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  1. #1
    Cartefius
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    Charakterkonzept: Ätherwissenschaftler

    Ich möchte an dieser Stelle auch mal ein Charakterkonzept vorstellen, das ich dieses Jahr umsetzen wollte. (Vorsicht, lang!) Geplant ist der Charakter als Teil einer Gruppe, die auf einem Mittellande-Con mit einem relativ bodenständigen, aber technisch fortschrittlichen (also auch Schießpulver erlaubt etc.) Hintergrund gespielt wird. Hierbei würde ich mich vor allem bei vielen Details der Umsetzung über Kritik, Ideen und Anregungen freuen.

    Kurzfassung:
    Cornelius Quibb, Gelehrter/Forscher mit Spezialisierung auf ätherische und immaterielle Phänomene.

    Gruppenkonzept:
    Die Gruppe stellt eine Forchungsexpedition eines kleinen isolierten, aber technisch forschrittlichen Königreichs dar, als Richtlinie kann man das ganze wohl grob in einer Fantasyversion der Welt um 1700-1800 ansiedeln. Die Ausarbeitung des Hintergrundlands im Detail steht dabei noch aus. In der Gruppe wollen wir verschiedene Charakterkonzepte (Wissenschaftler, Arzt, Soldat und so weiter) unter einem gemeinsamen, abgestimmten Hintergrund mischen.

    OT-Überlegungen:
    EIn wichtiges Argument, weswegen mich dieser Charakter reizt, ist die Umsetzung der Ausrüstung: Für unserem letzten Con hatte ich ein bisschen Steampunk-Zeug gebastelt und Rechergen dazu gemacht, und würde ein paar Dinge in dieser Richtung gerne in einem Charakter umsetzen. Allerdings soll das ganze, um besser zu klassischen Fantasysettings kompatibel zu sein, klar früher angesiedelt sein als der typische viktorianische Steampunk, und auf Dampftechnologie weitgehend zugunsten von Uhrwerken, Linsen, und ähnlich barockeren Dingen verzichten (als grobe Richtung etwa so wie bei Ichabod Crane im "Sleepy Hollow"-Film).
    Der Charakter soll eine ziemlich spezialisierte Rolle in der Gruppe einnehmen, und für Analysen und vor allem schriftliche Dokumentation zuständig sein, und auch das Expeditionstagebuch führen. Der Ansatz der "Ätherforschung" soll dabei eine Schnittstelle zu übernatürlichen Plots schaffen, und vielleicht eine Möglichkeit bieten, Dinge wie "magische Analysen" auf interessante Art anzugehen, gleichzeitig aber auch eine Basis für abstruse Theorien zu allen möglichen Phänomenen, gewollt als Kontrast zu intuitiven oder naturmagischen Herangehensweisen bieten.

    Kostüm:
    Ich habe mal eine Skizze angefertigt, wie ich mir das ganze so denke:


    Grundkleidungsstück soll eine Art Soutane sein, also ein hochgeschlossener schwarzer Rock mit Stehkragen und einer Reihe stoffbezogener Knöpfe entlang der Front. Hier bin ich noch unschlüssig, ob ich den so lang wie auf dem Bild mache oder doch lieber etwa auf Knielänge aufhören lasse. So lang wie eine echte Soutane soll es auf jeden Fall nicht werden, das finde ich ziemlich unpraktisch, eher wie der Gehrock von Snape aus den "Harry Potter"-Filmen, über den ich bei der Suche zufällig gestolpert bin und der mir recht gut gefällt:
    http://planetpooks.files.wordpress.c...8/08/snape.jpg
    Ob ich einen Gürtel dazu trage weiß ich noch nicht, da muss ich einfach mal schauen wie das aussieht.

    Dazu eine entweder dunkelbraune oder ebenfalls schwarze Hose, hier schwanke ich aktuell zwischen Kniebundhose oder einer ganz normalen langen Version. Wahrscheinlich werde ich dazu erstmal meine Stiefel von Christian Pohen tragen, das ist zwar eine komplett andere Stilrichtung, aber ansonsten habe ich wenig in der Richtung.
    Darüber soll ein Gehrock aus braunem Wollstoff, möglichst, wenn ich da etwas schönes an Stoff finde, mit türkis/petrol-farbenem Futter oder zumindest Applikationen oder Stickereien in der Richtung. Die Farbe habe ich deswegen gewählt, weil sie schön unheraldisch ist und sich deswegen ein bisschen von den typischen "Piratengehröcken" in Rot, Blau und Schwarz abheben soll. Außerdem bietet sie hoffentlich als Schmuckfarbe einen schönen Kontrast zu dem Braun und Schwarz. Das ganze soll den Eindruck von bürgerlicher Nüchternheit mit einem kleinen Touch Exotik vermitteln, sich also bewusst von den meist eher prunkvollen Barockdarstellungen im Larp abheben.

