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  1. #1
    Monja
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    Novizin - erste Ideen

    Charakter– erste Ideen

    Ja, es wird immer noch ein Jahr (d.h. ich bin dann Ende 18, anfang 19) dauern, bevor ich „echt“ mit dem Larpen anfangen könnte, aber mir schwirren im Moment so Ideen im Kopf, die ich gerne mal zeigen würde, damit, wenn ihr es für völlig untauglich haltet, ich gar nicht tiefer darauf eingehe…
    Ich weiß, es ist nicht unbedingt die „anfängliche Abenteuererin oder Streunerin“, aber irgendwie reizt mich Priesterin bzw. anfangs natürlich Novizin mehr….
    Aber gut, wenn ihr meint, ich übernehme mich mit meiner Idee, dann sollte ich es vielleicht wirklich nochmal überdenken.
    Irgendwie habe ich ja ein bisschen Angst -wahhh, die Anfangspost vieler Leute bei "Charaktere und Konzepte" werden soo zerlegt, aber gerade das hilft ja, es danach besser zu machen.

    Da ich gemerkt habe, dass das, was ich geschrieben habe, für viele sicher zu viel ist – wer hat schon Zeit, das alles zu lesen?- hier erstmal alles in Kurzfassung:

    Eckdaten:
    - Novizin der Göttin der Dreifaltigkeit (mit „Erkennungszeichen“= http://www.amulette-kelten.de/Amulet...nger-LH-L7.jpg)
    - von einer kleinen Insel, bricht auf, als eine Art „Prüfung“, bevor sie Priesterin werden könnte.
    - Aufgaben: Für die Gläubigen dasein, Segnungen, Weihungen, viell. Als Helferin für einen Heiler tätig
    - sehr gläubig (wieso auch sonst Priesterin?) , lernwillig, will ihr Wissen erweitern, leichter „Angsthase“, kämpft nicht

    So, hier nochmal in ausführlich, für die, die es interessiert:

    Grundcharakteridee: Novizin (leicht keltisch angelehnt, aber eben doch eher „Fantasy“, ich beharre auf keine historischen Korrektheiten, außerdem gibt es darüber leider nur sehr wenig stimmige Infos, weil z.B. in dem Geschriebenen von Caeser immer eine gewisse Subjektivität mitspielt.)

    Hintergrund:
    Eine relativ kleine Insel, mit dementsprechend wenig Bewohnern, d.h. alle kennen sich untereinander, es ist ein „Stamm“, wie eine große Familie, mit einem „Rat“, nicht direkt einem Herrscher, aber doch einem Oberhaupt.
    Jeder hat seinen Aufgabenbereich, man bekommt, was man braucht, indem man entweder Dinge „tauscht“, dafür Dienstleistungen macht oder eben bezahlt.
    „Krieger“ an sich braucht man nicht, es gibt keine Feinde. Natürlich gibt es Männer, die sich im Kampf üben, aber meist nur untereinander, nicht gegen echte Gegner bzw. Gegner sind die „wilden Tiere“.
    Ansonsten gibt es dort noch den religiösen Orden, geleitet von Druiden, aber auch mit Priesterinnen.
    Allgemein lebt man dort sehr friedlich, so werden z.B. Fehden, wie bei den Kelten ja öfters vorkam, mit „Hungerstreik“ besiegelt, nicht mit Kämpfen.
    Das „Größte Ereignis des Jahres“, wäre das Beltane-Fest, wo sich auch die anderen Stämme der Inseln in der Nähe (ist eben so eine Art Inselgruppenansammlung) alle treffen.

    Was kann der Charakter?
    Allgemein wären das eben die Aufgaben einer Priesterin, d.h. eine Verbindung zwischen „Volk und Göttern“ darstellen. Wobei ich vor allem auf eine Göttin gerne eingehen würde, eben die große „Göttin der Dreifaltigkeit“ der Kelten.
    Wobei ich mich frage, ob es larptauglicher wäre, wenn man sie mit etwas verbindet, was vielleicht mehreren anderen Spielercharakteren Sinn ergeben würde also z.B. in Form von „Erdgöttin/Mutter Erde“?
    Ich bin dabei mir Ideen für verschiedene Rituale auszudenken, also z.B. für Segnung, für „Glück für eine Mission“, für Heilung von Menschen, usw.
    Wenn diesbezüglich jemand Ideen hat, ich würde sie mir gerne anhören.
    „Magie wirken“ sollte sie nicht direkt können, höchstens eben über die Göttin, also z.B. bei einem Verletzten wird gebetet und wenn er genesen sollte, wird behauptet „Die Göttin hat ihn erhört“, aber eigentlich ist die Grundvoraussetzung die Arbeit eines Heilers.
    „Heilen“ an sich könnte ein kleiner Aufgabenbereich sein, aber eben nicht „die begabte Heilerin“, sondern dass sie Grundkenntnisse kennt, wie man einen Verband anlegt, usw.
    Dabei würde ich auf Cons mir aber nach Möglichkeit einen erfahrenen Heiler suchen, dem sie ihre Hilfe anbietet, sodass man auch gleich wieder einen Spielansatz hat und „IT“ lernen kann.
    Ich bin nur am Überlegen, ob es immer eine Art „Gegenleistung“ geben sollte. Weil ich fänd es irgendwie nicht richtig, wenn eine Priesterin für ihre „Arbeit“ Geld verlangt… Aber sie wird auch so nicht jedem erstbesten, der vorbeiläuft, einfach mal „seine Waffe weihen“.
    Aber kann man von einem Spieler verlangen, dass der zuerst schwört, der Göttin zu dienen/an sie zu glauben, usw? Macht jemand so etwas mit?


