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  1. #1
    seraphim-raphael
    seraphim-raphael ist offline
    Grünschnabel Avatar von seraphim-raphael

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    Tattoos und Zahnlack

    Moin, weiss leider nicht, ob ich hier im richtigen Forum dafür bin, aber es hat ja was mit meinem Chara zu tun
    Ich plane nen russischen Söldner und der Junge soll schöne Oberarmtattos bekommen. Problem ist nun, dass die Tätowiertusche, die ich dafür gekauft habe, beim kleinsten Schwitzen nen Abgang macht.
    Nun dachte ich erstmal an Henna-Tattoos, die mir dann einfach meine Freundin vor der Con auf die Arme macht und ich muss dann 3-5 Tage nicht mehr um die Farbe kümmern.
    Nun lese ich aber, dass es viele schlimme Erfahrungen mit "Schwarzem Henna" gab, da gerade dieses doch nicht natürlich ist und bla.
    Stimmt das? und wenn ja, kennt jemand ne Alternative? irgend ne Art paste, durch die ich ne Con-lang Tattoos kriege?

    So, dass war das erste. Jetzt wollte ich, um dem Typen noch verrantzter wirken zu lassen, mir schwarzen Zahnlack besorgen, doch ich frage mich, ob der vllt den Zahnschmelz angreift, oder vllt nicht mehr aus den Zwischenräumen rausgeht.
    Hat jemand mit Zahnlack hier erfahrung und kann mich da aufklären?

    so, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
    Gruss

  2. #2
    Hana
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    Von schwarzem Henna würde ich lieber die Finger lassen.
    Schminke aller Art hält besser, wenn die Schminke mit Fixierspray (Haarspray geht auch) fixiert wird (und zum Schminken soll die Haut natürlich fettfrei und trocken sein), das müsste man testen, ob mehr Fixierung ausreicht oder es immer noch verläuft.

    Es gibt auch Tattoofolie, auf die man mit Tintenstrahldrucker Motive ausdrucken kann und die dann aufgebracht werden wie diese Kinder-Klebetattoos, da weiß ich leider nicht, wie schwitzresistent die sind.

    Definitiv haltbar wären diese Tattoo-Ärmel von Maskworld, da müsste man halt schauen, ob da ein passendes Motiv dabei ist. Für Oberarmtätowierungen könnte man sie ja halb abschneiden und den Übergang mit einem Lederriemen, Reif oder anderem Schmuck verdecken.

    viele Grüße,
    Annkathrin
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  3. #3
    Ozzimandias
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    die Tattooärmel finde ich persönlich eher unschick, aber ansonsten das was Hana sagt!

  4. #4
    Lyris
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    Ich habe einmal Zahnlack aus dem Faschingsbedarf benutzt, trotz längerer Trocknungszeit hat es nicht gut auf den einzelnen Zähnen gehalten (so Marke Zahnlücke). Der Lack verwischte ziemlich schnell und so sah es eher nach Mundfäule aus, war auch nett.
    Das ganze war aber nur für einen kurzen NSC-Einsatz, ich denke nicht, dass das mit Essen und Trinken funktioniert. Der Geschmack war auch echt eklig.

  5. #5
    Leander
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    Eisenspäne in Sake einlegen + Haftpulver = schwarze Paste auf den Zähnen, die verheiratete Frauen im feudalen Japan trugen.
    Ich gehe davon aus, dass die Paste alltagstauglich ist, da sie von Frauen im feudalen Japan im Alltag getragen wurde, wobei ich natürlich nicht wissen kann, wie sich die Paste beim Konsum von Nahrungsmitteln/Flüssigkeiten verhält. Zumindest aber hält sie sonst für einen ganzen Tag auf den Zähnen (ob sie es auch länger tut weiß ich nicht, aber man sollte sich ja sowieso die Zähne auch auf Con putzen).
    Beim Einlegen in Sake oxidiert das Eisen und färbt die Mischung schwarz. Auf Grund der Farbe würde ich vermuten, dass es sich dabei um Eisen(II,III)-Oxid handelt, da andere Eisenoxide meist eher rötlich gefärbt sind. Eisen(II,III)-Oxid ist gesundheitlich unbedenklich (keine R- und S-Sätze).
    Welches Haftpulver traditionell verwendet wurde, weiß ich leider nicht, aber vielleicht lässt sich das herausfinden.

