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  1. #11
    Benutzer755
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    Das heißt "blöder Hut", nicht "dämlicher Hut"! *tse* ;o)

    Schmerzunempfindlichkeitstrank ist doof. Wir hatten allerdings letztens so etwas wie einen Drogentrank. Heißt, die Leute haben wie auf Droge reagiert. Waren also durchaus nicht mehr so mit ihrem Schmerzen beschäftigt, sondern starrten bescheuert durch die Gegend und fingen ohne Grund an zu lachen. Sehr lustig. Sollte allerdings auch nicht lange wirken, sonst geht dem Spieler der Spaß abhanden. Für kurz ist das sehr lustig. Beruhigungs- oder Schlaftrunk geht in gewisser Weise auch. Die Wirkung darf halt nur nicht sein, daß zwei Tage durchgeschlafen wird oder ähnlich überzogene Sachen. Und halt sowas nur bei wirklich schlimmen Verletzungen einsetzen. Nähen, Knochen richten und einrenken, geht problemlos ohne sowas und richtige Opfer schreien dabei auch schön, so daß das Heilerspiel echt Spaß macht.

    LG
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  2. #12
    Maria
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    Also, kommen wir mal zur konkreteren Kritik, der Gewandung.

    Die Lederhose hat keine Schnürung, schonmal besser als schlimm. Allerdings gibt es sehr wenige Charaktere, zu denen Lederkleidung passt und das sind dann eher Wald-Bewohner.

    So wie du ihn jetzt ausstattest, sieht Royben eher wie ein Klischee-D&D-Dieb aus - oder ein krachlederner Trachtenfan (leider sind Trachten meist ziemlich modern...)

    Viele Leute finden ein Prinzip im Larp toll, weil es ein visuell geprägtes Hobby ist: Erkennbarkeit.

    Heißt: Heiler sollten auch irgendwie wie Heiler aussehen, also irgendwie kenntlich machen, dass ihre Haupttätigkeit friedlich, hilfreich und medizinisch ist. Also keine tolle Diebes-Lederrüstung und auch kein SCHWARZER Gambeson. Anzeichen für Heiler: Schürze dabei haben, keine zu weiten oder sonst hinderlichen Ärmel, viel Weiß (da das Kochwäsche verträgt), Taschen mit Verbänden, keine oder zumindest keine allzu aggressiven Waffen (evtl. Stab, Gehstock, Dolch, Kurzschwert).

    Und viel kaufen ist eine ganz schlechte Idee vor dem ersten Larp, teure Anschaffungen bereut man hinterher, sei es, weil sie doch nicht so toll sind, sei es, weil Larp doch nix für einen ist oder weil man plötzlich Lust auf nen ganz anderen Charakter hat.

    Simple Basisklamotte für fast alle Charaktere:
    * eine unauffällig gefärbte simple Stoffhose ohne die typischen Jeanstaschen und -nähte,
    * ein Hemd (vielleicht hat ja jemand so ein Trachtenhemd, das ist zwar wie gesagt zu modern, aber fürs "Darunter" ok und auch nicht schlimmer als die berüchtigten Schnürhemden
    * einfacher Ledergürtel, evtl. sogar nur ein Seil
    * ein Paar neutrale Schuhe (ohne Markenaufdruck, braun, keine Plastikteile)
    * Tasche (Leinenbeutel, umgewandelte Handtasche...)

    Ausbau:
    * Warmes Ding für drüber wie eine Gugel, ein Rechteckmantel aus ner alten Wolldecke, eine Tunika, eine alte Hippie-Fellweste...
    * Kopfbeckung (für Heiler eignen sich Bundhaube plus Hut, Strohhüte im Sommer)

    Daher:
    Schritt 1 - Frag bei den Veranstaltern deines ersten Larps nach, ob du Sachen leihen kannst.
    Schritt 2 - Geh die Schränke zuhause durch, dann die deiner Verwandten, Bekannten, auf der Suche nach Dingen, die sich verwenden lassen. Man ist manchmal erstaunt, was sich da fürs erste Larp alles findet
    Schritt 3 - Secondhand-Läden oder Flohmärkte.
    Schritt 4 - Immer noch keine Basisklamotte/Ausstattung zusammen? Jetzt überlegen, ob dir jemand Sachen anfertigen kann (Familie?). Unbedingt erst mal danach fragen, irgendjemanden kennt jeder.
    Schritt 5 - Erst wenn diese Schritte versagt haben, ist Kaufen angesagt. Aber dann wohlüberlegt.

