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  1. #1
    Perlogar
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    Cenhelm Knappe

    Charakterkonzept Knappe

    Name: Cenhelm (Cen)
    Alter: 17

    Ausrüstung:
    rote Robe
    Streitkolben (evtl. Schild)
    Glaubenssymbol (Das Auge des Eynen)
    Blöder Hut
    einige Beutel, Taschen
    „Gebetsbüchlein“

    Cenhelm wurde als Page im Alter von 7 Jahren als Sohn eines Ritters auf eine fremde Burg eines kleinen Ordens, der dem Ceridentum angehörte, geschickt, um dort das schwere Leben eines Ritters zu lernen. Er musste dort die Frauen bedienen, ihre Schleppen tragen, oder ihnen vorlesen.

    Ab 10 Jahren lernte Cen als Junker Reiten, Laufen, Klettern, Schwimmen, Fechten, Ringen, jagdliches Bogenschießen, schreiben, lesen und höfisches Betragen. Dazu kamen die Übung im Umgang mit Hunden, im Abrichten von Beizvögeln und im korrekten gesellschaftlichen Verhalten sowie die Erledigung von Diensten wie: bei Tische aufwarten, Steigbügel halten, den Herrn beim Ankleiden helfen, als Bote reiten und die Pflege der Waffen und der Pferde seines Herren. Natürlich wurde er auch von den Priestern in den Glauben des Ceridentums eingeweiht. Dieser Glaube begeisterte Cen sehr und beeinflusste ihn in all seinem Tun.

    Mit 15 Jahren schloss der Junker seine Ausbildung im Waffenhandwerk ab, galt von da an als erwachsen und als Knappe seines Herrn. Deshalb bekam er Schild, Streitkolben und das Auge des Eynen (auf seine Robe genäht) verliehen. Cen musste mit auf die Jagd und in den Krieg. Er sollte seinem Herren das Schild und den Speer tragen, oder ihm während dem Kampf eine zweite Lanze reichen, wenn diese zersplittert war. Er wollte seinem Herren immer treu und gehorsam sein, aus Angst, sonst nie zum Ritter geschlagen zu werden.

    Doch verlor Cen seinen Herren bei einem Gefecht aus den Augen und ging verloren. Von da an, streifte er durch die Lande, mit dem Ziel, seinen Herren rechtzeitig wiederzufinden.

  2. #2
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    Zur Ausrüstung: Ich vermute, daß Du mit Robe nicht wirkich eine Robe meinst, sondern ein anderes Kleidungsstück. Ebenso, daß da noch ein bisschen mehr dazugehören wird, wie z.B. Unterkleidung oder ein Mantel.

    Das Auge des Eynen abseits davon, daß man Priester oder Ordensritter ist, auf der Kleidung - damit wäre ich eher vorsichtig. Auf Kleidung gehören ohnehin keine Wappen oder Symbole (gilt natürlich nicht für reine Ornamentik), sowas kommt - logisch - auf den Wappenrock. (Wäre alleine schon wegen der leichten Wiederverwendbarkeit der Kleidung für andere Charaktere sinnvoll).


    Zur Geschichte: Auf einer Ordensburg lernst Du wohl eher nicht das Rittershandwerk, und Frauen dürften da eher Mangelware sein Sinnvollerweise schickt Dich Dein Vater natürlich zu einem anderen Ritter an dessen Hof.
    Das Ceridentum wirst Du wohl vermutlich eher "mit der Muttermilch aufgesogen haben", und nicht erst bei einem anderen Ritter davon hören. d.h. ich würde an Deiner Stelle davon ausgehen, daß Deine Eltern natürlich auch Ceriden waren.

    Deine "Consituation", also Knappe ohne Herr zu sein, ist vermutlich ein bisschen ungünstig. Die erste Frage, die ich da an Dich im Spiel hätte, wäre, warum Du nicht einfach nach zuhause zurückkehrst, bzw. zum Lehen Deines Ausbilders.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Schwannis
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    1.Hast du schon einen Ritter wenn ja, hat er sich irgendeine Epoche zum Gewandungsvorbild genommen?
    2.Wenn du einen Ritter hast, gleiche deine Gewandungsepoche der seinen an.
    3.Ritter machen sich meist keine Glaubenssymbole auf ihre Kleidung, wenn doch nur in verbindung mit ihrem Wappen. (Sonst sieht man schnell wie ein Paladin aus)
    4.Ich nehme an mit einer "Robe" meinst du eine Cotta? Wenn ja eine wenig mehr ist schon zu erwarten, eine Surcotte, Beinlinge,Bruche...............
    5.Überdenke die Geschichte nochmal, sie erscheint mir ein wenig suspekt.
    6.Ritter=Adel und ein Orden macht aus keinem Bürger/Bauer/etc. einen Adeligen.

    M.f.G
    Schwannis
    Schwannis vult!

