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  1. #1
    Josh
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    Keine Draufhauen-Rumbrüllen-Draufhauen Orkse mehr!

    Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

    Ich habe ja angedroht, daß ich mein Orkkonzept mal vorstelle, was ich hiermit tun möchte. :-)

    Die Idee dahinter ist, eben keinen klassisch blutrünstigen, tumben, mordenden und brandtschatzenden Ork darzustellen, so wie es viele Romane oder Filme vorgeben, sondern ich habe einen etwas anderen Ansatz:

    Ich gehe davon aus, daß Orks wie viele andere Völker auch, stetig um ihr Überleben kämpfen müssen. Das Leben ist das kostbarste Gut! (Und dies sollte für jedes Volk, jede Rasse gelten.) Die Orksippen organisieren sich zu Stämmen, gemeinsam bestellen sie Felder, hüten Schafe, gehen auf die Jagd, beschützen ihre Frauen und Kinder und sie leben in kleinen Dörfern und Siedlungen. Sie führen ein Leben, daß man durchaus zivilisiert nennen könnte.

    Es gibt in meiner Vorstellung kein kompliziertes politisches Machtgefüge, sondern nur einen totalitären Herrscher, ein geistiges Oberhaupt im weitesten Sinne, dessen Aufgabe es ist, die Interessen seines Stammes zu vertreten, nach Außen und Innen. Bestimmt wird dieser Anführer durch einen Mehrheitsentscheid (Köppe-zählen!), danach kämpfen die beiden Kontrahenten in einem ehrenhaften Zweikampf um den Amtssitz. Gekämpft wird bis aufs erste Blut, wer im Kampf unterliegt, wird selbstverständlich von den Schamanen medizinisch versorgt. Selten kommt es vor, daß jemand stirbt. Dieser Kampf ist tendenziell ritueller Natur und tief mit der orkischen Kultur verwurzelt.

    Kriegerische Auseinandersezungen werden weder provoziert noch forciert. Es wird immer nach diplomatischen Lösungen gesucht, Gewalt ist immer das letzte zur Verfügung stehende Mittel. Die Orkpopulation ist nicht sehr groß (...auch auf LARP-CONs nicht...) und wie ich Oben bereits gesagt habe, schätzen die Orks das Leben sehr. Sie ehren ihre Familien, ihre Frauen, ihre Kinder, sie sind das wichtigste Gut für eine Sippe, einen Stamm. Sie sichern den Fortbestand der Gemeinschaft.

    Dies nur als kurze Übersicht, für den Rahmen, den ich mir so vorstelle.

    Der nächste Absatz beschäftigt sich dann mit dem eigentlichen Charakterkonzept.




    Charaktername / Stammesname: Sharraz Garthai , vom Stamm der Gravachai
    Klasse: Krieger / Beschüzer


    „Weißt du, was dich als Held erwartet? Gar nichts. Sie ermorden deine Familie, deine Brüder, deine Schwestern, sie jagen dich und dürsten nach deinem Blute. Und wozu das alles? Glaub mir, ein Held zu sein bringt rein gar nichts.“ - „Und warum tust du dann all das hier?“ Fragte der alte, ergraute Ork-Schamane, der bis eben den Worten seines sehr viel jüngeren Bruders gelauscht hatte. - „Weil kein anderer da ist... deswegen. Stünde es anders, wäre ich nicht mehr hier, aber meine Brüder und Schwestern brauchen mich, darum bin ich noch hier... und ich werde sie nicht enttäuschen.“ - Der alte Ork-Schamane lächelte und antwortete: „Ich weiß...“

    Gespräch zwischen Sharraz Garthai , vom Stamm der Gravachai und einem älteren Ork-Schamanen


