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  1. #1
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
    Grünschnabel

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    Mein erster Charakter: Angarius

    Hi Leute,

    Ich bin neu hier und es dauert auch nicht mehr allzu lange, bis ich auf mein erstes Con gehe. Meinen ersten Charakter habe ich mir, wie der Titel schon sagt, bereits ausgedacht. Nun möchte ich natürlich gerne wissen, ob die Hintergrundgeschichte nicht zu übertrieben ist und ob der Charakter so auch gut spielbar ist.

    Mein Charakter heißt Angarius Raven und ist Sohn eines Waffenschmieds. Bis zum heutigen Tage lebt er in der Hauptstadt des Königreichs Ulthran (ein Menschenkönigreich... orientiert an Myrtana aus Gothic). Dort diente er einige Jahre lang der Miliz und ließ sich in Kampf mit dem Anderthalbhänder ausbilden (bevorzugte Waffe des Charakters). Das Land wurde stets von einer Armee des Bösen bedroht und irgendwann hat der Anführer dieser Armee, ein Hexer, einen mächtigen Dämon beschworen. Die Hauptstadt wurde dann angegriffen von Orks und finsteren Kriegern und mein Charakter war mitten in der Schlacht dabei... allerdings "nur" als Soldat mit Schild und Bastardschwert. Zu der Zeit war Angarius bereits recht gut ausgebildet und ziemlich stark war er auch schon... allerdings wurde er in der Schlacht von den Dienern des Bösen überwältigt. Die Armee war zwar in großer Zahl dabei, aber sie wurden durch die Orks gut dezimiert und Angarius konnte es nicht verhindern, zu schwer verletzt zu werden und verlor das Bewusstsein. Zuvor konnte er aber den Kampf des Dämonen gegen den König selbst sehen, der mit 5 Paladinen gegen den Dämon kämpfte. Der Dämon tötete einige dieser Paladine (welche selbst Anführer der Paladine waren... es waren die engsten Vertrauten des Königs) und der König selbst wurde verwundet. Mit seinem Zweihandhammer erschlug er aber den Dämon. Als der Dämon wieder in sein Reich verbannt wurde, verfluchte er alle anwesenden Menschen: Jeder, der seinen Wutentbrannten Schrei gehört hat, wurde verflucht und hatte fortan mit einer Wut zu kämpfen, die man nicht kontrollieren kann.

    Beinahe die ganze Stadt wurde verflucht. Der König und die überlebenden Paladinanführer wurden nicht verflucht, da sie Artefakte bei sich haben, die sie vor verderblichen Einflüssen schützen. Danach war Gewalt und Verbrechen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit erwachte Angarius wieder und er hat gemerkt, dass seine Kraft zum Teil wieder verschwunden ist und dass etwas Dunkles in seinem Geist haust. Er muss also ganz von vorne wieder anfangen... nur den Umgang mit dem Schwert hat er nicht verlernt. Von diesem Tage an hatte er mit dieser dämonischen Wut zu kämpfen (die auch teilweise hervorzubrechen drohnte). Er verließ die Armee und entschied sich dazu, mit seinen besten Kumpels das Königreich zu verlassen, um ein eigenes Abenteuer zu bestreiten... ein Leben fern von diesem Chaos und dem Verderben, dass die Heimat heimsucht. Die Heimat wird fallen... der König verkündet bereits, dass der Dämon wiederkehren wird, um dem deutlich geschwächten Land den Gnadenstoß zu geben. Chaos, Verzweiflung und Tod beherrschen das Land Ulthran.


    So, soviel zu der Geschichte meines Charakters. Man sieht also, dass die Heimat dem Untergang geweiht ist, da dieser Dämon später wiederkommen wird. Mein Charakter will also nicht sterben und das Leben auch nicht einfach versäumen... was hat er also noch zu verlieren?

