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  1. #1
    Dimitry
    Dimitry ist offline
    Grünschnabel

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    Hilfe für Entscheidung gefragt!

    Hallo! :-)

    Als was ich auf meiner ersten Con gehe ist für mich schon klar, es wird wohl auf einen einfachen Bauernjungen o.ä hinauslaufen, einfach aus dem Grund, weil man für einen Bauern nicht viel an Gewandung benötigt und ich erstmal eine Con anschauen möchte.
    Aber ich möchte ja nicht die ganze Zeit ein Bauer o.ä bleiben, daher frage ich:

    1. Was sind die Vor- und Nachteile von Kriegern und alles, was dazu gehört?

    2. Was sind die Vor- und Nachteile von Bogenschützen (also alles, was Bogen hat, dazu gehört auch z.B Jäger) und alles, was dazu gehört?

    3. Was sind die Vor- und Nachteile von Magiern und alles, was dazu gehört?


    Ich habe bereits etwas im Larpwiki geschaut, aber ich möchte gerne noch Meinungen von euch im Forum haben!

    Danke im Voraus! :-)

  2. #2
    Bregon
    Bregon ist offline
    Alter Hase Avatar von Bregon

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    Zum Krieger:
    Er ist mMn leicht zu spielen, braucht natürlich ne gute Story, wenn er so allein herumzieht...

    Bogenschützen:
    Keine allzu aufwendige Gewandung, aber hohe Kosten für Pfeile( wobei es mit einer Rüstung oder einem Kettenhemd verglichen günstig ist :wink: )

    Magier:
    Kein Ding für Anfänger! Schwer zu spielen, aber interessant...

  3. #3
    Leander
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    Ich würde nicht sagen, dass es wirklich Vor- oder Nachteile gibt.
    Die Frage ist: Was willst du machen?
    Das Spiel von Gelehrten alleine deckt schon ein viel zu großes Spektrum ab, da man Rechtsgelehrte, Magier, Kleriker, Apotheker, Alchemisten, und was man nicht noch alles will, spielen kann. Und selbst innerhalb einer dieser Unterarten/Berufsgruppen gibt es essentielle Unterschiede. Beispiel Magier: Du kannst den Theoretiker spielen, der labern kann, aber nicht in der Lage ist sonderlich viel praktisch zu zaubern. Du kannst den Kampfmagier spielen, der die eigentlichen Kämpferrollen in der Schlacht unterstützt. Du kannst das magische Taschenmesser spielen, wobei das ein Charakter wäre, der kleine nützliche Zauber hat, mit denen man so allerhand regeln kann. Dazu kommen dann noch zig andere Ansätze.
    So oder so ähnlich sieht es bei fast allen deinen Gruppen aus. Krieger? Welche Art? Samurai, Paladin, Ritter, Söldner, Landsknecht, Knappe, sporadisch bewaffneter Abenteurer, Stammeskrieger eines Naturvolkes, kriegerischer Barbar, Duellant des Kapitäns?
    Genau so viele Möglichkeiten hast du bei den Bogenschützen.
    Die einzigen Vor- und Nachteile, die man pauschal benennen kann, währen: Bogenschützen haben einen Bogen, sind dafür eher schlecht im Nahkampf und zaubern nicht (von wenigen Konzepten mal abgesehen). Und so ginge das dann weiter.
    Am wichtigsten ist, was für eine Art Spiel du dir erhoffst und welcher Beruf zu diesem Spiel führen könnte. Dann kommt die Frage nach einem konkreteren Konzept mit einer Idee zur Herangehensweise an diesen Beruf.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  4. #4
    Dimitry
    Dimitry ist offline
    Grünschnabel

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    Danke erstmal!

    Ich persönlich würde entweder Krieger oder Magier larpen, bloß es gibt etwas, was mir an Krieger nicht gefällt aber dazu an Magiern:

    Die Krieger gibt es en Masse, wenn man sich so Dokus über Cons ansieht sieht man überall Krieger, gefällt nicht so...
    Und Magier scheint es nicht oft zu geben, das gefällt sehr!

    Aber warum sind Krieger viel leichter zu spielen als Magier?

    Beides muss doch gut dargestellt sein, und wenn man Magierlehrling larpt ist es wahrscheinlich weniger aufwändig mit der Magie als beim Meister, da der Lehrling nicht sooo dolle Zauber kann, oder? (natürlich muss es auch gut dargestellt sein!)

    Danke im Voraus!

  5. #5
    Trekke
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    Eben zu dem Eindruck es gäbe zu wenig Magier...
    Also nach einigen Meinungen gibt es verdammt noch mal zu viele Magier.

    Ich war zwar nicht auf vielen Cons, aber da wo ich war, da war der Magier anteil gefühlte 30~40%... Irgendwer konnte irgendwie noch Zaubern...
    Und Magie sollte doch was besonderes sein?
    (Wobei ich dich jetzt nicht davon abhalten will ein Magier zu spielen nur wie Bregon schon sagte. Es ist schwierig einen guten Magier zu spielen.)

    Kommt aber auf den Con an. Wenn es ein Con ist, wo es nötig ist, das viele Magier da sind ist es klar. Auf einem Schlachtencon eher nicht so. Aber es wird sonst recht langweilig, wenn da nur Magier stehen, welche sich mit Softbällen abwerfen und sich gegenseitig irgendwelche Zahlen zurufen...
    Escape The World...

