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  1. #1
    Aeon
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    Ceridischer Ordensbruder

    Halli hallo.

    Eine weitere Charakteridee von mir, nachdem ich die allererste verworfen habe (wegen zu wenig Erfahrung), und die zweite eigentlich ganz gut geworden ist. Ausserdem hab ich jetzt mehrere Cons hinter mich gebracht, und fühle mich daher bereit mal eine etwas ausgefeiltere und extremere Rolle zu spielen.
    Dies ist jetzt meine dritte Charakteridee, und ich hoffe, dass ihr mir ein wenig bei der ausfeilung helfen könnt.

    So nun zur Idee. Der Templer. Die Idee an sich hatten mein Bruder und ich, als wir mal wieder "Königreich der Himmel" geschaut haben. Allerdings hatte ich vor eben einen nicht ganz so guten Kreuzritter zu spielen, sondern eher jemanden wie den fiesen Templer. Kann ich mich eher mit Identifizieren. Warum weiss ich auch nich.
    Also erstmal merke ich an, das Templer != Kreuzritter. Kreuzritter waren alle Ritter die an den Kreuzzügen teilgenommen haben. Natürlich ist der Templerorden da drüben entstanden, aber es gab ja später auch Tempelritter in Deutschland.
    Ich schweife schon wieder ab... Wie man vielleicht merkt hab ich mich schon hinreichend informiert. Dabei habe ich festgestellt, das der Templer an sich ohne anpassung nicht ins LARP passt. Eine "Lebende Religion", also eine Religion die noch existiert, ist ungeeignet, da sich einige Leute dann sicherlich OT auf den Schlips getreten fühlen.

    Lösung: Ich nehme einfach den Ceridischen Glauben, da er sehr am Christlichen Glauben orientiert ist, aber es niemanden stört, wenn mich jemand einen dreckigen Ceriden nennt, da der glaube eindeutig fiktiv ist, was ja bei dem Satz: "Du dreckiger Christ" für aussenstehende nicht ganz offensichtlich ist. (nichts gegen Christen, ich bin selber einer)

    Nächstes Problem: Soweit ich das mitbekommen habe gibt es keine Ceridischen Templer. Zu mindest nicht in weiss/rot, was ich aber gerne als Kombination nehmen würde. Einen neuen Orden erfinden finde ich unheimlich unschön, da das nur zum Verfall der Ceridischen Idee führt. Also hab ich mal die Ceridischen Orden abgeklappert. Die einzigen Orden, mit denen ich den Templer (zumindest ideologisch) vereinen kann sind:
    - Der Orden Hand des Eynen, auch der Orden der edlen Vollstrecker des Spruchs der Inquisition der Heiligen Mutter Kirche - Die Vollstrecker des Rechts
    - Der Orden der Bannkreuzer, auch Orden St. Cadori dem Ankläger - Der Schutz des Glaubens
    - Der Orden der Schwertbrüder, auch Bruderschaft vom Schwert des heiligen Wladislaw zu Wolkowien - Das Schwert der Kirche
    - Der Orden der Templer zu Reutin, auch Orden vom Schild St. Severin - Das Schild der Kirche
    Am liebsten hätte ich natürlich ein mitglied des Der Orden Hand des Eynen gespielt, aber die sind die Elite. Fällt also raus, da ich keine Elitekämpfer spielen will. (Und sagt nicht Templer waren Elitekämpfer. Es gab sicherlich auch Stümper)
    Der Orden der Bannkreuzer hat schon eine festgelegte "Uniform". Von daher ist er ungeeignet für mein vorhaben.
    Das Problem am Orden der Schwertbrüder ist folgendes: Der Orden agiert hauptsächlich im heiligen Land.
    Ich gurke aber nicht immer im heiligen Land rum. Also bleibt noch der Der Orden der Templer zu Reutin.