    Ich kann mir denken, dass ihr jetzt auch sagt, dass die Geschichte zu heftig ist. Naja, ich denke aber, dass beim Larp schon noch üblere Dinge geschehen könnten. Notfalls kann ich auch einfach sagen, dass mein Charakter fast alles vergessen hat und nicht mehr weiß, was unmittelbar vor seinem Erwachen passiert ist... er hört nur das eine oder andere Gerücht über die Geschehnisse und er fühlt sich wie gehabt ziemlich schwach. Das soll darstellen, dass mein Charakter von Null anfängt.
    Die Wut spiele ich übrigens so, dass mein Charakter die Eigenschaft "Berserker" hat... das trifft es ziemlich gut, wenn ihr mich fragt. Natürlich werde ich das auch etwas anders darstellen, denn immerhin ist mein Charakter von einem dämonischen Zorn befleckt und somit ist das keine einfache Wut mehr... mein Charakter wird zu dem Zeitpunkt zu etwas purem Bösen, der alles angreift, was in Reichweite ist... egal ob Freund oder Feind.

    Was mein Umgang mit dem Schwert angeht, kann ich schon ruhig sagen, dass ich da nicht gerade schlecht bin... deshalb erkläre ich das in der Geschichte so, als wäre mein Charakter ein geschickter Kämpfer und er hat das nach dem "Koma" nicht vergessen oder nur teilweise, sodass er immer noch ganz passabel damit umgehen kann.

    Natürlich kann ich es mir auch vorstellen, dass ihr jetzt sagt, dass ein Anderthalbhänder für den Anfang viel zu schwer zu handhaben ist. Bei meiner körperlichen Statur (groß und breite Schultern) könnte so ein Schwert schon fast als Einhänder gelten (dass ist nicht meine Meinung, dass hat ein erfahrener Larper zu mir gesagt). Es wäre aber quatsch, dass man durch seine körperliche Statur Vorteile bekommen würde.

    Ich habe den Anderthalbhänder erwählt, weil ich schon von Anfang an mit solchen Schwerter gekämpft habe. Das erste Schwert, dass ich in meinem Leben geführt habe, war ein Shinai (Bambusschwert... eine Art Übungskatana) und auch später habe ich eher mit größeren Schwertern trainiert. Im Moment trainiere ich mit Einhändern und versuche auch, Einhandkampf mit Zweihandkampf zu kombinieren und habe auch festgestellt, dass ich damit besser umgehen kann, als mit nur einem Einhänder.

    Naja, würdet ihr mir den Anderthalbhänder jetzt immer noch abraten? Zum Thema "zu hart zuschlagen" braucht ihr euch keine Sorgen zu machen... das trainiere ich auch ständig mit meinen Kumpels und ich habe da auch schon gute Fortschritte gemacht.

    Später soll mein Charakter eine Plattenrüstung tragen... er fängt aber mit einer normalen Kleidung an (Hemd oder Wams und eine einfache Hose). Irgendwann kommt auch ein Schild dazu... aber aus finanziellen Gründen kann ich mir zu Beginn auch erstmal nur einen Anderthalbhänder holen.


    Was sagt ihr zu meinem Charakterkonzept? Entschuldigt übrigens die Länge dieses Posts... ich habe mir viele Gedanken gemacht und sie einfach alle hier hereingepostet. Ich hoffe, ich überanstrenge euch nicht damit ... ich finde es zumindest anstrengend, so viel zu lesen.

    Ich hoffe mal, dass mein Konzept so in Ordnung ist...

