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  1. #1
    Halduron
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    Charakterhintergrund von Halduron Starkschild

    Guten Abend

    So hier mal ein Hintergrund von meinem ersten, wirklichen Charakter. Bitte zerreißt ihn nicht sofort in tausend kleine Stücken! Habe ihn relativ schnell geschrieben, also vezeiht ein paar Rechtschreibfehler sowie die Formulierungen an manchen Stellen . Und ja an manchen Stellen ist es ein wenig Klischeedenken.

    Und als Nebeninfo: Alles was dort drin steht, stimmt. Damit meine ich das es viele Hintergrundinformationen für das Land Harnac gibt und dass, was ich dort beschreibe auch so passiert ist. Es gibt eine Orga (Funkenflug) die dieses Land entworfen hat und nun bespielt.

    So nun dürft ihr ran.

    Name: Halduron Starkschild
    Rasse: Mensch
    Alter: 17 Sommer
    Vater: Kalf Starkschild (Schmied / Rüstungsschmied / sowie Lehrmeister für die Novizien im Kloster der Sarasena / Paladin)
    Mutter: Norina Starkschild (Magd im Kloster der Sarasena)
    Geschwister: Keine
    Geboren: In einem Kloster der Sarasenar, in der Nähe des Dorfes Sunnenberg
    Geburtsland: Harnac

    Halduron wurde als erster Sohn von Kalf Starkschild und Norina Starkschild in einem Kloster der Sarasena geboren, welches in der Nähe des Dorfes Sunnenberg lag. Halduron war als kleines Kind ein Tunichtgut gewesen und hat seinem Vater viel Schande und Kummer bereitet. Dieser war nämlich ein angesehnder Paladin der Sarasena, der in dem Kloster als Rüstungsschmied gearbeitet hat. Seine Mutter war nur eine einfache Magd, die Kalf auf einer seiner Reise kennenlernte und mit zu sich ins Kloster nahm. Dort arbeitete sie als Magd weiter. Sie hat zum Beispiel gekocht, den Kräutergarten gepflegt, den Hof gefegt und all die anderen Pflichten erledigt die eine Magd hatte. Das einzigste Problem war ihr Sohn, er hat ihnen immer wieder Schande bereitet. Er hat zum Beispiel einen Apfel oder ein Gebäck und und viele andere Dinge Dorf geklaut und man könnte meinen er sei ein Pechmagnet denn er musste zum Beispeil während den Gottesdiensten öfter laut nießen, ihm ist Geschir runtergefallen und zu den Stärksten hat er auch nie gehört. Des weiteren kam er oft zu den Übungsstunden im Kloster zu spät, aber nicht nur weil er keine Lust hatte sondern auch weil er einfach zu verschlafen war. Seine Gedanken hatte er niemals beisammen, er lebte einfach in den Tag hinein. Nach einiger Zeit wurde im Kloster heimlich über ihn getuschelt und gelästert. Sein Vater, Kalf wurde von allen sehr bemitleidet das er nur so einen Taugenicht´s und Schwächling als Sohn hatte.
    Halduron wollte sich sogar bessern und verändern, damit sein Vater endlich Stolz auf ihn sein kann. Aber selbst wenn er es probiert hat ging irgendetwas dabei schief und alle dachten wieder er hätte es mit Absicht getan. Außerdem hat ihm zu diesem Zeitpunkt der Willenskraft dazu gefehlt, denn er hatte bis jetzt kein richtiges Ziel oder Antrieb wie die anderen Kinder in seinem Alter. Zum Klauen wurde er immer wieder verleitet. Entweder durch sich selber, weil er dieses lecker duftende Brötchen einfach haben wollte oder manchmal auch durch andere Dorfbewohner die seine Fähigkeiten ausgenutzt haben.
    So gingen die Jahre ins Land und Halduron Starkschild brachte seinen Vater sowie seine Mutter an Rande der Verzweiflung.

