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  1. #1
    Cathal
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    Hochelfenkonzept (Noldo)

    Ping!
    So, während meinerOfflinezeit habe ich mal einiges an Konzeptarbeit betrieben und habe jetzt eines der 3 Konzepte, die mir so im Kopf schwirren soweit, dass ich es mal vorstellen mag. Dabei handelt es sich um einen Hochekfencharakter, Grundlage sind die Noldor aus der tolkienschen Welt, aber ich habe mich sicherlich auch an ein oder zwei anderen Ecken bedient
    Das ganze ist in zwei Abschnitte geteilt. Eine Zusammenfassung, die so das wesentlichste des Charakters wiedergibt und dann eine Geschichte. Entstanden ist das ganze umgekehrt. Ich habe also so lange kleine Geschichten über den Charakter geschrieben und an ihm gefeilt, bis er mir gefiel, das unten folgende ist der letzte Stand dieser Geschichten.

    Kann gut sein, dass ich dieser Tage noch ein oder zwei andere Konzepte poste, ich will auch erstmal ein wenig Feedback sammeln.



    So, dann an's Eingemachte (ACHTUNG! Namen sind noch Platzhalter ):

    Name: Noldo
    Rasse: Elb (Noldo, tolkienscher "Hochelb". Naja, zumindest daran angelehnt).
    Profession: Othar (Krieger)

    Erscheinungsbild: Hoch gewachsen, etwas größer als die meisten Menschen. Langes, glattes, dunkelbraunes Haar mit kleinen eingeflochtenen Zöpfen, graue Augen (wird über farbige Kontaktlinsen realisiert).
    Trägt normalerweise bis zur Hüfte recht körperbetonte Kleidung, darunter auch gerne etwas weiter wallendes. Farblich vor allem blaue, rote und grüne Pastelltöne.

    Bewaffnung: Langer Dolch für den sehr dichten Nahkampf, für den Notfall oder im Bedarfsfall auch zum werfen (Kernstablos). Primäre Waffe ist sein langes, anderthalbhändiges und parierstangenloses Schwert (wohl leicht gebogen, eventuell mit floralen Mustern/Ätzungen auf der Stärke der Klinge). Als Rüstung einen sehr langen Schuppenpanzer bis kurz über die Knöchel,der vorne geöffnet werden kann (muss ich wohl selbst bauen. Aber die Schuppen von TheRingLord.com, ich denke da an die „Stainless“, die haben so einen schönen leicht goldenen Glanz, passen einfach zu gut zu dem Charakter. Außerdem hat das nicht jeder. Muss mir da aber noch ein Muster schicken lassen).

    Charakter: Wirkt auf Menschen oft arrogant. Nachdenklich, nimmt sich Zeit. Wenn man ihn reizt zuweilen aufbrausend. Reizt man ihn jedoch, so kommt eine beinahe sadistische Ader bei ihm durch, die sich dadurch ausdrückt, dass er mit seinem Opfer spielt – was nicht unbedingt eine phsysische Konfrontation sein muss. Starkes Ehrgefühl. Genauere Details sind der Packungsbelage/beigelegten Geschichte zu entnehmen oder müssen sich zum Teil auch erst im Spiel ergeben, damit sie stimmig werden und zusammenpassen.

    Motivation: Ja, warum zieht ein solcher Charakter wohl durch die Lande und macht, salopp gesagt, jeden Mist mit? Nun, er sucht nach Verbündeten. Das Reich seiner Königin befindet sich in einer, nicht näher definierten, Krise. Außerdem gebietet ihm sein Ehrgefühl, trotz seiner Arroganz, den Menschen, die auf ihn oftmals unbeholfen und kindlich wirken, zu helfen.



    Und nun das versprochene Geschichtchen. Wie gesagt, Namen sind zu ignorieren

    Noldo blickte hinab auf die Stadt unter ihm und erschauerte. Es roch förmlich nach Leid, nach Elend auf dieser Seite der Stadt, während sich auf der anderen Seite Paläste erhoben, die durchaus von einer gewissen Schönheit waren, wenn auch eher in menschlichen oder zwergischen Stilistiken erbaut – kein Wunder, kein Elda würde Baukunst für Geld verkaufen. Es half nichts, er war ausgesandt worden und er würde sich nicht durch den Dunst der Gosse aufhalten lassen, er war ein Othar, ein Krieger der Elda, der Erstgeborenen und als solcher hatte er schon ganz anderes gesehen, auch wenn er noch nicht auf einem Schlachtfeld gestanden hatte.
    Ein Schnalzen mit der Zunge und sein Hengst setzte sich in Bewegung, hinab, in Richtung der Stadt, des Elends – und des Auftrages seiner Herrin.

