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  1. #1
    Chiara
    Chiara ist offline
    Grünschnabel

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    Von Streunerin zur Söldnerin

    Hallo ich möchte meine Streunerin zu einer Söldnerin entwickeln lassen und wollte mal verschiedene Meihnungen einholen ob es so durch zu führen wäre wie ich es mir gedacht habe.Für Anregungen, Verbesserungsvorschläge wäre ich sehr dankbar.
    Bitte kein sinnloses rumgemoser, sondern konstruktive Kritik mit Verbesserungsvorschlägen.

    Zur Geschichte der Streunerin.
    Sie ist noch recht jung (21 Jahre). Chiara stammt auf einem Mittelgroßen Dorf , ihr Vater verdient den Lebensunterhalt der Familie durch Lederarbeiten, die Mutter ist Haussfrau. Sie ist des Schreibens und Lesens mächtig.Vor einem Jahr ist sie ihrem Begleiter gefolgt, da dieser aus seiner Heimatstadt fort gehen musste.
    Da die beiden seit Kindesbeinen sehr gute Freunde sind und Chiara schon immer ein Freiwild mit großem Erkundungsdrang war, hat sie sich kurzerhand entschlossen mit ihm zu ziehen.
    Anfangs konnten beide nur sehr schwer durch kleine Tätigkeiten überleben bis der Begleiter sich als Söldner-Anfänger in Dienste stellte und so den Unterhalt für beide bestritt. Da das Geld jedoch nicht ausreicht und das Söldner dasein auch die junge Chiara reizt möchte sie nun ihren Begleiter als Jungsöldnerin zur Seite stehen.

    Nun ist die Frage, hört sich das verfnünftig und sinnig an?
    Kann eine Streunerin auch Söldnerin sein( ich möchte gerne den Übergang ausspielen und meine Streunerin zur Söldnerin entwickeln lassen)?

    Zur Gewandung/ Ausrüstung
    -Verschiedene Blusen in schwarz,braun, beige
    -Langer grüner Rock
    -dunkel rotes Tuch welches um die Hüfte gebunden wird.
    -brauner Gürtel, Gürteltasche,Geldkatze, Dolchscheide und Jagddolch
    -grüner und brauner Wollmantel
    -braune Gugle
    -großer schwarzer Schlapphut mit Fasanenfedern und Rabenfedern, verziert mit einer alten Broche,seitlich befestigter Würfel aus Holz
    -Wander.-Kampfstab in Holzoptik mit farbigem Bändchen und kleine Federn geschmückt
    -Lederrüstun: schwarze Corsage mit Schnallen und Rückenschnürung
    (wurde von dem Vater hergestellt bei einem heimlichen Besuch zu Hause,zur Unterstützung ihres Wunsches)

    So ich glaub das wärs erst ein mal*gg*
    Also dann feuert mal los.*gespannt ist*
    Si vis amari, Ama!

  2. #2
    Kelmon
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    Weder ein Kampfstab noch eine Lederrüstung würden bei mir im Kopf einen Eindruck von "Professionell arbeitendem Kämpfer" hinterlassen. Zumal es so klingt, als ob die "Rüstung" mehr ein modisches Accessoire sein wird als zum Schutz dienen wird.

    Und natürlich: Wenn schon Leder, dann doch bitte kein Schwarz.

    Für einen Söldner wäre für mich das Minimum:
    - Helm (z.B. Einsenhut, aber viele andere wären denkbar)
    - Körperpanzer (Gambeson, Gambeson + Kettenhemd oder Platte)
    - Militärische Bewaffnung (Spieße und andere Langwaffen, oder ggf. auch dann eben Schwert und Schild)