    Grund, wieso sie die Insel verließ:
    Ihre Eltern schickten sie schon im jungen Alter zur Ausbildung als „Novizin“ zu den keltischen Priesterinnen. Da die Insel aber nicht sehr groß ist, hatte sie immer noch guten Kontakt zu ihrer Familie.
    Irgendwann kommen die Novizinnen in ein Alter, in dem sie sich einer „Prüfung“ unterziehen müssen, um vielleicht die Chance darauf zu haben, als „Priesterin“ aufgenommen zu werden, wobei das „Lernen“ nie aufhört und so meist die Priesterinnen den höchsten Rang innehaben, die eben…uralt sind.
    Jedenfalls ist ihre Aufgabe genauso simpel wie schwierig: Die Insel verlassen, in die weite Welt hinausziehen, den Glauben „vertreten“, im Namen der Götter den Wesen dieser Welt beistehen und erst zurückkommen, wenn sie das Gefühl hat, sie hat genug gelernt, um sich dem Orden als würdig zu erweisen.


    Verhalten:
    Ich möchte mich da am Anfang nicht zu sehr festlegen, da ich auch von Rollenspielen im Internet (also Schreibrollenspielen) gelernt habe, man kann noch so eine lange Charakterbeschreibung machen, am Ende werden die Personen doch meist ganz anders, weil sie sich im Laufe des Spiels entwickeln.
    Kurz, sie ist lernbereit, offen für (fast) alles, der Göttin sehr treu, aber doch etwas unsicher. Also vom Typ her eher in Richtung „Mir nach, ich folge euch“, also Ideen hat sie schon, aber sie ist niemand, der allen voran in den dunklen Wald marschiert (gut, was auch sehr blöd von ihr wäre).
    Da sie ja sehr „behütet“ aufgewachsen ist, kann es gut sein, dass sie beim Anblick von allem Fremden mit Neugierde, aber manchmal auch Angst reagiert.
    D.h. wenn ein Ork auftaucht, ist sie…ganz schnell weg. (vorausgesetzt ich kann schnell genug laufen. O.0)
    Eben so gespielt, wie ein ganz normaler echter Mensch vermutlich auch reagieren würde, als ein „stählerner Superheld, den nichts schockt“.


    Kleidung:
    Also ich besitze noch nichts. Habe mich die Sommerferien zwar mal an die Nähmaschine gesetzt, um aus altem Bettlaken einfach mal ein Nachtgewand – das sieht eh niemand, haha- zu versuchen, aber gut… Man kann es anziehen, aber man merkt doch, dass ich darin nicht wirklich begabt bin.
    So „Kleinkram“ habe ich eine Menge Ideen und auch vorhanden, also was Schmuck betrifft, Zeichen, Beutel, usw.
    Ich liebäugel ja ein wenig mit diesem Kleid: http://www.lostlegends.de/gfx/shop_i...9141142019.jpg nur in Blau statt Rot… Aber ich weiß nicht…
    Man sollte sehen, dass sie weder eine „Magd“ ist, noch eine „Fürstin“. Eben eine Priesterin, aber nicht im Sinne, dass sie aussieht wie eine Nonne… Kompliziert.
    Irgendwie will ich ja auch „kariert“ mit einbringen, um das Keltische mehr zu zeigen… Durch einen Umhang, Halstuch oder so?
    Ansonsten muss ich was Kleidung betrifft noch einiges überdenken, aber hilft ja eh nicht, so viel über Kleidung nachzudenken, wenn das Charakterkonzept schon nicht gefallen würde.

    Waffen:
    Da ich kein großes Interesse daran habe, zu kämpfen, allein, weil ich es einfach nicht realistisch rüberbringen könnte, soll sie keine direkten Waffen bei sich führen.
    (Da muss sie dann halt bei Überraschungsangriffen entweder nette Leute dabei haben…oder schnell wegrennen und bei einer Schlacht wäre sie eben eher am Rand, bei den Verletzten)
    Nur wegen den Ritualen könnte sie vielleicht einen kleinen Dolch gebrauchen, eben keine Waffe, sondern so „Allzwecksmesser“.

    Ja, wie gesagt, alles mal so erste Ideen, ich hab ja noch laaaange Zeit mehr darüber nachzudenken… Und sollte ich z.B. eine Gruppe finden, wo eine Priesterin vorhanden ist und ich mich auch mit den Leuten gut verstehe, dann könnte die ganze Hintergrundgeschichte ganz schnell „vergessen“ sein und ich würde einfach Novizin von der Priesterin werden oder so.

    Hab bei Larpwiki (wahhh, man findet jedes Mal, wenn man bei Larp-Wiki reinschaut, wieder neue Infos, die man davor übersehen hat) über Priesterinnen auch gesucht, einiges gefunden, aber trotzdem weiß ich nicht, ob das, was ich mir sozusammengereimt habe, gehen würde.
    Mein Bruder käme dann auch noch ins Spiel, aber sein Chara hängt von meinem ab, daher hab ich ihn hier noch nicht erwähnt.