    Fein. Hab ich mir also nen Orden ausgesucht. Nun geht es um die Gewandung.
    In der Ceriden Wiki steht im entsprechenden Beitrag nichts über die Gewandung, also nehme ich an, das ich mich dort ausleben kann. Daher designe ich den Ordensbruder einfach mal weiss/rot.
    (Hier könnt ihr euch auslassen )

    Beim Ordenssymbol habe ich mir auch schon was überlegt. Ich kann und will das Ordenssymbol zwar nicht verändern, aber ich kann mein Familienwappen bestimmen, schliesslich hatte jede Familie im Mittelalter ein eigenes Wappen, wenn ich mich recht entsinne. Allerdings fällt ein einfaches rotes Kreuz als Familienwappen raus.
    Ich will zwar eine hohe Ähnlichkeit zum Templer schaffen, aber ich will immernoch genügend unterschiede mit einbringen, damit ich eben nicht als Templer gelte.
    Daher Folgende Idee (eben schnell mit paint gemacht):

    In den schwarzen Kreis kommt dann das Ordenssymbol. So oder ein so ähnliches Kreuz hatte ich geplant. Auf jedenfall kein normales rotes Tatzenkreuz, sondern ein verfremdetes.

    So viel zum aussehen. Nun zum Hintergrund. Ich seh schon ich schreib nen Roman heute :eek:

    Name: Gottfried (Nachnahme muss ich mir noch ausdenken)
    Alter: 21 (perfektes Kreuzzugsalter)
    Gesinnung: ... ich konnte mit diesen Beschreibungen noch nie was anfangen, da ich kein P&P Spieler bin. Wie kann man zum Beispiel "chaotisch gut" sein, oder "rechtschaffend böse". Meiner meinung nach unvereinbare Begriffe, daher schau ich erstmal wie der Rest wird.

    Gottfried wird schon ein kämpferischer Charakter, aber eben ein ... ich bezeichne es mal als "Kampfmönch". Templer halt. Daher hat er folgende Ausrüstung:
    Schild (muss ich mir noch nen kleines bauen)
    Schwert
    Mantel
    Wappenrock
    Helm (Nasalhelm/Normannenhelm)
    Kettenhemd (noch nicht vorhanden)
    Kettenhaube (noch nicht vorhanden)
    Gambeson (noch nicht vorhanden)
    Armschienen Platte
    Beinschienen Platte (Wenn ich die auf meinem ersten Con nicht gehabt hätte, hätte ich jetzt ein Bein weniger... Daher Pflicht)
    Bogen
    Pfeile
    Einen versteckten Dolch, falls er ihn mal braucht.

    So und nun arbeite ich mal die Checkliste von LarpWiki zum Charakter erstellen ab :lol:


    Die Jugend:
    Gottfried wurde schon sehr früh ins Kloster gesteckt, da seine Eltern einfach kein Geld mehr für seine Verpflegung hatten. Daher hat er auch kein Verhältniss zu seinen Eltern.
    Im Kloster hat er dann einen Jungen namens Larkin kennen gelernt, welcher aber leicht geistig umnachtet war. Dennoch haben sie sich gut verstanden. Sie haben gemeinsam lesen und schreiben gelernt. Ausserdem wurde ihnen der Glaube an den Eynen eingeflößt.
    Sie liebten es bei Würfelspiele zu spielen und dabei neue Gebete zu erfinden. Aus beiden wurden gute Ordensbrüder.
    Gottfried war nie der beste im Schwertkampf, und so ist er nur durchschnittlich darin geübt, allerdings war es im Bogenschiessen recht gut um ihn gestellt. Später trennten sich die Wege von Larkin und Gottfried. Gottfried zog aus um den Glauben an den Eynen zu verbreiten, um die Unwissenden zum Seelenheil zu führen. Larkin blieb im Kloster und Übersetzte Bücher und andere Schriften. So verloren sie sich aus den Augen.

    Verhalten:
    Gottfried hat keine Probleme vor Menschen zu sprechen, solange es nicht zu viele sind. Aber er hat ungemeine Probleme mit Frauen, da er nie den umgang mit ihnen gelernt hat.
    Wenn er einem Magier gegenübersteht verhält er sich sehr vorsichtig. schliesslich ist Magie Teufelswerk und man weiss ja nie ob der Magier noch alle Tassen im Schrank hat.

    Religion:
    Naja er ist CVeridischer Ordensbruder. Sollte eigentlich alles erklären.

    Motivation zum reisen:
    Ceriden sind sehr Missionarsfreudig. Gottfried will also seinen Glauben an den Eynen verbreiten. Quelle

    Einstellung gegenüber...
    Magie: "Mieses unberechenbares Teufefelswerk" trifft es eigentlich ganz gut
    Adel: Ihnen tritt Gottfried mit entsprechendem Respekt und Anstand gegenüber
    Landstreicherer, Bettler und anderes gesocks: "Man weiss nie ob sie einem in den Rücken stechen, sobald man sich umdreht, oder ob sie einen beklauen."
    Elfen,Orks und andere Fantasyrassen: Jedes Wesen hat ein recht auf Leben. Es sei denn es verspielt es durch verstoß gegen geltendes Recht, oder der benutzung von schädlicher Magie gegen unschuldige.
    Für verletzte Feinde die am Boden liegen spricht er ein letztes Gebet und erlöst sie von ihrem Leiden, sodass ihre Seele aufsteigt.

