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  1. #1
    Francis
    Francis ist offline
    Fingerwundschreiber Avatar von Francis

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    Ambientige IT-taugliche Lieder

    soo nu mal tacheles Freunde: Welche Lieder haltet ihr für ambientetauglich? Bitte Beispiele.
    Und nochmal: mein Chara ist kein Barde,sondern nur n streuner mit klampfe

    Also das ist bisher meine Liederliste:

    • Wein,Weib und Gesang
      Der Bauer aus dem Odenwald
      War einst ein Karmeliter
      Klein Wildvögelein
      Die Rabenballade
      Das Treffen
      Mord auf dem Abort (kann man auch ganz prima auf örtlichen Adel ummünzen)
      Mal den Teufel an die Wand
      Schockschwerenot
      Im Schwarzen Walfisch
      Die Moritat von Mackie Messer (auch hier:kann umgedichtet werden)
      Oh teurer Freund (Oh Danny Boy umgedichtet)
      Die schröckliche Moritat vom Mord im Schloss
      Die Rote Lola (während einer Con entstanden)
      Der Seemann Kalle-Theodor
      Die Ballade von der Mary-Ann
      Zweitausend Reiter
      Roter Mond
      Wolfslied (Aus Ronja Räubertochter)



    In Arbeit:

    Oh Adelsmann (von Versengold)
    Booya!

  2. #2
    Grinsholdt
    Grinsholdt ist offline
    Grünschnabel

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    Ich fasse einfach mal das Thema auf und frage, ob mir jemand ein paar leicht zu singende kurze Lieder mit einfach zu singendem Text empfehlen kann? Z.B. welche für die Taverne oder für die Arbeit etc...

  3. #3
    dreichling15
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    schaut doch mal bei aggi.de (kann ich mit der psp leider nicht verlinken). Da sind Pfadfinderlieder. Einige wie Roter Mond oder so sind 100% Larptauglich. Da allerdings nur die Akkorde abgeb. sind, müsste bei z.B. youtube mal nach der Melodie gehört werden.
    PC zerlegt. On mit PSP.

    10 Jahre Gegengift!!!

  4. #4
    Kelmon
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    Ich kenne kaum Lieder, als daß ich sie nennen könnte, aber bei der Liste von Francis würde ich schlichtweg reißaus nehmen...
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Francis
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    Fingerwundschreiber Avatar von Francis

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    Und weshalb, Kelmon? Kannst dus bitte begründen? Nur damit ich weiss woran ich arbeiten sollte..es sei denn du willst einfach nur dekonstruktiv sein,was ich dir aber eigentlich nicht unterstelle.
    Booya!

  6. #6
    Alex
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    Also generell ist die Liste für LARP erstmal in Ordnung. Das Problem: Es sind, bis auf wenige Ausnahmen, die üblichen Verdächtigen. Erfahrungsgemäß findest Du damit genauso viele Freunde wie Feinde. Die, die es hören wollen, werden sich um Dich scharen und Dich immer wieder bitten, die bekannten Dinger, zum mitsingen oder mitgrölen, zum besten zu geben. Der Rest, der etwas weiter drum herum sitzt, muss genau das selbe Geseier mal wieder über sich ergehen lassen oder nimmt, wie Kelmon eben, reißaus.

    Die Lieder, die da nicht reinfallen, sind weitesgehend irgendwelche umgedichteten Dinger, die genau so schnell nervenden Charakter für manche haben.

    Das Dumme: Es gibt kein Patentrezept. Die Mitgröhler und Balladenmitsinger wollen halt ihr Standardprogramm. Sonst können die nicht mitsingen. Wenn man nur neues oder unbekanntes Zeug zum besten gibt, sitzt man irgendwann ziemlich alleine da. Die Mitgröhler und Balladenmitsinger ziehen an ihre Tische und die anderen kommen, bei den für sie nun angenehmeren Weisen, auch nicht zu Dir. Ganz selten setzt sich da mal einer zu, wenn ein Lied gerade gefällt und die Person das bemerkt, bevor das Lied schon wieder fast aus ist.

    Wir merken hier gleich, wer das für den Barden offensichtlich dankbarere Publikum ist. Deshalb sage ich auch, dass die Leute, die lieber Hintergrundmusik und viel Unbekanntes wollen auch teilweise selbst Schuld sind, dass die meisten Barden immer das gleiche spielen. Das Publikum, was das Zeug wieder hören will, ist halt dankbarer.

    Mein Tipp: Erweiter Dein Repertoire um ein paar unbekannte, schöne Dinger, optimalerweise um ein paar selbstgeschriebene, wenn Du das halbwegs kannst und streu die zwischendurch ein. So schaffst Du Atempausen.

    Das ist kein Patentrezept und befreit Dich nicht von dem notwendigen Gespür für das richtige Lied zur richtigen Zeit, aber es ist eine Basis, auf der man aufbauen kann.

    Grüße,
    Alex

  7. #7
    Chevalier
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    Ich glaube so dürfte es auch realen Barden gegangen sein: das einfache Volk wird eher mit den einfachen Liedern zum Mitsingen zu begeistern gewesen sein. Einzelzuhörer sind nur interessant, wenn sie eine entsprechende Börse besitzen. Abgesehen davon, dass traurige Balladen die Stimmung eher drücken und das ein Wirt im Gasthaus kaum brauchen kann. Gerade auf Zeltlagercons oder unter einfachen Genossen sind nunmal Mitsinglieder für einen Barden die sicherere Wahl, wenn er Obdach, Speis und Trank erwartet. Auf Hofhaltungen oder im Zelte eines Adligen dürfte es wieder anders aussehen.
    ...
    Liebensteiner Mohnfest 2019 - 15.-17.11.2019 (Spießknecht Olivier Bulain)

  8. #8
    Alex
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    @ Grinsholdt
    Einfache und kurze wird schwer, da würde ich eher in die Mundorgel etc. nach Pfadfinderliedern schauen, die tauglich sind. Praktisch zum lernen für Anfänger ist immer:
    http://www.weltdeslarp.de/

    Unten hast Du ein Link zu einem Liederbruch und einen weiteren zu vielen der Lieder als MP3. Akkorde etc. sind einfach gehalten.