    Lange Rede, wenig Sinn.
    Will jemand was dazu sagen? xD

    Nicht jeder Verirrte verliert sich. (Tolkien)

  2. #2
    Gerwin
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    Irgendwie habe ich ja ein bisschen Angst -wahhh, die Anfangspost vieler Leute bei "Charaktere und Konzepte" werden soo zerlegt, aber gerade das hilft ja, es danach besser zu machen.
    Ich seh dass mal als Einladung zum zerlegen .

    Positiv:

    - keine Waffe (kommt immer besser wenn man nicht kämpfen will)
    - der "niedrige" Einstieg als Novizin
    - die Eltern leben noch, keine tragische Geschichte

    Für erklärungsbedürftig halte ich die Sache mit der Göttin. Du willst keine wirkliche Magie wirken..nur eben durch die Göttin? Entscheidest du dann selbst was die Göttin welche du anrufst sozusagen "wirkt" oder soll dass eine SL machen? Letzteres würde ich für schwierig halten, das erste kommt im Ergebnis auf dass gleiche hinaus wie das wirken von Magie. Vielleicht hat dir die Göttin einfach durch deinen Glauben die Kraft gegeben gewisse Dinge zu tun (nur als Beispiel: "magisches Heilen") und du heilst dann eben nicht wie viele andere durch das aufsagen arkaner Formeln sondern durch ein Gebet an deine Göttin (wenn du willst auch ein kleines Lied oder was auch immer für dich passend wirkt).

    Generell ist es oft so dass Druiden im Larp unterschiedliche Götter haben welche aber mehr oder weniger das gleiche symbolisieren. Steht deine Göttin zum Beispiel für Heilung und Erhaltung so kannst du erfahrungsgemäß mit Druiden die dem gleichen Weg (wenn auch unter einen anderen Namen) folgen gut zusammenarbeiten, mit dem finsteren Dunkeldruiden eher weniger.

    Vielleicht findet sich aber die Möglichkeit den Chara an einen bereits im Larp vorhandenen druidischen Glauben anzulehnen. Ich glaube dass wäre für dich und deine Mitspieler ein wenig schöner.

    Allgemein lebt man dort sehr friedlich, so werden z.B. Fehden, wie bei den Kelten ja öfters vorkam, mit „Hungerstreik“ besiegelt, nicht mit Kämpfen.
    Generell natürlich möglich, nur darfst du dich nicht wundern wenn die Kelten denen du im Larp begegnest zum Großteil ein nicht gerade friedfertiges Völkchen sind sondern oft ziemliche "Hau-drauf-Brüder". Ob dass der historischen Realität entspricht ist fraglich, der Realität im Larp entspricht es zumindest zum Teil.

    Das „Größte Ereignis des Jahres“, wäre das Beltane-Fest
    Und hier stoßen wir auf eine der größten Diskussionen im Larp. Ich bin immer noch gegen die Anlehnung von Charas an real existierende Religionen. Selbst wenn diese "so gut wie Tod sind". Wenn du natürlich schon eine Larpgruppe hast die Beltane feiert (oder gerne in diesen Umfeld spielen willst) muss dass für dich nicht wichtig sein. Wichtiger wäre aber vielleicht zu wissen was (nach der Auslegung deines Stammes) an Beltane gefeiert wird.

    Dabei würde ich auf Cons mir aber nach Möglichkeit einen erfahrenen Heiler suchen, dem sie ihre Hilfe anbietet, sodass man auch gleich wieder einen Spielansatz hat und „IT“ lernen kann.
    Bist du OT sehr selbstsicher kannst du dass natürlich so machen. Sonst würde es vielleicht helfen den Heiler (und eventuell auch anderen Gruppenanschluss) schon vorher zu suchen. Das Internet ist da ja ganz hilfreich. Man KANN letzten Endes auch erstmal alleine auf ein Con fahren. Schöner ist dass erste Con aber meiner Erfahrung nach wenn du jemanden hast an dem du dich wenn doch eine leichte "Überforderung" eintritt ein wenig dranhängen kannst. Mir hat es zumindest geholfen, und die meisten Anfänger die mal ein Con mit Gerwin verbracht haben waren auch ganz froh jemanden zu haben denn sie (evtl. auch mal OT) was fragen konnten.

    Für die Gläubigen dasein
    Nimms mir nicht übel, aber genau da liegt das Problem vieler "Glaubenshüter". Ein Glauben lebt von seinen Gläubigen. Du kannst natürlich bei dem Konzept der keltischen Mutter bleiben (und findest damit sicherlich auch Anklang). In dem Fall würde ich an deiner Stelle aber den Kreis der Gläubigen auch auf diejenigen erweitern die vielleicht nicht direkt an die keltische Mutter glauben, deren "Glaubensrichtung" aber auch doch irgendwie mit deiner vereinbar ist.

    Ich bin nur am Überlegen, ob es immer eine Art „Gegenleistung“ geben sollte. Weil ich fänd es irgendwie nicht richtig, wenn eine Priesterin für ihre „Arbeit“ Geld verlangt… Aber sie wird auch so nicht jedem erstbesten, der vorbeiläuft, einfach mal „seine Waffe weihen“.
    Geld halte ich bei einer Druidin auch für eine denkbar schlechte Gegenleistung. Ob du überhaupt was nimmst würde ich in der Situation entscheiden, aber wenn dann am besten etwas dass deinen Charakter wirklich in dieser Situation hilft und weiterbringt. So nach dem Motto: "Gut großer Krieger, ich weihe deine Waffe aber DAFÜR musst du beim nächsten Ritual Wachschutz halten, mich in als Leibwächter in die Stadt begleiten etc". Häufig funktioniert Larp aber auch ohne Gegenleistung. Nur als Beispiel fände ich es jetzt etwas eigenartig wenn Gerwin grundsätzlich mal zu den Heilern geht und abkassiert ehe er das Lager in der Schlacht beschützt. Für größere und persönlichere Leistungen kann man dann schon etwas passendes nehmen.