    Sharraz Garthai wurde geboren im Kreise seiner Sippe, als einer von drei Söhnen, in den lichten Waldgebieten am Fuße des großen Gebirges südlich der Immergrünensteppe. Sein Leben war geprägt vom ewigen Kampf gegen die Elemente, denn das Leben, in so unwirtlicher Gegend, war ganz sicher nicht das Leichteste: Der Boden war wenig fruchtbar auf dieser Seite des Gebirges und die wenigen grünen Wiesenflächen boten gerade mal genug Platz und Nahrung für eine kleine Karenherde. An Ackerbau war auch nicht zu denken, da der Grund viel zu steinig war und zu wenig Nährstoffe enthielt. Gräser wuchsen hier, Moose und vereinzelt mal eine bunte Blume mit lang gezogenen, roten Blütenblättern, die Sharraz Garthai nur als Flammenschwertblume kannte.
    Die lichten Wälder in dieser felsigen Region, boten kaum Schutz vor den eisigen Winden, die über das Land fegten, darum lebte die Orksippe von Sharraz Garthai weites gehend in Höhlen, um dem Wetter nicht ausgeliefert zu sein. Dabei entstanden Siedlungen, die halb in den Berg hinein gebaut wurden. Über Generationen lebte der Stamm der Gravachai in diesem Dorf im Fels und noch heute leben dort Orks. Allerdings wird ihnen auch heute noch der Lebensraum streitig gemacht...

    Sharraz Garthai saß mit dem Waldläufer Leomar an einem Lagerfeuer: "Ich habe mal jemanden sagen hören, daß dieses Gebirge tot sei. Es bestünde ja auch nur aus leblosen Steinen." Sagte Sharraz Garthai. - "Und was hast du geantwortet?" Fragte der Waldläufer interessiert. "Ich antwortete, daß es mein Zuhause sei."

    Unterhaltung zwischen Sharraz Garthai, vom Stamm der Gravachai und dem Waldläufer Leomar, den die Orks mit gebrochenem Bein in einem naheliegenden Waldstück aufgegriffen und zu ihrer Siedlung gebracht hatten


    Die Blasshäute drängten sich immer mehr in den Lebensraum der Orks, denn der Mensch an sich war sehr habgierig und genauso wie die Zwerge wollten sie dem Berg seine Schätze berauben. Auch der in anderen Regionen durch mordende und brandschatzende Orkstämme entstandene Rassenhaß, der als zivilisiert geltenden Blasshäute auf das orkische Volk, barg sehr viel Konfliktpotential, da man sich ein Grenzgebiet teilte und es regelmäßig zu nicht nur territorialen Streitigkeiten kam. Darüber hinaus machten primitive Barbarenstämme den Orks die sowieso schon rare Nahrung streitig, indem sie in ihren Lebensraum eindrangen und wahrlos orkische Sippen angriffen.

    "Ich will nicht kämpfen müssen, doch zwingt man mich dazu." Sharraz Garthai knurrte leise und atmete tief durch, ehe er weitersprach. "Darum verachte ich das törichte Volk der Menschen, die so leichtfertig ihr sowieso schon viel zu kurzes Leben aufs Spiel setzen müssen. Wofür eigentlich? Ich habe mehr Verständis für ihre barbarischen Vorfahren in den Bergen, die um ihr Leben kämpfen, so wie wir, als für diese als zivilisiert geltenden Blasshäute. Wie mir scheint, haben sie ihr Hirn gegen schöne Kleider eingetauscht..."

    Sharraz Garthai, vom Stamm der Gravachai zu einem jüngeren Orkbruder.


    Sharraz Garthai ist ein Kämpfer, ein Krieger, ein Beschützer. Er wurde dazu herangezogen auf seine Sippe achtzugeben, seinen Stamm vor jedweden Gefahren von Außen und Innen zu schützen. Er ist ein loyaler Krieger und ein ehrenwerter Gefolgsmann, im Vordergrund steht immer der Schutz der eigenen Sippe und der Brüder und Schwestern, denen er Treue geschworen hat sie zu beschützen. Und dafür setzt er sich auch über direkte Befehle hinweg, wenn er es für notwendig hält.