  2. #2
    Cartefius
    Cartefius ist offline
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    Hmm, ich habe eigentlich genau den Kritikpunkt, den du selbst auch schon erwähnst: Das ganze ist ganz schön dick aufgetragen. Die Hintergrundgeschichte hat halt diverse Stellen, die im Grunde genommen nichts anderes sagen als "Mein Charakter ist was gaaanz besonderes", bietet aber zumindest für mich davon abgesehen verdammt wenig: Weder erfährt man etwas über die Kultur, den Glauben, die Werte, das Verhalten, den sozialen Stand oder sonstige Dinge, die den Charakter im Spiel interessant machen und Anknüpfungspunkte bieten, sondern bekommt (für den Fall dass man die Story irgendwie erzählt bekommt) eigentlich nur eine dicke Bugwelle mit, die deinem Charakter vorwegläuft und einen ziemlichen Anspruch an die Darstellung mit sich bringt.

    Warum muss der Charakter ein extrem toller Kämpfer sein, der durch einen magischen Fluch plötzlich doch nicht so toll ist? Was bringt das im Spiel gegenüber einem Charakter, der halt ein ganz normaler Mensch ist und noch nicht viel Erfahrung hat? Was bringt der Gedächtnisverlust, außer deinen Charakter sämtlicher Spielmöglichkeiten und EIgenheiten zu berauben?
    Und die Idee mit dem dämonischen Berserkerrausch finde ich, zumindest wenn du die Idee nicht mit anderen Spielern aus deinem direkten Umfeld abgesprochen hast, auch nicht besonders toll. Solche Konzepte führen schnell dazu, dass entweder ein Spieler sich einen neuen Charakter machen muss, oder dass alle irgendwie OT ihr Verhalten anpassen und wie auf Eiern herumtanzen müssen, um genau das zu vermeiden.

    Über die Ausstattung bzw. Umsetzung müsste man dann nochmal sparat sprechen, da ich es hier für sinnvoll halten würde, sie auf ein klares Konzept abzustimmen, das kann ich aber aus der aktuellen Story noch nicht ablesen. Auf jeden Fall finde ich aber eine Ausstattung mit nix außer Hemd, Hose und dicker Waffe ziemlich unglücklich, das schreit förmlich "Seht her, ich bin Larpanfänger und konnte nicht am Waffenregal vorbeigehen!"
    Als wichtigsten Punkt würde ich aber erstmal sehen, dass du versuchst, dem Charakter ein Gerüst zu geben, das sich auch wirklich darstellerisch umsetzen lässt, denn all die epischen Taten in seiner Vergangenheit sind bei genauerer Betrachtung für das tägliche Spiel eher irrelevant.

  3. #3
    Leander
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    Was Cartefius sagt.
    Die Hintergrundgeschichte will mir gar nicht zusagen. Da passiert wirklich einfach zu viel, zu dick aufgetragen. Und "Amnesie" macht es nicht besser. Warum muss der Charakter das alles erlebt haben?

    Die Ausstattung sagt bisher, so wie sie sich liest, nichts über den Charakter aus und wirkt generisch, weshalb sie nicht zum Hintergrund passt. Zudem kommt noch das elementare Dinge wie Kleidung für schlechtes Wetter und ein blöder Hut™ fehlen.
    Außerdem bist du dir im klaren darüber, dass man einen Anderthalbhänder niemals mit einem Schild führt? Warum nicht? Weil man für einen Anderthalbhänder beide Hände braucht/nutzt.
    Zudem könnte man anmerken, dass Anderthalbhänder eigentlich nur mit ordentlicher Rüstung geführt werden sollten, da man wirklich nur ein Schwert aber kein Schild zur Verteidigung hat (mWn wurde das so gehandhabt, es gibt da einen gewissen Zusammenhang zwischen der Entwicklung stärkerer Rüstungen und dem Aufkommen von Anderthalbhändern). Im Larp sehen einige das vielleicht anders, aber sinnvoll ist das nicht.

    Edith sagt: Über den Nachnamen lässt sich streiten. Ich musste an "Vincent Raven" und "Raven" aus "Teen Titans" denken.

