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  1. #51
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
    Forenjunkie Avatar von stephan_harald

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    Was der Cartefius sagt.

    Ich selber habe einen 2-Händer der eine Gesamtlänge von ca. 1,7mtr hat. Das würd eich so langdam als oberes Ende des machbaren halten. Alles darüber wabbelt so in der Gegend rum wie nichts gutes.

    Zum Thema DSA und Konsorten. Vergesst bitte nie das P&P Systeme oder Computerspiele eben nicht zwingend eine gute Vorlage sind. Gerade in der Waffen und Rüstungstechnik sogar keine gute (ausser vielleicht als Vorlage für die Optik einer Rüstung)

    Ich würde mal wage behaupten das keine Technik seit Menschengedenken besser entwickelt wurde wie die Rüstung. Sprich wenn man sich an historischen Voralgen entlanghangelt bekommt man schnell das Optimum für die jeweilige Epoche.


    Was bedeutet dies aber fürs LARP: Ganz einfach, im LARP ist mehr erlaubt, solange es praktibabel bleibt.

    Obwohl es in der Historie 2-Händer mit immenser Länge gegeben hat (um eben zum Beispiel Spiesse und Speerschäfte zu zertrümmern, oder Pferde die Beine abzuhauen (Gassen- oder Breschenhauer), sind die im LARP nicht sonderlich gut zu bauen oder zu führen.

    Für einen 2 Kampf nahm man da lieber andere Waffen, die sinnvoller dafür zu führen hatten.

    Da es aber recht ordentlich ausschaut wenn im LARP 2 LEute mit einem LARP 2 Händer kämpfen ist das auch ok.

    Jedenfalls besser als Katana Stricknadel gefuchtel. Ein Paddel oder Pizzablech ist aber trotzdem sehr peinlich.

    Stephan

  2. #52
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
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    Ok, bei mir war jetzt eigentlich nur von den Schwertern die Rede, als ich DSA als gute Orientierungsquelle erwähnt habe. Natürlich sind die Sachen so nicht wirklich historisch korrekt... vorallem die Rüstungen nicht. Aber die groben Klassen lassen sich gut definieren damit.

    Und zu der Sache mit dem Riesenzweihänder: Ja, das kann schon sehr problematisch sein mit dem Wabbeln. Daran habe ich jetzt garnicht gedacht, da die GFK-Stäbe ja eigentlich ziemlich starr sind... aber so ein Riesenschwert ist ja immerhin sehr lang. Bei Stangenwaffen ist die Sache ja noch etwas anders... diese Waffen hält man ja anders und daher dürfte die Reichweite etwas kürzer sein, als wenn man eine gleichlange Waffe als Zweihandschwert führen würde. Ok, notfalls kann man Stangenwaffen auch ganz weit unten anfassen... ich denke aber, dass das schon etwas ungewöhnlich sein dürfte.

    So, jetzt gibt es aber auch mal ein paar Änderungen bezüglich meines Charakters. Die Bewaffnung ist ja nun ausgewählt... jetzt muss nur mein Charakter noch angepasst werden. Wie wäre es hiermit:

    Name: Angarius (Name wird eventuell noch geändert... ein Name, der
    mittelalterlicher klingt)
    Alter: 20
    Profession: Abenteurer (später Söldner oder Paladin)

    Angarius ist ein guter Kumpel von Tarik und hat mit ihm beschlossen, die Heimat zu verlassen, um ein Abenteuer zu erleben und das Glück fern der Heimat zu suchen. Angarius ist Sohn eines Söldners und hat auch schon öfters mit seinem Vater trainiert. Im Laufe seines Lebens ist er in die Lehre bei einem Waffenschmied gegangen und hat diese auch erfolgreich beendet (ich habe auch persönlich mal vor, meine eigenen Larpwaffen zu bauen und daher passt das doch ganz gut, wenn mein Charakter dann auch Schmied ist).

