Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Vargsang
    Gast

    Erstcharakter: Nordische Söldner-Barbarin V 2.0

    Nach ein wenig Herumschnupperns in der Szene, Basteleien, Fehlschläge, Erfolge und der ersten Con als Prügel-NSC, hier also das überarbeitete Konzept zu meiner Barbarin (und diesmal ohne Hunde-Fragen )



    Charakter:

    Acris Vargsang, Barbarin aus dem Reifwind-Stamm der Firnord-Wälder im hohen Norden, Land der Warge, Eisstürme und Winternacht.
    Sie hat etwa zwei Dutzend lange Nächte hinter sich und ist die zweitälteste Tochter aus der Sippe des Stammesfürsten Vargsang, die im Gebiet des Wargkönigs Dunkelherz angesiedelt sind. Dieser ist gleichzeitig auch der Totemgott des Stammes.
    Nennenswerte Geschwister hat sie Bruder Rhuqed, der neue Stammesfürst, und die jüngere Schwester Rabiri, die bei der Obersten Schamanin lernt. Die anderen haben sich noch keine Namen verdient oder sind in die Wälder gegangen worden.
    Da Acris weder schamanistische Begabung, noch das wirkliche Geschick eines Handwerkers zuteil geworden ist, bleibt ihr nur die Wahl zwischen Mutterschaft und der Rolle eines Jägerkriegers des Stammes und sie muss sich ihren Platz in der Gemeinschaft erkämpfen.


    Hintergrundgeschichte:

    Acris hat das Duell gegen ihren älteren Bruder Rhuqed um die Position des Stammesführers verloren, als der alte Fürst nach einem missglückten Beutezug bei den Nordmännern schwer verletzt seine Aufgabe nicht mehr bewältigen konnte.
    Rhuqed war gnädig genug, seiner Schwester einen freien Abzug zu schenken und Acris ist losgezogen, um nun eine neue Heimat zu finden. In den Wäldern Dunkelherzes sind die Überlebenschancen als einzelner sehr, sehr gering, werden doch getreu der Traditionen alle unnützen Fresser "in die Wälder gegangen", um sich ihrer mithilfe der immer hungrigen Warge zu entledigen.
    Sie trägt die Hoffnung, irgendwann gut genug kämpfen gelernt zu haben, um in ihre alte Heimat zurückkehren und ihren Bruder seines Ranges entheben zu können. Dazu will sie sich des Wissens und die Erfahrung um die Welt außerhalb Firnords zunutze machen.

    Mit einem fahrenden Händler, der Tauschgeschäfte mit den Rentiernomaden in den Kältesteppen nordöstlich Firnords durchführt, reist sie als Spurenleser, landeskundiger Führer und "Mädchen für (fast) alles" mit seinem Tross und dessen gemieteten Beschützern gegen Süden und lernt so die Söldnerei kennen, von der sie sich verspricht, viel in der Welt herumzukommen und ein erfahrener, weitsichtiger Krieger zu werden.

    Am Endziel des Trosses angekommen, wird sie mit einem alten Kettenhemd entlohnt und ist nun auf der Suche nach einer Söldnereinheit, die bereit sind, eine Barbarin in ihre Reihen aufzunehmen.


    Geplant:
    (ist noch nicht ganz klar, ob wir das Zusammentreffen IT spielen oder zum Hintergrund aufnehmen)

    Acris schließt sich einer abgeranzten Scharmützelgruppe ehemaliger Baronie-Soldaten an und macht sich durch wichtige, den Männern aber äußerst lästige Lagerarbeiten nützlich.
    Da sie durch ihre Zugehörigkeit zur Fürstenfamilie einige nützliche Erfahrungen in Menschenführung besitzt, erarbeitet sie sich langsam die Rolle des Lager- und Personalmeisters (quasi der "Spieß").
    Sie verdient sie sich das Kurzschwert und das Schild eines Gefallenen der Söldnergruppe und sammelt so ihre Erfahrungen als Schildkämpfer.



    Eigenschaften:


    Spurenlesen (dazu hätte ich noch eine Frage: Ich kann OT Spurenlesen und alles, da ohnehin so ein "Waldkind" bin, aber wie genau läuft das IT ab? SL-Ansagen? Werden da extra Spuren gelegt?)