    Dann kam die Nachricht vom Ausbruch des Dämonenkrieges auch in das Kloster in ihrem Dorf, sowie die Entdeckung des Weltenturms und die Geschichte von einem magischen Tor, welches in der Spitze dieses Turmes steht. Wenn man durch dieses schreitet kommt man in das Land Albyon und dort sollte man vor dem Krieg und den Dämonen in Sicherheit sein.
    Also zogen die Menschen, mit neuer Hoffung im Herzen, aus Sunnenberg los, um den Weltenturm zu erreichen. Die Aufgabe des Ordens bestand darin diesen Flüchtlingszug mit all ihren Mitteln zu beschützen. Der Flüchtlingszug hat den Weltenturm nach einigen Tagen fast erreicht. Bis jetzt mussten sie sich nicht in einem Scharmützel gegenüber die übermächtigen Feinde behaupten.
    Doch dann brach der Tag an, an dem sich das Leben von Halduron schlagartig ändern sollte. Am Morgen des letzten Reisetages wurden sie von den Dämonen und ihren Schergen angegriffen. Die Paladine des Ordens waren in weit in der Unterzahl, aber trotzdem zogen sie gegen die Unholde zu Feld. Ohne Furcht im Anlitz stürmten sie ihnen entgegen damit die Flüchtlinge fliehen konnten und überlebten. Norina, Halduron und der restliche Flüchtingszug kam erschöpft, aber lebend am Abend des Tages am Weltenturm an. Norina und ihr Sohn, Halduron, waren sehr in Sorge um Kalf Starkschild und beteten viel. Sie hatten die Anzahl sowie die furchterregenden Fratzen der Dämonen gesehen und hatten deshalb sehr große Angst, Kalf´s Stimme nie wieder zu hören. Doch in der Nacht wurde ein stark entstellter Verwundeter ins Flüchtlingslager gebracht. Norina und ihr Sohn eilten voller Hoffnung zu ihm. Den beiden waren den Tränen nahe als sie den völlig entstellten Kalf nur an seiner Stimme erkannten. Es war ein schrecklicher Anblick und noch am Sterbebett schwor Halduron seinem Vater: "Vater, bald kannst du endlich Stolz auf mich sein. Ich werde ausziehen und in deine Fußstapfen treten.. ich werde ein Paladin der Sarasena werden. Ich will einmal in meinen Leben so mutig sein wie du... ich werde gegen die Dämonen obsiegen, das verspreche ich dir. Und.. ich werde erst nach Hanarc für immer zurückkehren wenn du Stolz auf mich sein kannst... wenn ich das Unrecht in diese Welt besiegt habe. Bald... werden aus tausenden Kehlen Loblieder für Sarasena erhallen... das was du dir immer gewünscht hast. Ich werde nie wieder etwas stehlen.. oder eine andere unehrenhafte Tat begehen. Ich werde nach den Pflichten eines Paladin´s leben, Vater. Das schwöre ich dir bei Sarasena."
    Halduron fing danach zu weinen an und sein Vater flüsterte Norina mit seiner letzten Kraft ein paar Silben ins Ohr: "Norina.. gib.. ihm mein Schwert wenn er.. das 16 Lebensjahr... erreicht hat.. u..und sage ihm.. das.. mein.. Blick.. i..immer auf dem Träger dieses Schwertes ruht.. u..und ich seine Taten von Sarasena´s Hallen aus beobachten werde. Und nun.. flieht.. ihr Narren." Nach seinen letzten Worten verstarb Kalf auf der Liege und Halduron floh mit seiner Mutter nach Albyon.

    Dort lebte er mit seiner Mutter in Frieden und lernte lesen und schreiben. Außerdem lernte er aus einem Glaubensbuch seines Vaters viele Dinge über die Göttin Sarasena sowie über die Pflichten eines Paladins. Von nun an benahm er sich anständig und klaute nicht mehr, außerdem war er nur noch an wenigen Augenblicken am Tag verschlafen und mit dem Geist abwesenden. Er betete voller Inbrunst zu Sarasena und konnte es kaum abwarten bis er 16 wurde um in die Lande zu ziehen und seinen Schwur zu erfüllen. Aus einem Stock schnitzte er sich ein Übungsschwert und hat oft alleine im Hof mit einem seiner Freunde geübt. Von Tag zu Tag wurde er besser. Er perfektionierte seine Fähigkeiten täglich und wollte immer besser werden. Trotzdem waren seine Schwertkünste immernoch sehr bescheiden. Jeden Tag arbeitete er hart und brachte die Post zu den Bürgern der Stadt. Mit diesem verdienten Gold wollte er sich später einmal Ausrüstung für seine Reise kaufen.
    So vergingen die Jahre und nach dieser ganzen Zeit war auch irgendwann der Tag angebrochen an dem er endlich 16 Jahre alt wurde. Halduron Starkschild packte sein ganzes Hab und Gut zusammen um nun endlich losziehen zu können und seinen Schwur gegenüber seines Vaters zu erfülllen. Seine Mutter überreichte ihm das Schwert und er zog von dannen. Sie weinte beim Abschied, ihr Herz war aber trotzdem voller Stolz erfüllt. Das sie ihren Sohn eines Tages so sehen würde hätte sie nie für möglich gehalten.