    "Wir ziehen uns zurücK!" Rief Sharraz Garthai seinen Brüdern zu. - "Was redest du da?!" Antwortete ein anderer Ork. "Ich will kämpfen!" - "Du wirst deinen Kampf schon noch kriegen, Gadresh," antwortete Sharraz, "aber nicht heute. Wir werden uns zurückziehen, sammeln, neu formieren und im Morgengrauen erneut angreifen, sofern die Blasshäute in der Nacht nicht den Mut verlieren und fliehen..."

    Gespräch zwischen Sharraz Garthai , vom Stamm der Gravachai und einem älteren Ork-Schamanen


    Dies kann auch bedeuten, daß er einem Konflikt aus dem Weg geht, um einem Kampf und unnötiges Blutvergießen auf beiden Seiten zu verhindern. Er hat kein Respekt vor jenen, die leichtfertig ihr und das Leben seiner Brüder und Schwestern aufs Spiel setzen, dafür hat er genug Elend und Leid erfahren müssen.

    "Ich gebe euch einen guten Rat:" Rief Sharraz Garthai den Menschenkriegern zu, die in weniger als hundert Schritt am Waldrand in Position gegangen waren. "Geht nach Hause, wenn ihr leben wollt.“ Ein anderer Orkkrieger wollte lautstarken Protest anmelden, doch Sharraz Garthai deutete ihm mit einem finsteren Blick und einem grollenden Knurren, daß er stillschweigen bewahren sollte. „Wir können hier und jetzt kämpfen und ich schwöre euch, es wird Blut fließen, unser Blut und euer Blut. Ihr habt die Wahl, ich biete es euch nur einmal an! Geht nach Hause, zurück in eure Heimat, zu euren Weibern, zu euren Kindern, wenn ihr sie nicht zu Weisen machen wollt. Ihr habt die Wahl! Geht als Helden oder sterbt wie Lämmer auf der Schlachtbank!“

    Ansprache von Sharraz Garthai, vom Stamm der Gravachai vor Beginn einer Schlacht gegen ein Heer des Menschenvolkes

  2. #2
    Kelmon
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    Halte ich wenig von. "Kuschelork" eben.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Josh
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Halte ich wenig von. "Kuschelork" eben.
    Naja, zivilisiert heißt ja nicht automatisch, daß sie sich an die Hände fassen, um einen Baum herum tanzen und dabei fröhliche Lieder singen.
    Das Leben ist hart, vor allem, wenn man in einer Welt lebt, in der man wenig geschätzt oder gar geächtet wird. Diese Tatsache bekommen die Orks stetig zu spüren und sie reagieren auf diese Umstände für eigenes Wohlergehen...

    Wie Du siehst, drehe ich die Geschichte nur ein wenig um. Während für gewöhnlich die Menschen von Orks terrorisiert werden, wird in diesem Fall der Lebensraum der Orks von dem Volk der Menschen, der Zwerge und Elfen bedroht. Ich verändere die Perspektive und entzerre ein wenig.
    Es wird immer marodierende Orkbanden geben, die Dörfer überfallen, Frauen verschleppen, Männer wahllos töten. Aber ich für meinen Teil möchte die Orkwelt um eine weitere Facette erweitern.
    :-)



    Lg Josh

  4. #4
    Kelmon
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    Mag sein, daß Du der arme unterdrückte Ork bist, der von den bösen Menschen unterdrückt wird...

    ...aber woher weiß ich das? Auf einem Con sehe ich da nur den Ork, der sich mit seinen Nachbarn bestens versteht, nicht sonderlich aggressiv ist, etc.

    Und das ist ein "Kuschelork". Da braucht es kein "Um den Baum tanzen". Das kannst Du zwar spielen, aber ich bezweifle, daß Du von Deinen Mitspielern als etwas anderes wahrgenommen würdest.

    Das gleiche in grün...ähm...schwarz ist der Drow, der der üblichen bösen Lebensweise seiner Kultur entsagt und mit sozialverträglichem Spiel auf einen Con geht - ein Kuscheldrow.