    Auf die Brust des Gehrocks soll das Logo der Aetherwissenschaftlichen Gesellschaft (auf dem Bild unten rechts in groß zu sehen) in Gold, ich hoffe mal, dass ich das in guter Qualität als Messingätzteil machen (lassen) kann, eventuell dann noch ein Stück Leder unterklebe, damit es stabiler wird.

    In Sachen Hut bin ich noch unsicher: Passen würde in die Epoche ja in erster Linie ein Dreispitz, aber die sind erstens so stark mit anderen Genres assoziiert und zweitens doch aktuell ein bisschen zu sehr in Mode für meinen Geschmack. In Überlegung waren dann noch ein Ohrenklappenbarett oder ein runder schwarzer Filzhut im "Don Camillo"-Stil, eventuell auch verziert mit dem Gesellschaftslogo und einem edlen Hutband, damit er nicht ganz so klerikal aussieht. Weitere Ideen werden aber gerne angenommen! Was wegfällt wäre eine einfache zylindrische Kappe, weil ich die schon mit einem meiner anderen Charaktere trage.

    Beiwerk:
    Für einen Gelehrtencharakter darf natürlich die Brille nicht fehlen, und die berühmten "Goggles" sind ja ein klassisches Steampunk-Element. Allerdings ist mir der typische Schutzbrillenlook zu modern und auch ein bisschen ausgelustscht, deswegen möchte ich lieber etwas, was einer normalen Brille näherkommt. Hier arbeite ich gerade an einem Umbau, der später ermöglichen soll, unterschiedliche Linsen einzusetzen. Ich weiß allerdings noch nicht, ob ich die mit echten Brillengläsern trage, oder doch lieber auf Kontaklinsen zurückgreife. Auf Waffen möchte ich komplett verzichten, eventuell gäönne ich mir aber einen schönen Spazierstock.

    Charakterspiel:
    Vom Charakter her würde ich gerne jemanden spielen, der dem Klischee des etwas weltfremden, zerstreuten Forschers entspricht, der erstmal damit beschäftigt ist, alles zu sammeln und geistig in Schubladen zu stecken. Hierbei soll mein Charakter nach außen hin betont nüchtern und "linientreu", also auch ein wenig pedantisch erscheinen, und damit einen Kontrast zu unserem Mediziner bilden, der eher romantisch und träumerisch veranlagt sein soll.

    Spielfähigkeiten:
    Was der Charakter genau kann, wird wohl weitgehend vom bespielten Regelwerk und der Lust der SL abhängen, allerdings ist er auch sehr gut ohne übersinnliche Ereignisse oder sogar ganz ohne Fähigkeiten spielbar. Generell soll er viel mit Hilfe von Geräten und Hilfsmitteln machen, also nicht von sich aus zaubern oder ähnliches können. Denkbare Fährigkeiten, die ich mir gut vorstellen könnte, wären aber z.B.:
    -Magie/Geister spüren. Mit Hilfe von Resonanzkristallen und technische Leuchteffekten könnte man eine Art "Geigerzähler" bauen, der auf "Ätherpänomene" anspricht.
    -Mit Geistern sprechen. Auch hier könnte ich mir Kommunikation im Rahmen einer Art technisch unterstützter Seance vorstellenm also z.B. mit einer komplexeren Version eines Ouija-Bretts, oder von Apparaten, die Stimmen sicht- oder hörbar machen. Ziel wäre hier, das ganze mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln möglichst tellingfrei ablaufen zu lassen, indem man z.B. der SL eine leicht umsetzbare Möglichkeit anbietet, Soundfiles abzuspielen.
    -Analysen von Substanzen oder magischen Signaturen. Das soll eher alchemistisch ablaufen, da könnte ich ganz gut ein bisschen was aus meinem Alchemiezeug improvisieren.
    -Eine Sache, die mir als letztes eingefallen ist, und die sich ganz gut mit dem Telepathen-Thread von neulich deckt: Ich habe hier noch eine alte mechanische Rechenmaschine. Die könnte man noch ein bisschen mit einem verschnörkelten Gehäuse und allerlei Schnickschnack aufpeppen, und zur Kommunikation mit der "Heimat" nutzen, um Berichte abzuliefern, Befehle oder Analyseergebnisse anzufordern. Hierzu könnte man den Text mit Hilfe eines Schlüssels in einer Zahlenfolge "codieren", und dann in die Rechenmaschine eingeben, indem man einfach die Zahl hineinkurbelt, und lässt sie so der SL zukommen, der man ein Entschlüsselungsprogramm zur Verfügung stellt. Diese kann dann, wenn sie Lust hat, "antworten", indem sie ein Nachricht mit einer weiteren Zahlenfolge in der Maschine deponiert, die man dann wieder mühselig "entschlüsseln" kann, und mir so zum Beispiel Analyseergebnisse mitteilen.