    Eignung zum Krieger:
    Ich habe Acris eine ausbaufähige Grundeignung zum Krieger angedacht, sie kann sich wunderbar "prügeln" und besitzt durch die Vorerfahrungen im Überleben der Firnordwälder ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Durchhaltevermögens.
    Dafür fehlt ihr jegliche technische Erfahrung im "modernen Kampf" und muss sowohl den Umgang mit Schwert als auch die Tricks und Kniffe als Schildträger erlernen, genauso, zivilisiert als gerüsteter Krieger zu kämpfen.

    Bespielte Charaktereigenschaften:
    Acris ist die "Stimme der Vernunft" des Saufhaufens, sie hat einen anerzogenen Komplex sich mit irgendwelchen Nebenarbeiten nützlich zu machen und hält sehr viel auf Loyalität und Aufopferung der Gruppe gegenüber.
    Fremden gegenüber ist sie eher neugierig, aber dank ihrer erfahrungsgemäß nicht immer gut ankommenden "Höhlenvolkmanieren" sehr zurückhaltend und sie kann sich mit "bodenständigeren" oder sogar barbarischen Charakteren besser identifizieren als Edelleuten. Da die aber "das Geld bringen", hält sie sich dekorativ im Hintergrund und lässt die erfahrenen Gruppenführer machen.
    In der Gruppe lebt sie gerne mal ihr barbarisches Blut aus, verteilt animalische Schimpftiraden in ihrer Muttersprache (OT: mein Gruppenführer wollte unbedingt, dass ich IT genauso losdonnere wie OT bei meinen nicht-deutsch-verstehenden Diensthunden, weil man davon angeblich Herzrasen und Angstzustände bekommen kann *hust*), hat ziemlich barbarische (also nicht vorhandene) Tischmanieren, immer Hunger und somit immer irgendwelche Kochgedanken im Hinterkopf, ist reichlich prunksüchtig und kann recht aufbrausend gegenüber Beleidigungen werden.
    Darstellen will ich sie eher derb und ungehobelt, aber mit einer ausgeprägten Portion "Rudelbewusstseins", denn - wer in Firnord alleine herumzieht, wird von den Wargen gefressen. Deswegen bemüht sie sich redlich, ihre "neue Familie" zusammen zu halten, was nicht immer gerade einfach ist.
    Ansonsten hegt Acris ein begründetes Misstrauen gegenüber "Südgesichtern" (Nordmänner, die das Nachbarvolk Firnords darstellen und nicht unbedingt ein freundschaftliches Verhältnis pflegen), kann mit zu viel Zivilisation eher wenig anfangen und ist reichlich abergläubisch (ein zutiefst heidnischer, etwas fatalistischer Naturglaube, mit dem Wargherren als "langer Arm" der Leben und Tod bestimmenden "Alten Schwester").
    Sie trinkt kein Alkohol, weil dies ein "böser Dämon der Südgesichter" ist und zu Unaufmerksamkeit und Kontrollverlust führt, nimmt also an Besäufnissen ihrer Gruppe als wachendes Auge und manchmal der Sicherheit halber unliebsame Spaßbremse teil (OT: ich bin Abstinenzler, halt aber nix davon, mich nur deswegen immer abzusondern).



    Gewandung:
    Okay, es ist eigentlich mehr ein Gewandungsfundus ... ich liste es mal auf, damit selber mal einen Überblick behalte und eventuell Anregungen, was sich wie kombinieren lässt oder besser doch nicht *lach*

    (Bilder folgen)


    (Vorhandene, bzw "so gut wie fertige")
    Grundausstattung:

    Blöder-Hut-Credo:
    "Traditionelle", an die Vorbilder skandinavischer Rentiernomaden angelehnte Zipfelmütze aus besticktem, grobem Leinen mit hochbindbaren Ohrenklappen und Silberfuchsbesatz.
    Daran sind auch meine (diesmal nicht mehr mit zu modern aussehenden farbigen Stoffstreifen, sondern mit Leder- und Fellstreifen geflochtenen) Perrückenzöpfchen angebracht.

    Ärmelloses, knielanges und einfaches Leinenhemd in unbehandelter Naturfarbe, damit man zur Not auch mal die Tunika ausziehen kann wenns zu heiß wird (oder dieselbige müffelt), geschweige denn, mit nem Kälberstrick um die Hüften und nem Leinen-Waschbeutel "unauffällig" aufs Klo/Dusche tappen.

