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  1. #1
    Flowyerg
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    Charakterkonzept: Magischer Alchimist

    Halli Hallo...

    auch wenn ich mein hier vorgestelltes Charakterkonzept schon seit ein paar Jahren spiele, habe ich dennoch Lust es mal vorzustellen:

    Name des Charakters Lexej Colajevic
    Beruf: Magischer Alchimist
    Hintergrund:
    - aufgewachsen in einer größeren Stadt in einem sehr weit nördlich gelegenen Land names Krusk, in dem es den meisten Bewohnern aufgrund von Umweltbedingter Nahrungsknappheit eher schlecht geht
    - Familie gehört der eher schwach vertretenen Schicht freier Bürger an, ist also im Verhältnis zu den meisten Bewohnern Krusks eher wohlhabend, wenn auch bei weitem nicht reich oder Einflussreich.
    - Es gab keine nennenswerten besonderheiten in der Kindheit Lexejs, abgesehen davon, dass man sein nicht stark ausgeprägtes magisches Potential entdeckt hat (es gab also auch keine besonderen Familiären Umstände wie den fragwürdgen Tod eines Familienmitglieds etc.)
    - Da die Familie nicht vermögend genug war, um Lexej eine magische Ausbildung zu finanzieren, er sich jedoch sehr dafür interessierte, zog er nach einer grundlegenden (aber immernoch nicht gerade billigen) Schulausbildung auf eigene Faust los um Arbeitskraft gegen Wissen bei Akademien und anderen magischen/alchimistischen Lehranstalten zu tauschen. Dabei hat er sich dann auch für eine Laufbahn als Alchimist entschieden, denn für einen Magier war sein magisches Potential nicht ausgeprägt genug. Da Lexej jedoch immernoch kaum über finanzielle Mittel verfügt (bringt das Reisen so mit sich) hat er aktuell auch noch kein richtiges kleines Reiselabor oder Ähnliches und muss sich damit begnügen, unregelmäßig an geeigneten Institutionen gegen Geld und Arbeitskraft mal ein ansässiges Labor benutzen zu dürfen.
    - nach langen Jahren der Wanderschaft ist er ins sogenannte Grenzland gekommen (die Lande die den Hintergrund der Cons bilden, auf denen ich regelmäßig einmal im Jahr mit meinen Mitspielern bin) wo er einige Gefährten kennen gelernt hat, mit denen er nun zusammen umher zieht

    Alles in allem keine großartige Geschichte mit viel tragischen Momenten, sondern bewusst eher schlicht gehalten. Wenn Lexej über seine Heimat spricht, dann meist über Kleinigkeiten, also einfache Dinge oder kleine Begebenheiten, aber nichts besonderes.

    Zum Charakterkonzept:
    Diese Klasse "magischer Alchimist" ist angelehnt an die Alchimistenprofession wie sie bei DSA vorkommt, also ein Gelehrter mit deutlichem Schwerpuntk auf Alchimie, der nur ganz ganz wenig magisches Potential hat.
    Ingame bedeutet das für mich, da ich bissher nur DKWDDK gespielt habe, dass ich mit meiner magischen Kraft lediglich Dinge bewirken kann, wie eine einfache Analyse von Tränken oder das länger Haltbar machen von Alchimika mittels Substitution einfacher Komponenten.
    Ob und wenn ja was ich laut anderen Regelsystemen könnte, weiss ich leider nicht, also auch nicht, ob sich soetwas überhaupt in anderen Systemen umsetzen lässt.
    Wenn nicht werde ich auf solchen Cons einfach ein Alchemist mit magischen "Minipotential" sein (so klein, dass es wohl niemals ausbrechen wird).

    Abgesehen von einiger Ausrüstung (wozu ich schon einen eigenen Thread im Bastelbereich erstellt habe), würde ich gerne mal von euch wissen, wie ich dieses Charakterkonzept vielleicht ausbauen könnte, damit es vielleicht noch runder wirkt.
    Habe ich vielleicht trotz aller Mühe es klein zu halten doch übertrieben? Oder ist es zu klein und ich sollte mehr können?

    EDIT: Ich muss noch dazu sagen, dass ich bissher auf eher wenigen LARPS war und auch immer von den gleichen Veranstaltern (bis jetzt, ich möchte das aber ändern, darum auch meine Fragen)

  2. #2
    Flowyerg
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    so doof, dass niemand was dazu sagen mag?

  3. #3
    Kelmon
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    Nein, ich denke, das passt alles so - könnte natürlich sein, daß ich da von DSA vorbelastet bin und die "LARPtauglichkeit" nicht 100%ig einschätzen kann.

