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  1. #1
    Ascan
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    Grigorios - Hüter der Schwelle

    Hallo,

    Da mein lange gespielter Diener der Erdenmutter sehr freundlich, nett und teils auch sehr naiv ist, habe ich mich entschlossen, mal ein etwas „düsteres“ bzw. weniger natur/frieden-bezogenes auszuprobieren.
    Hier mal eine kurze Vorstellung meines baldigen Zweitchars:

    Hintergrund:
    Grigórios wuchs in einem entlegenen Kloster auf.
    Die dort ansässigen Mönche leben zurückgezogen und autark in einem Jahrhunderte alten Gemäuer. Neben der täglichen Versorgung durch Viehzucht und Ackerbau zählt aber eine andere Tätigkeit zu den Hauptaufgaben der dort ansässigen Brüder. Mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln suchen, prüfen und analysieren sie sämtliche Türen der ihnen bekannten Welt(en). Dies beruht auf ihrem Wissen, dass Türen mehr sind als einfache Durchgänge, sondern auch als Pforten in andere Orte/Regionen/Welten/Zeiten genutzt werden können. Dieses Wissen und die Macht um die Anwendung der Türen erhielten die Brüder nach ihren Legenden vom „Zweigesichtigen“ selbst, einer Art Heiligem. Sie verehren diese Gestalt jedoch nicht als einen Gott, sondern sehen in ihm einen idealen Menschen, der am Anbeginn der Zeit aus der Welt verschwand und ihnen die Aufgabe übertrug, an seiner Stelle über Tür und Tor zu wachen.
    Seit dem bereisen kleine Gruppen oder einzelne Mönche dieses Klosters die Welt und sammeln alles Wissen um Tore, das sie finden können. Diese Informationen laufen im Kloster zusammen und werden mittels einer gewaltigen Buchpresse für die Ewigkeit festgehalten.
    Grigórios ist einer dieser Mönche. Als Kind wurde er ins Kloster gebracht und auf einem Leben als Schwellenhüter vorbreitet. Im Laufe seines Lebens lernte er die Bedeutung von Schlüsseln, Schlössern und Türen kennen und wurde auf den „Außendienst“ vorbereitet.

    Seit einigen Jahren ist Grigórios nun unterwegs. Je nach Auftrag wird er von einem Bruder begleitet, meist reist er jedoch allein.

    Grund-Gewandung:
    • Normale Untergewandung (Leinenhose, Leinenhemd etc)
    • Fleckige, dreckigbraune Mönchsrobe mit langen Ärmeln und Kapuze
    • Einfacher, brauner Ledergürtel
    • Schlauchbeutel oder andere Art von Rucksack (für Instrumente etc.)
    • Eventuell eine braune Gugel
    • Kopfbedeckung steht noch nicht fest

    Accessoires:
    • Handschuhe mit Werkzeug zum Bearbeiten von Schlössern und Schlüsseln
    • Kleines Kännchen mit Öl zum Schmieren von Scharnieren
    • Instrumente zum Messen von „Türeigenschaften“
    • Eine A3 große Holzkladde, in der er die gedruckten Seiten des Kodex aufbewahrt, einer Schrift, die allen Schwellenhütern im Feld mit auf den Weg gegeben wird.
    • Diverse Schlüssel

    Das Gesicht:
    Jedes Durchschreiten eines Tores ist mit Risiken verbunden, da man in der Vorstellung der Schwellenhüter das „Dunkel“ zu durchqueren hat. Grigórios selbst hat bereits viele Tore durchschritten, doch anders als viele seiner Brüder war er gezwungen, mehr zurückzulassen. Spuren des Verfalls zeichnen sein Gesicht, seine Haut spannt sich über die Wangenknochen, sodass man ihm seine Jugend nur noch auf den zweiten Blick anzusehen vermag.
    (Wie ich diesen Effekt umsetze, hängt von meinem nächsten Experiment ab. Entweder Latexmaske oder Gelantine-Applikation)

    Der Charakter selbst ist meist offen und kontaktfreudig, jedoch sieht er stets in seiner Mission sein größtes Ziel. Freundschaften geht er berechnend ein und auch Intrigen oder Verrat ist er zum Erreichen seiner Pläne nicht abgeneigt.
    Alles in allem ein recht egoistischer Charakter.

    So, das wars erstmal
    Kritik und Anregungen sind natürlich immer gern gesehen.

    Gruß Ascan

  2. #2
    Nount
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    Das Konzept klingt für mich erfrischend originell und die Ausstattung hört sich ebenfalls recht durchdacht an.

    Etwas problematisch könnte sein, dass die meisten Türen auf Hauscons eher moderne Jugendherbergstüren sind (ein Problem, das mir aufgefallen ist, als ich auf der Wartburg eine richtig tolle, alte Tür gesehen habe)
    Ob es so viel Spaß macht, die zu untersuchen ...

    Was genau ist denn die konkrete "Mission" des Charakters? Sein Ziel? Das habe ich aus dem Text nicht herauslesen können.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  3. #3
    Ascan
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    Hey,

    ja, das mit den Jugend Herbergen stimmt wohl, aber meist lassen sich doch ein oder zwei Türen finden, die ganz interessant ausschauen.

    Zur Mission: Die Mission wird wohl auf die jeweilige Con abgestimmt werden. Generell steht erstmal das Suchen nach "besonderen" Türen und Übergängen im Vordergrund, diese zu Analysieren und gegebenenfalls zu schützen oder ähnliches.
    Auf der nächsten Con wird die Mission des Chars sein, eine ganz bestimmte Tür in einem schwer passierbaren Gebiet zu finden. Damit schaffe ich mir quasi einen kleinen, eigenen Plot und Beschäftigung.