    Mit schwarzem Henna habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht, da es einfach schlechter einzieht und färbt (Färbung war nicht wirklich sichtbar). Eine noch nicht genannte Alternative fällt mir dafür aber nicht ein, wenn du nicht Airbrushen willst.

    Tante Edith sagt:
    "Man nehme 3 Pinten (etwa drei Liter) Wasser, erhitze es, und gieße dann eine halbe Tasse Sake (Reiswein) hinzu. In diese Mischung werfe man ein Stück rotglühendes Eisen und lasse sie fünf bis sechs Tage stehen. Nach dieser Zeit wird sich ein Schaum auf der Oberfläche bilden, der in eine Tasse geschöpft und über Feuer gesetzt werden muß, worauf, wenn das Gebräu erhitzt ist, pulverisierte Galläpfel und Eisenfeilspäne hinein gerührt und ebenfalls erwärmt werden. Vermittelst einer weichen Feder wird diese Flüssigkeit auf die Zähne gestrichen; nach mehrfacher Anwendung und abermaligen Zusätzen von Galläpfelpulver und Eisenfeilspänen werden alsdann die Zähne die gewünschte Farbe erhalten." (aus: "Bilder aus Japan" von Adolf Fischer, Eindrücke der Japanreise 1897)
    Ohne Haftpulver, auch wenn einige Quellen anderes behaupten.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  6. #6
    Skylla Ahorntal
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    Wegen dem Tattoo...
    Ich brauchte mal ein großes Tribel über den ganzen Rücken. Wir haben dann mit so Tattoostiften gearbeitet. Die findet man mittlerweile manchmal auch in Drogerien.
    Link
    Sind recht billig. Halten bis zu 5 Tagen. Wenn man duscht verbleicht es erst langsam und geht nicht sofort ab. Fand ich damals ziemlich ätzend, weil ich mir so schlecht den Rücken schrubben konnte

    Verwischen tun die nach meiner Erfahrung nicht und zur Not lassen die sich Abends ganz fix nachziehen.
    Auch hier gilt, erst auf Hautverträglichkeit testen.

    Achja, und die Möglichkeit sich "richtig" zu tattowieren gäbe es ja auch noch

    Edit: Nach meinem Verständnis ist ein Pint ca. ein halber Liter. Bin aber nicht so fit in anderen Einheiten.
    ~ Und fiel ich auch brennend dem Meere entgegen,
    ist Freiheit niemals ein vermessenes Streben. ~

  7. #7
    Kelmon
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    Zu Leanders "Hausmittel": Bitte bloß nicht benutzen. Das wird aufgetragen - und zwar oft - damit die Zähne möglichst permanent schwarz werden, weil sich das FeO in den Zähnen anlagert, nach und nach. Es gibt unkomplizierten Zahnschwärzer für sowas.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #8
    Leander
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    Gut, dann habe ich dazu wohl falsche Angaben gefunden, weshalb mich der letzte Satz des Zitats etwas stutzig werden ließ.
    Vielleicht sind andere Quellen da weniger gründlich, aber dort steht nie etwas davon, dass die Veränderung permanent ist. Die Quellen lesen sich eben so, als wäre es einfach nur eine Paste, die man auf die Zähne aufträgt (was die Bilder auch suggerieren). Eine Verfärbung wird weder gezeigt noch beschrieben (im Gegenteil, man erkennt klar, dass keine Verfärbung eintritt).
    Da ich Kelmon dabei aber einfach mal glauben würde, würde ich es dann wohl auch nicht empfehlen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  9. #9
    seraphim-raphael
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    hmm bei Skylla´s link habe ich das gesehen:
    http://www.kreativ-offensive.de/Arti...y-4004595.html

    gerade bei großflächigen Tribals sollte dass doch die Preiswerteste variante sein
    "Lieber effektiv Sterben, als effektiv kämpfen!"
    Für weniger Pappnasen beim Larp!

  10. #10
    Skylla Ahorntal
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    Wenn du die entsprechende Vorlage hast, kein Thema.
    Auch da, erst die Verträglichkeit testen.

    Die Stifte eignen sich halt für Freihandzeichnungen und filigrane Sachen.
    ~ Und fiel ich auch brennend dem Meere entgegen,
    ist Freiheit niemals ein vermessenes Streben. ~

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