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  1. #1
    Aaron von Ameran
    Aaron von Ameran ist offline
    Grünschnabel

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    Mein neuer Char

    Halöchen

    ich habe mir einen neuen Char ausgedacht und wollte mal
    fragen ob er so in Ordnung ist.

    Name : Aaron
    Herkunft : Kleines Dorf am Waldrand
    Mutter : verstorben bei Geburt
    Vater : unten wird näheres erklärt

    Mein Vater war einst ein starker Krieger unseres Dorfes
    doch irgentwann unterlag er dem Feind den niemand bezwingen kann :
    dem Alter.
    Deshalb ( und auch wegen dem tod meiner Mutter ) verfiel der der
    Trinksucht .
    Von klein auf war er deshalb nie wirklich ein guter Vater für
    mich und schlug mich auch öfters. Als er irgentwann auser Haus in der Taverne war sah ich die Gelegenheit und ging fort.

    Als kleidung hätte ich ein Grobes Leinenhemd und eine Dunkelbraune
    Hose genommen und vielleicht einen umhang für die Nacht.
    Unter Umständen noch einen ambientigen Rucksack .
    Auserdem besitze ich ein Larpschwert das ich von meiner Cousine geschenkt bekommen habe und würde es auch verwenden bin mir aber nciht sicher ob es nicht ein bisschen unlogisch ist das ich das Schwert meines Vaters mitgenommen habe da ich ja so schlechte Erinnerungen habe.

    OK ist doch ein Bisschen lange geworden
    Ich freue mich schon auf eure antworten und seit nicht zu Sparsam imt Kritik

    Aaron

  2. #2
    Leander
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    Ich kann dem leider nicht viel abgewinnen.
    1. Tragische Kindheit. Viele Larper wollen eine glückliche Kindheit anscheinend auf diese Art kompensieren. Sprich: Es kommt viel zu häufig vor.
    2. Ich gehe davon aus, dass du dein Konzept mit "Abenteurer" betiteln würdest. Wie verdienst du denn dein Geld? (Für mich ist die Frage ziemlich essentiell.)
    3. Die Gewandung ist nicht komplett. Es fehlt die Tunika und eine Kopfbedeckung.
    4. Ein Schwert passt zu diesem Konzept überhaupt nicht. Schwerter gehören zu Berufskämpfern und auch eine Erklärung in der Hintergrundgeschichte macht das Vorhandensein eines solchen an einem Charakter, zu dem es nicht passt, nicht besser.
    Tut mir leid, dass die Kritik so negativ aufgefallen ist, aber lies dich doch ggf. mal in ein paar Anfängerkonzepte ein, da wurde schon viel über eben diese Punkte gesprochen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Bregon
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    Was der Leander sagt...
    Als Erstes muss klar sein, wie dein Char ausgelegt sein soll: Kämpfer, Bauer, Heiler...
    Und dann noch ne tolle Faustregel (weiß leider nicht mehr, wer die hier mal geschrieben hat):
    Die Vergangenheit deines Charakters sollte nicht aufregender sein, als seine Zukunft.

  4. #4
    Kelmon
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    Schließe mich Leander an, und erhöhe um:
    "Krieger" halte ich nicht für einen Beruf, schon gar nicht in einem Dorf, das keine typische Stammeskultur hat. Wodurch verdient der Vater denn sein täglich Brot?

    Den Tod der Mutter an sich (im Kindbett) finde ich nicht sonderlich abwegig, aber man sollte es eher dabei belassen als nun die Familientragik weiter zu entfachen. Man könnte die ganze Sache ja sogar vielleicht umkehren - als vielleicht einziger Sohn gibt Dir der Vater exzessiv viel Aufmerksamkeit, was Dich letztendlich von Zuhause forttreibt. Gleiches Ergebnis, aber einfach mal was anderes.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Aeshma
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    als vielleicht einziger Sohn gibt Dir der Vater exzessiv viel Aufmerksamkeit, was Dich letztendlich von Zuhause forttreibt. Gleiches Ergebnis, aber einfach mal was anderes.
    Sowas von dafür =)
    Das wäre mal was Nues, was man noch nicht bis zum Erbrechen gehört hat

    Grüße
    Aeshma
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  6. #6
    Justav
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    Zitat Zitat von Kelmon
    als vielleicht einziger Sohn gibt Dir der Vater exzessiv viel Aufmerksamkeit, was Dich letztendlich von Zuhause forttreibt. Gleiches Ergebnis, aber einfach mal was anderes.
    Genau, dann musst Du Deinen Chat nur noch Nemo nennen, dann passt das... :P

    Nein, im Ernst: Ich finde die Story tauglich; einen Vater, der seine Kinder gängelt und irgandwann aus dem Haus treibt, weckt in mir absolut nicht die Vorstellung der berühmt-berüchtigten "tragic destiny", und auch der Vorwurf der durch Con-Erlebnisse nicht mehr zu toppenden Dramatik sehe ich so nicht. Wobei Kelmosn Idee natürlich durchaus nett und ungewöhnlich ist.

    Was nun der genaue Beruf des Vaters war sollte tatsächlich durchdacht werden; sowohl eine Art "Dorfbüttel" könnte ich mir vorstellen (fehlendes historisches Vorbild hin oder her, Wachtmeister Dimpfelmoser kann es auch in einer Fantasy-Welt geben), als auch den Bauern o.ä., der dank Kriegserfahrung in der Jugend was vom Kämpfen versteht und daher eine Art "Beschützer" des Dorfes ist.

