Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Ayrianira
    Ayrianira ist offline
    Grünschnabel Avatar von Ayrianira

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    Konzept für zwei (Kräuter-)Heilerinnen

    Hallöchen,

    Meine Freundin und ich hatten vor, zwei (Kräuter-)Heilerinnen zu spielen, ich wollte mal fragen, ob das Konzept in Ordnung ist, oder an mehr oder weniger Stellen noch überarbeitet werden sollte.

    Die beiden Mädchen, Sonea und Johanna [evtl. noch anderen Name], stammen beide aus recht wohlhabenden bürgerlichen Familien, wobei Soneas Vater Kaufmann und Johannas Vater Uhrmacher ist. Beide haben Geschwister (Sonea drei Schwestern und einen Bruder, Johanna einen älteren Bruder), die den Beruf der Familie fortführen können, sodass ihre Eltern ihnen gestatten können, sich zur Heilerin ausbilden zu lassen.
    Die Meisterin, die sie aufnahm, war zunächst eher abgeneigt, zwei Lehrlinge auf einmal aufzunehmen, doch nach ein paar Zusatzzahlungen nahm sie das Angebot am Ende doch an.
    Zu Beginn ihrer Lehre waren Johanna und Sonea alles Andere als gut aufeinander zu sprechen, der Konkurrenzgedanke war sehr stark, denn jede wollte vor ihrer Meisterin die Bessere sein. Doch mit der Zeit bemerkten sie ihre unterschiedlichen Interessen, und dass diese sich ergänzen würden. So war Sonea an dem Prozess der Patientenversorgung interessiert (nähen, verbinden, usw.) während Johanna sich mehr für die Zubereitung von Kräutersalben, -Tinkturen und anderen weniger "bodenständigen" Mitteln interessierte, sowie die Erforschung "neuer" Heilmethoden, weshalb sie bei jeder Behandlung den Ablauf und die Erfolge genau dokumentiert, um daraus Rückschlüsse für eventuelle Verbesserungen zu ziehen. Sonea ist jedoch der Meinung, die konventionellen Praktiken seien die Besten, weshalb die Beiden mitunter aneinander geraten, wenn es darum geht wieder eines des "Experimente" durchzuführen, wie Sonea es bezeichnet, wenn Johanna etwas Neues ausprobieren will.
    Nach Abschluss der Ausbildung konnten die beiden die Prüfung mit gegenseitiger Unterstützung bestehen und es galt nun, wie es für die Heilerinnen dieses Landes üblich ist, in fremde Länder zu reisen um das Wissen um die Heilkünste zu vermehren, um nach fünf Jahren wieder zurückzukehren und seinen Meistertitel zu erwerben.

    Ausrüstung der Beiden:
    beigefarbene Bluse und Unterrock aus Nessel
    (dunkel-)grüner Überrock und Miederweste aus Leinen (wenn möglich)
    Schürze, etwas länger als über das Knie (bräunlich)

    Die beiden Gewandungen sollen gleich sein, um zu zeigen, dass wir beide er gleichen "Heilergemeinschaft" angehören. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das noch nicht so nach Heiler aussieht, was würde da denn noch fehlen/ was könnte man verändern? (Skizze kann ich erst Donnerstag einreichen)

    Zusätzlich hat Sonea ein kurzes Schwert zur Selbstverteidigung und Johanna einen Dolch, ein Notizbuch und eine Schreibfeder (auch zu ebendieser)

    Außerdem Gläschen (weiß für Tränke, braun für Tinkturen), eine Waage, einen Mörser, einen Kessel, Öl, Kerzen, Kräuter (getrocknet, wenn es auf dem Veranstaltungsgelände die benötigten Kräuter gibt auch frisch), evtl. ein Destillierapperat (den vielleicht auch erst später), Tassen, ein Kräuterbuch, Mullbinden, Döschen (für Salben), ...
    Was fehlt da noch?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen,
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ayrianira

  2. #2
    Kelmon
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    Da fehlt alles und nichts Es wäre vermutlich müßig, hier alle Dinge aufzulisten, die ein Heiler so mit sich führen kann, darum würde ich euch empfehlen, aeuch mal in entsprechenden Charakterthreads hier im Forum und natürlich auch in der LARP-Wiki umzuschauen.