    Angarius ist ein mutiger Kerl, der immer für ein Abenteuer zu haben ist... und wenn er Spaß haben kann, lässt er sich das auf keinen Fall entgehen. Wirklich gläubig ist er nicht, zumindest noch nicht... er hat aber auch keine Abneigung gegen den Glauben, da er selber davon träumt, ein Paladin zu werden. Angarius strebt danach, ein angesehener und ehrenhafter Krieger zu werden und die Paladine sind seine Vorbilder. Falls er dieses hohe Ziel nicht erreichen kann, wird er in die Fußstapfen seines Vaters treten und sein Gold als Söldner verdienen. Ferner denkt Angarius auch häufig darüber nach, wie er am besten seine Schmiedekünste verbessern könnte und wird daher auch keine Gespräche mit anderen Schmieden scheuen, da er bei ihnen eventuell noch etwas dazulernen kann.
    Im Kampf kann er durchaus ein grimmiges Gemüt an den Tag legen und es kann dazu kommen, dass er wirklich verbissen und mit allen Mitteln weiterkämpft, um das Leben jener zu retten, die in ernster Gefahr sind. Angarius kann einfach nicht dabei zusehen, wie wehrlose Leute getötet werden und allein sein Ehrgefühl verlangt es von ihm, Leuten in der Not zu helfen. Falls er selbst in Gefahr ist und keinen anderen Weg mehr sieht, dann ist er durchaus bereit, über seine Prinzipien hinwegzusehen (d.h. er würde auch mal ein Auge zudrücken, um sein Leben zu retten und würde dann etwas unehrenhaftes machen).
    Ansonsten ist Angarius ein freundlicher Kerl, der gerne neue Leute kennenlernt und auch gerne viel redet...

  3. #53
    Lyris
    Lyris ist offline
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    Die Geschichte klingt schon mal besser, ein paar Punkte wären aber noch überdenkenswert.

    Irgendwie ist jeder 2. Larpcharakter entweder selber Schmied oder der Sohn eines Schmiedes, wohl weil viele SC Angst haben, dass ihnen niemand ihre Waffen und Rüstungen reparieren kann bzw. sie autark sein wollen. So geht aber wieder ein netter Spielansatz verloren.
    Das man sich OT seine Waffen selber baut hat doch Null mit dem IT-Spiel zu tun, ich baue mir auch meine Waffen selbst und nähe Gewandungen, trotzdem ist keiner meiner Chars Schmied oder Schneider.

    Und eines kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen: Warum möchte ein nicht gläubiger Charakter Paladin werden? Das sind doch Glaubenskrieger, gerade ihre starke Gläubigkeit unterscheidet sie doch von normalen Kriegern.

  4. #54
    cassius_tain
    cassius_tain ist offline
    Grünschnabel

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    Das und noch eine Kleinichkeit: Irgendwie passt Paladin und Söldner nicht zusammen.

    Paladine sind Gläubige Krieger oder Ritter, die für ihren Glauben und das damit verbundene Recht kämpfen.
    Söldner sind Auftragskämpfer etc. Man kann sie also "Kaufen", damit sie einen Job erledigen.

    Ferner bin ich dafür, dass wir das miteinander besprechen, da wir ja zusammenbleiben wollen und ein jahr auch noch müssen. Das geht ja nicht, dass du Paladin und ich Söldner werde. Denn was machst du dann, wenn ich einen auftrag bekomme, der deinem Glauben nach die Todesstrafe verdient??

    Ich bin generell dafür, dass wir beide Söldner werden sollten, weil Paladin ja so überhaupt nicht in mein charakterkonzept passt, nach deinen Worten aber in deines. Wenn wir dann in 5 Jahren oder so unsere Charaktere sterben lassen, dann können wir ja in die richtung Paladin gehen. Das ist für mich jetzt auch mehr eine art Craschtestdummilarpcharakter, also muss der ja nicht der erste und einzíge bleiben.
    Vor allem hätte ich auch mal lust einen Magier zu spielen...
    Bitte verzeiht mir meine miserable Rechtschreibung, sie ist auch nur ein Mensch


    O===[:::::::::::::::::::::>
    Mein Schwert

  5. #55
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
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    Naja, mein Charakter ist ja nicht ungläubig... er glaubt nur nicht so fanatisch, wie es ein Paladin tun würde.