    Diese Sachen müssen nicht alle sofort umgesetzt werden, gerade solche Maschinen erfordern ja doch einiges an Aufwand, wenn sie gescheit aussehen sollen. Das wird noch erschwert, wenn das alles mehr nach barockem "Uhrwerk und Kristall" aussehen als nach dem typischen Frankenstein-Steampunk.
    Hier sind mal ein paar Bilder um zu zeigen, in welche Stilrichtung das gehen soll, obwohl die Qualität wohl schwer zu erreichen sein wird:

    http://farm3.static.flickr.com/2223/...fdb0d8781d.jpg
    http://farm3.static.flickr.com/2355/...381f543f7a.jpg
    http://www.memagazine.org/backissues...clearas/39.jpg

    Gerade auf Ideen zur technischen Umsetzung freue ich mich, bislang ist das beste, was mir einfällt, mit verschiedenen Lichteffekten zu arbeiten, eventuell so, dass man sie von weitem mit einer Fernbedienung dimmen und steuern kann.

    Viele Grüße,
    Christian

  2. #2
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    Bah! Alles doof, was Du da vorschlägst...



    Ich hatte auch mal einen Charakter geplant, der in die gleiche Hintergrundsrichtung geht (Prä-Dampf-Steampunk..was ein sinnloses wort ist. Cogwheel-Punk? ). Ich gebe mal meinen Senf Überschriftenweise dazu.

    Kostüm:
    - Bei der Hose würde ich da vermutlich eine normale, lange Hose als passender ansehen als eine Kniebundhose - oder zumindest eine Kniebundhose, die nicht allzusehr aufbauscht. Bei einer solchen "Lehrgestalt" sollten, finde ich, der Kopf und die Schultern eher betont sein, während der Unterkörper dezent zurückhaltend ist...
    - Braun gefällt mir als Farbe für den Gehrock, wobei ich mir hier sogar vorstellen könnte, richtig dick aufzutragen. Irgendwie habe ich da gerade Purpur im Kopf...sowas aber eher, wenn es dann eine Art "repräsentative Arbeitsuniform" wäre - und dann der Hut auch farblich abgestimmt ist. Ansonsten ist ein dezentes Braun aber prima.
    - Beim Hut würde mir ein Dreispitz wegen der intuitiven Piratenassoziation irgendwie misfallen. Das Barett fände ich hier besser als den "Don-Camillo-Hut". Das würde es vermutlich erlauben, den Kopf höher wirken zu lassen, was bei Gelehrten Charakteren immer ein Plus ist.

    Beiwerk:
    - Brille - Wie wäre es mit in Rahmen eingefasste Kristalle, die man vor ein Auge schieben kann?
    - Spazierstock: Da wäre natürlich ein Stockdegen vielleicht interessant...sowas wollte ich mir bauen, ich hatte aber zugegebenermaßen einen minimal kämpferischen (sagen wir - verteidigungsbereiten) Charakter im Sinn.

    Charakterspiel: passt

    Spielfähigkeiten: Klingt alles interessant.
    Bei dem "versteampunken" von Gerätschaften würde ich allerdings dazu raten, das ganze in sich stimmig zu gestalten. Was mir immer wieder auffällt, ist daß viele Leute das ganze damit verwechseln, wahllos Federn, Zahnräder und sonstige Bauteile unmotiviert auf jede verfügbare Oberfläche zu kleben. Mit persönlich fällt es da schwer, etwas anderes als "Ah, ein Schwert, auf das jemand 3 Zahnräder geklebt hat" zu denken.