    Die Stadt stank, das Elend stieg aus den Ritzen der Häuser und die Dekadenz schien ihm aus den Vierteln der wohlhabenden entgegen. Es ekelte ihn, doch es half nichts, seine Ehre gebot ihm seinen Auftrag zu erfüllen ohne Klagen laut werden zu lassen. Er gab seinem Pferd einen leichten Druck mit den Schenkeln und lies den Hengst etwas schneller ausgreifen.
    Endlich erreichte er sein Ziel, den Stadtsitz von Herzog Param von Felsberg, dessen Patrouillen nun mehrfach die territorialen Ansprüche seines Volkes verletzt hatten. Nicht dass er oder ein anderer Elda sich sonderlich viel daraus machen würden, wenn Menschen in ihr Territorium kamen – nein! Das Problem war, dass die Menschen nie zufrieden waren mit dem was sie hatten und so mussten sich die Elda zum Schutz ihrer selbst wie auch der Menschen abgrenzen.
    Noldo schwang sich von seinem Pferd und trat vor den Wächter am Eingang, der ihn misstrauisch beäugte. Einen Moment sagte er nichts und wog seine Worte sorgfältig ab. Den Wächter in der Sprache der schönen zu begrüßen würde nichts bringen, es würde ihn höchstens noch weniger freundlich stimmen und hätte keinen diplomatischen Effekt, somit griff er auf die Sprache der Menschen zurück: „Ich grüße euch, Wächter dieses Hauses und Beschützer seiner Bewohner. Mein Name ist Noldo, ich wurde gesandt im Namen von Tári aus den Landen der Elda um mit deinem Herren zu reden. Ich erbitte offiziell Einlass als diplomatischer Gesandter.“
    Der Wächter wirkte weiterhin misstrauisch, was sich auch in seiner Stimme deutlich machte, als er schließlich mit fordernder Geste die Hand ausstreckte: „Derart gerüstet kann ich euch nicht einlassen. Euer Schwert, bitte.“ „Eine verständliche, doch unnötige bitte. Ich habe nicht vor irgendjemandem ein Leid zuzufügen. Da ihr jedoch darauf beharren werdet...“, mit einer eleganten Bewegung lies Noldo die Klinge aus ihrer Scheide gleiten und bot sie dem Wächter dar, den Knauf genau auf dessen Brust gerichtet. Er wartete nicht auf eine weitere Reaktion des Wächters, nachdem dieser die Klinge gegriffen hatte sondern marschierte direkt ins Haus.

    Die Tür wurde durch einen Diener geöffnet und Noldo betrat das Arbeitszimmer. Dunkles Holz dominierte, sowohl bei der Wandvertäfelung, wie auch bei den Möbeln. Ein gewaltiger, weinroter Teppich erstreckte sich vor dem Schreibtisch hinter dem ein Menschenmann von etwa vierzig Sommern in feiner Gewandung saß. Noldo dagegen hatte bewusst auf ein feines Diplomatengewand verzichtet und erschien in seiner Reisekleidung, auch wenn diese immer noch recht fein gearbeitet war. Er war nicht hier um mit der Macht der Elda zu prunken, er war hier um klare Fakten zu übermitteln. Kein höfliches gesuch, sondern eine unmissverständliche Warnung, die wohl nur gerade eben noch ins diplomatische Protokoll passte.
    Vor dem Schreibtisch blieb er stehen und deutete ein leichtes Kopfnicken an. „Euer Lordschaft“ „Elb“, Herablassung schwang in seiner Stimme mit. „Ich grüße euch. Ich bin Noldo, Gesandter der Tári von den Elda.“
    „Auch ich grüße euch. Was führt euch zu mir?“
    „Eine Botschaft meiner Herrin.“
    „Wie lautet sie?“
    „Vor wenigen Tagen drangen einige eurer Truppen bei einer Patrouille in das Gebiet der Elda ein, indem Sie den Fluss Braunwasser, wie ihr ihn nennt, überquerten. Ihr werdet verstehen, dass ein solches Vorgehen von uns als Angriff auf unsere territoriale Autorität gesehen werden muss. Die Elda sind nicht bereit ein solches Verhalten erneut zu tolerieren und wir werden, so es denn nötig ist, eure Truppen bei Bedarf mit bewaffneter Hand von unserem Territorium entfernen müssen, sollten sie es erneut ohne Erlaubnis betreten.“
    Ein kurzes, nachdenkliches Schweigen trat ein, bevor der Mann antwortete: „Ich dachte mir bereits, dass ein Bote eine solche Nachricht überbringen würde.“ Bote! Ein Bote war er gewiss nicht, er war ein Othar, wenn ein Krieger für seine Königin den Auftrag übernahm eine Nachricht zu überbringen, dann hatte dies eine ganz andere Bedeutung, als wenn dies ein einfacher Bote täte. Doch er würde sich von diesem Stich gewiss nicht außer Fassung bringen lassen. Dann ging ihm auf, dass der Mensch vielleicht gar nicht in der Lage war den Unterschied zu erkennen, dass er vielleicht jeden Überbringer einer Nachricht als Boten titulieren würde. Das passte zu den Menschen.
    Noldo betrachtete sein gegenüber und verzog die Lippen zu einem leicht überlegenen Lächeln. „Nun, wenn Ihr euch dies bereits gedacht habt, so werdet Ihr euch gewiss auch bewusst sein, dass eure Soldaten, die das Pech hätten eine Widerstandsaktion zu überleben weit schlimmeres zu fürchten hätten als den Tod. Dank eurer weisen Vorraussicht kann ich dieses Gespräch hier wohl als beendet ansehen. Einen angenehmen Tag wünsche ich.“
    Mit einer angedeuteten Verbeugung drehte er sich schwungvoll auf den Hacken um und verlies mit großen Schritten das Zimmer.