  4. #4
    Gerwin
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    Klingt wirklich recht interessant. Ich würde nur die "fleckige" Robe durch eine saubere ersetzen. Schmutz und derartiges passt irgendwie für mich nicht zu "Ordensbrüdern" ,egal welcher Art.

  5. #5
    Lorenz
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    Netter Ansatz und gutes Konzept, aber ich würde das mit der Gesichtsschminke weglassen. Ist zu kompliziert für nen Laien, das überzeugend zu schminken.
    Basically... RUN!

  6. #6
    Ascan
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    @Lorenz:
    Ja, mal schauen. Beim nächsten freien Wochenende versuche ich es mal mit Gelantine und Schminke. Wenns nix wird, bleibts weg

  7. #7
    Ascan
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    Tatsächlich habe ich jetzt ein paar Versuche mit Gelantine durchgeführt, aber das ist alles bisher nicht so das Wahre gewesen. Weitere Versuche folgen, aber erstmal ist die Gesichtsveränderung auf Eis gelegt.


    Nachdem ich eigentlich Schnittmuster für einen Qob als Kopfbedeckung gesucht habe, aber nirgends wirklich findig wurde, habe mir folgende Kopfbedeckung für den Char herausgesucht: http://larper.ning.com/profiles/blog...og-bloeder-hut

    Zudem habe ich mir überlegt, der Gewandung eine Art "Rüstwams" hinzuzufügen. D.h. ich würde über der (gefütterten) Robe eine Art ärmlose, gesteppte Weste tragen, auf deren Brust ein großer Schlüssel gestickt ist (Eine Messing Apllikation hätte was, ist aber in solch einer Größe sicherlich nicht praktikabel)
    Ich denke, das könnte nett aussehen und auch zu dem Konzept eines alleine, oder in sehr kleiner Gruppe reisenden Ordensbruder passen.

    Könnt ihr mir vielleicht mit Schnittmustern für so ein Wams helfen? Ich habe zwar diverse Threads durchsucht, habe aber nichts gefunden, dass mir als Laien wirklich gut erklärt erschien.

    Grüße
    Floh

  8. #8
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    Ist in der Larpwiki-Schnittsammlung vielleicht was dabei? Mal die Links durchklicken, ob sich da was für ne Weste verwerten lässt.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  9. #9
    Harald Ösgard
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    erinnert mich spontan an die Monster AG....

    Irgendwie fehlt mir an dem Konzept noch das entscheidende Ziel. Ein spezieller Dämon zB, der wieder unbedingt zurück will und für den die Ordensbrüder früher mal geschworen haben, die eine richtige Tür zu finden... oder sowas eben. (Herr der Ringe läßt grüßen)
    Alternativ eben die Umkehrung - also selbiges unbedingt zu verhindern... (was dann eine reale oder fiktive Gegenkraft erfordert... im Zweifelsfalle immer das Chaos!) auch hier gibts jede Menge Anregungen aus der Literatur bzw. Film.

    Das mit den Türen, Instrumenten etc. ist ein nettes Gimick, aber letztlich nur als Mittel zum Zweck gut. als Selbstzweck fände ich es etwas.... "schräg" - um nicht zu sagen - debil.

    dieses "Etwas", das darum ringt wieder in unsere Welt zu gelangen muss schon was echt fieses sein. Kann etwas Körperhaftes sein (Gelegenheit, das Konzept später mal mit mehrenen Bekannten aufzubohren) oder aber auch etwas metaphysisches. Die Büchse der Pandora gibt da Inspirationen. Dann sollte die Tür (die Türen) irgend einen verborgenenen "Mechanismus" haben, mit dem sie dann ggf. "Energie" ins andere Universum transportieren können... Das kann gerne etwas komplexer und verwirrender sein - ist ja schließlich eine Geheimwissenschaft! Jedenfalls sollte ein als solches erkannte "gefährliches energie-Portal" nicht einfach so vom Hüter "gesperrt" werden. In der Realität dürfte es frustrierend sein sich vor eine Tür zu stellen und IT zu fordern, das man die nicht benutzen darf.
    Zur Abwendung der latenten Gefahr - die durch das sorglose Benutzen des "Portals" aktiviert wird, könntest du dann jede Menge "Gegenmaßnahmen" auf der Pfanne - respektive in Deinem uralten Kodex - haben. Das Kann von bestimmten Kräutern über dem Türrahmen bis hin zu - diese Tür darf man nur rückwärts durchschreiten oder nur wenn man dabei singt... etc.. gehen.
    Denn diese Aktionen verschaffen Dir Interaktion mit den Mitspielern. Das Untersuchen und Klassifizieren ist ja erstmal reine "Stillbeschäftigung" für Dich. Wenn Du dann aber Deine "Diagnose" kundtust.. dann wird es geschäftig.
    Da werden Dir etliche nicht glauben, andere werden große Angst bekommen.. Du kannst Alchemisten beauftragen, Du kannst Söldner anwerben, die auf die Einhaltung der "richtigen" Benutzung der Tür pochen... Du kannst mit Magiern das ganze Thema kontrovers diskutieren...

    Und so entsteht um eine schnöde Tür ein schönes Spiel. Gute Idee!

    PS: Kennst Du so Folie, mit der man Magnetfelder sichtbar machen kann? Mit solchen Effekten kann man nett mystische Tiefe in ansonsten schlicht daherkommende Dinge bringen...

  10. #10
    Aeshma
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    Also ich finde gerade weil das ganze ohne das ultimative Böse(TM) auskommt hat es so viel Charme

    Grüße
    Aeshma

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