinterhalt für die Räuber zu beteiligen..... Das gibt nette Konflikte. :wink:

  7. #7
    Telror
    Telror ist offline
    Grünschnabel

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    So, bin leider nicht vorher schon dazugekommen zu antworten.

    Erstmal danke für die Antworten und für die Tips. Irgendwie scheiden sich die Geister hab ich so das Gefühl
    Ich denke das wird letzten endlich sowiso darafu hinauslaufen, das ich nicht auf dem Auge blind sein werd und ich mir was anderes Überlege. Auch das mitm Alter ist ja kein Problem, daran werd ich mich halten.

    Hm, das mit der Kleidung wird denk ich schwieriger. Ich hab noch keine genauen Vorstellungen wie oder was ich anziehe, werd mich aber mal bissel umschauen und villeicht find ich ja was passendes.

    Nochmals danke für die Tips und wenn ich ma wieder was fragen will, mach ich das einfach :>
    Schönen Abend noch

  8. #8
    IvoKana
    IvoKana ist offline
    Grünschnabel

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    17
    Als er 10 war, entdeckte er ein Schwert und fing an damit zu üben. So lernte er damit umzugehen und zu kämpfen.
    Wo findet man ein Schwert einfach so wenn man Handwerker ist? Das wäre was für mich :wink:

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