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  1. #1
    Vishous
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    Anfägercharakter: Tagelöhner

    Moin,

    ich war bereits auf zwei Veranstaltungen und habe dort als NSC meinen Dienst abgeleistet. Um eventuell auch mal als SC auf einem Con teilzunehmen, brauche ich natürlich einen eigenen Charakter. Aber darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
    Ich würde diese gerne eurer Kritik aussetzen, um typische Anfängerfehler zu minimieren.

    Bitte verzeiht die Stichpunktartige Schreibweise:



    Charakterkonzept – Tagelöhner



    Familie: Eine Bauernfamilie, die Getreidefelder bewirtschaftet und Milchkühe hält. Hat einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester. Der ältere Bruder möchte den Hof einmal übernehmen. Die jüngere Schwester hilft auf dem Hof.

    Kindheit: Hat viel auf dem Hof geholfen und gelernt. Ging unregelmäßig in die Kirche, meist auf anraten der Eltern. Einmal im Jahr kommt ein Trupp Soldaten vorbei, um den Jahreszehnt einzutreiben. Familie konnte diesen bis dato bezahlen, auch wenn es manchmal etwas knapper wurde. Ist fasziniert von den glänzenden Rüstungen der Soldaten und der hübschen Kleidung des Eintreibers. Möchte auch einmal eine solche Rüstung tragen. Konnte sich bis jetzt aber nicht dazu durchringen sich beim Militär zu bewerben.
    Ist das Hofleben leid, liegt aber nicht in Streit mit seinen Eltern. Hat den Hof mit 18 ½ Jahren verlassen, um die Welt zu erkunden und um eventuell einen passenden Beruf zu finden. Seine Eltern waren darüber nicht sehr glücklich, waren aber nach einigen Diskussionen einverstanden.

    Reise: Nimmt Gelegenheitsjobs an, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. War bis jetzt vergleichsweise erfolgreich damit. Konnte sich einige Dinge erarbeiten, die er auf dem Hof nie bekommen hätte. Hat bei anderen Bauern Tiere bewacht oder Felder abernten. Wurde als Bote ausgesandt. Ist um Trupp eines reichen Kaufmanns gereist, um seine Waren zu beschützen. Der Kaufmann hat ihm ein einfaches Schwert geliehen, da er keine Waffen außer einem langen Knüppel besaß. Hat eines Nachts im Halbschlaf einen Dieb erwischt und ihn vertrieben. Der Dieb ist geflohen, weil er überrascht wurde, nicht wegen einem Kampf. Nimmt gerne Arbeit an, von denen er nur halbwegs etwas versteht, um neues kennenzulernen. Tut aber so, als könne er vieles. Nimmt alles, was ihm nutzen könnte als Bezahlung, also Geld, Waren, Kleider und Unterricht.

    Fähigkeiten: Kann Feuer entzünden und ein wenig Kochen. Kann mit Einhandwaffen umgehen, aber nicht gut.

    Ausrüstung: Dunkelgrauer Gambeson, braunes Hemd, einen schwarzen Gürtel, einen braunen Gürtel mit Verzierungen, einen kleinen Beutel, eine kleine Gürteltasche. Zwei mit flach nietenbeschlagene schwarze Lederarmschienen (Panzerstulpen). Schwarze Jeans und schwarze Kampfstiefel.

    Zu besorgende Ausrüstung: Braune oder naturfarbene Leinenhose, Trinkschlauch, Tranktasche mit einem billigen Trank drin (war eine Belohnung), brauner Umhang eventuell zerfetzt/abgenutzt, Gugel, Kopfbedeckung.

    Charakter: 21/22 Jahre alt. Möchte viel Kennenlernen, wissbegierig, etwas zurückhaltend, ruhig. Hat bis jetzt nur einen Elfen auf seiner Reise getroffen, aber nicht mit ihm gesprochen. Kennt Zwerge vom Hörensagen und sonst keine anderen Wesen.



    Namen, Orte, Gottheiten, etc. muss ich mir noch ausdenken. Ich möchte erstmal das Konzept als solches ausarbeiten.

    Tipps zur Gewandung nehme ich besonders gerne entgegen. Bis jetzt ist leider vieles dunkel bis schwarz. War als NSC ganz praktisch, aber passt leider nicht 100%ig zur Rolle. Ich weiß auch noch nicht so recht, wie ich dem ganzen einen "used-look" verpassen soll. Einen selbstgenähten Umhang mit Rissen zu versehen, kann ich mir vorstellen. Aber die gekauften Sachen möchte ich doch gerne heile lassen.