  4. #4
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    Zitat Zitat von Schwannis
    6.Ritter=Adel und ein Orden macht aus keinem Bürger/Bauer/etc. einen Adeligen.
    Ein Ritterschlag aber schon. Quasi. Nur eben nicht zum erblichen Adel, weswegen dieser Knappe als Sohn eines einfachen Ritters in der Tat erstmal ein Bürgerlicher ist.

    Das heißt dann auch - historisch - daß Du als Knappe keinen Wappenschild oder ähnliches tragen dürftest (außer im Sinne von "zum Ritter tragen" natürlich). Im LARP gibt es hier geteilte Meinungen, einen ziehen die historische Sichtweise vor, andere haben wegen der Uniformität gerne auch den Knappen in Wappenrock und mit Schild.

    Was einen Ritterorden angeht...da bin ich tatsächlich überfragt, ob ein solcher Ritter zum Klerus gezählt wurde, oder ob der rein kämpferische Arm da als Laie mitwirkt...
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  5. #5
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    @Kelmon: Achso das mit dem ritterlichen Vater hab ich überlesen.*schäm*
    Schwannis vult!

  6. #6
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    Zur Ausrüstung: Ich vermute, daß Du mit Robe nicht wirkich eine Robe meinst, sondern ein anderes Kleidungsstück. Ebenso, daß da noch ein bisschen mehr dazugehören wird, wie z.B. Unterkleidung oder ein Mantel.
    Stimmt, ist wohl eher eine Cotta.
    Bis jetzt hab ich noch nicht mehr, war mir aber klar, dass da noch was her muss

    4.Ich nehme an mit einer "Robe" meinst du eine Cotta? Wenn ja eine wenig mehr ist schon zu erwarten, eine Surcotte, Beinlinge,Bruche
    Was genau ist der Unterschied zwischen Surcotte und Cotta?
    Beinlinge wär zu überlegen, aber die Cotta reicht bis zum Boden...
    Was braucht man denn noch so?

    Das Auge des Eynen abseits davon, daß man Priester oder Ordensritter ist, auf der Kleidung - damit wäre ich eher vorsichtig. Auf Kleidung gehören ohnehin keine Wappen oder Symbole (gilt natürlich nicht für reine Ornamentik), sowas kommt - logisch - auf den Wappenrock. (Wäre alleine schon wegen der leichten Wiederverwendbarkeit der Kleidung für andere Charaktere sinnvoll).
    Hm... dann lass ich das Symbol halt weg...
    Oder wär ein Wappenrock notwendig?

    Geschichte hab ich überarbeitet:
    Wie es bei dem Sohn eines Ritters üblich war, wurde Cenhelm als Page im Alter von 7 Jahren an den Hof eines fremden Ritters geschickt, um dort das schwere Leben zu lernen. Er musste dort die Frauen bedienen, ihre Schleppen tragen, oder ihnen vorlesen.

    Ab 10 Jahren lernte Cen als Junker Reiten, Laufen, Klettern, Schwimmen, Fechten, Ringen, jagdliches Bogenschießen, schreiben und lesen Dazu kamen die Übung im Umgang mit Hunden, im Abrichten von Beizvögeln und im korrekten gesellschaftlichen Verhalten sowie die Erledigung von Diensten wie: bei Tische aufwarten, Steigbügel halten, den Herrn beim Ankleiden helfen und die Pflege der Waffen und der Pferde seines Herren. In dieser Zeit, hielt Cen sehr an dem Ceridentum fest, welches ihm von der Geburt an von seinen Eltern nahe gebracht wurde.

    Mit 15 Jahren schloss der Junker seine Ausbildung im Waffenhandwerk ab, galt von da an als erwachsen und als Knappe seines Herrn. Deshalb bekam er Schild und Streitkolben verliehen. Cen musste mit auf die Jagd und in den Krieg. Er sollte seinem Herren das Schild und den Speer tragen, oder ihm während dem Kampf eine zweite Lanze reichen, wenn diese zersplittert war. Er wollte seinem Herren immer treu und gehorsam sein, aus Angst, sonst nie zum Ritter geschlagen zu werden.

    (Bei einer Schlacht viel Cens Herr. Die Truppen verloren die Schlacht und Cenhelm flüchtete in einen nahegelegenen Wald.)

    Deine "Consituation", also Knappe ohne Herr zu sein, ist vermutlich ein bisschen ungünstig. Die erste Frage, die ich da an Dich im Spiel hätte, wäre, warum Du nicht einfach nach zuhause zurückkehrst, bzw. zum Lehen Deines Ausbilders.
    Hm, ich glaub nicht, das es so einfach war, von irgendwo wieder zurück zu finden.
    Warum ungünstig?

  7. #7
    Leander
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    Surcot kannst du einfach mal googlen. Das beantwortet deine Frage.
    Und auch wenn die Cotta bis zum Boden reicht, solltest du etwas darunter tragen. Oder legst du Wert auf kalte Beine?