    Braune, weite, zweifarbige Wolltunika mit naturfarbenem, grobem Leinenbesatz und den selben Bestickungen wie die Mütze.
    Silberfuchs mit Klemmverschluss als Schal passend zur Mütze.

    Hellbraune, schlapperige Wollhosen bzw dunkelbraune, leichte Leinenhose (Bundschnürung, schlapperig).

    Wadenwickel/Schuhabtarnung: weniger optimale Streifen aus naturgelb gefärbtem, eher grobem Sackleinen mit Schnurbindung. Funktioniert nur unzureichend und Wolle ist mir zu Nordmännisch.
    Geplante Lösung:
    Cremefarbene Lammfellstreifen zur Wicklung bis unters Knie (bringen auch bessere Polsterung gegen lästige Schienbeintreffer und ich erspar mir ne Gambi-Hose *hust* irgendwie hab ich eh nen Talent für Unfälle), die von einem Abtarn-Gamaschenkern aus Leder ausgehen und unten mit schwarzem Pferdehaar abgesetzt sind.
    Sieht auch deutlich barbarischer aus.

    Schuhwerk:
    Schwarze, urige Bergstiefel aus Volleder mit derb genähten Sohlen, deren hammergeile Atmungs- und Stabilitätsfähigkeit ich nicht mehr missen möchte. Kann man problemlos drei Tage non-stop unter schwersten Anstrengungen tragen, schwitzt nicht und scheuert nicht wund. Naja, die Dinger sind auch locker 50, 60 Jahre alt und haben nur neue Profilsohlen verpasst gekriegt.
    Abgetarnt mit besagten Fellgamaschen und eben dem schwarzen Pferdehaar, damit es wiederrum nicht so abgetarnt aussieht.

    Alte, halbhohe Seehundfellstiefel mit Seitenschnürung und Leder über die auffälligen Seitenränder der Sohlen genagelt (weil, Gummi *grr* Und ja, sie sind trotzdem noch Wasserdicht) für Schludderwetter. Sind mit Lammfell gefüttert, kann man ohne Socken tragen, sind aber meines Erachtens nicht für längere Kampfeinsätze geeignet, dafür aber wunderbar zum "Posen" und gegen kalte Füße.

    "Hausschuhe", im Stile von Holzklonken gefertigte Lederschlappen mit Bestickung und abgesetzter, aber neutral lederartig aussehender Sohle.



    Überkleidung:
    (vorhanden bzw fast fertig)

    Polsterwams:
    Ein als halbwegs figurbetontes Jagdwams geschnittenes Polsterwams, Oberschenkellang, langärmlig, brauner Lederüberzug/Zierstreifen aus grobem Leinen, Füllung abgestepptes Leinen, Futter aus weicherem Leinen.
    Vorbilder sind die praktischen, langen, gefütterten Lederjacken nomadisierender Völker und die schützende Jagdkleidung nordischer Ureinwohner.
    Und ja, das ist sowohl Jacke als auch (Unter)rüstung. Irgendwomit muss sich Acris beim Jagen schließlich auch geschützt haben.

    Der ultimative Fellrock aus dem Hause Vargsang: Weiß-hellbraunes, sehr struppiges Ziegenfell, knielang, vorne ein dekorartiver Leder-Steckverschluss (innen ein schmaler Gürtel), mit nem "Gehschlitz" vorne und ner dreieckigen Fellhinterlegung desselbigen. Die geilste Lösung für immer warmes, trockenes, niemals auf unbequemen Holzbänke gemarteteres Barbarenhinterteil *hust*

    Schwarzes, kurzgeschnittenes, filziges Schaffell mit nem Lederriemen als Schulterfell einfachste Form, mehrzweckgeeignet als transportable Sitzgelegenheit und wärmender Schutz vor Nieselregen und leichtem Regen.