    Als er durch das Portal im Weltenturm trat und nach unten ging, hat er sich vor seinem geistigen Auge nochmals an den Tag, an dem sein Vater starb, erinnert und dies hat seinen Schwur nochmal gefestigt. Er streift durch das immernoch verwüstete Harnac und es tat ihm im Herzen weh, sein Heimatland so zu sehen. Auf seiner Reise durch Harnac übte er jeden Tag weiter mit dem Schwert seines Vaters und festigte weiter seinen Glauben an die einzigst wahre Göttin Sarasena. Ihm wurde langsam auch klar das er einen Lehrmeister braucht um seine Schwertkünste weiter zu perfektionieren.

    Eines Tages stieß er dann auf den Paladin Balurat und seine Gefährten und er entschloss sich diesen zu folgen. Er kann sicherlich noch was von ihnen lernen und er dachte durch den Paladin Balurat, festigt sich sein Glauben an die Göttin Sarasena weiter und dieser kann ihm noch vieles beibringen. So zog er seit diesem Tage mit ihnen durch die Lande um seinen Schwur, gegenüber seinen geliebten Vater, zu erfüllen.

    Für Sarasena!


    Liebe Grüße,
    Halduron

  2. #2
    Kelmon
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    *seufz*

    Angesichts dessen, daß "das Schwert vom Vater" zu den wirklich am häufigsten bekrittelten Dingen in Charaktergeschichten ist gehe ich mal davon aus, Du hast Dich hier im Unterforum noch nicht weiter umgeschaut?

    Und: Vater Schmied, Mutter Kräuterfrau. Mag jemand den dazu passenden Artikel verlinken...?

    Ansonsten...tja. wir lernen trotz langer Geschichte irgendwie nichts über den Charakter. Du hattest Eltern. Du hattest keinen Antrieb. Jetzt hast Du ihn. Und weiter?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Halduron
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    Guten Abend,

    Das Larpschwert welches ich habe sieht halt ein wenig älter aus und passt deshalb dazu gut. Könnte auch einfach ein älteres Ritterschwert sein, von der Gestaltung her.

    Mutter war eine einfache Magd die dann im Kloster gelebt hat und in einem Kloster gibt es nun einmal einen Kräutergarten.. also rupft sie da auch das Unkraut raus, mehr hatte sie mit diesem Kräutergarten nicht am Hut. Und ich wollte es nur am Rande erwähnen. Wollte halt ein paar Pflichten von seiner Mutter aufzählen habe mir nicht´s weiter bei gedacht.
    Und der Vater war auch ein ganz normaler Schmied Kann das mit dem Schmied auch gerne löschen und nur Paladin hinschreiben.


    Ja, ich habe mich hier im Forum umgeschaut.



    Was man über den Charakter weiss? Was bei ihm in seiner Kindheit alles so passiert ist? Wie er früher war? Wie er jetzt sein will/ist?
    Ich kann auch einfach 4 Sätze schreiben mit einer Aufzählung von Adjektiven, wenn das toller ist.

    Und wie es nun weiter geht? Nun versucht er nach den Pflichten eines Paladins usw. zu leben, dazu gibt es viel Hintergrundmaterial nachdem ich diesen Char ausspielen kann. Auch für was die Göttin Sarasena steht.

    Liebe Grüße,
    Halduron

    Ps: Bin nicht eingeschnappt, kann mit deinem Beitrag nur relativ wenig anfangen =).

  4. #4
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Halduron
    Das Larpschwert welches ich habe sieht halt ein wenig älter aus und passt deshalb dazu gut. Könnte auch einfach ein älteres Ritterschwert sein, von der Gestaltung her.
    Ähm...und? Ich rede nicht vom Schwertdesign, ich rede von dem zum erbrechen auftretenden Klischee, daß der Sohn das Schwert vom Vater bekommt. Als ob in der lieben Fantasywelt nur 2000 Jahre alte Schwerter im Umlauf sind.
    Ja, beim Paladinssohn, der in die Fußstapfen des Vaters treten will passt es zufällig mal etwas besser als beim Bauern, der "zufällig" noch ein Schwert im Heuschober rumstehen hat, aber dennoch...

