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  1. #1
    crakk
    crakk ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von crakk

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    Anselm von Freymarkt - Knappe

    Huhu

    Nachdem dieser Charackter eigentlich mehr "notgedrungen" gespielt wurde (Aufsichtspflicht, der Charackter musste in der Nähe eines anderen bleiben, da bot sich Ritter - Knappe spiel geradezu an), habe ich mich entschlossen, den Knappen auch weiterhin zu spielen, da es wirklich interessant ist :-)

    Also:

    Name: Anselm von Freymarkt
    16 jahre Alt (bin ich auch OT am nächsten con)
    Sohn des Grafen von Freymarkt, der gerade in der Rittersausbildung ist

    Knappe des Lodewigs von Finsterfels, 3. Sohn seines Vaters und daher in seinem Land ohne Rechtlichen Anspruch auf Erbe - da er nicht wie sein 2. Bruder ins Kloster will, reißt er nun umher auf der Suche nach einer ihm würdigen Bleibe

    Gewandung:
    Cotte und Surcot, im Kampf darüber ein langer Gambeson(ca. mitte Oberschenkel), ein Kettenhemd(?) und ein Wappenrock
    Kopfbedeckung ist in Arbeit [wird bis zum nächstne con fertig], entweder ein gepolsteter Lederhelm oder eine Polster-Bundhaube

    Bewafnung:
    Entweder Schwert? oder Streitkolben und ein schild

    Fähigkeiten:
    Neben den Sachen, die ein charackter "eben so kann" (als höfischer charackter z.b Schach) und die ich jetzt denke ich nicht aufzählen brauche:

    - etwas in Sachen Heilung (nicht als richtiger Heiler, er kann einen Verwundeten verbinden und einigermaßen bis zum nächsten arzt transportieren)
    - Und Ausrüstung in Stand halten (Metall bearbeiten, Leder bearbeiten, Gambeson flicken)
    - Lesen und Schreiben

    Allerdings hätte ich insgesamt noch ein paar Fragen auch dazu:

    - Gibt es erstmal am Konzept allgemeine Kritikpunkte?

    - Unter welchem Wappen sollte ein Knappe in die Schlacht ziehen?
    Vor dem Schildknappenalter auf jeden Fall unter dem seines Ritters, aber Lukas (welcher IT meinen ritter spielt) meinte, es gäbe ein Alter/Zeitpunkt (sobald man schildknappe ist?), ab wann Knappen ihr eigenes Wappen tragen durften

    - Die Qual der Waffenwahl
    Ist im Wiki ganz schön dargestellt:
    Ist ein Ritter in Ausbildung (daher ohne offiziellen Ritterschlag) schon so "adelig", dass er ein Schwert tragen darf oder sollte er Lieber einen Streitkolben(eindeutig eine Waffe, nichts improvisiertes, aber eben auch nichts adeliges) tragen? - OT würde mir gerade der finanzielle Aspekt zu dem Schwert oben raten (ist zwar von Hammerkunst, aber sind die wirklich SO hart, dass man Probleme mit Orgas öfter vorhersehen kann?), ein Streitkolben kostet meist eben doch nochmal einiges an geld mehr


    grüße
    André
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  2. #2
    Kelmon
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    Ein Knappe ist so ziemlich der allerletzte Charakter, bei dem ein Schwert Sinn macht - das wird Dir eben bei der irgendwann wohl erfolgenden Schwertleite verliehen. Also bitte alles, nur eben kein Schwert.
    An sich solltest Du als Knappe ja noch nicht in Kämpfe ziehen, sondern Dich eher um Deinen Ritter in vielen Bereichen kümmern.

    Was Deine Abstammung angeht: Besser mal einen Gang runterschalten, sofern Du nicht eine Gewandung hast, die einem Königssohn/Prinzen angemesen ist.

    Was das Wappen angeht: Du trägst - wenn überhaupt - normalerweise Dein eigenes Wappen. Es mag Dir wohl anstehen, eine Art kleines "Abzeichen" mit dem Wappen Deines Ritters als Zugehörigkeitszeichen an der Kleidung zu tragen, aber was Schilde und Wappenröcke angeht (also alles, was Dich in einer Schlacht eindeutig identifizieren soll) trägst Du Dein Wappen, nicht das Deines ausbildenden Ritters.

    Ob Du Dir dann wirklich noch das "Rundumglücklichpaket" (Heilen und Reparaturen) zulegen willst bleibt natürlich Dir überlassen, persönlich würde ich denken, daß es eben das Zusammenspiel mit anderen Fördert, wenn man eben nicht größtenteils autark ist.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
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    ... Alle Hammerkunstwaffen die ich bis jetzt in der hand hatte waren irgentwo zwischen Hart , zu Hart und Bretthart...