    P.S.: Ein Shinai ist keine Art Übungskatana, sondern ein Sportgerät für Kendo. Übungskatana sind u.A. Bokuto. (Nur als Anmerkung.)
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  4. #4
    Gunnar
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    Das "total Böse"TM in sich zu haben und in Wut alles angrifen führt nach spätestens 2 Cons zu folgendem Ergebnis:
    a) der Char wird von deinen Mitspielern abgelegt
    b) das "total böse"TM wird verbannt, wenns nicht klappt siehe "a"

    Die Geschichte ist halt nen lustiger Mischmasch auf Gothik und imho reichlich unbrauchbar. Nicht weil sie zu dick aufgetragen ist sondern weil sie null Infos über deinen Char und seine Motivationen preisgibt.

  5. #5
    Turis
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    Ich muss den anderen Recht geben. Die Geschichte ist einfach übertrieben und sie bringt dir nichts auf Con - zumindest nichts Positives.

    Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass du dich sehr auf den Kampfaspekt versteifst. Auf einer durchschnittlichen Con wird zwar hin und wieder mal gekämpft, aber geschätze 95% der Zeit tust du was anderes. Vielleicht ja Rollenspiel?

    Daher empfehle ich dir eher mehr Gedanken in den Alltag des Charakter zu stecken, eventuell eine Larp-Gruppe oder ein Larp-Land in deiner Nähe zu suchen und dadurch einem bereits bespielten Hintergrund zusätzlich mit Leben zu füllen. Es macht deutlich mehr Spaß mit Leuten aus dem gleichen IT-Land zu spielen, als nur von den zerstörten Städten oder dergleichen zu reden, was letztlich eigentlich auch niemanden wirklich interessieren wird.

    Der Anderhalbhänder... na gut, jeder wie er will. Wäre sicherlich nicht meine erste Empfehlung gewesen, aber da es beim Larp-Kampf nicht um Effektivität gehen sollte, sondern um schönes Spiel miteinander, ist das eher zweitrangig was du nun für eine Waffe führst.

    Grüße

  6. #6
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    Meinen Vorpostern will ich mich in allen Punkten anschließen und zusätzlich noch folgendes anführen:

    - Der Name das Landes - "Ulthran" - vielleicht irgendwas, was nicht ganz so nach "Ultra" klingt?
    - Alles englische ("Raven") würde ich sein lassen.
    - Dein Charakter ist der 1873764te Sohn eines Waffenschmiedes. Schau mal hier: http://www.inlarp.de/larp-forum/char...t3445-s60.html
    - So ganz generell - die Charaktergeschichte ist eben irgendwo...belanglos. Es hat für mich den Eindruck, daß Du hier eher die Introsequenz eines Computerspiels geschrieben hast statt eines Hintergrundes. Das interessiert aber nicht. Hier im Forum hilft es eben nicht dabei, Dich bei der Charaktererstellung zu beraten, während Dich IT wohl kaum jemand ernst nehmen wird, wenn Du mit einer solchen Geschichte derartig dick aufträgst. Wie Cartefius schon sagt - interessant wären hier eher die 99.9% Deines restlichen Lebens nicht dieses 0.1% an "besonderen Ereignissen".
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  7. #7
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
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    Ok, das ist schonmal wichtig zu wissen. Ich hatte zwar gehofft, dass die Meinungen nicht derart negativ ausfallen würden... aber ich nehme eure Ratschläge gerne an.

    Ich hätte da aber noch ein paar weitere Fragen, die durch eure Antworten aufgekommen sind (un ich werde dazu auch meine eigene Meinung sagen):

    - Was ist das Problem mit den Anderthalbhändern?

    Die Dinger sehen genial aus und man kann sie entweder mit beiden Händen oder mit einer Hand führen. Das hat seine Vor- und Nachteile... mit einer Hand ist man langsamer und nicht so treffsicher und mit beiden Händen ist man schnell und treffsicher. Wieso kann man einen Anderthalbhänder dann nicht auch mit einem Schild benutzen? Ich will meinen Charakter auch realistisch halten und demnach auch das tun, was möglich ist und mich nicht daran versteifen, was andere wollen. Mir soll die Sache ja auch Spaß machen und ich möchte hin und wieder auch mal variieren wollen, ob ich nun das Schild mit dazu nehme oder nicht.