    Aber kann man von einem Spieler verlangen, dass der zuerst schwört, der Göttin zu dienen/an sie zu glauben, usw? Macht jemand so etwas mit?
    Vielleicht eher wenn du es etwas konkreter machst. Nicht "diene von nun an 24 Stunden der Göttin" sondern "Helfe mir dafür aber bei xyz" oder "Hör dafür aber auf mit deiner Schwester zu schimpfen, denn so etwas mag die Göttin nicht". Generell macht man aber als Spieler häufig viel mit um einen Spielansatz zu kriegen.

    D.h. wenn ein Ork auftaucht, ist sie…ganz schnell weg.
    Der will sicher nur knuddeln .

    „Allzwecksmesser“.
    An Druiden fände ich eine Sichel schöner.

    Bei der Kleidung krieg ich nur ein Firmenlogo...keine Ahnung ob dass an mir liegt. Von lost-legends halte ich aber nicht sooo viel.

    So, ehe du jetzt ganz abgeschreckt wirst überlasse ich den Rest mal anderen.

    Gruß

    Gerwin

  3. #3
    Monja
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Für erklärungsbedürftig halte ich die Sache mit der Göttin. Du willst keine wirkliche Magie wirken..nur eben durch die Göttin? Entscheidest du dann selbst was die Göttin welche du anrufst sozusagen "wirkt" oder soll dass eine SL machen? Letzteres würde ich für schwierig halten, das erste kommt im Ergebnis auf dass gleiche hinaus wie das wirken von Magie. Vielleicht hat dir die Göttin einfach durch deinen Glauben die Kraft gegeben gewisse Dinge zu tun (nur als Beispiel: "magisches Heilen") und du heilst dann eben nicht wie viele andere durch das aufsagen arkaner Formeln sondern durch ein Gebet an deine Göttin (wenn du willst auch ein kleines Lied oder was auch immer für dich passend wirkt).
    Vielleicht habe ich mich da etwas unglücklich ausgedrückt. Also die "Basis" fürs Heilen z.B. sollte ganz normale "Handarbeit" sien, also eben Nähen, Verband, usw. Nur, wenn man fertig ist, dann eben ein Gebet, nach dem Motto "Jetzt liegt deine Genesung in der Hand der Göttin".
    Und wenn der Mensch wieder gesund wird, sieht sie es als "Zustimmung der Göttin".
    Kein "Hand drüberhalten und hoffen, dass Wunde sich einfahc wieder schliesst".
    Ich weiss nicht, ob ich mich irgendwie kompliziert ausdrücke, aber weiss nicht genau, wie ich es erklären soll.
    Ansonsten wäre deine Idee an sich eigentlich auch nicht schlecht, zumindest bei Verletzungen, die man nicht einfach "äusserlich" behandeln kann... hm.


    Generell ist es oft so dass Druiden im Larp unterschiedliche Götter haben welche aber mehr oder weniger das gleiche symbolisieren. Steht deine Göttin zum Beispiel für Heilung und Erhaltung so kannst du erfahrungsgemäß mit Druiden die dem gleichen Weg (wenn auch unter einen anderen Namen) folgen gut zusammenarbeiten, mit dem finsteren Dunkeldruiden eher weniger.
    Ja, so in der Art habe ich es mir auch gedacht. Also "hauptsache unsere Götter stehen fúr das gleiche, auch wenn wir sie anders nennen".
    Das "Wichtigste" wäre eben Heilung bzw. eben das "Erhalten des Lebens", dementsprechend lehnt sie es z.B. total ab, dass man jemanden umbringt.
    Also Verteidigung ja, aber sie mag es gar nicht, wenn jemand einfach jeden möglichen Gegner gleich tötet.


    Vielleicht findet sich aber die Möglichkeit den Chara an einen bereits im Larp vorhandenen druidischen Glauben anzulehnen. Ich glaube dass wäre für dich und deine Mitspieler ein wenig schöner.
    Gibt es eigene Glaubensrichtungen für Druiden? Weil ich dachte, es gibt eben insgesamt so "bestehenede Religionen" wie z.B. eben all jene, die für das "Licht" oder so kämpfen?
    Oder eben Elemente?

    Allgemein lebt man dort sehr friedlich, so werden z.B. Fehden, wie bei den Kelten ja öfters vorkam, mit „Hungerstreik“ besiegelt, nicht mit Kämpfen.

    Generell natürlich möglich, nur darfst du dich nicht wundern wenn die Kelten denen du im Larp begegnest zum Großteil ein nicht gerade friedfertiges Völkchen sind sondern oft ziemliche "Hau-drauf-Brüder". Ob dass der historischen Realität entspricht ist fraglich, der Realität im Larp entspricht es zumindest zum Teil.
    Was ja nicht schlimm ist, weil nur ihr "Stamm auf der Insel" so friedfertig war, heisst das ja nicht, dass sie Kelten kennenlernen kann, die lieber mal ihre Waffen sprechen lassen.
    Hat sie immerhin etwas zu meckern. xD

    Das „Größte Ereignis des Jahres“, wäre das Beltane-Fest.