    Wenn ich Gottfried mit ein paar Worten Beschreiben sollte:
    Intelligent, abergläubisch, teilweise ein bisschen fanatisch, wissbegierig, wohlerzogen, liebenswürdig, leichtsinnig, Frohnatur, sorglos, neugierig, freundlich, reiselustig.

    So nun ist der Roman fertig. Ich wunder mich selbst, dass ich solch einen Erguss hatte. Aber schreiben hilft bei der Charakterfindung :-)
    Ich hoffe das passt alles zusammen.
    Nun sei es euch freigestellt Kritik zu üben und Verbesserungsvorschläge zu machen.

    Liebe Grüßse
    Aeon

  2. #2
    Cartefius
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    Grundsätzlich halte ich den Charakter durchaus für gut spielbar, und ich mag auch die ceridische Religion. Über die einzelnen Orden weiß ich nicht genug, um da zu sagen, wie die "kanonisch" bespielt werden, würde aber dazu raten, wenn möglich irgendwie bestehende Spielelemente aufzugreifen. Deswegen würde ich auf jeden Fall versuchen, Kontakt zu Ceridenspielern zu knüpfen, und zu schauen, was andere Leute schonmal in dieser Richtung umgesetzt haben.

    Nicht besonders gut finde ich die Wappenwahl. Das hat mehrere Gründe: Erstens sind die Templer als Vorlage im Larp unglaublich ausgelutscht, ich glaube, ich habe schon mindestens ein Dutzend verschiedene Fantasytempler im weißem Wappenrock mit rotem Kreuz gesehen. Zweitens mag ich persönlich den (mir in letzter Zeit aufgefallenen) Trend nicht, ceridischen Orden und Charakteren christliche Kreuze als Symbolik zu geben. Ich bin bei diesem Larpglauben nicht federführend, obwohl ich zwei ceridische Charaktere aus Oschenheim habe, aber meiner Meinung nach war das Ceridentum immer als klare Fantasy-Alternative zu Realreligionen gedacht, und hier halte ich eine klare Abgrenzung zum Christentum auch in der Symbolik für sinnvoll.
    Drittens lebt eine Religion wie das Ceridentum, die ja inzwischen von recht vielen Spielern gekannt und bespielt wird, vom Wiedererkennungswert. Ein Ordenskriegertrupp ist toll, eine Sammlung von zehn Ordenskriegern aus zehn Ein-Mann-Trupps weniger, so dass ich Dinge wie ein "Familienwappen" klar in den Hintergrund treten lassen würde.

    Zur Ausrüstung: Hier würde ich mich auch nochmal bei den diversen Ceridenorgas erkundigen, zu welchem Landstrich diese Ausstattung am besten passt. Da Friedland und viele ceridische Gruppen ja von der Ausstattung her eher im Spätmittelalter angesiedelt sind, würde ein Ritter im Kreuzzüglerstil wohl am ehesten nach Lyrien oder Wolkovien passen, aber auch da scheint mir eigentlich die Rüstungstechnik weiter fortgeschritten zu sein. Grundsätzlich finde ich immer Blecharm- und -Beinschienen zu Kette ziemlich doof, weil diese Kombination das typische Beispiel für optimierte Larprüstung ist: Schön billig, und vor allem auf die Larpkampftrefferzonen verteilt. Für eine hochmittelalterlich inspirierten Ritter oder Ordenskrieger würde ich eine entsprechende historische Rüstung mit Kettenbeinlingen und langen Kettenärmeln mit angesetzten Handschuhen viel cooler finden.

    Für verletzte Feinde die am Boden liegen spricht er ein letztes Gebet und erlöst sie von ihrem Leiden, sodass ihre Seele aufsteigt.
    Im Larp Todesstöße zu setzen ist generell ziemlich verpönt, und gerade für einen aufrechten Ordenskrieger halte ich es auch IT für unpassend, Hilflose abzustechen wie ein Metzger. Schöner wäre zum Beispiel, Sterbenden die letzte Ölung anzubieten, anstatt sie umzubringen, und diese Möglichkeit zur Missionierung zu nutzen. Wenn dann die Bekehrten ein paar Tage später auf wundersame Weise genesen sind, um so besser!

