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  1. #1
    Thomeg Atherion
    Thomeg Atherion ist offline
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    Wanderpriester- Aves

    Da ich hier schon einiges an Mist losgelassen habe kommt hier mein erster, wirklich durchdachter Beitrag :-)

    Das wäre der Char meiner Träume. Ich spiele ihn schon seit einiger Zeit als PnP- Char und würde ihn gerne ins Larp übertragen

    Mangano Espadir

    Als Avespriester (Gott der Reisenden) ist sein Hauptaktivität natürlich auch die Reise an sich. Da er auf dieser allerdings häufig Gefahren ausgesetzt ist begleitet er meistens Reisegruppen, die den Segen der Götter mit Schutz in Notsituationen vergelten. Er stammt aus einem Zigeunervolk und wurde somit in ein unstetes Leben quasi hineingeboren. anders als die meisten seines Volkes zieht er allerdings nicht NUR auf der Suche nach Geld (oder weil sie niemand haben will) umher sondern schreibt, zeichnet Karten und Landschaften und versucht alles zu verstehen. Der Weg ist sein Ziel. Recht zwingend ergibt sich daraus die Beschäftigung mit Kampf, für den er am liebsten seinen Wanderstab nimmt.

    Seine Eigenschaften sind sehr breitgefächert. Er ist der typische Char der EIN BISSCHEN von allem, aber nichts richtig kann. Heilen, Wildnis, ein wenig kämpfen, Alchemie.

    Ausrüstung: Lederhose, Wanderstiefel, Wanderstab mit Bändern und Vogelverziehrungen (ist noch im Bau), einem roten Sommermantel mit blaugelben Verziehrungen (die Farben seiner Gottheit). Ein Umhang, der gleichzeitig als Decke fungieren kann. Ein Rucksack (schweizer Affe, ich hoffe mein Bruder leiht ihn mir) und ein Einmannzelt (eine Seitenplane von einer Kohte, die ich mir von meinen Pfadis leihe).

    Sagt mal bitte eure Meinungen dazu

  2. #2
    WrinkledEyes Spearmind
    WrinkledEyes Spearmind ist offline
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    Gefällt mir sehr gut. Ist ein schöner Char, und wenn Du als Pfadi auch was drauf hast verblüffst Du gewiss manchen Larper
    Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
    (Cartefius)
    LARP im Orient? http://www.heimat-des-windes.de

  3. #3
    Cartefius
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    Klingt soweit gut, nur die Alchemie finde ich ein bisschen komisch. Schließlich ist Alchemie ja eigentlich mehr etwas für sesshafte Leute, die ein Laboratorium betreiben, und auch wenn man auf Cons natürlich regelmäßig Alchemisten auf Reisen findet, ist das meiner Meinung nach schon ein komische Betätigung für einen hauptberuflichen "Wandervogel".

  4. #4
    Leander
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    Dir sollte zunächst klar sein, dass man DSA-Charaktere nicht auf allen Cons spielen kann/sollte.
    Es gibt spezielle DSA-Cons für sowas.
    Wie tauglich der Charakter für normale Cons ist, hängt dabei immer davon ab wie sehr man ihm seinen DSA-Bezug anmerkt. Ich würde also auf zu eindeutige Symbole und Namen verzichten und diese durch Äquivalente ersetzen, die für Larp universeller zu gebrauchen sind. Das verändert ja in diesem Fall nicht den Charakter an sich, so weit ich das jetzt beurteilen kann.

    Mit dem eigentlichen Konzept und der Idee hinter dem Charakter sehe ich keine Probleme.
    Weniger gut finde ich "kann alles ein bisschen"-Variante, aber es gibt sicher Leute, die das anders sehen.
    Ich sehe das so: Der Charakter ist Priester und hat auch in erster Linie Aufgaben zu erfüllen, die zu einem Priester eben passen, weshalb die Fähigkeiten dementsprechend aussehen sollten.
    Da diese Art von Priester ein Sonderfall ist, gestehe ich ihm auch gerne noch Fähigkeiten in allem zu, was auf Wanderschaft eben an der Tagesordnung ist, das wäre Kochen, Kleidung flicken, leichte Verletzungen behandeln, ggf. rudimentäre Kenntnisse der Ethnobotanik (Pflanzen mit Anwendung für den Menschen, also Nahrungsmittel und Pflanzen mit pharmazeutischer Wirkung).
    Aber warum sollte er kämpfen und sich in Sachen Alchemie auskennen?
    Kämpfen im Sinne von "hat eigentliche keine Ahnung, versucht sich aber, so gut er kann zu verteidigen, wenn es sein muss" wäre etwas anderes und muss auch nicht wirklich genannt werden. Und Alchemie ist ein ziemlich schwieriges Themenfeld, mit dem sich Experten beschäftigen. Diese zwei Sachen gefallen mir also nicht so wirklich.