    Generell zur Kleidung:
    Die Unterteilung in Rock und Oberteil ist ja eher eine moderne, und wird daher von mir auch in den meisten Fällen als solche wahrgenommen. Ich würde da eher zu langen Kleidern raten.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Yrider
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    Wegen Ausrüstung kann man sich auch hier Inspirieren lassen :
    http://www.teleservice-koper.de/ring...?showtopic=285
    Das Forum ist allgemein sehr schön , und bietet soweit ich das beurteilen kann auch Qualitativ gute Antworten.

  4. #4
    Nount
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Generell zur Kleidung:
    Die Unterteilung in Rock und Oberteil ist ja eher eine moderne, und wird daher von mir auch in den meisten Fällen als solche wahrgenommen. Ich würde da eher zu langen Kleidern raten.
    Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es Rock und Oberteil für Frauen im Larp vollkommen übliche Gewandung darstellt und dass es eher die Ausnahme ist, dass jemand das zu modern findet.

    Ich rate allerdings eher vom Namen Sonea ab - das ist der Name der Protagonistin einer ziemlich bekannten und beliebten Buchreihe (kann es sein, dass du den Namen daher hast?) und sowas sollte man eher vermeiden.

    Mfg
    Stefanie
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  5. #5
    Kelmon
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    @Nount: Das mag sicher sein, aber in meiner LARP-Ecke ist sowas eher unüblich, und ich weiß nicht, in welche Richtung da gehen sollte - daher wartnte ich nur vor.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    Harald Ösgard
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    Sorry, wenn ich hier mal etwas gegen den Wind kreuze....

    Bei einem jungen Mann, der mit 17 einen erfahrenen Söldner spielen will, gibt es immer den Ratschlag doch erstmal klein anzufangen - Bei Magiern gilt selbiges.

    Kräuterkundige Frauen sind für mich persönlich eigetnlich immer etwas fortgeschrittenen im Alter. Es erfordert sehr viel Erfahrung um sich mit solchem Zeugs auzukennen...
    Und das man das mal eben so in einer Lehre mitbekommt und mit einer Prüfung dann "Das Ticket" bekommt, erschient mir etwas modern für so eine Heil - K U N S T.

    Bei so recht jungen Mädchen würde ich davon ausgehen, das die für irgend eine alte Frau (die vielleicht schon blind oder lahm oder sonstwas ist) die Kräuter sammeln. Klar kann man da schon ein paar einfache dinge aufgeschnappt haben.... aber den Bezug zu einer - viel kompetenteren - Bezugsperson würde ich da als Klischee ansehen.

    Die alte weise Frau muss ja nichtmal real existieren auf einer Con. Aber vom Spiel her und vom eigenen Auftreten her würde ich einen solchen Background sehr begrüßen.

  7. #7
    Lainiell
    Lainiell ist offline
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    also ich hätte mit Bluse-Rock nicht die "Modern" Assoziation.
    Ich glaub auch nicht dass die meisten sie haben dürften.

    Das Schwert zur Selbstverteidgung würd ich weglassen. Lieber wen suchen der einen beschützt oder vielleicht nen Holzknüppel.

  8. #8
    Justav
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    Zitat Zitat von Nount
    Ich rate allerdings eher vom Namen Sonea ab - das ist der Name der Protagonistin einer ziemlich bekannten und beliebten Buchreihe (kann es sein, dass du den Namen daher hast?) und sowas sollte man eher vermeiden.
    Es gibt auch recht bekannte Johannas...

    Solange Sonea keine angehende Magierin würde mich das nicht stören; wobei die Bücher mies waren, kein gutes Vorbild.

    Nette Geschichte, spielbares Konzept, was will man mehr? Außer natürlich eine Millionen weitere Gewandungsteile, Assecoires etc pp, denn wirklich zufrieden ist man nie; aber das werdet ihr auch noch merken.

    Ob Rock und Bluse oder langes Kleid ist mE unerheblich; beides kann tolle Gewandungene ergeben. Auch muss man mE nicht über 80 sein, um sich "Kräuterfrau" nennen zu dürfen; das die Uroma im Wald mehr Erfahrung hat (bzw mehr vergessen hat, als man in 17 Jahren lernen kann) ist klar, aber in jedem Handwerk wird man als junger Mensch zum Gesellen.

    EDIT
    Ein Kurzschwert wird einem im Kampf wenig helfen. Wenn die Teilnahme an Kämpfen aber gewünscht wird, braucht man halt auch eine Waffe.
    EDITEnde

    Ein Tipp: Überlegt euch irgendwann, ob ihr ausschließlich gemeinsam auf Cons gehen, oder später auch mal getrennte Wege gehen wollt.
    So long

    Justav

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