    Zumidest wenn wir unter Söldner einen militärischen Charakter verstehen. Grundsätzlich wäre an sich jeder, der für irgendwelche Aufgaben unter Sold steht´, ein "Söldner". Insofern ist es natürlich auch möglich, daß Du mit der Ausrüstung angeworben wirst.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Klaufi
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    Was mir so auffällt: Niemand ist freiwillig Streuner (außer ein paar komische Vögel vielleicht) und daher ist es sehr sinnig, sich einen guten Unterhalt zu suchen. Und dabei in die selbe Richtung wie der Partner zu schlagen ist auch nicht abwegig. Allerdings muss ich Kelmons Meinung zur Rüstung zustimmen, Wenn schon Leder dann kein schwarzes und die Reihenfolge sollte so sein: Kopf, Torso, Rest. Wobei etwas Polsterndes für den Anfang nicht schlecht ist, sprich Gambeson. Der ist sehr universell und für so ziemlich jeden Kämpfer-Charakter passend (außer unter einer maßgefertigten Vollplatte, da muss das nicht sein). Dass so ein Gambeson die weibliche Figur nun verschluckt darf nicht allzu schlimm für dich sein . Oder du Nähst dir einen selber, allerdings ist das ein ganz schöner Aufwand. Als Waffe würd ich mir auch was professionelleres suchen. Wird es denn eine freie Söldnerin oder einer gewissen Gemeinschaft? Je nachdem würde sie ja ein gewisses Maß an Ausrüstung gestellt bekommen denk ich mal, oder?

  4. #4
    Chiara
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    Grünschnabel

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    Danke erst ein mal für eure Meihnungen.
    Natürich sehe ich es auch so wie ihr schon andeutet.
    Aber mir geht es ja nun mal auch darum das ich den Übergang von Streunerin zur Söldnerin ausspielen möchte(halt erspielen möchte)
    Folglich kann ich schlecht eine"professionelle" Söldnerin spielen wenn ich keine Erfahrungen dazu bieten kann.
    Ich finde es nicht schön wenn man äußerlich zwar nach Söldner par exellance aussießt aber nun mal nicht viel drauf hat.
    Deswegen ja das Ausspielen von Streunerin zur Söldnerin.
    Das dann das passende Equipmet nach und nach entsteht ist mir bewusst.
    Natürlich werde ich mich dementsprechend dann nach und nach Ausrüsten.
    Mit dem schwarz gebe ich euch Recht. Aber den habe ich geschenkt bekommen (OT) und einem geschenktem Gaul schaut man ja nun mal nicht ins Maul*gg*
    Ich werde dafür durch braune Unterbekleidung farbe ins Spiel bringen.
    Armschienen sind auch schon angedacht später dann Schultern, Beinscheinen und Gambeson.
    Mit dem Gambeson hätte ich kein Problem. Aber auch hier bin ich der Meihnung, dass ich mir diesen "erspielen" möchte.
    In meine Sicht zieht keiner aus in die Welt und hat sofort alles an Ausrüstung. Das muss man sich dann auch erarbeiten, dafür braucht man Geld, für das Geld muss man erst ein mal arbeiten.
    Und ein Söldner-Anfänger besitzt bestimmt nicht von Anfang an die ultimative Rüstung oder?
    @Klaufi: Ich werde mir auf jedenfall noch ein Schwert anschaffen.
    Ich hatte mir auch schon gedacht das der Stab dafür nicht geeignet sein wird. Wenn du zwei Personen unter eine Gemeinschaft zählst dann sind wir dann wohl eine Gemeinschaft.
    Si vis amari, Ama!

  5. #5
    stephan_harald
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    Ein Söldner ohne Rüstung und gescheiter Bewaffnung ist entweder tot oder arbeitslos.

    Überleg doch mal rein sachlich: Ein Söldner ist jemand, der für Geld für seinen Auftraggeber kämpft oder diesen beschützt.

    Warum sollte ich als Auftraggeber so ein Mädel auch nur ein Kupfer geben? Sie hat keine Ausrüstung und keine Bewaffnung.

    Diese Idee mit dem "erspielen" ist beim Pen und Paper oder bei Onlinespielen vielleicht ganz nett, funktioniert aber im LARP nur sehr sehr bedingt.

    Wenn Du eine Söldnerin spielen willst, dann solltest Du auch aussehen wie jemand, dem man den Job zutraut.

    Und ja Soeldner im hatten durchaus Ausrüstung bevor sie in den Job eintraten, oder bekamen diese von einem Auftraggeber gestellt (alles andere wäre ja auch sinnlos, bei einer Tätigkeit bei der es um Leben und tot geht.)