    Zum Thema Ausstattung: Was für eine Lederhose? Und hast du sie schon? Sind das moderne Wanderstiefel? Wenn ja, solltest du sie durch Stoff abtarnen.
    Was fehlt ist eine Art Hemd oder Tunika, also etwas für unter den Mantel. Lustig ist, dass das bei den meisten anders ist. Die wollen nur ein Hemd.
    Und ein blöder Hut muss sein. Sowas wäre ohnehin sinnvoll für jemanden, der den ganzen Tag unter der Sonne wandert. Eine Bundhaube und ein Strohhut würden, je nach der Optik der übrigen Ausstattung, zu dem Charakter passen.
    Und wenn es ein Zeltcon wird (was ich ja jetzt vermute), solltest du an die ganzen anderen Kleinigkeiten denken, oder dich damit über eine Gruppe versogen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  5. #5
    Gerwin
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    Als Avespriester (Gott der Reisenden) ist sein Hauptaktivität natürlich auch die Reise an sich. Da er auf dieser allerdings häufig Gefahren ausgesetzt ist begleitet er meistens Reisegruppen, die den Segen der Götter mit Schutz in Notsituationen vergelten. Er stammt aus einem Zigeunervolk und wurde somit in ein unstetes Leben quasi hineingeboren. anders als die meisten seines Volkes zieht er allerdings nicht NUR auf der Suche nach Geld (oder weil sie niemand haben will) umher sondern schreibt, zeichnet Karten und Landschaften und versucht alles zu verstehen. Der Weg ist sein Ziel.
    Soweit gut...ich bin begeistert. Dass ist ein recht passender Einstieg..zumindest für einen aus dem PnP transformierten Chara.

    Recht zwingend ergibt sich daraus die Beschäftigung mit Kampf, für den er am liebsten seinen Wanderstab nimmt.
    Warum zwingend? Und warum ein Wanderstab? Erstens, ein Wanderstab ist keine Waffe. Da mag man im Larp noch drüber hinwegsehen (Wir alle lieben Robin Hood (TM)). ABER: Warum zwingend? Ich find den Einstieg mit der Gruppe so schön. Die Gruppe beschützt ihn mit Waffengewalt, und er heilt dafür und wirkt Priesterzauber. Mein Krieger fängt ja auch nicht plötzlich an sich selbst zu heilen, obwohl es ganz praktisch wäre. Larp lebt meist von einer klaren Aufgabenverteilung. Der "Hansdampf in allen Gassen" mag im PnP gut sein. Im Larp ist er es eher nicht .

    Ausrüstung: Lederhose, Wanderstiefel, Wanderstab mit Bändern und Vogelverziehrungen (ist noch im Bau), einem roten Sommermantel mit blaugelben Verziehrungen (die Farben seiner Gottheit). Ein Umhang, der gleichzeitig als Decke fungieren kann. Ein Rucksack (schweizer Affe, ich hoffe mein Bruder leiht ihn mir) und ein Einmannzelt (eine Seitenplane von einer Kohte, die ich mir von meinen Pfadis leihe).
    Ich kanns mir schwer vorstellen. Aber der Rucksack (wenn er etwas abgetragen ist) und die Idee mit dem Umhang gefallen mir. Mein Lodenumhang ist inzwischen auch zur Dauerdecke umfunktioniert (da ich keinen Charakter mit Zugriff auf Loden besitze..aber meist irgendwo ne Decke zum leihen gesucht wird). Die Lederhose..ist für mich dann doch eher die Pfadi/Trachtenrichtung. Aberrr...wenn es dir besser gefällt als Wolle...ist Geschmackssache.