    Also ich würd mir für den Larpgebrauch keins von denen holen , Alleine schon um Unfällen vorzubeugen falls mal einer stolpert , oder nicht abstoppen kann (aus gründen auch immer)

  4. #4
    Tim Buktu
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    Huhu!

    Dein Konzept klingt für mich erstmal ok, auch wenn ich von Rittertum und dergleichen keinerlei Ahnung habe

    Zur Gewandung: evtl. ist es dir möglich mehr als eine fertige Gewandung zu haben? Adelige hatten genug Geld auch zwei oder drei komplette Gewandungen zu haben. Meist in teuren Farben (ich glaub sowas wie blau war damals teuer?)

    Von einem Schwert würde ich auch abraten, zumal ich mir nicht mal sicher bin, ob ein Knappe überhaupt kämpfen "durfte"? Eigentlich war ein Knappe doch "lediglich" ein persönlicher Bediensteter eines Ritters und durfte zudem noch eine persönliche Ausbildung genießen?
    Also wenn Waffe entweder Streitkolben oder lieber direkt kleiner: Langmesser, Dolch o.ä.

    wie der Kelmon sagt: Heilen als Fertigkeit würde ich weglassen. Kenne dich lieber in Geschichte, Waffenpflege, Reiten, Minnedienst(!) und ähnlichem aus.
    Erste Hilfe fände ich noch ok, also ein Verband anlegen aber mehr definitiv nicht. Dafür gibt es Heilkundige und Bader.

    LG,

    der unwissende Rudi
    Wachter Alrik:"Sag mal, hörst du auch das Scheppern? Was ist das?"
    Wächter Thorm: "Hmmm...klingt nach nem laufenden Paladin...und...warte...ah...und eine Horde Orks dahinter!"

  5. #5
    Irian
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    Ich bin ja völliger Laie, aber: Wurde ein Knappe nicht auch am Schwert ausgebildet? Klappte das dann nur zuhause, wo man mehr als eines hatte? Oder führte der Ritter für solche Gelegenheiten ein zweites mit?

  6. #6
    crakk
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Ein Knappe ist so ziemlich der allerletzte Charakter, bei dem ein Schwert Sinn macht - das wird Dir eben bei der irgendwann wohl erfolgenden Schwertleite verliehen. Also bitte alles, nur eben kein Schwert.
    An sich solltest Du als Knappe ja noch nicht in Kämpfe ziehen, sondern Dich eher um Deinen Ritter in vielen Bereichen kümmern.
    => " Die Entscheidung ob der Knappe kämpfen darf trifft allein sein Herr."
    => "ob ein Knappe auf das Schwert verzichten und mit einem Holzschwert zum Üben vorlieb nehmen sollte, da das Schwert eher was für den Ritter sein sollte, oder im Gegenteil gerade ein Schwert dabeihaben sollte, weil er in der Kampfkunst unterrichtet wird, ist umstritten."

    zitiere ich mal aus dem Larpwiki
    Ich weiß nicht, wie genau das nachrecherchiert ist, aber das scheint mir doch vielleicht etwas sinn zu machen, das ein knappe kämfpfen KANN (unter "Ritterschlag" beim larpwiki steht auch, dass ein knappe erst dann ritter werden kann, wenn er wirklich körperlich, höfisch und kämpferisch ertüchtigt ist)
    Auch steht bei characktertipss der knappe unter der oberkathegorie "kämpfer"

    Zitat Zitat von Kelmon
    Was Deine Abstammung angeht: Besser mal einen Gang runterschalten, sofern Du nicht eine Gewandung hast, die einem Königssohn/Prinzen angemesen ist.
    stimmt die Sache mit höherer Adel und dadurch besserer Gewandung hatte ich garnicht richtig bedacht

    danke für dne hinweis mit dem Wappen!