    Noldo saß am Ufer eines kleinen Baches, noch etwa einen halben Tagesritt von der Grenze entfernt. Er lies das Gespräch, dass er einige Stunden zuvor geführt hatte noch einmal Revue passieren. Manche würden behaupten er sei überheblich gewesen, doch das stimmte gewiss nicht. Er war ein Noldo und er hatte den Standpunkt seiner Königin deutlich gemacht und zwar auf eine Art und Weise, dass es keine Missverständnisse gäbe. Er tauchte die Hände in den Bach und schöpfte ein wenig Wasser um es zu trinken.
    Kurz bevor seine Hände seinen Mund erreichten hörte er hinter sich ein leichtes ziehen und ächzen, wie wenn ein Pfeil auf eine Sehne aufgelegt und ausgezogen wurde. Zu leise für ein menschliches Ohr, er jedoch hörte es – gerade noch so. Seine Instinkte übernahmen die Führung. Er schnellte zur Seite hinter einen Baum, der am Rande des Baches wuchs und lies seine Hand noch in der selben Bewegung zum Griff seines Schwertes gleiten. Ein Pfeil schwirrte genau dort durch die Luft, wo sich gerade noch seine Schulterblätter befunden hatten.
    Verdammt! Das Schwert war nicht an seinem Platz sondern ordentlich an die Satteltaschen auf dem Rücken seines Pferdes geschnürt. Seine Gedanken spielten schnell sämtliche Optionen durch und kamen zu dem Schluss, dass er ein Problem hatte. Ein großes. Er könnte von Glück reden, wenn es nur ein einzelner Angreifer war, was jedoch nicht sehr wahrscheinlich war. Niemand griff einen Krieger – und dass er ein Krieger war, dass sah man von weitem, sowohl an seiner Ausrüstung, wie auch an seiner Haltung – alleine an.
    Er hatte im Prinzip zwei Optionen: Er konnte nach Rocco pfeifen und hoffen, dass kein Pfeil das Pferd treffen würde, während es zu ihm kam. Oder er könnte versuchen in den Bachlauf zu springen, der ausreichend tief war um ihm Deckung zu bieten, wenn er gebückt liefe und versuchen in eine günstigere Position zu kommen.
    Er entschied sich für eine Mischung aus beidem. Er stieß einen lauten Pfiff aus,allerdings nicht um das Pferd zu rufen, sondern um es fortzuschicken. Davon erhoffte er sich, dass das losgaloppierende Pferd die Männer eine Sekunde aufschrecken und Ablenken würde. Im nächsten Moment sprang er in den Bachlauf und fing geduckt an Stromaufwärts zu rennen. Der Bach war nicht tief, das Wasser ging ihm gerade einmal bis zum Knöchel. Dennoch behinderte der unebene, steinige Boden ihn beim laufen und er musste vorsichtig sein um nicht auszugleiten.
    Nach einigen Sekunden des geduckten Sprints lies er sich in die Hocke sinken, drehte sich und horchte. Schnelle Schritte die näher kamen von mehreren Paar Stiefeln, er schätzte zwei oder drei. Gut. Er ging noch tiefer in die Hocke, an das steil ansteigende Ufer des Bachlaufs gedrückt. Gleichzeitig zog er den Dolch aus seinem Stiefel und umfasste Kampfbereit den griff. Der Dolch hatte eine recht lange Klinge und lies sich auf kurze Distanzen auch einigermaßen gut werfen. Ein Kampf gegen mehrere mit Äxten, Keulen oder Schwertern bewaffnete Gegner wäre dennoch ein sehr unsicheres Unterfangen. Darauf wollte er es nicht ankommen lassen, auch wenn er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der bessere Kämpfer war.
    Er horchte angestrengt. Als die Schritte so nahe waren, dass sie ihn jeden Moment entdecken mussten schnellte er nach oben, seinen Kampfesruf auf den Lippen. Er sah das überraschte Aufflackern, das Zögern in den Augen des Mannes vor ihm. Den Moment nutzend fiel Noldo ihm in den Arm, der die Axt zum Schlag heben wollte und drückte ihn mit einer schnellen Bewegung nach hinten,so dass es den Mann beinahe von den Füßen riss, gleichzeitig trieb er ihm sein linkes Knie in die Weichteile. Kein sehr schöner Kampfstil und obendrein einer, der seinem Ehrgefühl gar nicht gefiel, aber dafür ein recht effektiver.
    Noldo stieß zwei kurze Pfiffe in schneller Folge aus und schnellte zur Seite nach rechts weg, bevor die Kumpanen des zu Boden gegangenen Feindes auf Schlagdistanz heran reichten. Er hechtete Flussabwärts, Rocco entgegen. Das treue Tier kam auf ihn zu, doch es war noch einiges an Distanz zu überwinden. Nun gereichte es ihm zum Vorteil, dass er seine Rüstung auf dem Pferd gelassen hatte, der schwere Schuppenpanzer hätte ihn nur behindert. Ein Pfeil sirrte an seinem Kopf vorbei.