    Die Sache mit dem improvisierten Zelt find ich gut, bedenke aber bitte dass das nur eine Sommeralternative ist. Als Pfadfinder solltest du wissen dass derartige Dinge ab Herbst/Winter einfach an der Kälte scheitern.

    Gruß

    Gerwin
    *selbst lange Pfadfinder gewesen*

    Achja: Auf Dauer..bitte keine Wanderstiefel.Für den Anfang aber..völlig okay.

  6. #6
    Turis
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    Hallo,

    ich verbinde das weniger mit einem Priester, sondern mehr mit einem Mönch, denn zu einem Priester gehört meines Erachtens eine Gemeinde, um die er sich aktiv kümmert (und zwar Leute seines Glaubens und nicht irgendwer).

    Zu dem "von allem ein bisschen" werden wahrscheinlich andere noch was schreiben. Ich denke, dass es aber letzlich egal sein wird, weil auf Regelcons gibts eh immer Leute die mehr Punkte haben und meinen damit alles erreichen zu können und auf DKWDDK-Cons ist es fast völlig schnuppe was du kannst, solange du es darstellen kannst.

    Ich würde aber in deinem Alter versuchen mich z.b. einem Orden anzuschließen und bei einem Priester als Novize die Ausbildung beginnen. Das macht, wenn man eine nette Gruppe hat, sehr viel Spaß und man hat vorallem auch eine echte Gemeinde. Außerdem hat man dann meist auch ein Vorbild (der Meister) an dem man sich optimalerweise orientieren kann und Fragen beantwortet bekommt - sowohl IT als auch OT.

    Einen P&P-Charakter ins Larp zu übertragen ist nicht unbedingt einfach, aber möglich sofern man sich im Klaren ist, dass man sich nur an dessen Hintergrund anlehnt und nicht exakt den P&P-Charakter spielt, denn das ist eigentlich unmöglich. Insbesondere wenn der Charakter im Spiel Dinge kennt, besitzt oder kann, die du im Larp dann nicht darstellen kannst. Aber das merkst du selbst dann schon recht schnell.

    Grüße

  7. #7
    Thomeg Atherion
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    1. Der Kampf. Das mit der Gruppe ist Optimallösung. Aber er soll einer sein, der sich auch irgendwie selber versorgen kann, jemand, der sich wenigstens ein bisschen selbst verteidigen kann.

    2. Mönch oder Priester? Das kommt auf den Fantasyhintergrund an. Bei DSA gibt es halt wenig "Mönche", und Avespriester sind halt Wanderer

    3. Die liturgischen Aufgaben habe ich vergessen. Prinzipiell alles, was mit Reisen zu tun hat: Reisevorbereitungen werden gesegnet, Reisegruppen werden begleietet,...
    Aber eben auch die Erkundung im Sinne ihres Gottes. Insofern ist er eben genauso auch Kartograph, der mit Sextant, Zirkel und Dreieck versucht die Karten genauer zu machen und somit das Reisen zu erleichtern (Falls jemand fragt, passende Ausrüstung habe ich)

    4. "Ich kann alles ein bisschen" Siehe Punkt 1. Der Kerl muss vielleicht irgend wann mal selber zurecht kommen

    5. Alchemie wird zwar als großer Laboratiumskram gesehen aber in vielen Regelwerken ist auch die Herstellungen eines einfachen Heilsuds (nicht Heiltrank), der einfach nur die Wundheilung beschleunigt Alchemie, dabei ist das vielmehr Kräuterkunde und Verarbeitung derselben.
    Vielleicht passt der Begriff Kräuterkunde besser...

    edit:
    6. Zum Thema Gruppe: Ich komm aus einer Gegend in der die Schulen Probleme haben genügend Kinder zu kriegen. Und da soll man genügend Leute für eine Larpgruppe kriegen? Niente
    Ich hab insgesamt 3 Leute. Und meine 2 Begleiter sind bisher noch eine unter Menschen aufgewachsene Halbelfe und ein Minotaurus (!) [bitte lasst uns nicht letzteres Charakterkonzept diskutieren]

    Aber zum Thema Novize: Ich BIN Novize und versuche mein Wissen über die Welt zu mehren um meinem Gott zu dienen (Außerdem glaube ich, dass mein Gott irgendwo in der Welt umherläuft, mal so ganz nebenbei).