    Zitat Zitat von Tim Buktu
    Zur Gewandung: evtl. ist es dir möglich mehr als eine fertige Gewandung zu haben? Adelige hatten genug Geld auch zwei oder drei komplette Gewandungen zu haben. Meist in teuren Farben (ich glaub sowas wie blau war damals teuer?)
    Da Lukas ein Ritter auf Reisen ist (Suche einer Blebe!), bezweilfe ich, dass Adelige selbst beim reisen mehrere gewandungen dabei hatten
    Und für den einsatz in brenzligen Gebieten ist mir eine höfische Gewandung eher suspekt - Über eine 2. Gewandung, die ich Abends im Lager anziehe werde ich aber nochmal ernsthaft nachdenken
    (das wird dann wohl auch eine standesentsprechende gewandung werden)

    Zitat Zitat von Irian
    Ich bin ja völliger Laie, aber: Wurde ein Knappe nicht auch am Schwert ausgebildet?
    Da bin ich mir eben nicht sicher - wenn ja, hätte es sin, dass er auch den umgang damit übt
    wenn nein wäre eins chwert natürlcihs chwachsinn

    Desweiteren wollte ich mit einfachste Heilkentnisse nicht "so geheilt, nochmal zum arzt und dann passts wieder" sondern "moment, ich verbinde das, dann zum arzt und der flickt sie wieder zusammen"
    Also wirklich nur die vorarbeit - Rüstung ausziehen, Verband anlegen zum nächsten Arzt/Heiler bringen - mehr will ich definitiv nicht!
    Also reperieren ist nunmal eben mit aufgabe eines knappen, das würde ich schon gerne können (auf einfacher ebene - nie so perfekt wie ein ausgebildeter schmied), wie gesagt "rundumglücklich" mir arzt oder sowas aber definitiv nicht

    Die höfischen sachen wie minne, "das bredspiel", reiten etc. meint eich ja fähigkeiten, die ich nicht iwrklich aufzählen will (also eben sachen, die zu einer höfischen ausbildung gehören, jedoch erstmal IT wohl eher weniger zur geltung kommen (ein schachbrett werde ich wohl mit mir führen (mein vater hat da nen halbwegs passendes holzschach), aber das ist IT vielleicht eine gelegenheit und das wars)

    Also hier dann aber doch eher richtung Contra-Schwert Pro-Streitkolben
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  7. #7
    Bregon
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    Irian hat Folgendes geschrieben:
    Ich bin ja völliger Laie, aber: Wurde ein Knappe nicht auch am Schwert ausgebildet?
    Ich denke, dass der Knappe den Umgang mit dem Schwert erlernt hat, dass er das Schwert, weil es ja auch einen bedeutenden symbolischen Wert hat, erst nach der Verleihung selbst tragen durfte.
    Ich bin mir zwar nicht sicher, glaube aber, dass der Knappe keinen eigenen Schild hatte....nur den seines Herrn.

    Zu den Hammerkunstwaffen:
    Mein Freund (Jell, auch heir im Forum) hatte ein Schwert von HK, das nach ein paar Monaten zweimal durchgebrochen ist. Aber so richtig gebrochen....
    Nimm lieber nen langes Messer, so ein zwischending von Dolch und Schwert, das eben kein Schwert ist.

    Viele Grüße,
    Bregon

  8. #8
    crakk
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    Zitat Zitat von Bregon
    Nimm lieber nen langes Messer, so ein zwischending von Dolch und Schwert, das eben kein Schwert ist.
    ich habe hier auch noch so ein teil rumliegen (eigentlich als trainingsobjekt) - ist das sowas ind er art was du meinst ode rmeinst du schon was 2 schneidiges?

    (dnan kann das thema HK waffen hier auch beendet werden! - ist nichtmehr relevant)

    danke auf jeden fall für die ganzen antworten :-)
    grüße
    andré, liest mal was zu adeliger Gewandung
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  9. #9
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    Zitat Zitat von Bregon
    Ich denke, dass der Knappe den Umgang mit dem Schwert erlernt hat, dass er das Schwert, weil es ja auch einen bedeutenden symbolischen Wert hat, erst nach der Verleihung selbst tragen durfte.
    Ich bin mir zwar nicht sicher, glaube aber, dass der Knappe keinen eigenen Schild hatte....nur den seines Herrn.
    Ich muß zugeben, daß die Sache mit Schwert oder nicht für mich ein Interessantes Paradoxon auf den Plan ruft - einerseits sollte ein Knappe kein Schwert besitzen, andererseits sollte er es beherrschen können. Ich schaue mal, ob ich dazu etwas finden kann...

    Was allerdings den Schild angeht sehe ich keinen Grund, warum der Knappe keinen eigenen tragen sollte - immer vorausgesetzt, daß dieser überhaupt auch an Kämpfen teilnimmt.
    Selbstverständlich ist dies zusätzlich dazu zu sehen, daß ein Knappe auch den Schild seines ausbildenden Ritters trägt (im Sinne von tragen, nicht zwangsläufig einsetzen).
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Bregon
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    Hmmm ja, ich bin mir beim Schild wie gesagt nicht sicher.
    Das "Trainingsobjekt" sieht ja gar nicht mal so schlecht aus....wie lang ist es denn?

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