    Solange Du es mit der magischen Begabung auf die Tränke und nicht allzu viel mehr beschränkst sehe ich aber kein Problem.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
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    Ich find nur nix zum bemängeln sonst hätte ich schon gemeckert..........

    Schön, schlicht, brauchbar.

    M.f.G
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    Schwannis vult!

  5. #5
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    Hmm, das stimmt mich jetzt irgendwie positiv
    Und das obwohl sonst bei den Anfängern immer "gemeckert" wird und ich mich definitiv noch als eine Art Anfänger bezeichnen würde...

  6. #6
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    Naja, genaugenommen würfeln wir alle einfach. Bei 1-18 wird gemeckert, bei 19 wird nichts gesagt, bei 20 wird gelobt. Hast eben Glück gehabt.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  7. #7
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    Dann hab ich wohl die 20 erwischt.
    Das Konzept ist so wie es ist gut. DSA-Alchemisten oder -Magier sind mMm vollkommen larptauglich.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  8. #8
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    Ich hab allgemein auch mal eine Frage an euch, da ich mir da recht unschlüssig bin:

    Allgemein finde ich ja, kämpfen soll nur, wer kämpfen kann, kämpfen mag und einen Kämpfer spielt.
    Leider ist es aber immer mal wieder so, dass man auf manchen Veranstaltungen einer Kampfbegegnung auch als Nicht-Kämpfer nicht aus dem Weg gehen kann und genau in diesen Situationen wünscht man sich dann irgendetwas, womit man sich den/die gegner zumindest solange auf Abstand halten kann, dass Verstärkungen eintreffen können wenn man noch nicht schwer verletzt ist. (ich bin kein guter wegläufer)
    Und ich sitze nun schon des öfteren daheim und frage mich ernsthaft, ob ich mir endlich mal eine Waffe zulegen soll.
    Das Problem dabei ist nur leider, dass ich finde, die gängigen LARP-Waffen passen nicht zu meinem Charakter.
    Tolle Schwerter, Streitkolben, Äxte, Zweihandwaffen und Co. sind mMn etwas für professionelle Kämpfer.
    Bögen und Wurfwaffen sind auch nicht so meins, das überlasse ich lieber der riesen menge an Waldläufern, kundschaftern etc. ...
    Was bleibt da also noch? Dolche und Kurzschwerter finde ich zwar okay, aber wenn man mal ehrlich ist muss man, um sich mit solchen Dingern auch nur notdürftig wehren zu können, noch besser kämpfen können als mit gewöhnlichen Waffen.
    nen Kampf- bzw viel eher Wanderstab wäre vll. noch machbar, ebenso ein Knüppel, aber woher bekommt man soetwas und ist die Bewaffnung eines Nichtkämpfers mit solchen Dingen überhaupt in ordnung für all die Mitspieler, die eben nunmal Kämpfendes Volk spielen?

  9. #9
    Gerwin
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    Zur Verteidigung: Einen Dolch oder ein Kurzschwert als Verteidigunsmittel würde ich an deiner Stelle auch ausschließen. Ein sinnvoller Kampf mit einem solchen Gegenstand gegen das übliche "Kriegsgerät" ist ,anders als es uns diverse Kung-Fu-Filme weiß machen wollen, kaum möglich.

    Kampf/Wanderstab: Hier wäre erst einmal zu beachten dass sich ein Wanderstab zwar hervorragend zum Wandern, im Regelfall nicht jedoch zum kämpfen eignet. Ein Kampfstab, wenn man so etwas überhaupt akzeptieren will, wäre wohl recht gut ausgewogen und bearbeitet (entweder im Stille eines Bo wie er auch aus zahlreichen Fimen bekannt ist oder im Stille eines Stabes wie man ihn sich in der Hand von Robin Hoods "Bruder Tag" vorstellen kann). Je massiver der Stab ist umso "bäriger" müsste meiner Erfahrung nach auch die Figur des führenden sein.
    Einen Stab wie den unten gezeigten Birkenstab führt man nicht mal eben aus dem Handgelenk:
    http://www.celticmarket.de/media/B_0027_g.jpg

    Problem beim Bo (falls nicht bekannt...das wäre einer: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...8weapon%29.png ist in meinen Augen wiederrum dass ihn einerseits von vielen eine fast schon mystische Wirkung zugerechnet wieder, andererseits er aber nur zu den wenigsten Charas tendenziell passen dürfte da er eine Art "Katana der Stangenwaffen" dastellt. Natürlich kann man sich immer gut zwischen den beiden gezeigten Varianten bewegen was zu weniger Problemen führen würde.