    Der Part mit dem Schwert ist auch noch nicht so dolle...


    Vielen Dank schon mal an alle, die sich zu Wort melden!

  2. #2
    Leander
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    Die Ausrüstung: Die Armschienen kannst/solltest du weglassen und dir lieber einen Helm besorgen. Die Jeans sollten wirklich so schnell wie möglich ausgetauscht werden und die Stiefel zumindest abgetarnt.
    Als Kopfbedeckung wäre eine Bundhaube recht schick.
    Den Trank wirst du auf den meisten Cons nicht eingecheckt bekommen, da häufig die Regel gilt, dass nur auf dem Con gebrautes verwendet werden darf. (Und selbst wenn nicht ist der "Trank" nach einer Nutzung eh weg und du brauchst einen Neuen.) Eine Tasche dafür anzuschaffen ist also für einen Nicht-Alchemisten keines Falls sinnvoll, es sei denn du hast auf jeder Con immer welche dabei, dann musst du dir aber auf jeder Con auch welche besorgen.
    Bist du nun 21 oder 22 (OT)? Dein Charakter sollte im Normalfall nicht älter oder jünger sein als du selbst.
    Religiös sollte der Charakter noch sein. Wie wäre es denn ggf. mit dem Ceridentum? Zu einem Charakter der fast nichts von der Welt gesehen hat, könnte das mMn ganz gut passen.
    Und verstehe ich das jetzt richtig, dass du ein Schwert mit dir rumträgst? Ich dachte, dass das nur geliehen war? Dann hätte der Kaufmann das nach getaner Arbeit wohl wiederbekommen. Wie wäre es denn anstatt mit einem Schwert mit einem Handbeil oder sowas? Ein Werkzeug als improvisierte Waffe quasi? Das würde mMn zu einem einfachen Tagelöhner besser passen.
    Ansonsten durchaus ok, auch wenn die Aufzählung der Aufträge nicht wirklich wichtig ist.

    Noch eine Anmerkung: Wenn du richtig Einsatz zeigst, hat deine Klamotte nach ein paar Cons den Used-Look von alleine erhalten.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Vishous
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    Die Armschienen wollte ich eher aus OT-Gründen tragen. Ich hab irgendwie ein Talent dafür etwas auf den Unterarm zu bekommen...
    Ok, Trank vergesse ich, spare ich wieder Geld

    Ich bin 21, aber bis ich zum Spielen des Charakters komme, bin ich 22.
    Ich hab leider noch null Ahnung von existierenden Ländern, Glaubensrichtungen, etc. Ich wollte dies daher später einfügen, sobald ich mich ein wenig in das Thema eingelesen habe. Ceridentum z.B. sagt mir zurzeit gar nichts.
    Das mit dem Schwert hab ich wohl unklar ausgedrückt. Meine einzige Larpwaffe, die ich besitze ist ein 105cm dunkelgraues/fast schwarzes Schwert, dass ich günstig gebraucht bekommen habe.
    Entweder muss ich das aber wohl wirklich austauschen/weglassen oder ich bastel die Geschichte so hin, dass dem Kaufmann sehr viel Verlust ersparrt habe. Wobei das auch wieder sehr abgedroschen klingt... Kritik/ Vorschläge erwünscht! (Den langen Ast als Larpwaffe wäre vielleicht schön.)


    Danke für die fixe Antwort!

  4. #4
    Kelmon
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    Für gebraucht aussehende Kleidung - oder gar vom älteren Bruder aufgetragene - würde ich empfehlen, die Kleidung mit flicken zu versehen. Hierzu am besten einen ähnlichfarbigen, aber nicht identischen Stoff nehmen und mit einem Überwendlichstich o.ä. am Kleidungsstück befestigen. So etwas kann dann auch wieder entfernt werden, wenn nicht mehr nötig. Zerreißen würde ich da nichts, denn niemand würde mit zerrissener Kleidung herumlaufen, da sich diese schon von selbst weiter zerstört.

    (Mal von extremen Notsituationen abgesehen, aber es klang mal nicht so, als wäre es für Deinen Char ein unüberwindliches Problem, bei der Anstellung an einem Hof Nadel und Faden aufzutreiben)

    Ansonsten hat Leander schon alles wichtige gesagt. Als Waffe für Dich würde sich ggf. wirklich eher etwas wie ein Knüppel anbieten.