    Bei Darstellungen im LARP sollte man sich weitestgehend an Klischees halten. Elfen schlank, Zwerge klein, Orks böse, Drow noch böser. Das Problem mit ausnahmen vom Klischee sind nicht, daß es diese Ausnahmen nicht geben kann, sondern einfach, daß es immer schon zu viele Leute gibt, die dicke Elfen, große Zwerge und liebe Orks und Drow spielen, als daß man noch mehr davon bräuchte.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Answin
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    Ja, das geht so in die Richtung von dem, was ich von aventurischen Orks her kenne. Da Du anscheinend Rur und Gror gläubig bist, gehe ich auch mal von unseren Orks aus

    Wenn der Ork nicht gerade vom Stamm der Zholochai oder einer dieser anderen aggressiven Stämme kommt, kann man mit vielen ja reden und auch Handeln - zumindest, solange man ein Mann ist - als Frau wird das schon wieder schwerer. Frauen haben bei aventurischen Orks nicht umsonst in der Übersetzung den Titel "Tier das Orks gebärt".
    Aber im Svelltal, besonders um Lowangen herum lassen sich die Völker ja aufeinander ein (wenn auch stellenweise gezwungenermaßen) und neulich habe ich was von einem Dorf voller Hollberker gelesen - naja, aventurische Orks sind allerdings ja auch mit Edition 4 ausgearbeitet worden und zusammen mit den Gobbos auch als Spielerrassen und -klassen designt.
    Auf Wiki-Aventurica gibt es auch das Bild von zwei Orks die in einer Münzerei arbeiten und in der Geographica werden Orks als Angestellte in Bordellen erwähnt sehe ich gerde - ich würde spontan behaupten, dass bis auf die Frage nach der Gleichbereichtigung sich die Völker in Aventurien anscheinend gut "angenähert" haben :lol:

    Für LARP dürften die Masken und das Outfit allerdings schwer zu bekommen sein, da unsere Orks ja rundherum ein Fell haben und vom Gesicht her auhc etwas anders aussehen wie die HDR-Orks

    LG

    PS: Ich glaube Aventurien hat ein etwas anderes Orkbild als viele andere Systeme, kenne mich mit den anderen (ausser WoW) nicht wirklich aus.
    <<Es gibt Theaterstücke, die so schlecht sind, daß man nicht pfeifen kann - weil man gähnen muß>>
    Oscar Wilde (1854-1900)

  6. #6
    Dennis
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    Hi,

    generell finde ich "Kulturorks" ja besser als die mordlüsterne Variante ohne weiteren Background. Prinzipiell halte ich auch eine Menge davon, wenn ein Stamm oder eine Sippe sich Gedanken um sowas wie Nahrungsbeschaffung machen, nichtmal die Orkbauern finde ich grundsätzlich doof. Allerdings ist dein Konzept selbst mir viel zu weich. Das liegt an mehreren Sachen.

    Es gibt in meiner Vorstellung kein kompliziertes politisches Machtgefüge, sondern nur einen totalitären Herrscher, ein geistiges Oberhaupt im weitesten Sinne, dessen Aufgabe es ist, die Interessen seines Stammes zu vertreten, nach Außen und Innen. Bestimmt wird dieser Anführer durch einen Mehrheitsentscheid (Köppe-zählen!), danach kämpfen die beiden Kontrahenten in einem ehrenhaften Zweikampf um den Amtssitz. Gekämpft wird bis aufs erste Blut, wer im Kampf unterliegt, wird selbstverständlich von den Schamanen medizinisch versorgt. Selten kommt es vor, daß jemand stirbt. Dieser Kampf ist tendenziell ritueller Natur und tief mit der orkischen Kultur verwurzelt.
    Demokratische Orks? Ein ehrenhafter Zweikampf, der nur bis zum ersten Blut geht? Ein Orkhäuptling sollte seine Macht doch eher auf ein einfaches Recht des Stärkeren aufbauen. Etwaige Herausforderer werden mindestens bis zu deren Aufgabe geprügelt und selbiges schon gar nicht ehrenhaft! Im Gegenteil, Orks sollten dem Ehrbegriff einfach keinen Wert zumessen. Alles was einen Vorteil bringt (für sich, für die Sippe) ist gut.