    Vergiss die Idee, deine ganzen Heilutensilien direkt am Körper zu tragen, ganz schnell! Das ist unpraktisch, weil sie entweder gut festgemacht sein müssen und du sie dann nicht schnell rausbekommst oder sie dich behindern. Heilutensilien sind nicht wie Dolche auf "Schnellziehholster" ausgelegt. Und Heiler sollten nicht wie Diebe oder Hexenjäger aussehen, überall Dinge anschnallen, um für jede Eventualität gerüstet zu sein, zeugt nur davon, dass der Charakter kampf/konfliktorientiert ist. Ein paar Verbandsrollen und Trankflaschen, ok, aber der Rest gehört in ne gesonderte, abnehmbare Tasche. Hat einfach mehr Stil.

    Der Charakter ist sonst jetzt machbar, simpel genug.

    Trompete: Kannst du bestimmt mal irgendwann einsetzen, wir hatten z.B. mal Fanfaren zur Ankündigung von Würdenträgern, aber normale Charaktere wie Royben sollten, wenn überhaupt, simplere, eher mittelalterlichere Instrumente spielen.

  3. #13
    Aeshma
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    Hört sich doch schonmal viel besser an =)

    Das meiste hat Maria ja schon ausführlich erklärt. Wobei ich persönlich so eine Lederhose nichtmal so schlecht finde.

    Ich bin leider sehr unkreativ, was Heiler angeht =(

    Grüße
    Aeshma

  4. #14
    Gerwin
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    Die Kleidung die du jetzt vorschlägst ist teilweise sehr schick, auch wenn ich persönlich diesen Trachtenlook im Larp nicht mag (schlechte Erfahrungen..aber die musst du nicht teilen.)

    Im einzelnen:
    Die Lederhose
    Die Idee find ich durch die leichte Reinigung von Leder (einfach mit feuchten Schwamm) gar nicht so schlecht. Wenn ich so etwas kaufen würde lohnt sich aber eine Fahrt nach München. Da gibt es irgendwo einen Laden (bei Bedarf google ich es aus) in dem es gebrauchte Lederhosen gibt. Die sehen halt schon sehr schön abgewetzt und "fertig" aus ...getragen eben. Und dass ist nen definitives Plus.
    Das Hemd
    Wirkt auf mich sehr modern gerade durch die slim-fit Form. Es gibt auch lange Trachtenhemden mit einer durchgehenden Knopfleiste. Die sind dann halt eher "sackartig". Ich weiß aus eigener Erfahrung dass man heute mit den tragen von zu weiter Kleidung ist einmal Probleme hat (ausser man ist Hiphopper). An diesen Punkt würde sich aber etwas Mut lohnen, gerade da du dann am Hemd wenn die Schürze fehlt auch mal schnell die Hände abwischen könntest (lang genug ist es ja).
    Die Diebesweste
    Hier kommt es echt drauf an was du machen willst. Ich kenne einen Feldheiler der mit einer derartigen Weste (voll gestopft mit Verbänden, medizinischen Werkzeug etc) und einer großen Tasche mit noch mehr Ausrüstung sowie einen Eisenhut auf den Kopf hinter der Schlachtreihe wartet um seine Opfer direkt wenn sie verletzt werden zu heilen (Nein, kämpfen können die danach immer noch nicht direkt). Der Grund ist einfach, mein Bekannter will nicht kämpfen aber die Action miterleben. Andere Heiler schleppen ihre "Kunden" eher zum Zelt, oder lassen sie von ihren Gehilfen schleppen. Wenn du zu ersteren gehörst fände ich eine Weste wie die Diebesweste durchaus in Ordnung, würde aber noch einige Umbauten vornehmen. Es ist ebenw ichtig dass man dich als Heiler (und nicht als Dieb) erkennt. Vielleicht hilft da noch eine Armbinde mit dieser griechischen Schlage da, diesen Heilersymbol (keine Ahnung wie man die schreibt gerade).

    So, der Rest ist wieder eher was für andere zu beraten

    Gruß

    Gerwin

  5. #15
    Hana
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    Zitat Zitat von Maria
    Vergiss die Idee, deine ganzen Heilutensilien direkt am Körper zu tragen, ganz schnell! Das ist unpraktisch, weil sie entweder gut festgemacht sein müssen und du sie dann nicht schnell rausbekommst oder sie dich behindern. Heilutensilien sind nicht wie Dolche auf "Schnellziehholster" ausgelegt. Und Heiler sollten nicht wie Diebe oder Hexenjäger aussehen, überall Dinge anschnallen, um für jede Eventualität gerüstet zu sein, zeugt nur davon, dass der Charakter kampf/konfliktorientiert ist. Ein paar Verbandsrollen und Trankflaschen, ok, aber der Rest gehört in ne gesonderte, abnehmbare Tasche. Hat einfach mehr Stil.
    Dem möchte ich widersprechen, aus dem von Gerwin angeführten Grund:
    Ich kenne einen Feldheiler der mit einer derartigen Weste (voll gestopft mit Verbänden, medizinischen Werkzeug etc) und einer großen Tasche mit noch mehr Ausrüstung sowie einen Eisenhut auf den Kopf hinter der Schlachtreihe wartet um seine Opfer direkt wenn sie verletzt werden zu heilen (Nein, kämpfen können die danach immer noch nicht direkt). Der Grund ist einfach, mein Bekannter will nicht kämpfen aber die Action miterleben.
    Wenn man Lazarette mag, kann man seine Sachen irgendwo schön ausbreiten, ich mag Lazarette nicht sehr und bin lieber "mittendrin". Ich liebe es, all mein Zeug griffbereit zu haben, dazu habe ich ein Heilerutensilo am Gürtel (die Vorversion). Ich mags und finde es auch sehr stilvoll