    7. DSA Charakter: Der wird erstmal nur auf DSA-Larps geschickt. Die einzige Überlegung ist das Drachenfest. Aber der Einwand ist auf alle Fälle berechtigt. Ich muss mir da noch eine allgemeinere Form überlegen

    edit 2:
    8. Der Wanderstab kann man von der Größe (und Verziehrung) mit einem Magierstab vergleichen. Der ist manchmal sogar liturgisch und Geweiht. (Meiner nicht, ich will ja noch Steigerungsmöglichkeiten :-))
    Außerdem ist er auch mit Metallstriemen verstärkt und ist somit gleichbedeutend wie ein Kampfstab.
    Begründung: siehe 1.

    Tut mir leid für den Roman

  8. #8
    Leander
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    Zum Kampf habe ich ja schon was gesagt ein "hat keine Ahnung, schlägt aber lieber mit seinem Stock um sich als einfach tot umzufallen" muss man nicht extra dazuschreiben.
    Zur Alchemie: Ich sagte ja, dass Ethnobotanik (genau das, was du willst) möglich und auch sinnvoll ist. Ethnobotaniker verwenden die Pflanzen immerhin auch und kochen daraus ihre Tees und so weiter.
    Die Sache wirkt dann auch glaubwürdiger als "Hobby: Alchemie".

    Zum Selbstversorger: Das ist auf Larp eben einfach nicht angesagt. Im P&P ist das vielleicht in Ordnung, im Larp machst du dir damit selbst Spiel durch fehlende Interaktion kaputt. Glaub mir, du willst auf andere angewiesen sein, zumindest IT.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  9. #9
    Thomeg Atherion
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    Ok Selbstversorger ist jetzt nicht auf Cons, sondern auf Reisen gemeint. Keine Angst, mein Char sitzt nicht in irgendwelchen Ecken und kocht sich sein Süppchen. Er ist eigentlich sogar sehr gesellschaftlich. Denn da gehört er als Priester hin. Er kann halt aber auch mal ein paar Tage allein in der Wildnis klarkommen.

    Wobei er gegenüber, "richtigen" Wildnis Charakteren richtig zurückliegt.
    Und das passt auch zu mir ganz gut. Feuer machen und Zeltbauen kriege ich noch hin. Aber komplett alleine.

    Ne

    Außerdem habe ich noch etwas vergessen: der soll noch 2 Begleiter bekommen (oben erwähnte Halbelfe und den Minotaurus) Die Elfe ist vielleicht möglich-
    Die ist unter Menschen aufgewachsen: denkt wien Mensch, lebt wien Mensch

    Das der Minos unmöglich ist ist mir klar.
    Ich muss mit denen eh noch mal reden, was wir machen, weil perfekt passen tut es ja nicht umbedingt...

  10. #10
    Thomeg Atherion
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Die Sache mit dem improvisierten Zelt find ich gut, bedenke aber bitte dass das nur eine Sommeralternative ist. Als Pfadfinder solltest du wissen dass derartige Dinge ab Herbst/Winter einfach an der Kälte scheitern.
    Ich weiß... wobei wir dieses Jahr auch übern Rennsteig gehaikt sind, -5 Grad nachts :-)

    Aber dann geht die stimmige Umhangdecke nicht mehr...

    edit:
    Hab ich noch vergessen, die Stiefel. Sie sind "modern".
    Das bedeutet sie sind nach modernen Richtlinien gefertigt, sind aber trotzdem handgemacht und komplett aus Leder, das einzige störende ist eine Kunststoffkappe.
    Also ganz schrecklich sind die auch nicht. Wobei ich mir schon ein paar schöner Schuhe in den Kopf gesetzt habe.
    Zur Lederhose noch: die hab ich, ist die alte von meinem Vater und meine Pfadihose. Ist perfekt gegen Wind und Wetter. Und das einzige unambientige sind mMn die Knöpfe und der Reisverschluss. Und darüber hängt das Hemd

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