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  1. #1
    Daron
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    Nach welchem Regelwerk erstellen?

    Hallo zusammen,

    Regelsysteme gibt es ja nun einige. Nun stellt sich mir die Frage, nach welchem System ich meinen Charakter generieren soll? Macht es Sinn den Char stumpf nach dem System des ersten Cons zu erstellen und dann auf die anderen Systeme zu konvertieren, oder ist es sinnvoller nach DS2 zu erstellen und dann zu konvertireren? Weil DS2 ja das gebräuchlichste Regelwerk ist auf dem auch viele Hausregeln aufsetzen.

    Wobei bei DS2 mein Problem ist, dass ich das Regelwerk nicht habe und da ja auch zur Zeit schwer dran zu kommen ist. Habe aber immerhin das DS Classic.
    ---ihr seid nur neidisch das die leisen Stimmen nur zu mir sprechen---

  2. #2
    Kelmon
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    Da ich meine Charaktere vor jedem Con einfach von Grund auf neu erstelle (d.h. ich kaufe mir alles ein, was mein Charakter nach aktuellen Regelwerk können sollte, was es nicht gibt, gibt's eben nicht) würde ich dazu raten, einfach das Regelwerk des nächsten besuchten Cons zu besuchen. Ich besitze auch so etwas wie ein "Charakterblatt" nicht - mal abgesehen von einer textuellen, grundlegenden Kurzbeschreibung für Anmeldungen.

    Dein Charakter ist, was Du spielst, nicht irgendwelche Zahlen auf einem Blatt. Und es interessiert wirklich niemanden, ob Dein Charakter von irgendwas konvertiert wurde, ob er neu erstellt wurde, ob er auf Con A andere Fähigkeiten hatte wie auf aktuellem Con B, etc.

    Man darf sich eben nicht zu irgendwelchen Absurditäten hinreissen lassen, wie etwa einen Zauberer auf Con A zu einem Kämpfer auf Con B werden zu lassen.
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  3. #3
    Daron
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    Wie machst du es dann mit Erfahrung? Ich meine dein Char sollte sich ja auch verbessern. Oder machst du das "aus dem Bauch" heraus?
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  4. #4
    Aeshma
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    Ich glaube Kelmon ist ein DKWD(D?)K-Spieler..

    Also ich hab nen Charablatt mit vielen lustigen Zahlen drauf...
    Generell habe ich mein Char von Anfang an mit DS2 aufgebaut (ohne Rassenvorteile und son Schmarn) und bin damit auch ganz gut gefahren.
    Konvertieren muss man dann eben je nachdem auf welche Cons man will. Irgendwann weiß man ja auch nach welchem Regelwerk man spielen will und sucht sich entsprechend die Cons aus.
    Ich z.B. fahre nicht auf Cons mit "Thats's Live" oder "Silbermond" als Regelwerk...

    Denn den Weg der Kelmon einschlägt verführt viele leider zu Pappnasigem Powergaming weil sie sich dann einfach alles Mächtige in Charaktere schreiben die sie 3 mal gespielt haben. Für einen Anfänger finde ich das nicht zu empfehlen da man das Gefühl für "Power" einfach noch nicht so hat ("Sind ja nur 2 Rüstpunkte...")

    [ich will dir auf keinen Fall sowas unterstellen Kelmon!]

    Grüße
    Aeshma, am liebsten nach DSYS2+mod spielt...

  5. #5
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Daron
    Wie machst du es dann mit Erfahrung? Ich meine dein Char sollte sich ja auch verbessern. Oder machst du das "aus dem Bauch" heraus?
    Warum muß ein Charakter sich verbessern? Ich halte von diesem P&P-Relikt "vom Schweinehirt zum Halbgott" eher wenig. Meine Charaktere verbessern sich allenfalls am Anfang, wenn die Startpunkte in einem Regelsystem nicht ausreichen, meine angedachten Startfähigkeiten zu erfüllen. Wenn ich beispielsweise einen Berufskämpfer spiele, gehe ich davon aus, daß der sein Handwerk schon vor dem ersten Con ausreichend erlernt hat (als solche gespielte Lehrlinge mal ausgenommen).

    Und ja, Contage rechne ich über den Daumen gepeilt ab. Mit meinem Römer lasse ich inzwischen einfach Punkte verfallen.