    Grüße,
    Alex

  9. #9
    Hana
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    Kommt vermutlich drauf an, wo man singt. Und wann. Und was man von den Zuhörern erwartet - wenn sich keiner zu einem an den Tisch setzt, heißt das ja nicht, dass keiner zuhört. Tavernenmusik ist halt eher Hintergrunduntermalung, kein Konzert.

    Und wenn man eh keinen Barden spielt, kann es einem sowieso egal sein, ob die Leute mitgrölen wollen ... okay, wenn alle die andere Seite des Zeltplatzes aufsuchen oder den Raum verlassen, sobald man zu spielen anfängt, sollte man vielleicht sein Repertoire oder Spielkunst überdenken

    Beim neuen unbekannten Lied kommt es auch wieder drauf an: Eine getragene Ballade wird tendenziell weniger Leute begeistern als was Schmissiges; und manche unbekannten Lieder kann man schon beim ersten Hören mitsingen. Einen Ohrwurm zu schreiben ist natürlich nicht jedem gegeben, und ich finde ruhige Lieder deutlich einfacher zu schreiben als Feierlieder ... aber das muss ja nicht jedem so gehen.
    Will man mit Unbekanntem begeistern, muss man vermutlich größeres Entertainer-Talent mitbringen; bei bekannten Liedern erledigen das die Mitsinger für einen.

    Ich würde beim Repertoire drauf achten, nur wenige Lieder zu nehmen, die es auf CD gibt. Und die Moritat von Mackie Messer würde ich nicht nehmen, auch die Melodie nicht (wobei ich nicht weiß, wie bekannt die nun ist und ob die nur mich stören würde. Am Roten Mond haben sich viele ziemlich leidgehört, ich persönlich singe es daher möglichst nicht mehr auf Cons. Sonst finde ich die Liste okay, wenn auch mehr nicht ganz so bekannte Sachen schön wären ...
    Englische Lieder mag ich generell fast nie auf Cons.

    Hast du schonmal die ganzen Liederbücher im Wiki durchgeschaut? Aurelies Liber Canticorum hat ne Menge schöner Sachen, und v.a. meistens Noten oder MP3s dabei (was ärgere ich mich immer über Nur-Text-evtl.-noch-Akkorde-Liederbücher, mit denen man nur was anfangen kann, wenn man das Lied schon kennt ...)

    An nicht-selbstgemachten Liedern find ich u.a. ganz gut:
    Lila blanches (zweistimmig)
    Nachts auf dem Dorfplatz
    Schenk voll ein
    Triodimali
    Der Fahrtengrund
    Wolfsblume (aber kitschig ... Kitschiges ist immer mit Vorsicht zu genießen )
    Die Welle und Graues Meer (aber nicht so für die heitere Tavernenrunde ...)
    Flackerndes Feuer
    Die Krähe (das ist SUPER)
    Die Lindenwirtin (immer wieder gut)
    Der rechte Mann
    Der kleine Troll (ich MAGS einfach )
    Weiden im Wind

    Von Shei mag ich Motten, Schneekönigin und Der Kreis sehr gern, auch nicht so die typische Tavernenmusik.

    In der Mundorgel kann man auch fündig werden, die gibt es ja auch mit Noten.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  10. #10
    Kelmon
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    @Francis: Im Wesentlichen hat Alex meine Frage schon beantwortet.

    Solche Lieder hört man ständig

    Dazu kommt noch, daß manche von den Liedern sicher in der typischen LARP-Lied-Art gequält lustig (der böse König tritt in die Scheisse, weil er es so verdient hat...haha), oder noch schlimmer gequält-meta-lustig (OT-Begebenheiten IT-verpackt) sind.

    Und dazu kommt noch, daß manche von den Liedern für mich komplett OT sind. Nein, ich will nicht "Whisky in a Jar" oder "Danny Boy" hören, egal, ob der Text jetzt ein anderer ist.

    Was ich gerne mal hören würde sind viel mehr Balladen. Aber mir ist schon klar, daß das mehr Mühe kostet, eine entsprechende Stimmung rüberzubringen, wenn es bei vielen anderen Liedern eher heißt "Wer den Text am lautesten mitkrakeelt, gewinnt".

    Wir merken hier gleich, wer das für den Barden offensichtlich dankbarere Publikum ist. Deshalb sage ich auch, dass die Leute, die lieber Hintergrundmusik und viel Unbekanntes wollen auch teilweise selbst Schuld sind, dass die meisten Barden immer das gleiche spielen. Das Publikum, was das Zeug wieder hören will, ist halt dankbarer.
    Inwiefern sollte das die Schuld derer Sein, die etwas anderes hören wollen? Man will eben nicht mit faluem Obst werfen, nur weil einem ein Lied nicht gefällt. "Negativer Beifall" ist nunmal kaum durch etwas anderes als durch weggehen auszudrücken.

    Eine Schuld sehe ich da auf keiner Seite. Wenn die Lieder nicht vielen Leuten gefallen würden, würden sie auch nicht gespielt werden. Die Mehrheit entscheidet, und so ist es eben, da habe ich mit meinem "Randgruppengeschmack" eben Pech gehabt.

    Ändert eben nichts an meiniem Geschmack - der ist, wie er ist, und würde solche Lieder am liebsten in den ewigen Jagdgründen der LARP-Musik sehen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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