    Mäntel/Umhänge:
    1.) der "traditionelle" Reifwind-Stammesmantel:
    Dunkelgrauer, sehr grob strukturierter (100% Schurwolle, leider nur Strickstoff) Loden auf einem Futter aus mittelgrauem, weichem und feinerem Wollmantelstoff, Radmantel im 2/3-Schnitt mit Durchgriffen, der Bodensaum ist ein mit Ziernähten versehener Fransenfellbesatz zwischen Ober- und Unterstoff, die sehr weite Kapuze und Aufschläge sind einem Fürstentöchterchen gerecht mit weißen Pelzzeug gefüttert. Frontschnalle in Form eines grob gearbeiteten, metallernen Wolfskopfes, die Aufschläge/Kapuze lässt sich nochmal extra mit einer feineren, ziselierten Metallschnalle schließen.
    Form ist eine Mischung aus Allgäuer Schäferumhang und nordischen Pelzparkas.


    2.) Barbaren-Rechteck-Pelzüberwurf, leicht, mit Leinen gefüttert
    Ein Rechteckmantel aus groben, wildgrauen Pelzen zum Überwerfen oder als Schlafdecke, kriegt zwei Hornknebel als Verschluss und ein paar Hornknöpfe zum Winterfutter reinknöpfen.

    3.) Kapuzen-Rechteckmantel (Wollinnenfutter):
    Dicker, filziger, natur-cremefarbener Schurwollstoff mit einer Rotfuchsfell-gefütterten Kapuze, Rotfuchskragen und ebenfalls Hornknebel als Verschluss.
    Ist als heraustrennbares Futter für den grauen Pelzüberwurf gedacht und als zweit-Decke für gammlige Nächte, kann aber auch prima so getragen werden.

    4.) Der Traum jedes anständigen Reifwindlers (und mein persönlicher Bastelalbtraum):
    Ein zeremonieller Kapuzenumhang aus dem Fell eines weißen Wargs mit dunkelblauem Wollfutter, den Acris (mit ein wenig Hilfe *hust* außerdem war der verletzt ...) erlegt hat und so ihren Namen und die Ehre ihrer Sippenzugehörigkeit errungen - und man munkelt, ihr Bruder hätte sie nur deswegen laufen lassen, weil er es sich nicht mit Dunkelherz verscherzen wollte ...
    Meine Poser-Vorort-Bastelarbeit für Festivals und ähnliches (oder wenn ich mir mal wieder die Knochen zerlegt habe, das weiß man bei mir ja nie), denn seinen Zeremonienumhang muss man sich als Reifwindler selbst nähen und da Acris nicht gerade der Oberhandwerker ist, eine sehr langwierige Arbeit ...
    Öhm, ansonsten wie gesagt, zeremonieller Poserumhang, es sei denn, ich erwische mal DIE Wintercon mit Temperaturen jenseits der -15° ...


    Gebamsel & Lager:

    Große, rustikale geknüpfte Wollteppichdecke
    Holzmatte
    jede Menge Schaffelle zum mit Wollteppichdecke abgetarntes Bett nochmal abtarnen (nein, natürlich zum bequemer liegen *hust*)
    Holzbecher
    Holznapf
    "Geweihgabel", zweizinkig, zum Essen
    Jagdmesser (Polster) sowie Kochmesser (OT, aber ambientig)
    Einfacher Langgürtel
    diverse Ledertäschchen/Beutel
    Leinenbeutel für OT-Waschzeug
    breiter, lammfellgepolsterter, zweischlaufiger Jagd-/Waffengurt
    Lederflasche (es ist eigentlich ne abgetarnte Edelstahl-Feldflasche...)
    stabile Erste-Hilfe-Gürteltasche (Leder) für getarnter OT-Sanikram wie Eisspray, Pflaster, Wundspülung, Gewebetape etc (ich bin OT-Rettungshelfer und will das notwendigste auch im Wald dabei haben, das hätt ich nämlich auf der letzten Con dringend benötigt).

    Diverser, barbarischer Zierrat wie Fuchspfoten, Zähne, Knochen, Halbedelsteine, ausgestopfte Marder, Bussardfedern, Holzschmuck.
    Für zeremonielle Anlässe ne auffrisierte Perrücke mit Knochen-Muschel-Halbedelsteinkopfschmuck.


    In Planung:

    Leichtere, rustikal aussehende Tunika aus naturfarbigem grobem Nesselstoff, zum Wechseln und für "Sommer".