    Es ist übrigens einfacher wieder zurück zu finden als wochenlang einfach durch die Gegend zu ziehen. Man will immerhin überleben. Und man ist auch irgendwie zu diesem Ort gekommen. Wenn man nicht ganz unfähig ist, wird man wissen wie man grob zurück kommt. Zumindest die Richtung wird man ja wohl kennen. Es ist einfach nicht besonders logisch wild durch die Gegend zu streifen, wenn man doch einen Ort hat, an dem man lebt. Wer will denn nicht wieder zurück? Wenn du dich verläufst/verfährst/was auch immer, gehst du dann mal nach Polen, Spanien, in die Türkei und denkst dir "egal, bin ich eben obdachlos und arm" oder versuchst du wieder zurück zu kommen?
    Und ungünstig ist die Situation eben deshalb, weil ein Knappe ein Konzept ist, was einfach zu einem Ritter gehört. Was macht ein Knappe der überhaupt keinen Ritter mehr hat? Warum versucht er nicht bei einem neuen Ritter arbeiten zu können?
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  8. #8
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    Ok, hab die Charaktergeschichte nochmal überarbeitet

    Jetzt ist aus dem Knappen am Ende eher ein junger Abenteurer geworden...
    Kritik ist nach wie vor erwünscht :lol:


    Wie es bei dem Sohn eines Ritters üblich war, wurde Cenhelm als Page im Alter von 7 Jahren an den Hof eines fremden Ritters geschickt. Er musste dort die Frauen bedienen, ihre Schleppen tragen, oder ihnen vorlesen. Oft fühlte sich Cen in dieser Zeit von seinen Eltern auf den Arm genommen. Sie hatten ihm versprochen, dass er ein Ritter wie sein Vater werden würde und dazu gehörten solche Aufgaben in seinen Augen nicht.

    Erst mit dem Alter von 10 Jahren lernte Cen als Junker nun endlich Reiten, Laufen, Klettern, Schwimmen, Fechten, Ringen, jagdliches Bogenschießen, schreiben, lesen und höfisches Betragen. Dazu kamen die Übung im Umgang mit Hunden, im Abrichten von Beizvögeln und im korrekten gesellschaftlichen Verhalten sowie die Erledigung von Diensten wie: bei Tische aufwarten, Steigbügel halten, den Herrn beim Ankleiden helfen, als Bote reiten und die Pflege der Waffen und der Pferde seines Herren. Zuerst ging Cen mit großer Motivation an die Aufgaben, schließlich wollte er seine Eltern nicht enttäuschen. Doch die Tage waren anstrengend und Cen freute sich jeden Tag, wieder in sein Bett steigen zu können, da all seine Glieder schmerzten. In dieser Zeit, hielt Cen sehr an dem Ceridentum fest, welches ihm von der Geburt an von seinen Eltern nahe gebracht wurde. Er betete jeden Abend zu dem Eynen und fragte, ob sich die Mühen irgendwann lohnen würden.

    Mit 15 Jahren schloss Cen seine Ausbildung im Waffenhandwerk ab, galt von da an als erwachsen und als Knappe seines Herrn. Deshalb bekam er Schild und Streitkolben verliehen. Cen musste mit auf die Jagd und in den Krieg. Er sollte seinem Herren das Schild und den Speer tragen, oder ihm während dem Kampf eine zweite Lanze reichen, wenn diese zersplittert war. Zuerst wollte Cen seinem Herren immer treu und gehorsam sein, aus Angst, sonst nie zum Ritter geschlagen zu werden. Doch all das Blut und die Gesichter der Sterbenden verwirrte ihn. Sein Vater hatte die Ritter immer als aufrichtige Edelleute beschrieben, denen Ehre das wichtigste im Leben war. Doch Cenhelm konnte an diesem Gemetzel nichts finden, das Anerkennung verdient hätte.

    Eines Nachts beschloss Cen zu flüchten. Er würde sich schon irgendwie durchschlagen können, da war er sich sicher. Hauptsache, er würde nie von Kindern bewundert werden, nur weil er anderen die Köpfe einschlug. Zu seinen Eltern wollte Cen nicht zurückkehren. Zu groß war die Angst der Enttäuschung, die er in Vaters Augen hätte sehen müssen.

  9. #9
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    Sry für doppelpost, aber ich müsste dringend wissen, ob das Konzept so auf dem CoM spielbar wäre!
    Wegen dieser neuen Preisstaffelung ist das Ticket jetzt schon ziemlich teuer geworden...
    Man muss doch die Hintergrundgeschichte gleich bei der Anmeldung mitsenden oder?

  10. #10
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    Beim Conquest of Mythodea? Nein. Die haben da kein Büro voller Leute, die sich die Hintergründe von 4000 Leuten durchlesen und absegnen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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