    Knüppel: Ein Knüppel mag zwar gegen den einzelnen, schlecht bewaffneten Räuber helfen der mal eben an dein Kupfer will, hilft aber in der üblichen Kampfsituation eher wenig. Knüppel sehe ich einerseits als Waffe von "Totschlägern aus dem Hinterhalt" oder als "Behelfswaffe beim Bauernaufstand" wobei beides nicht zum Charakter passen würde.

    Bevor jedoch überhaupt irgendeine Waffe gekauft wird würde ich ein paar Punkte bedenken:

    1. Gegen "Profi-Kampf-Charas" nützt eine Verteidungswaffe wenig:
    Ein gut ausgerüsteter Kämpfer trägt im Regelfall eine Rüstung, nicht selten ein Schild und meistens eine an Rüstung und / oder Schild angepasste Waffe. Er wird dir von daher im Kampf immer überlegen sein da er einfach länger stehen bleibt. Dies gilt insbesondere wenn sich die Verteidigungswaffe darauf beschränkt Angriffe abzuwehren.
    2. Unbewaffnete Charas bieten gute Spielansätze für dich und andere
    Selbst wenn es eine Möglichkeit einer effektiven Bewaffnung geben WÜRDE, so fände ich es persönlich besser bei einen Alchimisten davon abzusehen. Die Schutzlosigkeit in Kampfsituationen führt dazu dass du vielleicht auf gefährlichere Wege einen Krieger (oder eine ganze Gruppe) mitnimmst. Keine Angst, die müssen nicht immer IT bezahlt werden. Vielleicht ist er einfach neugierig einmal deine neuste Entdeckung zu sehen (und diese für sich zu nutzen) oder will einen Brief vorgelesen/geschrieben bekommen.
    3. In einer Bedrohungssituation hilft meist weglaufen
    Die effektivste Selbstverteidigung war "damals" und ist heute immer noch eine rechtzeitige Flucht. Würdest du im realen Leben merken dass der 2 Meter Kerl mit fiesem Gesicht und Lederjacke der Hells Angels dir gerade ans Leder will ziehst du ja für gewöhnlich auch nicht dein Schweizer Taschenmesser und stellst dich dem Kampf. Nein du nimmst die Beine in die Hand und hoffst darauf schneller zu sein. Diee Hoffnung ist gerade bei einer rechtzeitigen Flucht vor gerüsteten auch meist berechtigt, zumindest meiner Erfahrung nach. Ein Kettenhemd zum Beispiel mag zwar die ersten Meter kaum verlangsamen, führt aber sehr schnell zu einer gewissen kurzatmigkeit und schränkt zumindest auf Dauer das schnelle Rennen ein. Die meisten Angreifer geben von daher nach 100 Metern die Verfolgung auf AUSSER sie haben es aus einen besonderen Grund auf dich abgesehen. Bei der Flucht ist jegliche Verteidigungswaffe jedoch nur im Weg.
    4. Eine Waffe lädt zum angreifen ein.
    Wie schon oft gesagt lädt jegliche Art von Bewaffnung zum angreifen ein. Wenn Gerwin zum Beispiel Lust hat mal "jemanden aufs Maul zu hauen" (aus welchen Grund auch immer) würde ich als Spieler mir nur selten einen vollkommen unbewaffneten gegenüber aussuchen da ein derartiger Kampf keinen Spaß für beide Seiten bringt. Das Argument gilt meiner Erfahrung nach bei NSC noch stärker. Einzige Ausnahme: Man will dir aus einen bestimmten Grund ans Leder. Aber dann hilft auch keine Verteidigungswaffe.

    Sooo ich hoffe du bist nicht "erschlagen". Wenn es aber eine Verteidigungswaffe sein "muss" würde ich noch am ehesten zum Wanderstab greifen und eben ignorieren dass er real kaum als Waffe geeignet wäre.

    Gruß

    Gerwin

  10. #10
    Calenlyra
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    Das ist doch eine super Ausgangssituation für einen schönen Charakterzug: der Alchemist hat zwar eine Waffe, kann damit aber so gar nicht umgehen... Ich sehe gerade den guten Magister von einem Tisch voller Phiolen aufspringen, wild hektisch nach seinem Dolch greifen, der fällt ihm erst mal aus der Hand, er muß ih aufheben, hällt ihn fuchtelnd vor die heranstürmenden Räuber...
    Also ich als NSC würde das als super Spielangebot ansehen und dich nicht einfach niedermoschen, sondern deine Unfähigkeit richtig schön vorführen! Du wirst so auch nicht als echte Bedrohung angesehen und hast gute Chacen wegen Ungefährlichkeit verschont zu werden. (so die NSCs gescheit sind)
    Calenlyra o nan-eldúne silmeié

    http://www.sternendaemmertal.de

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