    Viele Grüße,
    Dennis
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Schwannis
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    Ich finde das Konzept genial. Bei Hellboy die goldene Armee haben die solche Brillen mit mehreren Linsen mit denen sie in andere Dimensionschichten(oder so) gucken konnten. Ich denke das die sich in deinem Konzept ganz gut machen würden.

    Hier die Brillen:
    http://img4.imageshack.us/i/78341888.jpg/
    Schwannis vult!

  4. #4
    Cartefius
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    Bah! Alles doof, was Du da vorschlägst...
    Mach doch Reenactment!

    - Bei der Hose würde ich da vermutlich eine normale, lange Hose als passender ansehen als eine Kniebundhose - oder zumindest eine Kniebundhose, die nicht allzusehr aufbauscht.
    Hier hätte ich sowieso ein ziemlich schlichtes Modell genommen, relativ schmale Beinkleider gehören ja zu dem look eigentlich dazu. Wahrscheinlich werde ich da soweiso erstmal irgendeine einfache Übergangslösung wählen, was ja zum Glück unter einem langen Rock und hohen Stiefeln nicht so sehr auffallen sollte. Später kann man dann ja immer noch auf eine gescheite Lösung mit Kniebundhose, Schnallenschuhen und Kniestrümpfen ausweiten.

    Braun gefällt mir als Farbe für den Gehrock, wobei ich mir hier sogar vorstellen könnte, richtig dick aufzutragen. Irgendwie habe ich da gerade Purpur im Kopf...sowas aber eher, wenn es dann eine Art "repräsentative Arbeitsuniform" wäre - und dann der Hut auch farblich abgestimmt ist.
    Das Problem mit bunteren Farben ist immer, dass es da schwierig wird, einen dezenten Look hinzubekommen, der nicht gleich nach Karnevalskostüm aussieht. Gerade bei diesem Rokokostil ist ja die Gefahr groß, das ganze mit einem billigen, überkandidelten Look wie gewollt und nicht gekonnt wirken zu lassen.
    Sehr schön fände ich als Grundlage einen wetterfesten, soliden Look, wie bei diesem Beispiel aus "Pakt der Wölfe":
    http://www.pirates-cave.com/coat9.jpg
    Dezente Stickereien kann man dann ja vielleicht noch nachträglich von Hand hinzufügen...

    Zum Thema Stockdegen: Hier hätte ich Bedenken, ob man das sicher in einer Dimension bauen kann, die nicht völlig unförmig aussieht. Schon die meisten Polster-Stäbe sind ja ein gutes Stück dicker als ein normaler Gehstock, und wenn da noch eine Hülle um eine Klinge soll... Auf jeden Fall ein interessantes Projekt.

    Zur Brille: Ich habe da schon einen Rohbau bei mir rumliegen, den stelle ich gerne mal hoch, sobald die ganzen Einzelteile zusammengesetzt sind. Die Hellboy-Brillen sind natürlich extrem fesch, allerdings für den Gebrauch rund um die Uhr ein ganzes Stück zu klobig und unpraktisch. Mir schwebt da eher etwas in dieser Richtung vor, obwohl die Gläser ein bisschen kleiner werden sollen:
    http://www.mindspring.com/~jamesthom...s/goggles4.jpg

    Übrigens sehe ich relativ häufig bei Brillen in dieser Art Linsen, die in dünne Drahtringe gefasst sind, oft auch an Stielen, so dass man sie wegklappen kann, etwa so wie hier:
    http://www.shadesnosferatu.de/ware/l...Medical1gg.JPG
    Weiß jemand, ob man diese Fassungen irgendwie fertig kaufen kann?

  5. #5
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Cartefius
    Zum Thema Stockdegen: Hier hätte ich Bedenken, ob man das sicher in einer Dimension bauen kann, die nicht völlig unförmig aussieht. Schon die meisten Polster-Stäbe sind ja ein gutes Stück dicker als ein normaler Gehstock, und wenn da noch eine Hülle um eine Klinge soll... Auf jeden Fall ein interessantes Projekt.
    Da hatte ich bei meinem Stockdegen an eine Stichwaffe nach Mark Oschenheimer Bauweise gedacht (d.h. Reitgerte als Kern), die eine sehr dünne Bauweise ermöglich. Die Waffe könnte man dann in ein PVC-Rohr o.ä. stecken, das eben nochmal mit einer Schicht Schaumstoff umgeben ist. Wenn man PVC Schlagzäh nimmt könnte man hier u.U. sogar den Stock selbst als eine Art Parierwaffe nutzen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    Alex
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    Finde ich schick als Idee. Das Gelehrtenbarett gefällt mir dazu sehr gut.