    Das Schwert halte ich für völlig unproblematisch; das solche Waffen nur Berufskrieger besaßen stimmt schon in der Geschichte kein Stück, umso weniger in einer Fantasy-Welt. Tatsächlich waren schwertähnliche Klingenwaffen in eigentlich allen Zeiten ziemlich weit verbreitet (wie heute Pistolen bspw, wohlgemerkt in Ländern ohne Waffenscheinpflicht). Eines stimmt allerdings. Die Dinger sind auf Cons der absolute Standard, da kann was ausgefalleneres wirklich schöner wirken; aber plausibel ist das Schwert genau so.

    Das Du das Schwert Deines Vaters mitgenommen hast ist mE auch passend: Du wolltest bspw das Ding wieder zu Ehren bringen, während Dein saufender Vater es nur noch als Schürhaken missbraucht; oder Du liebst Deinen Papa trotz alledem noch so, dass Du Dir dachtest: "Nehme ich dem alternden Suffkopp das Ding lieber weg, bevor er sich beim Kampf mit eingebildeten Unholden selbst hineinstürzt".

    Für einen jungschen Wandersmann ist eine improvisierte Waffe (Stab, Axt, Keule) aber auch immer nett, keine Frage.

    Zur Gewnaung: Ein Umhang ist ein echtes plus, sowohl was die Bequemlichkeit und Wärme als auch was das Aussehen angeht; ebenso wäre ein Kleidungsstück über dem Hemd nett, sei das nun eine Tunika oder eine einfache Weste; der wichtigste Trick, eine Gewandung gut aussehend zu gestalten, sind die Schichten: Jede Kleidungsschicht mehr, die man sieht, umso besser wirkt das Ganze idR.

  7. #7
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Justav
    Das Schwert halte ich für völlig unproblematisch; das solche Waffen nur Berufskrieger besaßen stimmt schon in der Geschichte kein Stück, umso weniger in einer Fantasy-Welt. Tatsächlich waren schwertähnliche Klingenwaffen in eigentlich allen Zeiten ziemlich weit verbreitet (wie heute Pistolen bspw, wohlgemerkt in Ländern ohne Waffenscheinpflicht). Eines stimmt allerdings. Die Dinger sind auf Cons der absolute Standard, da kann was ausgefalleneres wirklich schöner wirken; aber plausibel ist das Schwert genau so.
    Müssen wir das Thema nun abermals wieder durchkauen?

    Ich kann wohl ziemlich gefahrlos sagen, daß dieser Meinung (Schwerter passen prima zu Dörflern) die wenigsten Forenmitglieder zustimmen würden.

    Das Du das Schwert Deines Vaters mitgenommen hast ist mE auch passend: Du wolltest bspw das Ding wieder zu Ehren bringen, während Dein saufender Vater es nur noch als Schürhaken missbraucht; oder Du liebst Deinen Papa trotz alledem noch so, dass Du Dir dachtest: "Nehme ich dem alternden Suffkopp das Ding lieber weg, bevor er sich beim Kampf mit eingebildeten Unholden selbst hineinstürzt".
    Eine noch so plausible IT-Begründung täuscht nicht darüber hinweg, daß da letztendlich jemand mit Hemd, Hose und Schwert rumläuft. Ausrüstung sollte ohne jegliche Erklärung von der Optik her plausibel sein, sonst ist sie einfach fehl am Platze.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #8
    Aeshma
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    Ich glaube wir können es uns wirklich sparen das wieder und wieder durchzukauen...

    (ich würde mich auhc nicht mehr trauen Kelmons wissen anzuzweifeln ohne Bücher zu wälzen *lach)

    Ein Schwert sieht einfach an den meisten Charakteren weniger passend aus, als es eine andere Waffe tun würde. Oftmals unterstützt ein Beil die Optik viel mehr als ein Schwert. Und wennman eine Begründung für etwas im Hintergrund braucht sollte eigentlich eine Alarmleuchte angehn, dass da was nicht ganz stimmt =)


    Grüße
    Aeshma
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  9. #9
    Aaron von Ameran
    Aaron von Ameran ist offline
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    Ok
    danke erstmal für die Kritik
    die Idee von Kelmon finde ich super
    und auch besser als das mit der tragischen Kindheit
    aber mir fällt es immer schwer einen passenden Grund für mein
    Fortgehen von Zuhaus zu finden.

    Das mit der Waffe ist immer so eine Sache .
    Da ich schon 2 Schwerter bestitze ( eines das ich mir vor langem gekauft hatte und das oben erwähnte Geschenk ) und auch schon seit fast 1,5 Jahren Schwertkampf trainiere ziehe ich es ehr vor das Schwert als
    Waffe zu nehmen da ich 1. nicht genügend Geld für eine neue Waffe und 2. nicht genügend Zeit habe um mit deiser dann auch zu trainieren.

    Ich werde mich auch nochmal umsehen wegen anderen Kleidungsschichten .

    Meinen Lebensunterhalt Hätte ich als Tagelöhner verdient .

    Aaron

  10. #10
    Bregon
    Bregon ist offline
    Alter Hase Avatar von Bregon

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    Tagelöhner heißt...?
    Feldarbeiter?
    Holzfäller?
    Wassserträger?
    Dann passt das SChwert ja eher nicht....wurde ja schon gesagt.
    Ansonsten: Die Geschichte von Kelmon klingt doch nicht schlecht.
    Da lässt sich was draus stricken.

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