    Dunkelgrüner Dreiecks-Überwurf aus Sackleinen, Notfallplan wenn alles andere trocknen muss

    Zweites "Unterhemd" aus Leinen

    Weißer Fransenwickelrock aus Leinen, wenns mal wirklich zu heiß für alles andere ist

    Zeremonielle "Festtagstunika" aus dunkelblauem Leinen mit feinem, bleichweißem Fransenbesatz/Zierstreifen/Bestickungen

    Einfache, braun-creme gemusterte Wollgugel, eventuell auch bloß fürn Gruppenfundus, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

    längeres Regencape+Kapuze aus wachsgefettetem Seehundfell







    Rüstung/Bewaffnung:


    Wappenrock:
    Ja, wir haben für die Gruppe einheitlich abgeranste "Wappenlappen" - 100% Baumwoll-Köper (*schäm*), mi-pattern in den Gruppenfarben Blau-Rot. Aber: sie sind wenigstens gefüttert (strahlend weiß, das wird herrlich schmuddlig) und so komisch genäht, dass man nur sagen kann "nicht schön, aber selten" *hust*. Und die Farben sind schön dezent-blass geworden und stellenweise nicht ganz gleichmäßig.
    Paar Blutflecke und ein-zwei Übungseinheiten im Dreck, dann dürften die zu verschmerzen sein (und wahrscheinlich die erste Ausbesserungs- und Flickorgie losgehen. Scheißdinger, das).


    Unterzeug:

    Besagtes Polsterwams

    Besagte Fellgamaschen

    Besagter Fellrock



    Rüstzeug:

    Lederhelm (geplostert mit wollgefüllter Velorlederkappe) aus gehärtetem, geformtem Blankleder (5mm), maulkorbartiger Gesichtsschutz aus gehärteten, verstärkten Blanklederstreifen + Haubenüberzug aus großringigem Kettengeflecht samt Brünne, versuch ich irgendwie damit zu vernähen, weils halt keine vernieteten Ringe sind (und ich bin bekanntlich eitel).
    Hintergrund: Acris hatte sich ja ein altes Kettenhemd verdient. Da das viel zu groß war, hat sie sich mit den Resten der zu langen Ärmel und einem Streifen Saum für ein paar Taler ihren mitgebrachten Lederhelm überziehen lassen, weil sie recht schnell fixgekriegt hat, dass Kettengewebe sinnvoller ist als bloßes Leder)

    Besagtes altes, langes, geflicktes Kettenhemd, unvernietet, Billigausführung (schlagt mich nicht, es ist aus dem Gruppenfundus ... ich baus auch höchstpersönlich noch etwas um)

    Eventuell knüpf ich mir noch lederumnähte, mit Schnallen verschließbare Kettenstücke für auf die Fellgamaschen.

    Erstmal ein gepolsterter Lederfäustling mit Kettenbezug für die Schwerthand.
    Links trag ich ja Schild und das Kettenzeuch vom Hemd hat halt nimmer gereicht (bzw ich bin OT einfach zu faul um - erstmal - mehr zu knibbeln, zumalen Handschuhe eine Scheiß Arbeit sind *grummel*).



    Bewaffnung:

    Jagdmesser samt Lederscheide:
    Naja, ich habs geschenkt gekriegt. Nix besonderes, aber der Vollständigkeit halber gehört das zu so nem Charakter auch dazu. Will mir irgendwann mal nen schöneres bauen lassen und wenn gar nix anderes mehr geht ...

    Schwert samt selfmade Lederscheide+Gehänge Marke abgeranzter Söldner:
    Es ist ein billiges, unansehendliches Kurzschwert, da allerdings die Gruppenfunduswaffen alle die selben sind (ursprünglich NSC-Bewaffnung) und ich IT mir meine Bewaffnung von einem gefallenen Gruppenmitglied verdiene (entweder Hintergrund oder wir finden einen netten NSC ...), ist das erstmal okay.

    Schild ist das selbe, Marke "Gruppenfundus", ich bastel noch einigermaßen schick aussehende Wappenkondome für unsere ganzen (ohnehin alle gleich aussehenden) Gruppenschilder, dann brauch ich wahrscheinlich gar nicht mehr groß erklären wo das Ding herhab ...



