Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Nutz
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    Berufskämpfercharakterisierung

    Hallo Zusammen,

    da sich mein geplanter Soldat so langsam dem Wunschzustand nähert, stellt sich mir derzeit die Frage, in welche Richtung sein Verhalten gehen soll. Zur Wahl stehen derzeit folgende Optionen:

    Der Karrieretyp: Bereit hohe Risiken einzugehen, um innerhalb der Armee durch seine Leistungen noch was zu erreichen (vor einigen Jahrzehnten hätte man wohl gesagt ein Mann mit Halsschmerzen). Also Jemand der zwar grundsätzlich am Leben bleiben will, weil er ja noch aufsteigen möchte, aber eben durchaus bereit ist dafür sein und vor allem das Leben seiner Kameraden zu opfern, denn immerhin wärs ein erwähnenswerter Heldentod.

    Der Idealist: Absolut überzeugt davon das er gebraucht wird, um alle möglichen Übel in der Welt zu erlegen, und der Meinung das sich alle Leute so verhalten sollten, der Auftrag geht immer vor, die Führungsebene wird schon wissen warum er grad jetzt bei nem Angriff auf nen unnützen Hügel sein Leben riskiert.

    Der altgediente HG: Macht seinen Job weil es eben sein Job ist, und einer ihn ja machen muss. Ist nicht scharf auf Kämpfe, aber irgendwer muss es ja machen. Hauptziel ist aber erstmal das eigene Überleben, und das der Kameraden, kurzfristiges Ziel ist es meist den Bauch anständig voll zu bekommen und die ein oder andere Mütze Schlaf mitnehmen zu können.

    Für weitere Ideen bin ich durchaus offen, derzeit tendiere ich zu letzterem. Sicher bin ich aber eben noch nicht

  2. #2
    Kelmon
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    Was ist ein "HG"?


    Den "Karrieretyp" stelle ich mir schwer vor in einem feudalen Heer. Da gibts eben nix, wo man wirklich hin aufsteigen kann.

    Auch bei Söldnerheeren ist das dank sehr flacher Hierarchie reichlich schwierig, und dürfte weniger von "Können" als vielmehr von Stand - und eventuell noch Vitamin B - beeinflußt werden. "Karl Müller" dürfte wohl kaum jemals zum Hauptmann aufsteigen.

    Wo es funktioniert ist eine Berufsarmee, also z.B. die Nach-Marische römische Armee oder natürlich in dem, was sich so ab dem 17. Jhd. etabliert hat.


    Natürlich gibt es LARP-Gruppen, die ihr 20-Mann-Heer mit 30 Dienstgraden bespielen, aber dafür solltest Du dann schon wissen, wo Du genau einsteigen willst.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Artjom
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    Die dritte Persönlichkeit gefällt mir nicht so. Hier kommt es darauf an, wie du wirken möchtest und wie alt du selber bist. Diese Rolle passt einfach zu nem älteren, der seit vielen, vielen Jahren von Kampf zu Kampf geht und nur hofft, danach nicht wieder Zwiebelsuppe zum Essen zu bekommen. Für junge Personen passt das eher nicht.

    Beim Idealist sollte man auch Überzeugung mit einbauen. DU bist in die Armee, weil deine Ideale nur so verwircklichbar sind. Möglicherweise ist deine Heimat bedroht und deswegen spielst du den tapferen Patrioten. Du kennst deine Standpunkte, weißt ganz genau wieso du Soldat bist und hörst auf deine militärische Führung.
    Von den vorgeschlagenen Rollen gefällt mir diese noch am besten.

  4. #4
    Numair
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    Ich würde auch zum letzten tendieren, allerdings eine Prise Eier oder besser Erfahrung rein packen.
    Wenn ein Himmelfahrtskommando ansteht, dem Befehlshaber auch ruhig mal seine Zweifel unterbreiten und beteuern, dass man nichts gegen einen ehrenvollen Tod auf dem Felde habe, es allerdings eine zweite Möglichkeit gibt, die zumindest die Chance bietet, dass einige Kameraden überleben können (natürlich nicht völlig uneigennützig).

  5. #5
    Nutz
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Was ist ein "HG"?
    Oh hm Wehrdienstverweigerer bzw Untaugliche hatte ich nicht bedacht

    Ein HG ist ein Hauptgefreiter. Lange Zeit der höchste Dienstgrad den man auf der untersten Ebene beim Bund erreichen konnte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptgefreiter

    Ich sehe allerdings schon das ich zu mir auch was hätte schreiben sollen. Mit meinen 34 denke ich schon das ich den erfahrenen Soldaten spielen kann. Zumindest glaubwürdiger als den Jungspund. Das könnte daran liegen, das ich eben einige Jahre Erfahrung im HG Spiel habe. Natürlich Gott sei Dank nicht in tatsächlichen Gefechten, aber die genannten Eigenschaften kommen halt durchaus auch im normalen Militäralltag, bzw auf Übungen zum tragen.

    Was halt zum Veteranen fehlt ist wohl die prägnante Hackfresse

    Zur ersten Idee hast du natürlich Recht, das hatte ich tatsächlich gar nicht bedacht. Wobei unter Umständen durchaus ein Beförderungswesen zumindest in Grenzen vorhanden sein könnte, da es den Hintergrund allerdings schon gibt muss ich das erst erfragen.

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