    Und hier stoßen wir auf eine der größten Diskussionen im Larp. Ich bin immer noch gegen die Anlehnung von Charas an real existierende Religionen. Selbst wenn diese "so gut wie Tod sind". Wenn du natürlich schon eine Larpgruppe hast die Beltane feiert (oder gerne in diesen Umfeld spielen willst) muss dass für dich nicht wichtig sein. Wichtiger wäre aber vielleicht zu wissen was (nach der Auslegung deines Stammes) an Beltane gefeiert wird.
    Hm, ich wusste ja shcon, dass Religionen wie "Christentum" nicht gemocht werden, aber wenn es bei der der Kelten auch ist, kann man natürlich so ein "Fest" auch einfach anders nennen. Ich meine, Beltane an sich ist ja nicht wichtig, nur einfahc, dass es eben ein "Fest des Jahres" gibt. Kann man ja auch einfach neutral "Frühlingsfest" oder so nennen. =)

    Dabei würde ich auf Cons mir aber nach Möglichkeit einen erfahrenen Heiler suchen, dem sie ihre Hilfe anbietet, sodass man auch gleich wieder einen Spielansatz hat und „IT“ lernen kann.

    Bist du OT sehr selbstsicher kannst du dass natürlich so machen. Sonst würde es vielleicht helfen den Heiler (und eventuell auch anderen Gruppenanschluss) schon vorher zu suchen. Das Internet ist da ja ganz hilfreich. Man KANN letzten Endes auch erstmal alleine auf ein Con fahren. Schöner ist dass erste Con aber meiner Erfahrung nach wenn du jemanden hast an dem du dich wenn doch eine leichte "Überforderung" eintritt ein wenig dranhängen kannst. Mir hat es zumindest geholfen, und die meisten Anfänger die mal ein Con mit Gerwin verbracht haben waren auch ganz froh jemanden zu haben denn sie (evtl. auch mal OT) was fragen konnten.
    Ja, da bin ich auch schon am überlegen. Ich meine, ganz allein wäre ich ja nicht, wegen meinem Bruder, aber trotzdem wären wir beide Anfänger.
    Wenn ich in dem Raum, wo ich nächstes Jahr hinziehen werde, eine Gruppe finde, mit der ich richtig gut klarkomme, dann würde ich das auch sofort so machen.
    Ansonsten, wenigstens eine Person, die schon "Erfahrung" hat, wäre sicher toll an der Seite zu wissen, wenn man zum ersten Con fährt.
    Aber da das ja noch lange hin ist, wäre es blöd, jetzt shcon Gruppen und so anzusprechen, denke ich. Immerhin ist es nicht einmal 100% sicher, wo wir dann hinziehen werden.

    Für die Gläubigen dasein.

    Nimms mir nicht übel, aber genau da liegt das Problem vieler "Glaubenshüter". Ein Glauben lebt von seinen Gläubigen. Du kannst natürlich bei dem Konzept der keltischen Mutter bleiben (und findest damit sicherlich auch Anklang). In dem Fall würde ich an deiner Stelle aber den Kreis der Gläubigen auch auf diejenigen erweitern die vielleicht nicht direkt an die keltische Mutter glauben, deren "Glaubensrichtung" aber auch doch irgendwie mit deiner vereinbar ist.
    Wie oben bereits erwähnt, das würde ich natürlich tun. Kann ja nicht erwarten, dass mir auf einem Con 100 Leute, die an meine Religion glauben, entgegenlaufen. Aber eben Grunprinzipien sollten übereinanderstimmen, also z.B. die das Leben als etwas sehr wertvolles sehen, usw.

    Ich bin nur am Überlegen, ob es immer eine Art „Gegenleistung“ geben sollte. Weil ich fänd es irgendwie nicht richtig, wenn eine Priesterin für ihre „Arbeit“ Geld verlangt… Aber sie wird auch so nicht jedem erstbesten, der vorbeiläuft, einfach mal „seine Waffe weihen“.

    Geld halte ich bei einer Druidin auch für eine denkbar schlechte Gegenleistung. Ob du überhaupt was nimmst würde ich in der Situation entscheiden, aber wenn dann am besten etwas dass deinen Charakter wirklich in dieser Situation hilft und weiterbringt. So nach dem Motto: "Gut großer Krieger, ich weihe deine Waffe aber DAFÜR musst du beim nächsten Ritual Wachschutz halten, mich in als Leibwächter in die Stadt begleiten etc". Häufig funktioniert Larp aber auch ohne Gegenleistung. Nur als Beispiel fände ich es jetzt etwas eigenartig wenn Gerwin grundsätzlich mal zu den Heilern geht und abkassiert ehe er das Lager in der Schlacht beschützt. Für größere und persönlichere Leistungen kann man dann schon etwas passendes nehmen.
    Ja, sowas wäre auch eine gute Idee... So z.B. "Deine Waffe wird gesegnet, aber da ich für die Verartzung der Verwunden noch die und die Kräuter brauche, alleine aber nicht in den Wald gehen kann, sollst du, Krieger, mich als Schutz begleiten" oder so.
    Bzw. es muss natürlich nicht immer eine Gegenleistung geben, wenn z.B. jemand für die "Guten" (ja, was ist gut...) eintritt, dann hilft sie ihm natürlich einfach aus überzeugung / für die anderen usw.

    Aber kann man von einem Spieler verlangen, dass der zuerst schwört, der Göttin zu dienen/an sie zu glauben, usw? Macht jemand so etwas mit?