    In Planung/Längerfristige Bearbeitung:

    Die Bastardrüstung
    Tja, sie wird eben so nach und nach dazu kommen und ich hoffe, irgendwann als Barbarensöldner von Kopf bis Fuß in eine ergonomisch geformte, richtig fette, nach dem Brigantinenprinzip von innen mit 1,5mm halbwegs in Form getriebenem Blech ausgekleidete Blanklederplatte (4-5mm, gehärtet) gestopft zu sein. Inklusive meiner typischen Schnitzverzierungen und weißen Fellbesätzen.
    *träum*
    Meine Finger bluten schon vom dran denken ... aber ich hab zumindest die Lederteile ja schon so weit, dass nur noch Beriemung nähen muss und eben das Blech zurechtkloppen.
    Stahl-Vollhelm mit einem Wolfsgesicht-Visier gibts dazu ... zumindest ersteres Teil ist mittlerweile auch vorhanden.
    Na warte! Dann kann sich mein imaginäres IT-Brüderlein zumindest in meinen IT-Träumen warm anziehen!


    Streitkolben:
    Sobald wieder genug Kohle hab, will ich mir nen vernünftigen, barbarischen, verzierten Streitkolben basteln lassen *schmacht*
    *Kjeldoranschiel*




    So, ich glaube, ich hab euch jetzt genug strapaziert.

    Über Kritiken und Anmerkungen gegenüber dem "Varg'schen Wahnsinn" bin ich natürlich hocherfreut ...




    Grüße,
    Varg

  2. #2
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

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    Göttingen
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    Das ganze klingt auf mich schonmal sehr vielversprechend und interessant. An der Rollenausarbeitung habe ich erstmal nichts auszusetzen, und die Gewandung stelle ich mir nach den Eindrücken, die ich anderen Postings von dir gesehen habe, auch durchaus fesch vor, ich würde aber auf jeden Fall dazu raten, die entsprechenden Bilder hier nochmal zu verlinken (auch wenn es sich nur um Vorstufen handelt), damit man sich als Leser schnell ein Bild machen kann.

    In Sachen "Aberglauben" würde ich an deiner Stelle noch ein paar mehr Details einbringen, insbesondere was alltägliche Dinge angeht. Seien es nun besondere Talismane oder ähnliches, Reinigungs- und Weiherituale oder besondere Arten der Begrüßung, sorgen solche Sachen für mich immer für deutlich farbenfroheres Spiel. Die Sache mit den "muttersprachlichen" Flüchen finde ich schon sehr gut, so etwas meine ich.

    Ansonsten klingt nur die Ausrüstung deiner Söldnertruppe ziemlich mau, die scheint leider nach dem Muster "Hautptsache billig" gestrickt zu sein. Hier würde ich mir vielleicht überlegen, ob du die doofen Erkennungszeichen nicht barbarisch zweckentfremden kannst, zum Beispiel indem du den Wappenlappen mit "glücksbringenden" Runen beschmierst, mit einem Lederband zusammenschnürst und wie eine Toga über der Schulter trägst oder dem Schild statt einem ordentlichen Stoff- einen chaotischen Leder/Fell/Knochen/Trophäen/Lumpenüberzug gibst, auf den nur einige speckige Fetzen rotblauer Stoff aufgetackert sind.

  3. #3
    Vargsang
    Gast
    Hi!


    Da bin ich ja froh, dass sich da keine gröberen Schnitzer eingeschlichen haben!

    Bilder gibts jedenfalls Anfang übernächster Woche - Gewandungs-Härtetest aufm Festival und so. Die Alten sind so ... mh. *unzufriedenbin*


    Oh, das mit den Ritualen klingt genial. Da werde ich mir etwas schön barbarisches überlegen, die richtige Gottheit dafür habe ich ja.
    Vor allem irgendetwas, bevor wir in die Schlacht gehen. Ich komm da irgendwie ohnehin immer so ... psycho rüber.


    Meine weitere Überlegung (wollt es nicht so intensiv ausführen, 7 Seiten Text reichen ja vollauf) ging auch in die Richtung, beim Feuermachen zu beten (ich brauch unbedingt noch n gescheiter Feuerbohrer oder Schlagsteine), beim Fleisch herrichten ne Art Dankesritual durchzuführen, morgens beim Aufstehen oder so (haha, und meine faulen Zeltmitbewohner raustreten) ... bzw spontan bei allen möglichen passenden oder unpassenden Situationen entsprechend abergläubische Sprüche oder Weisheiten von mir geben.
    Talismane hab ich einiges. Unter anderem ein mit Runenzeichen bemalter Fuchsschädel und diverses Schmuck- und Kleinzeug.