  3. #3
    Aeshma
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    Kann men den Text nicht etwas kürzen?

    Ansonsten: Für mich viel zu nah an der Realreligion. Templer,Kreuzzüge, und dann noch DAS Symbol... =(


    Grüße
    Aeshma,gerade sehr faul
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  4. #4
    Irian
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    Ich sehe das ehrlich gesagt als nicht so prickelnd an: Nen Templer zu bauen und dann nur das Schild "Ceride" drauf zu kleben ist einfach keine gute Idee, imho. Wenn du nen ceridischen Ordensmann spielen willst, dann sprich dich bitte mit den anderen Spielern dieses Ordens ab und nimm ihn nicht als Ausrede für nen Pseudo-Templer. Auch die Idee, ein Templer-Zeichen als Familienwappen zu deklarieren ist doch Unsinn.

    Ich würde empfehlen, dir nen Orden zu suchen und den so zu bespielen, wie er allgemein bespielt wird. Es gibt ja auch kämpferische Orden und du wirst sicher einen finden, der sich ähnlich wie ein Templer anfühlt, aber die Ähnlichkeit sollte subtiler sein als ein rotes Christen-Kreuz auf der Brust.

  5. #5
    Llewellian
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    Ausserdem muss des Eynen Auge drauf.
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

  6. #6
    Aeshma
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    So...

    Doch gelesen...

    Also zu dem Realglauben kommen für mich da dann noch ein Punkte...

    Allerdings hatte ich vor eben einen nicht ganz so guten Kreuzritter zu spielen, sondern eher jemanden wie den fiesen Templer. Kann ich mich eher mit Identifizieren. Warum weiss ich auch nich.
    Also bist du der geschätzt 3,4 millionste LARP-Anfänger der gerne der Fiesling sein will. Blöde Idee.

    Kreuzritter waren alle Ritter die an den Kreuzzügen teilgenommen haben
    Ich glaube keiner von uns hat nachhilfe in Geschichte nötig.
    Zumal auch übertrieben gesagt Bauern und Penner mit auf Kreuzzug konnten.

    Wie man vielleicht merkt hab ich mich schon hinreichend informiert
    Ich fürchte nicht...

    Soweit ich das mitbekommen habe gibt es keine Ceridischen Templer. Zu mindest nicht in weiss/rot, was ich aber gerne als Kombination nehmen würde
    Und das hat auch seine Gründe. Ich glaube du verstehst den Sinn hinter dem Ceridentum nicht so ganz. Das ist nicht einfach "Wir geben dem Christentum einen andren Namen"...

    Also bleibt noch der Der Orden der Templer zu Reutin.
    Fein. Hab ich mir also nen Orden ausgesucht
    Wie wäre es damit mal die Spieler des Ordens anzuschreiben ob sie den Charakter so wie du ihn vorhast überhaupt haben wollen?

    schliesslich hatte jede Familie im Mittelalter ein eigenes Wappen
    Ja du bist top Informiert

    Allerdings fällt ein einfaches rotes Kreuz als Familienwappen raus
    Sagte und Postete ein einfaches rotes Kreuz mit einem unscheinbaren schwarzen Punkt. Schlechte Idee.
    Es ist und bleibt ein Kreuz und wenn du ein Sily drauf malst is es ein Kreuz mit einem Smily drauf.

    Wie kann man zum Beispiel "chaotisch gut" sein, oder "rechtschaffend böse"
    1. Aragorn. Kämpft für das gute, hält sich aber kaum an Regeln
    2. Ein böser Dschinn. Er hält immer sein Wort. Wird aber alles tun um dir das negative deiner Wünsche auszulegen.


    Armschienen Platte
    Beinschienen Platte
    Einen versteckten Dolch, falls er ihn mal braucht.
    Arm und Beinschienen sind einfach das billigste mittel um im LARP an ein paar RP zu kommen. Hässlich und werten einen Ritter eher ab. Lieber wie gesagt wurde Ketten Arm und Beinlinge.
    ein VERSTECKTER Dolch für einen EHRENHAFTEN RITTER
    Bitte nicht...

    Für verletzte Feinde die am Boden liegen spricht er ein letztes Gebet und erlöst sie von ihrem Leiden, sodass ihre Seele aufsteigt.
    Ohja so macht man sich OT-Freunde...
    Todesstöße als Charakterkonzept sind ne gaaanz miese Idee.