    Vielleicht eher wenn du es etwas konkreter machst. Nicht "diene von nun an 24 Stunden der Göttin" sondern "Helfe mir dafür aber bei xyz" oder "Hör dafür aber auf mit deiner Schwester zu schimpfen, denn so etwas mag die Göttin nicht". Generell macht man aber als Spieler häufig viel mit um einen Spielansatz zu kriegen.
    Hehe, ich hab mich vermutlich sehr plump ausgedrückt vorhin, aber ja, sowas in der Richtung meinte ich.
    Aber vermutlich freut man sich sowieso, wenn man IRGENDWIE mit jemandem ins Spiel kommt und denkt da nicht an Gegenleisutungen.
    Ich möchte nur einfahc nicht jemanden spielen, der alles, was ihm vor die Nase gehalten wird, einfahc mal "segnet", sondern da soll shcon mehr dahinter sien, immehrin ist für den Charakter der Glaube und die Aufrichtigkeit da ja sehr wichtig.

    D.h. wenn ein Ork auftaucht, ist sie…ganz schnell weg.

    Der will sicher nur knuddeln .
    Ihhuhhh, ähm, ich find Orks aber zu...bähh... zum Knuddeln.
    Hahaha.

    „Allzwecksmesser“.

    An Druiden fände ich eine Sichel schöner.
    Schel ist auch eine Idee, die ich schon hatte, aber ich weiss nicht, ob man Druide auf "Priesterin" gleich übertragen kann...? Weil, klar, ging alles in die gleiche Richtung, aber doch...
    Naja, aber ich sollte mich echt mal nach Sicheln und sowas in der Art umschauen, hilft vermutlich auch als Erkennungszeichen.

    Bei der Kleidung krieg ich nur ein Firmenlogo...keine Ahnung ob dass an mir liegt. Von lost-legends halte ich aber nicht sooo viel.
    Wieso, wenn ich fragen darf? Ich meine, ich kenne mich nicht so gut darin aus, welche Firma jetzt "gut" oder wneiger gut ist.
    Nur, die Preise finde ich dort echt in Ordnung und manche Sachen auch recht schön.
    Hast du damit irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht?

    So, ehe du jetzt ganz abgeschreckt wirst überlasse ich den Rest mal anderen.

    Gruß
    Gerwin
    Nein, so schnell schreckt man mich ann doch nicht ab. xD
    Vielen Dank!

    LG,
    Monja

    Nicht jeder Verirrte verliert sich. (Tolkien)

  4. #4
    Gerwin
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    Ich fang mal von unten nach oben an *gerade eh keine Lust mehr auf lernen, Menschen beraten ist viel lustiger*

    Lost Legends: Ich persönlich nicht, aber einige Bekannte von mir. Du bekommst halt genau dass was auf der Seite steht. Wenn du auf ein Con mit viel Ambiente/Hofhaltung/Spiel irgendwo "drinne" gehst halte ich die Kleidung generell für den Anfang als geeignet. Für ein Con dass sich auch draußen abspielt würde ich eher zu reinen Leinen oder zu Wolle greifen und nicht zu Baumwolle...(erst recht nicht zu "Samt" da es sich hierbei meist um günstigen Pannesamt handelt). Die Kleider sind zwar hübsch anzusehen (wenn man sowas mag) für den Larpalltag aber meist ungeeignet. Wenn du eine etwas wohlhabendere Frau darstellen willst würde ich eher zu schwereren Stoffen greifen und zu Verzierungen die man nicht alle Tage sieht (druidische Stickereien zum Beispiel). Du hast ja noch ein Jahr Zeit, und da kann man sicher auch etwas selbst machen ohne zu viel Geld auszugeben. Aber da können dir andere hier besser helfen.

    Druide vs Priesterin: So einfach zu übertragen ist dass wohl nicht immer, aber gerade die Grenze zwischen einen Priester eines Naturvolkes und einer Druidin verwischt wohl extrem leicht. Willst du aber eher einen Priester spielen der mit Schriftrollen zu tun hat (den Eindruck hatte ich bisher nicht) ist dass natürlich alles anders und du brauchst keine Sichel.

    Generell ist der Gedanke gut nicht alles zu weihen wie andere Priester. Jedoch kommt das Weihen von Waffen generell meist nicht sehr häufig vor. Was eher mal vorkommen kann wäre das "entweihen" eines Menschen bzw. eines verdorbenen Artefaktes, zum Beispiel wenn der Feind einen Kämpfer gefangenengenommen hatte und über "böse Magie" zu einen seiner Krieger gemacht hat.

    Grundprinzipien: Ich denke die Grundprinzipien eines keltischen Naturglaubens sind auf einen Con bei sehr vielen Charakteren vorhanden, von daher passt dass dann schon alles. Klar kann man sich über Einzelheiten steiten...aber dass steht auf einen anderen Blatt.

    Gruppe finden: Im allgemeinen MUSS die Gruppe nicht aus deiner Nähe kommen. Das erleichtert zwar einiges (zum Beispiel die Anreise), es gibt aber auch genug Gruppen die über ganz Deutschland verstreut leben und sich nur auf Cons eben treffen. Wenn du und dein Bruder motorisiert sind oder eine Anreise per Zug für euch möglich ist könnt ihr da also relativ "aus den vollen schöpfen". Aber auch ohne Gruppe frisst euch wirklich niemand..und meistens hat man ja nette Zeltnachbarn.