    Verdammt! Einer der Männer musste noch immer einen Bogen in der Hand gehabt haben!
    Haken schlagend erreichte er Rocco und Zog das Schwert aus der Scheide. Aus den Augenwinkel sah er, wie einer der Männer einen weiteren Pfeil von der Sehne lassen wollte.
    Noldo stieß das Pferd zur Seite und hechtete in die entgegengesetzte Richtung. Erneut verfehlte der Pfeil sie beide. Nun wurde es Zeit den Spieß umzudrehen! Er stürzte auf seine Feinde zu. Sie waren schlecht bewaffnet, keine Rüstung, der Schütze trug lediglich einen Dolch am Gürtel und der andere führte einen Hammer, der wohl aus der Werkzeugtruhe eines Zimmermannes stammen mochte.
    Ein siegessicheres Gefühl durchflutete ihn. Sie würden es noch bereuen, sich auf diesen Tanz eingelassen zu haben, denn er war ein guter Tänzer. Und ein tödlicher.
    Aus dem Lauf heraus lies Noldo seine Klinge zu einem Schlag auf Brusthöhe gegen den Mann fahren. Dieser riss überrascht den Hammer nach vorn und versuchte nach hinten auszuweichen. Ein kurzes abklappen des Handgelenkes, ein ziehen der Arme nach oben und Noldo schnitt dem Mann senkrecht von unten nach oben über die linke Seite des Oberkörpers. Mit einem überraschten Ausdruck in den Augen brach er zusammen, aus einem gut eine Elle langen und recht tiefen Schnitt blutend.
    Keinen weiteren Blick an den Mann verschwendend drehte Noldo sich leicht zu Seite und schätzte mit einem Blick die Lage ein. Sein letzter Gegner hatte den Bogen fallen gelassen und Griff nun unsicher zu seinem Dolch. Noldo schnellte vor und streckte ihn mit einem schnellen Stich in die Magengrube nieder, den der Mann nichteinmal zu parieren versuchte. Er war offensichtlich kein geübter Kämpfer.
    Noldo blickte zu dem ersten Angreifer, den er am Bach außer Gefecht gesetzt hatte. Dieser lag immer noch am Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hand schützend zwischen die Beine. Noldo ging langsam zu ihm, das Schwert immer noch in der Hand.
    Er beugte sich hinunter, immer auf der Hut, lies sein Schwert in die Linke wandern und zog mit der rechten den Dolch, den er zwischenzeitlich in den Gürtel gesteckt hatte. Dann setzte er dem am Boden liegenden den Dolch an die Kehle.
    „Sprich wenn dir ein schneller Tod lieb ist. Wer seid ihr und wer schickt euch?“
    Schmerzen spiegelten sich im Gesicht des Mannes. Ein stöhnen entwich seinen Lippen.
    „Wenn du nicht redest werde ich dir Qualen bereiten, die um einiges schlimmer sind.“
    „Ich... ich kenne ihn nicht. Er brachte uns eine Skizze und sagte wir würden reich belohnt für den Tod des...“, der Mann stöhnte wieder, „Des Abgebildeten. Er gab uns einen Vorschuss von 5 Goldmünzen und sagte uns erwarte noch einmal das doppelte...“
    „Wer seid ihr, dass ihr auf ein solches Angebot eingeht? Räuberpack?“
    Das Schweigen des Mannes war Noldo Antwort genug. Er wusste was er wissen wollte, der Herzog hatte offensichtlich jemanden beauftragt ihm einen Hinterhalt stellen zu lassen. Ob aus Rache für mangelnden Respekt oder um seine Rückkehr zu verhindern wusste er nicht. Es war auch egal.
    Der Mann war kooperativ gewesen. Ihm sollte ein schneller Tod vergönnt sein.
    Er erhob sich, einen Fuß auf der Brust des Mannes, dann steckte er den Dolch weg und nahm das Heft seines Schwertes ihn fest in beide Hände. Im nächsten Moment trennte er den Kopf des Mannes mit einem schnellen Hieb von seinen Schultern.
    Er kehrte zu den beiden anderen zurück. Der Schütze lag blutend am Boden, war jedoch noch bei Bewusstsein. Auch sein Kopf löste sich kurz darauf unter dem verzweifelten Schrei des Mannes vom Rest seines Körpers.
    Der letzte Angreifer hatte das übelste Los gezogen. Auch er war noch bei Bewusstsein, litt jedoch schreckliche Qualen, da seine Eingeweide teilweise aus dem Schnitt quollen, den Noldo ihm beigebracht hatte. Sein Blick wirkte dankbar, als Noldo es zu Ende brachte.
    Er ging zu Rocco, zog ein Tuch aus einer der Satteltaschen und wischte das Blut von der Klinge. Dann steckte er das Schwert zurück in seine Scheide und gürtete es vorsichtshalber um seine Hüfte. Anschließend sprach flüsterte er Rocco einige beruhigende Worte zu und schwang sich auf denRücken des Pferdes um die Reise fortzusetzen. In diesen Landen wollte er nicht mehr rasten.
    Der Herzog wollte als Ärger? Den würde er bekommen...