    Sie hatten vielleicht nicht sofort die Top Plattenrüstung, aber doch deutlich mehr als Du zur Verfügung hast.

    Ich würde wie folgt anfangen:

    Helm und Gambeson als Minimalrüstung, dann eine Bewaffnung, am besten einen Spieß, Hellebarde oder ähnliches und eine Seitenwaffe wie ein Kurzschwert.

    Das wäre so der Soeldnereinstand. Bekleidung setzte ich natürlich voraus.

    Stephan

  6. #6
    Cartefius
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    Ich persönlich halte die Idee einer allmählichen Entwicklung vom Streuner zum "richtigen" Söldner für durchaus machbar, und denke, dass man da auch ein reizvolles Konzept draus machen kann. Im Gegensatz zu meinen Vorrednern würde ich es auch nicht unbedingt für den besten Weg halten, den Charakter vom Stil her, selbst wenn der Übergang abgeschlossen ist, völlig "normal soldatisch" auftreten zu lassen. Zumindest würde für mich eine Ausstattung mit Gambeson, Eisenhut, Stangenwaffe und Wappenrock eher zu Charakteren aus geregelten Verhältnissen passen, und deswegen für deinen Charakter vielleicht nicht die erste Wahl sein.

    Mein Vorschlag wäre deswegen, den Charakter zwar kämpferischer erscheinen zu lassen, und auch durchaus mit besserer Bewaffnung und Rüstung auszustatten, aber dabei auch immer einen irregulären, zusammengewürfelten Look beizubehalten, wie man ihn vielleicht auch mit Räubern oder marodierendem Pöbel assoziieren würde.

    Beispiele in dieser Richtung wäre zum Beispiel so etwas wie die folgenden:
    -Die Pikeniere aus Alatriste:
    http://i5.photobucket.com/albums/y15...alatriste5.jpg
    -Banditen und Milizionäre aus Warhammer:
    http://img.war-europe.com/syndic_img.../1006Emp05.jpg
    http://animeonly.org/albums/DESIM/Da...re_militia.jpg
    -Oder Elemente aus Landsknechts- oder Spätmittelaltermode, entsprechend überzogen und bunt kombiniert:
    http://www.kasto.org/zoom.php?file=d...e=Landsknechts
    http://www.kasto.org/zoom.php?file=d...nd+crossbowman

    Damit hättest du eine Möglichkeit, das streunerische deiner Figur beizubehalten, und sie trotzdem weiterzuentwickeln. Außer an der Kleidung könnte man diesen Übergang zu einem härteren, kriegerischen Charakter auch an anderen Dingen festmachen, so könntest du dir z.B. im Laufe der Zeit ein paar Narben ins Gesicht schminken, eine Augenklappe aufsetzen oder eine Zahnlücke schminken oder Tätowierungen zulegen.

    Was die Wahl der Ausrüstung angeht, würde ich deswegen auch davon abraten, jetzt das Larper-Standardsortiment aus Schultern, Armschienen und Beinschienen zu wählen. Schöner fände ich z.B. hohe Stulpenstiefel und/oder lange Fechhandschuhe (vielleicht auch nur ein schwerer Handschuh an der Waffenhand), eine Hirnhaube oder beschlagene Lederkappe unter dem Hut, eine Brustplatte, gesteppte und beschlagene Lederweste oder taillierte Brigantine (aber nicht diese unförmigen schwarzen Standarddinger, bitte), metallene Kniebuckel oder einzelne schmale Schulterbuckel.

  7. #7
    Chiara
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    Grünschnabel

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    @Stephan: Danke dir für deinen Kommentar.
    Ich möchte aber schon das Streunerische meiner Streunerin ein wenig beibehalten. Mir ist bewusst das ich mich nicht ungerüstet als Söldnerin anbieten kann deshalb ja auch der wechsel von Kampfstab auf eine angemessene Waffe und der Ausbau meiner Rüstungsteile. Der Vorteil wird definitiv sein das es wahrscheinlih garnicht nötig sein wird komplette Ausrüstung zu besitzen da ich mich ja nicht alleine in Dienst stelle.