    Kriegerische Auseinandersezungen werden weder provoziert noch forciert. Es wird immer nach diplomatischen Lösungen gesucht, Gewalt ist immer das letzte zur Verfügung stehende Mittel
    Das klingt aber nunmal gar nicht nach Orks. Zwerge, Elfen, Hobbits, Menschen, ok. Orks sollten eine Auseinandersetzung unter Waffen aber jedwedem Gequassel vorziehen.

    Sharraz Garthai saß mit dem Waldläufer Leomar an einem Lagerfeuer: "Ich habe mal jemanden sagen hören, daß dieses Gebirge tot sei. Es bestünde ja auch nur aus leblosen Steinen." Sagte Sharraz Garthai. - "Und was hast du geantwortet?" Fragte der Waldläufer interessiert. "Ich antwortete, daß es mein Zuhause sei."
    Willst du mit dem Charakter ohne Stamm auf Standart Cons? Würde ich dir nämlich nicht empfehlen, weil du dann quasi automatisch zum Kuschelork wirst, wenn du mitspielen willst. Und eben dieses Zitat klingt danach. Ich bekenne mich der Anklage übrigens in allen Punkten für schuldig, gerade deshalb geh ich aber mit meinem Troll nicht mehr ohne weitere Clansmitglieder auf Con und auf Normalocons nur nach sehr gründlicher Absprache.

    "Ich will nicht kämpfen müssen, doch zwingt man mich dazu." Sharraz Garthai knurrte leise und atmete tief durch, ehe er weitersprach. "Darum verachte ich das törichte Volk der Menschen, die so leichtfertig ihr sowieso schon viel zu kurzes Leben aufs Spiel setzen müssen. Wofür eigentlich?
    Wie schon gesagt, ist einfach kein Ork mehr.


    Nochmal aus anderer Perspektive:
    Obwohl die Orks eine primitive Kultur haben, gelten sie den Menschen als eben jene Tötungsmaschinen, die man aus dem HDR oder diversen Fantasyhintergründen kennt. Als Orkspieler solltest du dieses Bild aufrecht erhalten können, wenn du auch unter Orks anders reagierst. Für den Menschencharakter bist du ein blutsaufendes Monster und das soll so bleiben. Wie blöd wäre es, wenn der elfische Waldläufer sich ins Lager der Orks schleicht und mitbekommt, wie gerade Stimmen ausgezählt werden, wer nun Häuptling werden darf?

    Ich empfehle also, den Hintergrund nochmal ein bisschen sehr viel blutrünstiger zu machen und dich entweder einem Stamm anzuschließen oder notfalls einen zu gründen. Allein macht Orkspiel keinen Spaß, weil du eben nicht fies und orkisch sein kannst. Im Stamm kannst du intern durchaus auch mal ein bisschen lockerer spielen, nach außen könnt ihr zusammen aber eine orkische Bedrohung darstellen, wie es sich gehören sollte.
    Und sei nicht sauer wenn du nach 5 Minuten einen neuen Charakter auspackst.

    Ansonsten:
    www.orklager.org

    Gruß
    Dennis
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  7. #7
    Josh
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    Zitat Zitat von Answin
    Ja, das geht so in die Richtung von dem, was ich von aventurischen Orks her kenne.
    Ich habe mich ein wenig an Aventurien orientiert, das ist richtig. Ich spiele seit über zehn Jahren DSA.