    An alle die bis hierhin gelesen haben: Danke für eure Aufmerksamkeit und euer Durchhaltevermögen
    Nächste Con: t.b.a

  2. #2
    Aeshma
    Aeshma ist offline
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    Sorry...

    Anfang hört sich gut an. Geschichte habich grad keine Zeit für

    Grüße
    AEshma
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    Bei Problemen gebt uns bitte im Thread "Meldungen an die Mods" Bescheid. In wirklich dringenden Fällen (oder Dingen die nicht öffentlich sein sollen) bitte auch per PM. Wir kümmern uns dann ASAP.

  3. #3
    Justav
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    Re: Hochelfenkonzept (Noldo)

    Zitat Zitat von Cathal
    Name: Noldo
    Wenn Du den Platzhalter durch einen "echten" Namen ersetzt nimm einen aus dem Quenya, nicht einen in Sindarin.

    Zitat Zitat von Cathal
    Rasse: Elb (Noldo, tolkienscher Grauelb. Naja, zumindest daran angelehnt).
    Bei Tolkien werden die Sindar als "Grauelben" bezeichnet, und im tokienschen Sinne sind das (mit einer Ausnahme) keine Licht- bzw Hochelben, da sie nie in Valinor waren und nie das Licht der Zwei Bäume gesehen haben. Im Gegensatz sind die Noldor (die im xy-Elben-Schema als Tiefelben bezeichnet werden) aus Valinor nach Mittelerde zurückgekehrt... naja, die meisten bzw die, die in Tolkiens Geschichten vorkommen.

    http://ardapedia.herr-der-ringe-film...dex.php/Noldor

    http://ardapedia.herr-der-ringe-film....php/Grauelben

    Die Geschichte hab ich auch nur überflogen, sry.
    So long

    Justav

  4. #4
    Cathal
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    Argh -.-
    Das mit dem Grauelben ist ein Tippfehler, sorry, da muss ich in Gedanken gewesen sein

    Das mit dem Namen in Quenya ist schon klar, "Rocco" und "Tári" sind ja auch Quenyaworte (für "Pferd" und "Königin"). Ein Noldo mit Sindarinnamen wäre irgendwie... Unpassend
    Nächste Con: t.b.a

  5. #5
    Calenlyra
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    Mir gefällt der Charakter - sehr sympatisch. Würde glatt zu unseren Hochelfenkackbratzen passen - aus welcher Gegend kommst du? Würde den Charakter gerne mal live sehen.
    Calenlyra o nan-eldúne silmeié

    http://www.sternendaemmertal.de

  6. #6
    Gerwin
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    Keine dunkelbraunen Haare bei einen Hochelfen bitte....dann lieber Perücke oder in Herbstfarben färben meiner Meinung nach. Dunkel/ins schwarze gehend...geht bei nen Elfen nicht wirklich.

    Ein Schwert ohne Parierstange? Nicht lieber eine Schwertlanze? Passt in meinen Augen besser..aber dass ist Geschmacksfrage.