    Das mit dem Glauben wollte ich eigentlich so halten, dass mein Charakter später näher an den Glauben herangebracht wird und sich dann voll und ganz der Sache widmet. Mir ist schon klar, dass Paladin und Söldner überhaupt nicht zusammenpassen... ich hatte das nur im Sinn, damit ich mich später entscheiden kann, welchen Weg mein Charakter geht. Das sollte in erster Linie auch von den Erlebnissen im Spiel abhängen. Daher dachte ich auch, dass es eine super Idee wäre, wenn der Charakter eventuell einer "Paladingilde" (falls es sowas gibt) beitritt und dann "missioniert" wird. Ich hätte es wohl so ausdrücken sollen: Mein Charakter kennt sich mit den Gottheiten nicht so aus und hatte nie die Chance (aus welchem Grund auch immer... z.B. dass der Vater das nicht wollte), den Glauben näher kennenzulernen. Das würde das Anfänger-Dasein doch nur unterstreichen.

    Deshalb finde ich die Idee echt nicht schlecht... man hat dann immer noch die Wahl und man muss seinen Charakter nicht zwangsläufig sterben lassen oder gar einen anderen Charakter nebenbei spielen, wenn man kein Söldner mehr sein will.

    Ich möchte später allerdings nur sehr ungern auf eine Plattenrüstung verzichten müssen... daher hoffe ich, dass man als Söldner sowas tragen könnte (deswegen dachte ich auch an eine brünierte Rüstung, da das nicht so ritterlich aussieht).

    @Cassius:

    Ich möchte dir an dieser Stelle dann auch vorschlagen, dass wir unsere Charaktere nicht auf ein starres Ziel festigen. Ich bin dafür, dass wir die Welt ersteinmal erkunden... so wie man es von Abenteurern erwartet... und dann irgendwann eine Entscheidung fällen. Wir können dann theoretisch alles werden, was mit Nahkampf zu tun hat: Krieger, Paladin, Söldner, Bandit (wobei hier der Nahkampf nicht so stark im Vordergrund sein dürfte) usw...

    Ich schlage das vor, weil wir auf den Cons eventuell etwas finden könnten, was uns besser gefällt als Söldner zu sein und daher halte ich es erstmal für das Beste, die spätere Berufung offen zu lassen.

  6. #56
    Lyris
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    Geht am besten erst mal beide gedanklich einen Schritt zurück und spielt einfach zwei junge Kerle, die gerade aus ihrem Dorf heaus sind in die große weite Welt um Abenteuer zu erleben.
    Ob ihr dann letztendlich Söldner werdet, Paladine, Magier oder Hutzemänner könnt ihr immer noch entscheiden wenn ihr ein wenig Erfahrung gesammelt habt.

  7. #57
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
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    Aber genau das meine ich doch. Ich will mich jetzt nicht festlegen, sondern einfach die offene LARP-Welt erkunden und mir einen Überblick verschaffen.

    Ich fange komplett bei Null an und gucke erstmal, wie der Hase so läuft. Zeit zum Entscheiden hat man noch genug...

  8. #58
    Ozzimandias
    Ozzimandias ist offline
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    Zitat Zitat von RavenWarrior90
    Aber genau das meine ich doch. Ich will mich jetzt nicht festlegen, sondern einfach die offene LARP-Welt erkunden und mir einen Überblick verschaffen.

    Ich fange komplett bei Null an und gucke erstmal, wie der Hase so läuft. Zeit zum Entscheiden hat man noch genug...
    Klingt sehr vernünftig. *daumen hoch für den Lerneffekt*

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