    Vom Helm würde ich übrigens glatt abraten, wenn Du tatsächlich einen so richtig armen Schlucker/Tagelöhner spielen willst. Sonst rutschst Du da vielleicht schon zu sehr in den "professionellen" Waffenknecht rein, und ich habe Deine Rolle irgendwie eher handwerklich als kriegerisch verstanden.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Vishous
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    So richtig arm sollte er eigentlich sein. Also er hat genug zum Leben und konnte das ein oder andere nützliche auftreiben.
    Das mit den Flicken ist eine sehr gute Idee. Wurde meines Erachtens gut passen. Einerseits geht die Kleidung durch sein leben schnell kaputt, auf der anderen Seite hat er genug um sie flicken zu können.

    Ich hab mir eigentlich gedacht, das ich den Charakter ein wenig durch die Cons entwickeln lasse. Wenn sich ein williger Krieger findet, darf er auch Schwertkampf lernen. Oder ein Waldläufer hat die Muße ihm ein wenig im Bogenschießen zu unterrichten.
    Aber auch Schmieden oder Lederarbeiten sind im Rahmen des Möglichen.

    Ist sowas ok, oder ist das Konzept dadurch zu "offen"?

  6. #6
    Leander
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    Für den Anfang sollte es ja gerade sehr offen sein, da du noch nicht wissen kannst, was du später machen willst.
    Bei einem wirklich handwerklichen Charakter würde ich den Helm auch weglassen, nur der Gambeson wirkte schon so, als wollte er einen Tagelöhner spielen, der sich vornehmlich für den Kampf anstellen lässt, daher der Helm. Aber sollte man sich nicht noch eher einen Helm als einen Gambeson kaufen?
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  7. #7
    Vishous
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    Also das unter "Ausrüstung" aufgeführte ist Bestandteil meines Minifundus, oder war das auf den Charakter bezogen?

    Also ich persönlich würde mich da noch gar nicht so auf Kämpfer/Handwerker festlegen. Ich hatte eher gedacht, er mach (fast) alles, solange es bezahlt wird. Kann auch gerne Gleitschutz sein, auch wenn er kaum Ahnung von Kämpfen hat. Er hat ja noch nie um Leben und Tod gekämpft und denk sich daher "wird schon nicht so schlimm".
    Vielleicht nimmt ihn ja auch wirklich mal ein Ritter auf und er findet gefallen daran.
    Frei nach dem Prinzip: Gucken was kommt.


    Ich glaube die Kleidung werde ich nochmal überdenken und mich nach Kleidung umschauen.

    Wie ist denn das Konzept des Charakters abgesehen vom Erscheinungsbild? Würdet ihr mich mit der Story losschicken?

  8. #8
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Leander
    Aber sollte man sich nicht noch eher einen Helm als einen Gambeson kaufen?
    An sich erstmal ja (wenn wir davon reden, welche Körperstellen zuerst geschützt werden sollten, und welche sekundär und tertiär). Aber: Der Unterschied zwischen Gambeson und Helm ist eben "Kann in Heimarbeit hergestellt werden" vs. "Muß von einem Professionellen Rüstungsschmied gegen Geld gekauft werden". Von daher schien mir für einen ärmeren Menschen der Gambeson wahrscheinlicher, auch wenn das benötigte Leinen und die Wolle auch nicht auf Bäumen wachsen....sozusagen

    Was die Story angeht so sehe ich da keinerlei Probleme. Religion würde ich mir aber, wie Leander schon anmerkte, noch eine aussuchen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  9. #9
    Leander
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    Gut, da hatte ich wohl gemerkt nicht dran gedacht. Da hast du dann natürlich Recht, Kelmon.
    Im Prinzip muss dein Konzept ja jetzt nur noch ergänzt werden, dann bist du startklar.
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  10. #10
    Vishous
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    Ich danke euch erstmal recht herzlich für die Antworten!
    Was aber nicht heißen soll, dass weitere Anmerkungen unerwünscht sind.

    Ich werde mir jedenfalls erstmal eine Gugel kaufen und wenn keiner von euch Einwände hat, einen Rechteckmantel nähen bzw. schneiden. Sieht etwas rustikaler und uneleganter aus, meiner Meinung nach.
    z.B. wie http://www.wikingerkleidung.de/maenn...leidung_2.html


    Religion aussuchen steht direkt unter Namen finden auf meiner To-Do-Liste.

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