    @Cartefius: danke erstmal für deinen lieben Komentar
    Deine Vorschläge find ich spitze
    Vorallem gefällt mir die Richtung von dem 4ten Bild( wahrscheinlich weil ich sowas dann mal bei einer Frau sehe, da es ja immer mehr Männerbeispiele gibt) und dem ersten Bild.
    Ich muss auf jedenfall meinen Rock oder einen beliebigen beibehalten, da ich absolut keine Hosen trage weder OT geschweige den IT*lach*
    Ist ne Marotte von mir die ich nicht ablegen möchte*gg*
    Auch der Stil des Bildes würde ungefähr in das rein fallen was ich zur Zeit so ungefäht zur Verfügung stehen habe.
    Lange Stulpenhandschuhe sind schon bestellt(hatte ich mir nämlich auch gedacht).
    Da ich tattoowiert bin dürfte auch dies kein Problem darstellen*gg*
    Die Narben sind eine super Idee danke für diesen tollen Denkanstoß.*auf Zettel notier*
    Es sollte aufjeden Fall bunter bleiben ersteinmal damit man noch den Streuner in meiner kleinen Söldnerin erkennen kann*lach*
    Wenn ich einen "normalen soldatischen" Charakter spielen wollen würde dann würde ich mir einen neuen erstellen*gg* Aber ich möchte ja gerade die Möglichkeit bei behalten auch mal wieder nur Streunerin zu sein und auch zeigen was ich vieleicht einmal gewesen bin*gg*

    Wie sieht es den mit meinem Schlapphut aus, sollte der dann lieber für was anderes weichen? Was ist eine Hirnhaube?*verwirrt schau* Und wie soll ich mir eine beschlagene Lederkappe unter dem Hut vorstellen*gg*
    Si vis amari, Ama!

  8. #8
    Cartefius
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    Eine Hirnhaube ist ein ganz schlichter Helm, der direkt am Kopf anliegt und deswegen auch unter einem Hut getragen werden kann, eine Mode, die bei Landsknechten mit ihren ausladenden Tellerbaretten sehr beliebt war. Hier hatte der Helm auch teilweise Löcher, so dass man den Hut (in modisch schrägem Winkel) an ihm festbinden konnte.
    Hier ein Beispiel, leider finde ich aktuell keins mit Hut:
    http://plattner-siefert.de/images/ga...rnhauben01.jpg

    Eine Lederkappe könnte von der Form her so etwas wie diese hier sein, nur halt aus Leder, geformt und gehärtet, oder wie eine Polsterkappe wattiert und beschlagen, und ließe sich so auch unter einem Hut tragen:

    http://www.de-reuver-online.de/lappi...7/JAN_0774.JPG

    Dass historisch solche "Rüst-"Lederkappen verwendet worden wären ist mir zwar nicht bekannt, aber wenn man sowieso Leder"rüstung" trägt, spricht meiner Meinung nach auch nichts gegen einen Helm in der gleichen Machart.

  9. #9
    Chiara
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    Grünschnabel

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    Danke du bringst meine Phantasie in volle Fahrt*gg*
    Ja das zweitere würde auch von der Hutart in die Richtung gehen die ich schon besitze. Nur das meiner schwarz*g*
    Leider sieht man beim ersten Bild nicht sehr viel
    Falls du noch mehr Vorschläge hast nur her damit ich bin hell auf begeistert*gg*
    Si vis amari, Ama!

  10. #10
    Cartefius
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    Warum sieht man auf dem ersten Bild nicht viel? Naja, eine Google-Bildsuche nach "Hirnhaube" liefert ja jede Menge Detailbilder.

    Was konkretere Tipps angeht, müsstest du glaube ich erstmal die Richtung ein bisschen einschränken, indem du z.B. mal ein Foto von dem Zeug zeigst, das du schon hast, beschreibst, welche Waffenwahl dir so vorschwebt und welche kämpferische Rolle du in eurer Gruppe übernehmen willst, und vor allem, wieviel Zeit und Geld du für das Erweitern deiner Ausstattung so grob eingeplant hast.

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