    "Druidische Glaubensrichtung": Ohne nun Experte zu sein, ich glaube da gab es mal eine "Glaubensrichtung für die Erdenmutter Gaia" die von einigen bespielt wird. Die Gaiaspieler die ich erleben durfte waren recht nah am keltischen Glauben dran.

    Heilung durch "Handwerk": Kommt gut, da so noch nicht viele arbeiten. Heilerrollen sind was tolles wenn du da Spaß dran hast.

    Gruß

    Gerwin

  5. #5
    Leander
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    Das Konzept an sich ist gar nicht schlecht, viel zu kritisieren hätte ich da nicht.
    Bei deinem verlinkten Kleid handelt es sich leider um ein ziemliches Standardmodell. Kleider dieser Art sieht man leider viel zu häufig in einschlägigen Läden. Es ist aber prinzipiell ziemlich schwer Stangenware zu bekommen, die dennoch gut aussieht und eben kein Standard ist. Selbermachen oder machen lassen sind hier meist die Devise.

    Mir fällt momentan eine Gruppe Priester etc. ein, die aus der Gegend kommen, in die du hinziehst, sofern ich mich da richtig erinnere. Das sind die Kinder Garions, die durch Turis auch direkt hier am Forum vertreten sind. Dein Charakter scheint nur leider in eine andere Richtung zu gehen. Gerade für Anfänger scheinen die Kinder Garions aber gut geeignet zu sein, wenn das Konzept passt.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  6. #6
    Monja
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    @Gerwin, hehe, meist ist alles lustiger, als lernen. (Ausser man liegbt das Lernthema richtig.)
    Aber danke, dass du mir hier hilfst. =)

    Hm, wenn die Kleidung nicht so larptauglich ist, dann sollte ich mich vermutlich echt nach anderen Möglichkeiten umsehen. Haben mir nur auf dem ersten Blick gefallen, aber dadurch, dass ich keine "Reallarperfahrung" habe, wusste ich es nicht.

    Dadurch, das "keltische Priesterinnen" ja auch eng in Verbindung mit den keltischen Druiden stehen, ist es vermutlich sowieso so, dass man da nur selten eine Grenze sieht...
    Priesterinnen befanden sich zwar nie auf dem gleichen Stand wie die hohen Druiden, aber eben wie...etwas, das in die gleiche Richtung geht.
    Insofern was die Schriftrollen betrifft, hast du recht. Ich frage mich nur, Kelten hatten ja keine Schriftsprache. Aber ist es fürs Larp nützlicher, als Priesterin zumindest, Lesen und Schreiben zu können?
    Damit sie eben auch Botschaften lesen, aus Büchern lernen könnte?

    Das mit dem "Entweihen" klingt sehr interessant. Ist eine Seite, an die ich bisher noch gar nicht gedacht habe. Dankeschön. =)

    Was die Gruppe betrifft, ich denke man MUSS sie nicht in der Nähe haben, aber es würde schon einiges einfacher machen, oder?
    Weil wenn man sich auch "einfach so mal treffen will" und da immer gleich 3 Fahrtstunden dazwischenliegen, ist es doch manchmal etwas anstrengend, denke ich.

    Was ich nur auch überlege, ist, ist für den Anfang ein Anfägercon sinnvoll?
    Einerseits hat man dann ja eben leute, die alle noch "lernen" müssen und so werden einem vielleicht eher Dummheiten verziehen, andererseits denke ich mir aber auch, wenn alle "anfängerlich schüchtern" oder "schwarzer-Mörder" sind, wäre es vielleicht doch besser, gleich zwischen Menschen zu kommen, die Larpen gewöhnt sind?

    Wegen Gaia: Danke, von der habe ich meine ich shcon etwas im Larpwiki gelesen. Sollte ich nochmal genauere Infos raussuchen.

    Wegen Heilen, überwiegt echt die "Magieheilung"? Hätte es immer andersrum vermutet. Aber vielleicht ist Magiehaltung mit weniger "Kleinkrammitbringen" verbunden... *nachdenk*

    @Leander,
    danke. =)

    Ja...wenn ich nur beim "Selbermachen" etwas geschickter wäre. =(
    Und meine Nähmaschine ärgert mich auch, das Teil ist so alt, dann fängt sie an zu stottern und lässt plötzlich Stiche aus. o.0
    Beim "Machen lassen" denke ich nur, dass es extrem teuer wird, oder? Weil wenn jemand es extra für einen zuschneidert, man damit ein Unikat hat, dann will diese Person ja auch dementsprechend etwas dafür.
    Und ich wollte eigentlich bei "Bis zu 100 Euro" für eine Gewandung anfangen, schlicht und ergreifend, wiel wenn mir das Hobby dann doch keinen Spass machen sollte, und ich 300 Euro oder mehr (haha, wneigstens muss ich mir keine Gedanken um überteure Rüstungen machen) ausgegeben habe, dann ärgere ich mich. xD

    Ich meine, die "Kinder Garions" hattets du auch shcon in meinem Vorstellungsthread erwähnt. Deren Homepage wollte ich mir sowieso nochmal genauer anschauen. =)
    An sich kann man das Konzept ja noch abändern, falls da was funktionieren sollte.
    War ja dien Viorschlag damals, mit "Richtung Priesterin", der mich eigentlich auf die Idee gebracht hat, dass sowas recht interessant wäre.
    Danke. =)

    Nicht jeder Verirrte verliert sich. (Tolkien)

  7. #7
    Haspites
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    Naja, wenn du dich an den Kelten anlehnst, dann wäre es vielleicht gar nicht mal die schlechteste Idee, nicht lesen zu können.