    Mutter war eine einfache Magd die dann im Kloster gelebt hat und in einem Kloster gibt es nun einmal einen Kräutergarten.. also rupft sie da auch das Unkraut raus, mehr hatte sie mit diesem Kräutergarten nicht am Hut. Und ich wollte es nur am Rande erwähnen. Wollte halt ein paar Pflichten von seiner Mutter aufzählen habe mir nicht´s weiter bei gedacht.
    Und der Vater war auch ein ganz normaler Schmied Kann das mit dem Schmied auch gerne löschen und nur Paladin hinschreiben.
    Ich rede davon, daß Du in vielen Charakterhintergründe den schmiedenden Vater findest (da kann man im Spiel später schön Rüstungen reparieren), während sehr viele Mütter Heilkundige bzw. Kräuterfrauen sind (um eine Erklärung für Basis-Heiltalente zu haben). Das hat zu einer sehr lustigen Persiflage im Larper.Ning geführt, genannt "Der Zug der Kräuterfrauen".

    Was man über den Charakter weiss? Was bei ihm in seiner Kindheit alles so passiert ist? Wie er früher war? Wie er jetzt sein will/ist?
    Ich kann auch einfach 4 Sätze schreiben mit einer Aufzählung von Adjektiven, wenn das toller ist.
    Wenn ich Dir erzähle, was ich als 6-jähriger so erlebt habe - was sagt Dir das über mich heute? Genau: Nix.
    Interessant ist eben, wie Du Dir den Charakter jetzt vorstellst. Und ja, 4 aussagekräftige Sätze wären besser als eine Ellenlange Vorgeschichte mit Dämonen und Blahblah.

    Beispiel: Halduran stammt aus ... und ist bei ... aufgewachsen. Vom Charakter her ist er ... und hat vor, ... zu tun. An Ausrüstung trägt er ... und will das noch irgendwann durch ... ergänzen.

    Gerade Ausrüstung wäre hier interessant, weil ich hier vor meinem Geistigen Auge momentan den Bub in normaler Kleidung vor mir sehe, der mit dem Schwert (Toter-Vater-Standardedition (tm)) durch die Welt zieht.
    Daß Du tolles Hintergrundmaterial hast (ich finde Dämonenangriffe im Hintergrund wenig berauschend), und daß das alles "wirklich so passiert ist", interessiert niemanden. Deinen Hintergrund sieht man Dir nicht an, und fragen wird auch keiner danach, abgesehen von einem "Wo kommst Du eigentlich her?"
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Halduron
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    Guten Abend, oder eher Gute nacht

    Zuerst komme ich zu den eher unwichtigen Punkten:

    Das Design war halt auch ein kleiner ot-Grund, weshalb ich er es vererbt bekommen hat, wenn das Schwert schon so aussieht kann man es im Hintergrund ja auch irgendwie einbringen.
    Also das Schwert soll nicht von Generation an Generation weitervererbt sein, sondern nur vom Vater an den Sohn. Und Nein das ist keine Toter-Vater-Standardedition ,was auch immer, billig Ramsch Variante. Es ist als ein Einzelstück von den Gebrüdern Goldhammer gefertigt. (Nagut die machen alles als Handarbeit und somit ist jede Waffe ein Einzelstück, aber nicht so wichtig)

    Nun geht´s weiter:

    Hehe... außerdem glaube ich, dass wir ein wenig andere Vorstellung von einem Hintergrund haben. Ich und meine Gruppe (die waren auch schon auf mehreren Con´s) schreiben den Hintergrund halt eher für die Orga und uns selbst. Und wir selber wissen ja, wie wir unseren Charakter spielen und darstellen werden. Aber so kann die Orga z.B. auf bestimmte Dinge im Hintergrund eingehen (wenn sie es denn will). Bei meinem Hintergrund nun eher weniger, aber bei anderen aus meiner Gruppe schon eher. Und durch die Überlegung einer Hintergrundgeschichte für meinen Charakter, kann ich ihn authentischer rüberbringen. Weil ich nun für mich selber weiss weshalb er bestimmte Dinge bei bestimmten Rassen/Personen/Situationen tut oder auch nicht.
    Weil einfach z.B. zu sagen: Er hasst alle Elfen, er ist arrogant, Orks mag er auch nicht, er fürchtet sich von Spinnen.
    ist ein wenig seltsam und für mich kein richtiger Hintergrund. Denn dann stellt man sich doch die Frage: Warum?
    Warum hasst er alle Elfen und ist arrogant? Weshalb handelt er ehrenhaft (gut, Ehre kann man auslegen) ?
    Er hasst alle Elfen, weil sie ihm als Kind wegen seiner geringen Größe gehänselt haben oder was auch immer. Er ist eher arrogant weil er aus einem sehr gutem Hause stammt und so erzogen wurde.