    @Aeshma: Theoretisch bin ich DKWDDK-Spieler, praktisch war ich aber bislang nur auf Cons mit punktebasierten Regelwerken unterwegs. Das liegt aber wohl einfach daran, daß ich nicht Zeit für viele Cons im Jahr habe und die Zeit vor allem auf Großcons verbringe.

    Ich bin mir ehrlichgesagt nicht sicher, ob mein Weg zu Powergaming führt. Vielmehr erlebe ich, daß Contage als Einladung für zusätzliche, unlogische Fähigkeiten angesehen werden ("Mein Kämpferschutz ist voll, dann fange ich jetzt Alchemie an"). Daß Selbstverantwortung größtenteils gut funktioniert konnte man ja scheinbar auf dem Epic-Empires beobachten, wo Conberichten nach die Pappnasenzahl angenehm niedrig war.
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  6. #6
    Hana
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    DragonSys Classic unterscheidet sich nur in Details von DragonSys 2, die Regelwerke sind zu 99% völlig identisch. Man kann daher völlig problemlos mit einem DS-Classic-Charakterbogen einen Charakter erstellen und den auf einem DS2-Con einchecken.
    Wenn du das Classic-Regelwerk hast, ist das DS2 wirklich unnötig

    Der wesentlichste Unterschied ist, dass im Classic-Regelwerk die Punkte von der SL je nach Spiel vergeben werden sollen (macht KEINE SL, wirklich, nirgends - deshalb nehmen da die Spieler die Durchschnittspunktzahl), und es bei DS2 feste Punkte pro Contag im Regelwerk gibt.

    Also, wenn du einen DS2-Charakter erstellen möchtest:
    Die Aufteilung Uni - spezialisierter Kämpfer - spez. Magier ist gleich wie im Classic, Unis haben 50 Startpunkte, Kämpfer und Magier 70. Pro Contag bekommt ein Uni-Charakter 5 Punkte, ein Kämpfer/Magier 7.

    Wie du einen Charakter erstellst:
    Als erstes überlegst du dir, was der Charakter können soll, am besten, noch bevor du in irgendein Regelwerk reingeschaut hast
    Danach guckst du ins Regelwerk und schaust, ob die gewünschten Fähigkeiten zu denen gehören, die man mit Punkten bezahlen muss. Wenn die Startpunkte nicht reichen, überlegen: Auf was kann ich verzichten?

    Die Vorgehensweise "ins Regelwerk schauen und alle Fähigkeiten nehmen, die nützlich erscheinen und ganz gut zum Charakter passen" empfehle ich nicht, lieber umgekehrt, erst überlegen "Was will ich?" und dann schauen, wie man das regeltechnisch abbildet.

    Grundsätzlich finde ich es schöner, sich auf eine Richtung zu spezialisieren, statt den "Hansdampf in allen Gassen" zu spielen. Viele Spieler, gerade Anfänger, meinen "aber wenn ich von jedem Gebiet dann nur ganz wenig kann, ist das doch okay?" - das Problem ist aber, dass die meisten Spieler gern die Fähigkeiten steigern möchten und es nicht bei "von allem ein klein bisschen" bleibt. Also lieber auf ein Gebiet konzentrieren und ggf. maximal ein Nebengebiet wählen, was dann aber nicht groß gesteigert wird.

    Irgendwelche Vorlagen für Charakterbögen braucht man übrigens auch nicht, es reicht völlig (und ist mMn sogar besser, weil übersichtlicher) die Punkte und Fähigkeiten in einem Word- oder Excel-Dokument untereinander zu schreiben.

    viele Grüße,
    Annkathrin
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  7. #7
    Daron
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    @Hana

    Dank dir habe ich ja überhaupt das DS Classic! Aus einem anderen Forum (larpforum.com) halt. Da habe ich auch nicht meinen Char Namen (sondern DiRRki) als Forumslogin. Da hatte ich eben noch keinen Char.
    Also deinem Rat bin ich in soweit schon gefolgt, dass mein Konzept bereits stand bevor ich die Regeln hatte. Dann werd ich mich mal dran setzen und einen Charakterbogen erstellen.