    In diesen Gesellschaften wurde das Wissen ja über unzählige Generationen nur mündlich weitergegeben.
    Wenn du von einer Insel kommst, die so wie ich das verstanden habe relativ wenig Kontakt zum Festland hat, dann ist es sogar wahrscheinlich, dass du die Schrift des Festlandes sowiso nicht lesen kannst.

    Generell finde ich, dass es ruhig mehr Chars geben dürfte, die nicht lesen können.
    Man braucht ja nur mal 100 Jahre zurückgehen, da war die Analphabetenrate denke ich deutlich höher als im LARP

    Wäre mal was anderes. Lesen/schreiben könntest du ja dann später noch lernen. Wobei das glaube ich IT zu lernen echt nervig sein könnte

  8. #8
    Justav
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    Zitat Zitat von Haspites
    In diesen Gesellschaften wurde das Wissen ja über unzählige Generationen nur mündlich weitergegeben.
    Nein, die Kelten übernahmen die griechische Schrift, sobald sie ihr das erste mal begegneten (mehr oder minder ). Die Druiden nutzten sie nicht, um ihr "Geheimwissen" aufzuzeichnen, das ist korrekt, aber in Handel und Gesellschaft fand sie recht schnell Eingang, auch wenn das Wissen darum vermutlich nicht allgemein verbreitet war.
    So long

    Justav

  9. #9
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    Es sollten sich einfach mehr Leute trauen ihre Charaktere zu Analphabeten zu erklären. Wenn dein Charakter eher in die Richtung gehen sollte, die du hier beschreibst, wäre es wirklich nicht unpassend weder lesen noch schreiben zu können.
    Und ob ein Anfängercon sinnvoll ist oder nicht ist mMn reine Geschmackssache. Es gibt genügend Leute, die so einsteigen, aber es geht eben auch anders.
    Die magische Heilung ist übrigens so beliebt, weil viele keine Lust haben eine Heilung aus zu spielen, sondern direkt wieder im nächsten Kampf mitmischen wollen. Das geht eben regelkonform nur mit magischer, nicht mit mundaner Heilung.
    Der Vorsatz günstig ins Larp zu starten ist definitiv gut. Um günstig ins Larp zu starten darf man aber auch kein Geld an unnötige Sachen verschwenden. Auch wenn der erste Con in diesem Kleid "günstig" wäre, wird das Kleid ziemlich teuer sobald du weitermachen willst, denn dann kaufst du zweimal. Man sollte also auch darauf achten, dass man die Kleidung weiterverwenden kann. Das erleichtert häufig auch den Verkauf an andere Larper, wenn es dann doch nicht das Richtige war.
    Du bist jetzt nur leider in einer etwas blöden Situation, da Selbermachen ja keine wirkliche Alternative zu sein scheint und "machen lassen" teurer werden dürfte als 100€. Eine Möglichkeit wäre es ansonsten noch zunächst mit einem anderen Charakter anzufangen für den man Gewandung besser kaufen kann. Oder du hast Glück und kommst günstig an passende Stücke.
    Wie man ansonsten für 100€ oder weniger an eine komplette Ausstattung für deinen Charakter kommen könnte, ist mir nicht bekannt. (Was auch daran liegt, dass ich das Problem nicht kenne etwas nicht selbst machen zu können.)

    Gut, die Kinder Garions schlage ich öfter vor, wenn ein klerikales Konzept in deren Ecke angestrebt sind. Die sind eben auch gut und haben sich mir bisher als anfängerfreundlichste Gruppe präsentiert. Da kann es vorkommen, dass ich sowas zweimal nenne (besonders mit so viel Abstand).
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  10. #10
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    Da wir hier netterweise genannt werden und ich zufällig grad hier drüber lese, melde ich mich auch kurz zu Wort.

    Gerne kannst du mal einen Blick auf unsere Homepage werfen (www.kindergarions.de) und dich bei Interesse bei mir melden.
    Ich habe vieles aus deiner Geschichte bei uns wiederfinden können und denke, wenn du nicht zu sehr an historisches keltisches gebunden bist, dass dir unser Konzept gefallen kann.

    Ich würde an deiner Stelle - völlig unabhängig davon wo du letztlich landest - erst dann Geld für Ausrüstung und Gewandung ausgeben, wenn du entweder eine feste Gruppe gefunden hast oder eine Con in Aussicht hast.
    Beispielsweise bei uns wird eigentlich alles an Gewandung von meiner Verlobten (Modedesignerin) entworfen und genäht, wobei die persönlichen Wünsche miteinbezogen werden. So können wir garantieren, dass die Gewandungen ins Konzept passen, aber individuell und qualitativ hochwertig sind.
    (Z.B.: Ist das hier
    http://www.kindergarions.de/pics/char/tjela.jpg
    eine typische Novizinnen-Gewandung bei uns. Später kann es dann so weiter gehen, wenn man aufsteigt:
    http://www.kindergarions.de/pics/char/rahla.jpg)

    Hat man sich dann schon früher für xxx € Sachen gekauft (am besten noch in den völlig falschen Farben) dann ist das schon irgendwie ärgerlich.
    Daher würde ich entweder erstmal abwarten, bis man weiß wo man landet oder für die erste Con möglichst nur improvisieren ("alte Sachen aus Omas Truhe").

    Viele Grüße

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