    Zu deinen Kleiderideen: Hast du Hemd und Hose schon zu Hause oder kannst dir sowas leihen? Ist in Bayern ja wahrscheinlicher als bei uns im Norden dann ist es gut benutzbar, extra fürs Larp kaufen würde ich zumindest eine Lederhose aber eher nicht.
    Überhaupt ist es wirklich sinnvoll, sich für den Anfang mit Investitionen erstmal zurückzuhalten, vielleicht findest du ja Larp in der Realität gar nicht so super und es sind nur komische Leute da und so, oder auf dem ersten Con erkennst du deine Traumrolle, zu der dann nix von deiner Ausrüstung passt ... also nicht gleich ein kleines Vermögen investieren, gell
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  6. #16
    Maria
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    an den Oberschenkeln Taschen mit Riemen befestigen.
    Darauf bezog sich meine Anmerkung mit dem unpraktisch und ich weise auf das "direkt am Körper" hin.

    Überall Halterungen für Verbände und Rüstung sind meiner Ansicht nach ein anderer Stil, eher Kampf-Feldscher. Kann man machen, ist jetzt aber nicht das in meinem Kopf vorherrschende Klischee für einen Heiler.

    Und tut mir leid, Schnellzieh-Holster für Verbände und Heilerinstrumente (die damit also allem Dreck der Außenluft ausgesetzt sind) empfinde ich eher als Slapstick. ..

    Ne Weste mit aufgenähten Taschen wie in Gerwins Beispiel hat ja wie ne Tasche (Gürteltasche, Umhängetasche) den Vorteil, dass sie abnehmbar ist, man also nicht die ganze Zeit vollgepackt rumläuft.

  7. #17
    Gerwin
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    Ich denke wir sind uns recht einig darüber dass ein Heiler nicht immer die gleiche Ausrüstung mit sich rumträgt. Im konkreten Beispiel ist die Weste (wenn ich mich richtig erinnere) zwar dauerhaft "befüllt", bleibt aber ausserhalb der Schlacht im Lager. Für normale "Spaziergänge" würde ich nur ein kleines "Heilerkit" mit mir führen. Vor der Schlacht wird dann halt die Weste angezogen. Die Heilinstrumente könnte man ja eventuell in Leinentücher einwickeln um sie vor dem Schmutz zu schützen, nach Verwendung müssten die wieder gereinigt werden ehe die Weste wieder "befüllt" wird. Klar hat man damit im Gegensatz zum Lazarett nur die "kleine Heilermöglichkeit". Aber viele Spieler WOLLEN OT zur Heilung auch gar nicht weggebracht werden. Klar, für die Heiler kann die stundenlange Heilung eines verletzten durchaus reizvoll sein. Wenn sie richtig gemacht wird ist sie auch für den Spieler gut. Die für mich problematischste Form war allerdings einmal das Lazarett wo Gerwin (schwer verwundet) zwar ordentlich versorgt wurde, danach aber die Ansage kam "Sooo und du bleibst jetzt noch mindestens 5 Stunden liegen bis du dich wieder bewegen solltest). Dummerweise war danach aus irgendeinen Grund im Lazarett tote Hose. Und einfach fünf Stunden rumliegen ohne was zu tun, ohne dass sich wer kümmert...während draußen gerade "der Bär steppt" ist bei allen Realismus auch nicht das wahre. Ich glaube da ist die "Feldheilermethode" (von aller medizinischen fragwürdigkeit mal abgesehen) doch eher angenehm.

    Gruß

    Gerwin

    *der im Lazarrett wenigstens schlafen konnte. Feldbetten sind toll.

  8. #18
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    Die Frage welche Art von Heiler er spielen möchte stellt sich doch garnicht.
    Daher ist es *hier* auch nicht nötig jetzt über die verschiedenen Heiler zu philosophieren =)

    Grüße
    Aeshma

  9. #19
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    Bist du in deiner neuen Rolle nicht ein wenig zu übereifrig?
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  10. #20
    Hana
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    Entschuldige Aeshma, dein Ontopic-Bemühen in allen Ehren, aber doch, hier geht es gerade darum, ob eine bestimmte Ausrüstung für den Threadersteller sinnvoll ist und in diesem Zusammenhang darum, für welche Rollenausprägung diese sinnvoll sein könnte.
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