    In dem Fall kann ich dann wohl doch lieber mit einem Zweihänder anfangen. Macht mir auf jeden Fall mehr Spaß als ein Einhänder und ich tu damit auch anderen einen Gefallen.

    - Welche Larpländer würdet ihr mir empfehlen?

    Mein Charakter soll auf jeden Fall europäisch sein. Er ist Sohn eines Handwerkers (Waffenschmieds), will aber ein Abenteuer erleben und verlässt daher sein Heimatland. Der Charakter ist also für alles offen und hat Merkmale eines Söldners, da er für keine wirkliche Seite kämpft.

    - Welche Götter gibt es denn, die man so verehren könnte?

    Mein Charakter soll jetzt nicht unbedingt megamäßig gläubig sein, aber einer Religion sollte er schon angehören.

    - Was ist das Problem mit englischen Namen?

    Klingen die etwa zu unecht? Soll ich einen lateinischen Namen nehmen, der für "Rabe" steht? Mein Charakter wird dunkel gekleidet sein und wird wahrscheinlich auch eine brünierte Rüstung tragen im späteren Verlauf und daher dachte ich, dass der Name echt gut passt.

    - Was für eine Vorgeschichte soll ich nehmen?

    Sohn eines Schmieds ist also zu oft vertreten... wie wäre es mit einem Sohn eines Paladins, der vielleicht irgendwann mal in die Fußstapfen seines Vaters tritt, aber sich noch nicht schlüssig ist? Ich kann mir da aber vorstellen, dass es da zu Problemen kommt, da mein Charakter dann wohl zwangsweise adlig sein muss, oder? Ich könnte ja auch sagen, dass mein Charakter der Sohn eines Söldners ist... das sollte die wenigsten Probleme geben.


    Ich kann ja mal kurz aufschreiben, was die Eigenschaften meines Charakters so sind:

    Name: Angarius Rabanus
    Rasse: Mensch
    Alter: 20
    Klasse: Krieger/Söldner
    Gesinnung: Neutral (kann sich im Laufe der Zeit ändern)
    Verhalten: Mutig, scheut sich nicht um einen Kampf, hilft Leuten in der Not, höflich

    So, falls ihr noch weitere Tipps habt, dann lasst ruhig hören...

  8. #8
    Aeshma
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    - Was ist das Problem mit den Anderthalbhändern?

    Die Dinger sehen genial aus und man kann sie entweder mit beiden Händen oder mit einer Hand führen. Das hat seine Vor- und Nachteile... mit einer Hand ist man langsamer und nicht so treffsicher und mit beiden Händen ist man schnell und treffsicher. Wieso kann man einen Anderthalbhänder dann nicht auch mit einem Schild benutzen? Ich will meinen Charakter auch realistisch halten und demnach auch das tun, was möglich ist und mich nicht daran versteifen, was andere wollen. Mir soll die Sache ja auch Spaß machen und ich möchte hin und wieder auch mal variieren wollen, ob ich nun das Schild mit dazu nehme oder nicht.
    DU möchtest also Spass machen. Das es deinem GEGNER überhaupt keinen Spass macht, wenn du mit ner überlangen Waffe gegen ihn kämpfst ist also egal? Nette Einstellung.

    Schnapp dir mal nen Anderhalbhänder und ein Schild und führe das ein bisschen. Dann merkst schon selbst das das net wirklich funktioniert. Wenn die das Argument nicht reicht, dann das: Man tut es nicht. Schulssaus. Anderhalbhänder werden nicht mit Schild geführt.
    Du wilslt variieren? Dann musst du mehr Geld ausgeben

    In dem Fall kann ich dann wohl doch lieber mit einem Zweihänder anfangen. Macht mir auf jeden Fall mehr Spaß als ein Einhänder und ich tu damit auch anderen einen Gefallen.
    Naja, ist eben ein Anfängerklischee gleich mal das größte Paddel zu kaufen was sich findet. Wirste schon noch merken...