    Für einen selbst ist es halt interessanter sich Gedanken zu machen weshalb der Charakter so ist, wie man ihn spielt. Sind irgendwelche Dinge in seiner Vergangenheit vorgefallen? Oder liegt es an der Lehre seines Glaubens?

    Aber ich gebe dir Recht =)
    Für ein Forum wäre es wohl wirklich interessanter und besser seine Gewandung zu beschreiben, Adjektive für sein Verhalten zu finden und was er Momentan tut. Weshalb er dies tut kann Euch ja eig. egal sein. Dadurch könnt ihr mir sicherlich sehr viel besser helfen als nur durch die Hintergrundgeschichte.

    Auch wenn das, dann kein richtiger Hingerund wäre.
    Sondern eher eine Beschreibung des Charakter, bzw. eine kurze Inhaltsangabe seiner Hintergrundgeschichte.

    Wie sieht er aus?
    Was tut er?
    Durch welche Adjektive kann man sein Verhalten am besten beschreiben.

    Also dann versuche ich mal nach den oben genannten Kriterien eine Liste zu schreiben. Wiederhole mich jetzt gleich, aber so müsst ihr nicht mehr nach oben scrollen.

    Name: Halduron Starkschild
    Alter: 17 Sommer
    Vater: Kalf Starkschild (Paladin / Lehrmeister in einem Sarasena Kloster / (Rüstungs)Schmied)
    Mutter: Norina Starkschild (einfache Magd im Kloster)
    Geschwister: Keine
    Geburtsland: Harnac

    Inhaltsangabe:
    Halduron Starkschild wurde in einem Kloster der Göttin Sarasena geboren. Seine Eltern waren/sind Kalf Starkschild und Norina Starkschild.
    Sein Vater ist in einem Kampf vermutlich gegen Dämonen, als er einen Flüchtlingszug verteidigte, gefallen und noch am Sterbebett seines Vaters hat Halduron einen Schwur abgelegt. (Siehe 1 Beitrag) Danach floh er mit seiner noch lebenden Mutter nach Albyon. Als er sein 16 Lebensjahr erreicht hat zog er von zu Hause los. Nun streift er mit einer kleinen Gruppe, die er unterwegs getroffen hat, durch die Lande um seinen Schwur zu erfüllen. In dieser Gruppe ist ebenso ein Paladin der Sarasena von dem er sich erhofft, dass er ihm noch einiges beibringen kann und er so später einmal auch dem Orden der Sarasena beitreten darf.

    Verhalten:
    Er verhält sich sehr ehrenhaft, spricht stets wahr, verteidigt die Schwachen, er ist sehr gläubig und spricht mehrmals am Tag Gebete zu seiner Göttin Sarasena, (Habe auch mehrere lange Gebete an Sarasena als Hintergrundmaterial) er bezieht sein Schwert, sehr stark, in die Gebete mit ein, er gibt sich so gut es geht bescheiden, er kämpft nicht für seinen Ruhm sondern für die Menschen, er tötet nicht leichtfertig, bekämpft Dämonen und Untote auf´s engste, ist manchmal mit seinem Gedanken wo anders, vergisst ab und zu mal bestimmte Sachen, er ist relativ schlecht im Schwertkampf

    Vieles davon sind halt die Pflichten eines Paladins. Selbst ist er nicht im Orden der Sarasena, versucht aber so gut es geht nach dem Kodex des Ordens und der Paladine zu Leben. Er kennt diese Pflichten durch seinen Vater. Sind noch 1-2 mehr Pflichten, aber die sind nicht so wichtig.