    ...Open The NeXt

  6. #6
    Klaufi
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    Wobei es auch bei weitem nicht nur Magier, Bogenschützen und Krieger gibt...das sind lediglich die Rollen, mit denen man kämpfen/plotten kann. Aber es gibt ja auch noch Heiler, Händler, Geistliche, normales Volk, Handwerker etc. Im ersten Moment mag einem vll. nicht unbedingt einfallen, wie man mit solchen Chars auf ner Con Spaß haben kann, aber ich hab da schon sehr gute Umsetzungen gesehen. Außerdem kann es ganz gut sein nicht vom Plot abhängig zu sein .

  7. #7
    Justav
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    Re: Hilfe für Entscheidung gefragt!

    Zitat Zitat von Dimitry
    Was sind die Vor- und Nachteile von Kriegern und alles, was dazu gehört?
    Um effektiv zu sein wäre für einen Krieger eine vernünftige Rüstung nett; und so was kostet.

    Zitat Zitat von Dimitry
    2. Was sind die Vor- und Nachteile von Bogenschützen (also alles, was Bogen hat, dazu gehört auch z.B Jäger) und alles, was dazu gehört?
    Einem gehen ständig Pfeile verloren; außerdem bedarf es ein bissel Fingerspitzengfühl, um nicht einem Mitspieler auf zwei Meter einen Pfeil mit vollem Auszug gegen den Kopf zu semmeln.

    Zitat Zitat von Dimitry
    3. Was sind die Vor- und Nachteile von Magiern und alles, was dazu gehört?
    Der größte Nachteil ist, dass man auf Cons primär mit anderen Magiern umgang haben wird; und das ist ein verdammt anstrengendes Völkchen...

    Davon ab: Die Gewandung sollte eineiges her machen, dazu kommen Dinge wie Zauberbauch, Fetische, Komponenten etc.pp. Auch gilt der Magier bei vielen als eine Rolle, die einer gissen Ausstrahlung bedarf, ist also auch spielerisch eher anspruchsvoll.

  8. #8
    Leander
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    Oh ja, Magier sind schon so ein Völkchen von Leuten mit einem leichten Hang zur Geltungssucht, aber darum spiele ich das ja auch. Auch wenn man nur labert, also viel erzählt, aber nichts sagt, kann man sich ganz toll fühlen und das wird als gutes Spiel belohnt. Als Magier muss man sich irgendwie in Szene setzen, eine Show liefern, und das tun eben die Leute, die auch gerne mal für einen kurzen Moment im Mittelpunkt stehen einfach irgendwie besser. Es liegt einem da eben im Blut die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist beim Ritual und beim Bezaubern von Leuten sehr hilfreich.
    Sicher gibt es auch andere Rollen auf die das zutrifft (Hauptleute, Adel (gut dargestellter) oder Prediger zum Beispiel), aber wer schüchtern und zurückhaltend ist, wird mit dem Magierspiel nicht unbedingt glücklich werden.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  9. #9
    Kelmon
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    Per se würde ich nicht sagen, daß Adel gut dargestellt ist, wenn man sich sehr extrovertiert gibt. Ehrlichgesagt finde ich da meist vornehme Zurückhaltung weit besser als Hauptmännisches Brüllaffentum...

    Beim Magier sehe ich das an sich ähnlich, der Unterschied ist, daß man als Charakter ruhig zurückhaltend sein darf, aber - und da stimme ich Leander zu - ob nun IT widerstrebend oder IT gewollt man hin und wieder im Mittelpunkt stehen, und dazu eine gute Figur abgeben muß.

    Zu dem was Justav zu Kriegern sagt würde ich als Nachteil noch hinzufügen, daß man nunmal bitte auch kämpfen können sollte, wenn man einen Berufskmpfer darstellt. Ausnahmen sind da natürlich diverse Lehrlings-/Knappenkonzepte.
    Vorteil? Nun, als Nahkämpfer hat man auf dem Standard-Abenteuercon immer etwas zu tun. Daß irgendwo mal keine Nahkämpfer gefragt sind ist sehr unwahrscheinlich - wenn es sich nicht gerade um eine Hofhaltung oder "Bauernfamilie Heinz läd zum Erntetanz ein" geht.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Leander
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    Meiner Erfahrung nach (was natürlich kein Garant für irgendwas ist) glänzt Adel meist durch Präsenz. Wenn der Adelige wirklich ins Setting passt, muss er mMn auch souverän, sicher und überzeugend auftreten. Dazu kommt dann noch, dass man so wirken sollte, als wäre man es gewohnt Befehle zu erteilen und im Idealfall auch noch eine kleine Dienerschaft mitbringen sollte (was nur die wenigsten tun). Dann kommt die Aufmerksamkeit ganz von selbst, selbst wenn man sich nicht in den Vordergrund drängt, deshalb diese Einschätzung.
    Man kann auch einen schüchterneren Magier spielen, keine Frage, nur in bestimmten Situationen muss man Aufmerksamkeit auf sich lenken, sonst klappt das Spiel nicht. Die Leute sollen merken, wenn sie bezaubert werden und dazu ist eine Show nötig, die Aufmerksamkeit auf den Darstellenden lenkt. Und Rituale haben auch mehr Erfolg, je mehr Show man abzieht (die SL entscheidet ja meist nach der Show).
    Ich kenne eigentlich kein Konzept, mit dem man, sofern es gut angelegt ist, nicht auf so ziemlich jedem Con sein Spiel bekommt. Ob das Spiel dann immer der Art ist, wie man sich das vorgestellt hat, ist eine andere Sache. Wie immer gilt, dass man sich dazu einfach die richtigen Cons™ aussuchen muss.
    Magisches Gefachsimpel kommt auf Bällen wohl weniger häufig vor.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

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