    - Was ist das Problem mit englischen Namen?
    Sie klingen IMMER nach möchtegerncool. IMMER

    Klingen die etwa zu unecht? Soll ich einen lateinischen Namen nehmen, der für "Rabe" steht? Mein Charakter wird dunkel gekleidet sein und wird wahrscheinlich auch eine brünierte Rüstung tragen im späteren Verlauf und daher dachte ich, dass der Name echt gut passt.
    Rabe, wird ja immer schlimmer. Du wirst damit nich die "colle Sau" sein sondern ausgelacht werden. Glaub mir, ist so. Und es wird auch genug Leute geben die latain können.

    Dunkel gekleidet und brünierte Rüstung...
    Lass es. Anfängerklischee. Sieht weder gut aus, noch wird dich IRGENDJEMAND ernst nehmen.

    Ich würde dir raten: Nochmal GANZ von vorne Anfangen. LARPwiki lesen und ein paar Threats hier im Forum lesen...

    Ist nicht so böse gemeint wie es vielleicht klingt, aber du machst eigentlich alle Fehler die man als Anfänger so machen kann, wenn man sich nicht vorher informiert hat.

    Grüße
    Aeshma, ist grad bissel in eile
    Moderative Eingriffe werden als eben solche gekennzeichnet

    Bei Problemen gebt uns bitte im Thread "Meldungen an die Mods" Bescheid. In wirklich dringenden Fällen (oder Dingen die nicht öffentlich sein sollen) bitte auch per PM. Wir kümmern uns dann ASAP.

  9. #9
    RavenWarrior90
    RavenWarrior90 ist offline
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    Hmm... das ist echt keine leichte Sache. Komme ich also nicht drum herum, ein Schild mit einem Einhänder zu nehmen?

    Ich will ja auch keinen Zweihänder, weil das Teil so mega groß ist. Zweihänder sind einfach nur toll und ich mag diese Waffengattung am liebsten... nur finde ich blöd, dass jeder dann an das Klischee denkt. Ich finde das wirklich schade... der Kampfstil gefällt mir da halt am besten.

    Und mit dem Namen will ich nicht cool klingen. Wie gesagt, ich dachte, dass es passend ist... ist aber wohl leider auch nicht der Fall.

    Ich merke schon, dass es vor mir unzählige Leute gab, die vieles verbockt haben... ich habe das schon oft von erfahrenen Larpern gehört, aber dass es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte es noch nichteinmal verstanden, warum man mich da ausgelachen würde, wenn ich in scharzen Klamotten rumlaufen und mich Raven nennen würde.
    Dem eigenen Willen zur Charaktergestaltung sind da doch wohl einige Grenzen gesetzt und die muss man als Anfänger erstmal kennen.
    Demnach nehme ich deine Ausführungen auch nicht als Beleidigung, sondern (wie du sagst) als guten Rat auf.

    Ein Problem gibt es nun aber: Welchen Nachnamen soll ich jetzt nehmen? Was würde zu Angarius passen? Ich hab da echt keine Ahnung und ich bin da auch nicht gerade kreativ, was das angeht.

    Was aber jetzt eine wichtige Frage ist: Was für eine Waffe soll ich mir jetzt zulegen? Ist ein ganz normaler Zweihänder okay, oder muss es jetzt zwangsweise ein Einhänder mit Schild sein?
    Ich habe auch mal daran gedacht, eine Stangenwaffe zu nehmen... aber da frage ich mich, ob das klappen wird, da ich keine bzw. kaum Erfahrung damit habe.

  10. #10
    Schwannis
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    Schwannis vult!

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