    Keine Sorge, es ist kein "ich kann alles ein bisschen aber nichts richtig" Charakter. Er ist schon spezialisiert und kann eben wenige Dinge gut und andere dafür gar nicht. Aus meiner langen P&P Zeit weiß ich wohl das Allrounder selten wirklich gut sind. Außerdem braucht jeder seine persönlichen Schwächen. Ich mag eben sehr gern Charaktere, die ihre Ecken und Kanten haben. OT ist ja schließlich auch niemand perfekt. Da würde mir auch der Spaß an der Rolle verloren gehen. Ich mag eben auch mal vor einem Problem zu stehen wo ich alleine keine Chance habe weiter zu kommen.
    ---ihr seid nur neidisch das die leisen Stimmen nur zu mir sprechen---

  8. #8
    Cartefius
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    Ich handhabe das ähnlich, und erstelle mir vor jedem Punktecon den Charakter nach dem gerade geltenden System neu. Hat der Charakter bereits Contage auf anderen Cons mit anderen Regelwerken gespielt und braucht noch Punkte für Fertigkeiten, so nehme ich die entsprechenden Punkte dazu, als ob ich auf den Cons nach dem aktuellen Regelwerk gespielt hätte.

    Hypothetisches Beispiel: Cartefius der Alchemist war auf einem 4-Tage DS-Con, zwei Drachenfesten á 3 Tage, einem Conquest á 2 Tage und einem DKWDDK-Eintages-Larpie, und jetzt möchte ich ihn auf einem Silbermond-Con spielen. Solange es sich nicht um eine geschlossene Kampagne handelt, die nur eigene Cons wertet, würde ich mir also einen Alchemisten nach Silbermond mit den Startpunkten und maximal den Zusatzpunkten für 13 Contage erstellen.

    Ein "Aufstieg" ähnlich wie bei Tischrollenspielen ist für meine Charaktere üblicherweise nicht besonders wichtig, der Alchemist war eigentlich mein letzter Charakter, bei dem die vorhandenen Punkte je nach System nochmal einen größeren Unterschied gemacht haben. Denn erstens wechsele ich relativ häufig die Charaktere, so dass ich gar nicht lange auf einem Charakter Punke ansammle, und zweitens komme ich für viele Konzepte mit den Startpunkten gut aus, was aber auch daran liegt, dass ich punktefressende Fähigkeiten wie z.B. Magie meistens eher meide.

    Auf jeden Fall habe ich heutzutage in den meisten Fällen keine große Lust mehr, mich in meinem Konzept erst "hochzuarbeiten", sondern möchte eigentlich lieber fertige Charaktere spielen, also einen Medicus und keinen Heilergehilfen oder einen Ritter und keinen Knappen mehr. Dafür kann ich auch problemlos damit leben, dass diese Charaktere eventuell mit regeltechnischen Beschränkungen auskommen müssen und dann nicht viel anderes als Wundheilung beherrschen oder im Kampf eher zweitklassig sind.
    Das muss aber natürlich nicht so sein: Gerade, wenn man sich nicht sicher ist, wie man eine Rolle am besten umsetzt oder ob man überhaupt Spaß daran hat, kann es durchaus sinnvoll sein, erstmal "klein anzufangen".

  9. #9
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    Einen magiebegabten Charakter würde ich aus rein praktischen Gründen wohl als Lehrling einsteigen lassen, weil man da nach und nach die "Hardware" ausbauen kann (muß), und nicht von Anfang an den Meistermagier geben kann. Zumindest nicht meiner Vorstellung von Magiedarstellung nach
    Sonst würde ich aber eben auch lieber mit jedem meiner vielen geplanten Charaktere direkt auf "100%" einsteigen.
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  10. #10
    Daron
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    @Cartefius

    Erstmal "Hallo Nachbar!"
    Also ich hatte mir das ähnlich vorgestellt wie du das handhabst. Sprich wenn ich auf einen CON fahre, wo ein anderes Regelsystem als DS (+Mods) gespielt wird den Charakter plus seine derzeitige Erfahrung in dem anderen System erstellen. Kommt ja einer Konvertierung gleich.

    Ich werde ohnehin beim Erstellen des Charakters ein wenig "cheaten" müssen. Denn ich (und damit auch mein Charakter) bin ja keine 20 mehr und habe auch laut meiner Story schon ein wenig was im Leben hinter mir, darum werde ich mit der Orga meines ersten Cons klären das ich ihm ein wenig verbesserte Fähigkeiten in den grundlegenden Spezialfertigkeiten mit gebe. Denke das wird i.O. sein. Will es ja auch nicht übertreiben. Wie schon geschrieben, die Ecken und Kanten sollen schon bleiben.
    ---ihr seid nur neidisch das die leisen Stimmen nur zu mir sprechen---

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