    So =)
    Sorry wenns bisschen harsch klingt.
    Ich finde du solltest da nochmal drüber nachdenken und wenn dich dann wirklich mit aktiven ceriden treffen =)

    Grüße
    Aeshma
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  7. #7
    Cartefius
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    Allerdings hatte ich vor eben einen nicht ganz so guten Kreuzritter zu spielen, sondern eher jemanden wie den fiesen Templer. Kann ich mich eher mit Identifizieren. Warum weiss ich auch nich.
    Also bist du der geschätzt 3,4 millionste LARP-Anfänger der gerne der Fiesling sein will. Blöde Idee
    Naja, nur weil man nicht den Held in strahlender Rüstung spielen will, fällt man für mich noch nicht in die Riege der schröcklich bösen Fönsterlinge. Grundsätzlich sind ja auch viele Ceridenspieler (ich übrigens auch)eher ein Anhänger von Grauzonenspiel und lehnen Dinge wie das D&D-Gesinnungssystem ab, deswegen muss man auch als Ordenskrieger oder Ritter nicht unbedingt die Inkarnation der Tugend spielen.

    Allerdings hilft es meiner Meinung auf jeden Fall beim Spiel eines solchen Charakters, sich klare Gedanken über einen Moralcodex zu machen, denn schließlich macht dies auch IT einen zentralen Punkt des Lebens eines Ordensbruders aus. Ob der Charakter sich dann buchstabengenau aus voller Überzeugung an diesen Codex hält, ob er zweifelt, oder sich auch mal bewusst darüber hinwegsetzt, und wie er später damit umgeht, das kann man sich ja immer noch überlegen. Auf jeden Fall rate ich, die Motivation des Charakter und vor allem deren Umsetzung im Spiel etwas tiefer auszuloten, gerade wenn du dich nicht auf Schablonen wie "rechtschaffen (ohne d am Ende) gut" zurückziehst.

  8. #8
    Aeshma
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    Ich hab das mal in verbindung mit "erlöst jeden der mal stolpert" (überspitze ) gesehn =)

    Daher der Gedanke. Aber Meine Meinung is ja wie immer nur meine Meinung

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  9. #9
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    Das mit dem "erlösen" hatte ich auch eher für NSCs gedacht. die kommen ja meistens sowieso wieder. Mir ist schon bewusst, dass das bei Spielern nicht geht.

    Ausserdem wollte ich meinen Schwarz-blauen look loswerden. Daher weiss.
    Zudem wollte ich die mentalität aus dem WH40k Universum mit einspielen lassen. So in der Art "Jeder Magier ist ein anhänger des Chaos und muss (da täten ja unschöhn wäre) bekehrt werden." Allerdings eben in gestallt einer historischen Fugur. Da blieb nurnoch die obige Idee.

    Aber ich Überdenke das ganze nochmal und nehm mal kontakt zu Ceridenspielern auf, sobald ich welche finde :wink:

  10. #10
    Cartefius
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    Das mit dem "erlösen" hatte ich auch eher für NSCs gedacht. die kommen ja meistens sowieso wieder. Mir ist schon bewusst, dass das bei Spielern nicht geht.
    Auch wenn natürlich immer OT-Überlegungen eine Rolle spielen, würde ich in dieser Hinsicht es unlogisch finden, NSCs ein ganz anderes Spiel zu liefern als SC. Generell finde ich das skupellose Abstechen von Hilflosen, das viele SC praktizieren (und was manchmal leider auch, z.B. in Form der typischen "Kopf-ab-sonst-Respawn"-Zombies, von SLs forciert wird) ziemlich unschön und auch für die meisten Charaktere als nicht passend. Klar kann es mal für einen alten Veteranen eine schöne Spielszene sein, wenn er einem verwundeten Kameraden, der ihn darum bittet, den Gnadenstoß gibt, aber so etwas sollte ein krasser Ausnahmefall bleiben. Gibt es nach eine Schlacht nicht genug damit zu tun, nach Überlebenden zu suchen und den Verwundeten beizustehen, dass man sich auch noch als Schlächter betätigen muss? Mit etwas Phanatasie findet man eigentlich genug Beschäftigungen für einen solchen Charakter, die für alle Beteiligten bedeutend schöner auszuspielen sind als das Verteilen von Todesstößen.

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