    Wollte mir auf jedenfall ne kleinere Haut bemalen und mit irgendwelchem Knochenzeug bestücken, das ich einrollen und als Talisman"beutel" mit mir rumtragen kann.
    Für Reinigungs- und Dankesrituale.



    Äh, ich muss jetzt zur Verteidigung sagen:

    Die Gruppe, die anfürsich sehr klein ist, hat immer nur NSC gespielt, die meisten "besseren" Sachen sind mittlerweile kaputt oder abgeranzt, sind jetzt völlig blanke Neulinge dazu gekommen (wie ich zB, ich hatte bis vor zwei, drei Monaten NICHTS), alte weggefallen und jeder muss sich erst mal vernünftig ausstatten.
    Vor allem, da bislang ein- oder zwei Leute irgendwie die ganze Ausrüstung gestellt haben *hust* Naja, wir arbeiten dran. Kann ja nicht angehen, so lachhaft rumzulaufen!

    Ah, eine Idee, die ich bezüglich Schild eigentlich machen wollte (und prompt vergessen aufzuschreiben, danke für die Erinnerung *lach*)

    Ich wollt mir zwei so billige, bisschen verfetzte Lammfelle holen, rot und blau anstreichen (oder irgendwie schauen, wie ich das möglichst "natürlich aussehen" gefärbt krieg), unser Wappenzeichen so mit Fingern grob draufmalen, paar Schutzzeichen drüber und damit dann das Schild bespannen (also das man die natürliche Form der Lammfelle noch sieht). Und für die anderen halt "normale" Schildkondome.

    Den Wappenlappen verunstalte ich nur ungern, der soll nämlich später noch an den nächsten "Neuling" weiter gegeben werden, wenn ich mal Luft und Zeit hab, mir nen standesgemäßen Wappenrock (wie auch immer der dann aussehen mag) zu basteln.
    Aber irgendwas komisches mit Lederbändern damit anzustellen, oh ja, das kann ich mir gut vorstellen! Und die Togaidee klingt ebenfalls gut (und gibt wahrscheinlich prima Stoff, mich IT mit unserem Gruppenführer über zivilisiertes Auftreten zu streiten )



    Yep, danke, die Anregungen sind sehr brauchbar!


    Grüße,
    Varg

  4. #4
    Justav
    Justav ist offline
    Alter Hase

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    Beiträge
    1.559
    Zitat Zitat von Vargsang
    Acris schließt sich einer abgeranzten Scharmützelgruppe ehemaliger Baronie-Soldaten an und macht sich durch wichtige, den Männern aber äußerst lästige Lagerarbeiten nützlich.
    Die stolze Barbarin-Prinzessin, die eben noch um die Häuptlingswürde gekämpft hat, ist plötzlich bereit, irgendwelchen abgeranzten Landstreichern die Socken zu waschen?

    Zitat Zitat von Vargsang
    Acris ist die "Stimme der Vernunft" des Saufhaufens, (...)
    Auch das passt nicht ins Barbaren-Klischee; da würde es eher passen, das die Nicht-Barbaren die Wilde in ihren Reihen an die Leine legen...

    Nicht zu ernst nehmen, es gibt Barbarklischees wie Sand am Meer; Conan ist nicht gleich Winnetou.

    Besonders der erste Punkt kommt mir seltsam vorhewr, bzw widersprechen meinem Barbaren-Bild. Zweiteres könnte für viele Außenstehende etwas seltsam wirken, zumindest wenn der Rest der Gruppe auf die "Stimme der Vernunft" in ihren Reihen hört.