    Eine Idee hätte ich hierzu:
    Ziel wäre hier, das ganze mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln möglichst tellingfrei ablaufen zu lassen, indem man z.B. der SL eine leicht umsetzbare Möglichkeit anbietet, Soundfiles abzuspielen.
    Was ich mir gut Verstellen könnte, wäre ein Kasten mit Antennen und Schalltrichtern, die übersinnliche Signale einfangen. In Richtung des Anwenders könnte das Gerät die Signale über einen Schalltrichter ausspucken, wie er bei Grammophonen üblich war. Unten am Ansatz braucht man dann nur einen kleinen Lautsprecher und im Kasten kann ein USB-MP3-Player mit Diktier-Funktion sein. Da kann die SL vorher was entsprechendes draufladen oder draufsprechen. Wahlweise kann man auch eine Funke drin verstecken, so dass die SL Live-Kommunikation betreiben kann (Muss ja keine Sprache sein). Über den Schalltrichter vom Grammophon gibt es dann auch eine passende Akustik.

    Auf dem Gerät selber kann man dann noch viele leuchtende und drehende Sachen anbringen, die alle hochkompliziert aussehen.

    Für weitere Ideen zum aufspüren übersinnlicher Signae dringend auch mal "Brothers Grimm" anschauen. Bei ein zwei Szenen haben die herrlich nutzlose Instrumente dafür, die einfach auf Showwirkung ausgelegt sind. Wie den Kasten mit der Stimmgabel und den Kopfhörern.

    Grüße,
    Alex

  7. #7
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    Hmmm, Brothers Grimm...den habe ich zwar gesehen, das ist aber leider schon ewig her, an die Geräte kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

    Die Idee mit den Schalltrichtern hatte ich auch schon, allerdings sind die Grammophontrichter, die man so normalerweise bekommt, extrem groß und kaum zu transportieren. Vielversprechend könnten aber Musikunstrumententrichter oder Hörrohre sein, die man z.B. auf Ebay bekommt.
    Eine Idee dazu von mir war, eine Holzschatulle zu bauen, auf der ein Schädel sitzt, aus dessen aufgesperrten Mund ein solcher Schalltrichter ragt (der Schädel dient dabei IT als "Bindeglied" zwischen der Welt der Verstorbenen und der hiesigen). Eventuell könnte man den Schädel auch noch mit einem Geländer aus gedrechselten Holzsäulen umgeben, von denen sich Drähte in ihn hineinspannen, quasi als "Antennen".

    Oder würde das eventuell zu nekromantisch wirken?

  8. #8
    Schwannis
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    Ob es Nekromantisch wirkt hängt von den Sachen ab die um den Schädel platziert sind, wenn das Rohr ein schön auf hochglanz poliertes Messingrohr ist und die "Säulen " aus schön gedrechselten und lackierten Holz bestehen wirkt es natürlich nicht nekromantisch.
    Schwannis vult!

  9. #9
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    So, hier wäre mal der Prototyp der Brille, einmal im "Normalzustand":

    ...und einmal mit eingesetzter Lupe:


    So richtig praxistauglich ist das ganze noch nicht, die Linsen sind noch nicht stabil befestigt sondern nur eingelegt, außerdem suche ich noch ein paar Einsätze mit Funktion (Irisblende, Farbfilter, vielleicht ein kleines Teleskop wenn ich eine Konkavlinse in ausreichender Stärke für die dicke Lupe finde), der Steg wird noch verschönert und desweiteren neigt das ganze mit der aktuellen Konfiguration noch ein wenig zur Schlagseite.

    Aber es qualifiziert sich schon fast als doofer Hut!

  10. #10
    Schwannis
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    Sieht richtig geil aus wenn ich das so sagen darf und es erfüllt in meinen Augen das "blöder Hut Credo" vollkommen. Sieht richtig schön aus passt irgendwie alles.

    M.f.G
    Schwannis freut sich schon auf den fertigen Ätherwissenschaftler.
    Schwannis vult!

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