    Ein wenig überheblich kann ein Elf sein aber sadistisch? ~kopfschüttelt~ irgendwie passt das nicht...meiner Meinung nach.

    Aber die Idee eines Tolkien-Elben gefällt mir.

  7. #7
    Nount
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Keine dunkelbraunen Haare bei einen Hochelfen bitte....dann lieber Perücke oder in Herbstfarben färben meiner Meinung nach. Dunkel/ins schwarze gehend...geht bei nen Elfen nicht wirklich.
    Ich gebe dann mal eine Gegenmeinung ab und behaupte, du stehst mit dieser Meinung sehr allein auf weiter Flur.

    Dunkle Haare sind super für Elfen. Ich glaube auch nicht, dass viele ein Problem mit der dunkelhaarigen Film-Arwen haben ...
    Und Lenora sähe in blond auch nicht elfischer aus. Im Gegenteil - dunkle Augenbrauen zu hellen Haaren finde ich verdammt unelfisch, das hat mich bei Legolas schon gestört (und ihn unelfischer gemacht).

    Mfg
    Stefanie
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    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  8. #8
    Gerwin
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    Die Augenbrauen müssten natürlich mitgefärbt werden....da hast du recht. Gut..dass stellt ein Problem da. Vielleicht würde ein Bild der Haare helfen? Weil wenn die lenora ähnlich sehen..naja ich muss da eben eher an "Szeneangehörige ...X will gerne Elf spielen" denken.

    Wohlgemerkt: Wenn der Rest stimmt sind die Haare das kleinste übel..finde ich zumindest. Die Idee finde ich ja wie gesagt super, auch gerade weil es ein männlicher Elf wird. Es ist aber leichter zu schreiben was mich stört als zu schreiben was ich gut finde

    Geht..zumindest in diesen Fall..einfach schneller.

    Gruß

    Gerwin

  9. #9
    Cathal
    Cathal ist offline
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    Oh, braune Haare sind schon OK, keine Sorge. Noldor haben alle (bis auf die Sippe Finarfins) dunkle Haare, zumindest nach Tolkien. Werde mir morgen, nachdem ich geduscht habe und die Haare trocken sind, mal eine Frisur machen, wie ich sie mir vorstelle und ein Foto einstellen, dann könnt ihr euch das vielleicht besser vorstellen



    Schwertlanze mag ich persöhnlich jetzt nicht so auf dem Charakter haben, werde das mal skizzieren.
    Nächste Con: t.b.a

  10. #10
    profoss
    profoss ist offline
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    dunkle Haare sind doch völlig ok fürn Elben, egal ob Hochelb, Grauelb oder Waldelb. Wichtiger finde ich die Figur, aber du scheinst nach dem Profilbild ja auch eher schmal zu sein, dann passt das.
    Achja, Schwanzen finde ich furchtbar. dann noch lieber zwei Schwerter. Aber am besten Schwert und Schild, nur beides schön in elfischen Design und schlank.

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