    Sehr gut ist die Idee, die "Wildheit", die zu einem Barbaren gehört, in der eigenen Gruppe auszuspielen, und nicht einfach jeden anzupöbeln bzw anzugreifen. Das ist mE ein guter Weg, einen wichtigen Punkt des Barbarenklischees ins Spiel zu bringen, ohne ständig anderen auf den Füßen herumzutrampeln.
    So long

    Justav

  5. #5
    Vargsang
    Gast
    Die stolze Barbarin-Prinzessin, die eben noch um die Häuptlingswürde gekämpft hat, ist plötzlich bereit, irgendwelchen abgeranzten Landstreichern die Socken zu waschen?
    Die stolze Barbaren-Prinzessin ist ja flugs erstmal zum nicht zugebrauchenden, überflüssigen, unfähigen "Fresser" erklärt worden und trägt dementsprechend einen fetten Minderwertigkeitskomplex von wegen Versagen und so mit sich herum

    Ja, das ist mein Ernst: Ich will jemanden spielen, der von "Prinzessin" zur Null wird und sich in einer ganz neuen Welt wieder hocharbeitet.
    Wobei Prinzessin jetzt ja nicht mit einer "Königstochter" zu vergleichen ist (es ist ja auch eher eine Fürstentochter), dafür gehts bei meinen Barbaren schlichtweg zu rau und archaisch zu - da zählt der Nutzen/Erfolg mehr als das Blut.



    Auch das passt nicht ins Barbaren-Klischee; da würde es eher passen, das die Nicht-Barbaren die Wilde in ihren Reihen an die Leine legen...
    Das wird auch abundan passieren, aber da werd ich mir dann wirklich passende Situationen für raussuchen (vielleicht rotzt mich mal irgendjemand besonders unverschämt an oder so, mal schauen).

    Ähm, ich glaube, das kommt hier im Forum geschrieben etwas anders rüber als es spieltechnisch gedacht war - ich hatte mit "Stimme der Vernunft" wirklich jemanden gemeint, der ein "überlebenstaugliches" Situationsbewusstsein besitzt und deswegen zB schon mal nen Rappel kriegt, wenn die da deutlich laxeren (da "zivilisationsverwöhnten") Mitstreiter eben vieles auf die leichte Schulter nehmen.
    Denke, es kommt auf das "Wie" an - und damit ist auch der Punkt gemeint, meinen eigenen Leuten mal gewaltig Feuer unterm Hintern zu machen. Das ist mit den anderen auch so abgemacht, dass ich denen dann schon mal Sachen hinterher werf oder sie mitm Ledergürtel ums Zelt jag, wenn die sich einfach total daneben benommen haben.
    Mir persönlich deutlich lieber als irgendwelche Wildfremden anzupöbeln *g*
    Da kommt dann wohl auch das Fürstentöchterchen wieder zum Vorschein, letztendlich hat Acris das bei ihrem Stamm auch nicht wirklich anders gemacht.




    Grüße,
    Varg

  6. #6
    Nount
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    Re: Erstcharakter: Nordische Söldner-Barbarin V 2.0

    Spurenlesen (dazu hätte ich noch eine Frage: Ich kann OT Spurenlesen und alles, da ohnehin so ein "Waldkind" bin, aber wie genau läuft das IT ab? SL-Ansagen? Werden da extra Spuren gelegt?)
    Meiner Erfahrung nach ist das eine der DSys-Fähigkeiten, die praktisch nie zum Einsatz kommen (womöglich ist das aber auch nur auf den Cons so, auf die ich gehe): Reales Spurenlesen nützt einem nicht viel - Tierspuren sind irrelevant und Menschenspuren stammen oftmals entweder von Leuten, die gar nicht zum Con gehören oder zu NSCs, die OT irgendwo hingegangen sind.

    Gelegentlich gibts SL-Ansagen für Leute, die Spuren lesen können.

    Mfg
    Stefanie
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  7. #7
    Justav
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    Alter Hase

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    Re: Erstcharakter: Nordische Söldner-Barbarin V 2.0

    Spurenlesen (dazu hätte ich noch eine Frage: Ich kann OT Spurenlesen und alles, da ohnehin so ein "Waldkind" bin, aber wie genau läuft das IT ab? SL-Ansagen? Werden da extra Spuren gelegt?)
    Wenn man die Fertigkeit mal anwenden kann, wird man von einem SL durch die Gegend geführt. Kommt schon hin und wieder, wenn auch nicht häufig, wenn man irgend eine NSC-"Bedrohung" im Wald hat und diese verfolgen, finden etc. will
    So long

    Justav

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  5. Erstcharakter - Frufus
    Von Frufus im Forum Charaktere und Konzepte
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