    Ausrüstung:
    - Einhänder, ausgewogen
    - Rundschild mit Holzkern
    - Schwertscheide von Stahlgilde (am liebsten Braun)
    - Gambeson (bin mir da noch unschlüssig von wo und welche Farbe)
    - mehrer einfache Ledergürtel (nehme den wer am besten vom Aussehen her passt)
    - schwarzer Geldbeutel
    - 1l Trinkschlauch
    - Kettenhemd langarm (verzeinkt unvernietet, 9mm) (steht noch nich 100% fest)
    - Tunika (würde gerne eine über das Kettenhemd anziehen, Farbe weiss ich noch nicht)
    - Gugel (farbe auch noch nicht fest)
    - 2 einfache Leinenhosen
    - 2 Leinenhemden
    - Tunika (die man ohne das Kettenhemd anziehen kann)
    - nochmal 1-2 Beutel
    - vil. einen Umhang
    - vil. einen Nasenhelm oder Kettenhaube

    War nun, nur die Ausrütung die ich anziehen werde. Bin mir da aber noch nicht sicher welche Farben gut zueinander passen *sfz*. Da bräuchte ich den größten Rat von Euch. Ich bin leider so unkreative, würde mir sonst sicherlich ein Bild raussuchen was gut aussieht und die Farben der Gewandung so ca. nachkaufen.

    Als Info: Das Land aus dem er kommt ist nordisch angehaucht.

    Doofer Hut: Ich finde ein doofer Hut, ist halt wirklich doof bei dem Charakter. Nur eine Gugel hätte ich dann, aber das wäre zu "undoof" um als doofer Hut durchgehen zu können, nicht? Mhm.. naja ist ja auch kein richtiger Hut.

    Ich hoffe, ich habe nicht all zu viele Rechtschreibfehler übersehen. *gähn* Ich schaue morgen, wenn ich wieder wach bin nochmal drüber. In diesem Sinne:


    Gute Nacht und Liebe Grüße,

    Halduron


    Ps: Wenn ihr nur diesen Beitrag gelesen habt und ihr einige Fragen oder Kritik an mich habt, könnt ihr vorher auch ruhig den 1 Beitrag von mir lesen. Vielleicht erschließen sich so einige Fragen oder Kritikpunkte.

  6. #6
    stephan_harald
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    Ich würde den Dämonenkram komplett rauslassen. Keine Charaktergeschichte sollte interessanter sein als der Charakter selber. Sprich das was Du auf Cons erlebst sollte toller sein als das was in der Geschichte steht.

    Dämonen sind da schon richtige Klopper. Viel heftiger geht nicht.
    Da sollte dein Charakter mit deinen 17 Jahren noch große Augen bekommen dürfen.

    Dann: Mach mal nen paar Gänge runter. Paladin ist nix für kleine Schulbuben. Das kannst Du so in 10 Jahren wenn Du dich jeden Morgen rasieren darfst ins Auge fassen.

    Wie wäre es eigentlich mit nem lustigen Ordensnovizen? Kann man in deinem Alter sehr gut spielen, und die alten Säcke auf den Cons schauen einen nicht belustigt mitleidig an?


    Dir fehlt meiner Ansicht bei deiner Ausrüstung noch der letzte Schliff. Ein Glaubenssymbol und ein Wappenrock mit dem Symbol der Göttin drauf.

    Mach nicht den Lonesome Ranger der total toll mystisch nur ein Paladin sein will aber keiner ist. Entweder ganz oder gar nicht.

    Ich fände es mal toll so einen reisensen Paladinazubi zu erleben, der wirklich eine richtig tolle Austattung hat, und rumgeschickt wurde, damit er den Respekt vor den Menschen und anderen Religionen erlernt.

    Achja: Eine Waffe braucht niemals begründet zu werden. Eine Waffe ist da. Woher die kommt interessiert keine, wirklich keine Sau.


    Stephan

  7. #7
    Llewellian
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    Re: Charakterhintergrund von Halduron Starkschild

    Zitat Zitat von Halduron

    .....Und nun.. flieht.. ihr Narren......


    Liebe Grüße,
    Halduron
    Jaaaahaaaa. So muss das!

    Nein. Ich lache nicht. Das kann jedem mal passieren. Und als jemand, der als Magier in grau-weisser Robe auf einer Brücke mal zu einem Feuerdämon vor 200 Spielern laut geschriehen hat: "Duuuu kommst NICHT vorbei..." (und erst 5 min später bemerkte, warum alle lachten) bin ich auch der allerletzte der das kritisieren darf...

    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


    Halduron, ich hätte übrigens einen Vorschlag an dich, wie deine Geschichte auch aussehen könnte - klauen wir doch ein kleines bischen aus "Ritter aus Leidenschaft" und die 36 Kammern der Shaolin.