    Zitat Zitat von Dennis
    Demokratische Orks? Ein ehrenhafter Zweikampf, der nur bis zum ersten Blut geht? Ein Orkhäuptling sollte seine Macht doch eher auf ein einfaches Recht des Stärkeren aufbauen. Etwaige Herausforderer werden mindestens bis zu deren Aufgabe geprügelt und selbiges schon gar nicht ehrenhaft! Im Gegenteil, Orks sollten dem Ehrbegriff einfach keinen Wert zumessen. Alles was einen Vorteil bringt (für sich, für die Sippe) ist gut.
    Naja, daß ein demokratisches System nicht ohne Fehler ist, ist denke ich mal allseits bekannt. Von daher gehe ich mal davon aus, daß dieses Konstrukt zwar eine gute Idee ist, aber in der orkischen Welt wahrscheinlich nicht sehr konsequent durchgesetzt werden kann. Ist für mein Konzept aber auch kein Problem! Ich sehe es als Möglichkeit für interessantes (politisches) Rollenspiel abseits der Schlachtfelder.

    Zitat Zitat von Dennis
    Das klingt aber nunmal gar nicht nach Orks. Zwerge, Elfen, Hobbits, Menschen, ok. Orks sollten eine Auseinandersetzung unter Waffen aber jedwedem Gequassel vorziehen.
    Naja, aber findest Du nicht auch, daß ein derartiges Verhalten nicht unbedingt erfolgversprechend ist? Speziell kleine Stämme sind auf jeden Krieger angewiesen und jeder Verlust ist schwerwiegend. Ein derartiges Verhalten kann innerhalb kürzester Zeit einen gesamten Orkstamm ausradieren.

  8. #8
    crakk
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    Zitat Zitat von Josh
    Wie Du siehst, drehe ich die Geschichte nur ein wenig um. Während für gewöhnlich die Menschen von Orks terrorisiert werden, wird in diesem Fall der Lebensraum der Orks von dem Volk der Menschen, der Zwerge und Elfen bedroht.
    sowas ist meiner Meinung nach dann eben sicht der Orks, aber auch nur als rechtfertigung für eigene Angriffe ("Das land hat schon vor urvätergenerationen uns gehört")

    Also gegen demokratische kuschelorks habe ich ebenfalls was - man braucht meiner meinung nach einfach im Larp irgendein feindbild
    seien es nun die Drow, die einfach böse sind, die orks, die sehr kriegerisch sind (ja auch eigentlich ne eigenschaft der orks) oder der nekromat, der eben die welt vernichtet - wenn jetzt die orks demokratisch mit den menschen kuscheln, die drows auch zu den menschen laufen und die nekromaten merken, dass man bestimmt auch viel spaß hat, wenn man andere leute heilt und so gutes tut - was soll im larp dann bekämpft werden?

    also meine rmeinung nach gehört zu einem Larp einfach nicht die aufgeklärten, friedlichen, nach gerechtigkeit suchenden neumodischen Menschen - Da wird eben nen Land erobert, da haut man die orks um und verachtet die drows als brut des bösen - ansonsten könnten wir ja gleich mittelalterliche konferenzen zwecks menschenrechtsverbesserungen im bereich der arbeitenden Orkbauern

    Also wenn du nen friedlichen charackter spielen willst, dann bitte keinen ork - und wenns doch der ork sein muss: mehr blut in die characktergeschichte und weg mit der demokratie

    soweit meine meinung
    andré
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  9. #9
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  10. #10
    Dennis
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    Naja, aber findest Du nicht auch, daß ein derartiges Verhalten nicht unbedingt erfolgversprechend ist? Speziell kleine Stämme sind auf jeden Krieger angewiesen und jeder Verlust ist schwerwiegend. Ein derartiges Verhalten kann innerhalb kürzester Zeit einen gesamten Orkstamm ausradieren.
    Klar, deshalb überleben ja auch nur die harten und fiesen Stämme Kleine Stämme werden assimiliert. Außerdem sind Auseinandersetzungen wegen Frauen und Jagdgebiet doch cool.

    Was das Demokratieding angeht: Wenn du eh der Meinung bist, dass es in den meisten Fällen nicht funktioniert, weil es eben Orks sind, warum schreibst du es dann in den Hintergrund?
    IT: Wenn die Orks mitkriegen, dass die Demokratie eh nicht funktioniert und die Regeln gebrochen werden, warum überspringen die den unnützen Schritt nicht einfach?

    Gruß
    Dennis
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