    Die Eltern sind angestellte Arbeiter für die Ordensburg. Vater der Bedarfsschmied, Mutter Magd. Du wächst innerhalb der Burg auf. Bist aber nicht adelig, darfst also nicht Novize und somit später Paladin werden.

    Bei dir schlagen die Lehren der Göttin voll ein. Du möchtest, aber es geht halt nicht. Du kuckst den Schülern zu beim Kampftraining und fuchtelst abends am Fluss selbst mit einem Stock. Du sitzt den ganzen Tag unterm Fenster der Schulungsräume und hörst dem Lehrer zu, was der seinen Schülern zu sagen hat und merkst dir alles....

    ...wohl wissend, das sich DIR niemals die Chance bieten wird. Und du weisst: Wenn du bis zu deinem 17ten Lebensjahr keine Anstellung auf der Ordensburg kriegst, musst du gehen - Schmarotzer kann man nicht brauchen.

    Eines Tages aber wird ein Helfer gebraucht, ein Arbeiter. Einer der Ordenskrieger wird in eine kleine Dorfniederlassung 6 Tagesreisen im Nachbarland weit weg abkommandiert. Man schickt einen, den man los haben will. Schon Älter, ein Säufer und Tunichtgut der die Lehren der Göttin eigentlich nie wirklich verstanden hat (deine Meinung) und eigentlich nur bei der Truppe weils der lokale Baron vor vielen Jahren für einen seiner Kumpels so gedeichselt hat...

    Und du sollst den Packesel lenken, mit seinem Zeug drauf und ihm bei der Reise zur Hand gehen.

    Da kommt auf der Reise ein Gewitter, ein Blitz sprengt einen Baum nahe des Weges, der fällt um und erschlägt diesen "Möchtegern".

    Tscha.

    Und du hattest dann eine Epiphanie, eine Erscheinung deiner Göttin. Bist der Meinung, sie hat Pläne mit dir. Der Tote hat die selbe Grösse wie du. Nimmst das Zeug, begräbst ihn.

    Und gehst hinaus in die Welt und versuchst zu ergründen, was deine Göttin mit dir vorhat und um dich IHR würdig zu erweisen, auf das sie IRGENDWANN einmal dich zum Paladin erhebt.







    So eine Vorgeschichte hat viele Vorteile: Du kannst den Charakter ausbauen, und wenn du mal die Punkte hast, etwas älter bist, dann kannst du auch zum Paladin werden. In Zusammenarbeit mit einer SL auf einem Con z.b.

    Und: Du hast kein "Magic-Tragic-Destiny", deine Eltern leben, alles ist gut und der einzige, der die Ziele bestimmt, bist du selbst.
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

  8. #8
    Josh
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    Ich mag umfangreiche Hintergrundgeschichten... Aber! Sie sind nur die Basis für Dein Charakterspiel. Bei schlecht umgesetzter Darstellung bringt Dir die beste Geschichte einfach rein gar nichts.

    Sicherlich ist es schön, Abends am Lagerfeuer ein paar Geschichten von früher erzählen zu können, das kann gutes Erzählspiel sein, allerdings musst Du auch jemanden finden, der Dir zuhören will. Findest Du niemanden, bringt Dir auch die längste und beste Hintergrundgeschichte der Welt nichts.

    Gruß Josh

  9. #9
    stephan_harald
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    Zitat Zitat von Josh
    Ich mag umfangreiche Hintergrundgeschichten... Aber! Sie sind nur die Basis für Dein Charakterspiel. Bei schlecht umgesetzter Darstellung bringt Dir die beste Geschichte einfach rein gar nichts.

    Sicherlich ist es schön, Abends am Lagerfeuer ein paar Geschichten von früher erzählen zu können, das kann gutes Erzählspiel sein, allerdings musst Du auch jemanden finden, der Dir zuhören will. Findest Du niemanden, bringt Dir auch die längste und beste Hintergrundgeschichte der Welt nichts.

    Gruß Josh

    und da er Con Anfänger ist zeigt die Erfahrung das die anderen am Feuer lieber Erlbenisse die Ihre Charaktere auf CONS erlebt haben austauschen (evtl. sogar zusammen) als irgend einem Newbie zuzuhören der 100. Version von tragic destiny Verkünden will.

    Stephan

  10. #10
    Josh
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    Erwartungsgemäß wird das wohl passieren.

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