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  1. #1
    Saraziel
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    Friedrich von Weinberg (Ritter)

    Hey Leute!

    Nachdem ich meine erste Con im November mit einem unausgereiften Söldner überstanden habe, möchte ich euch nun meinen (wie in einem anderem Thread schon angekündigt) ersten Charakter vorstellen. Dabei habe ich mich an diesem Charakterbogen (http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?CharakterBogen) und dieser Chraktercheckliste (http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....kterCheckliste) orientiert.
    Ich habe überlegt, ob Fließtext oder Stichpunkte und habe mich für letzteres entschieden, da es nicht so schnell langweilig wird und übersichtlicher ist. Nun dann:

    Name:
    Friedrich von Weinberg

    Herkunftsland: Avarien

    Rasse:
    Mensch

    Beruf: Ritter

    Fertigkeiten: / (muss ich noch mal schauen)


    1. Kinheit/ Jugend

    - Friedrich ist der zweite Sohn von Albrecht v.W. und Martha v.W.
    - Bruder: Adalbert (3 Jahre älter)
    - Seit Generationen ist der Vater bzw. ein Sohn Ritter
    - Aufgewachsen auf dem Land in einem Dorf (ehemalig als Lehen erhalten; viele Generationen zuvor)
    - Das Dorf heißt Weinberg, es lebt vom Weinanbau; daher der name
    - Stand: niederer Adel
    - Der Vater ist vor zwei Jahren im Kampf für seinen Lehnsherrn umgekommen (samt Lehnsherr). Das hat Friedrich hart getroffen. Er wollte die Ausbildung zum Ritter erst abbrechen. Nicht weil er Angst hatte, auch zu sterben, sondern weil er psychisch natürlich schwer belastet wurde. Nachdem sein Herr mit ihm redete und seine Mutter (was ausschlaggebend war) wollte, das er die Ritterlinie fortführt, entschied er sich weiterzumachen.
    - Bruder Adalbert hat als der Ältere das Erbe erhalten und hatte zuvor eine geistliche Laufbahn eingeschlagen
    - Die Mutter hat viel Wert auf ceridische Tugenden gelegt, dem Vater war wichtig, dass er ein gutherziger, aufrechter Mann wird
    - Friedrich hatte ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern, mit dem Bruder gab es in jungen Jahren öfter Streit bei gemeinsamen Spielen (nicht bei körperlichen, Adalbert war kein Freund des Kräfte messens, wie seine Mutter)
    - Friedrich hat oft mit den Söhnen der untergebenen Bauernfamilien geringt und gekämpft; zwar hat er nicht immer gewonnen, aber er hat stets Mut und Kampfgeist gezeigt. -> Mut, Kampfgeist
    - Er hat versucht, den Kindern zu helfen (mehr Essen, hat auch schon mal auf dem Feld mitgeholfen) -> Hilfsbereitschaft
    - Viele Rittertugenden vom Vater gelehrt bekommen
    - Friedrich hat die ceridischen Werte von der Mutter gelehrt bekommen (Familie ist sehr ceridisch)
    - Mit 7 Jahren haben ihn seine Eltern dann zu einem Ritter geschickt, damit er eines Tages auch einer wird und die Ritterlinie der Familie fortführt (dies war beiden Eltern wichtig, damit er die ceridischen Werte pflegen kann und durch die Rittertugenden zum Vorbild wird und versuchen kann die Welt zu verbessern)
    - Mit 14 Jahren wurde er zum Knappe ernannt, nachdem er sich als Page gut geschlagen hatte (er zeigte gutes Benehmen genegnüber Anderen Menschen, besonders Damen und kannte die ceridischen Werte durch die Mutter gut)
    - Währenddessen war Adalbert Schüler im Kloster
    - Die Ausbildung als Knappe war hart für Friedrich, er stand nicht selten kurz vor dem Ende seiner Kräfte, doch sein Kampfgeist hat ihn meist noch geholfen die geforderte Aufgabe zu Ende zu bringen
    - Friedrich hatte die normalen Aufgaben eines Knappen zu erfüllen: Seinem Herrn die Rüstung anlegen, Waffen pflegen, Ihn in den Krieg begleiten (was während seiner Ausbildung nicht der Fall war), zu Turnieren begleiten (z.B. das Pferd einführen und eine neue Lanze reichen). Außerdem lernte er den Umgang mit Schwert, Schild, Straitaxt und Streitkolben.
    - Friedrich freute sich zu hören, als sein Herr verkündete, dass er an einem Turnier teilnimmt und Friedrich ihn begleiten sollte. Ihn haben Turniere schon immer fasziniert. Er fand die prächtigen Verzierungen und den ehrenhaften Kampf Mann gegen Mann selbst als kleines Kind toll. Besonders begeistert war er, dass er an dem Melee teilnehmen durfte (ein Massengetümmel zwischen zwei Gruppen, ohne jedoch den Gegner zu töten)
    - Sein Herr schnitt bei dem Turnier mittelmäßig ab, während Friedrich im Melee Mut und Kampfgeist zeigte. Es zeigte sich, dass das Training mit dem Schwert schon gelohnt hat, dennoch war er den Rittern (was den Großteil darstellte) weit unterlegen. Friedrich war dennoch zufrieden, denn er hat erste Kampferfahrungen sammeln dürfen (auch wenn es kein Ernstfall war)
    - Der weitere Verlauf folgt am Ende, da dieser dann den Ausgangspunkt für die Darstellung auf Cons ist.


    2. Sozialverhalten

    - Friedrich hatte ein paar der Bauernsöhne als Freunde und die zwei Söhne einer befreundeten Adelfamilie (seine Eltern hätten es auch nicht gern gesehen, wenn er nur Leibeigene der Familie als Freunde gehabt hätte; Friedrich sah jedoch keinen Unterschied zwischen Arm und Reich außer dem Reichtum eben)
    - Sein Auftreten war stets selbstbewusst, aber er war bei neuen Personen und Orten, die er nicht kannte, zuerst vorsichtig.
    - Mit großen Menschenmengen hatte er nie wirklich Erfahrungen gemacht, da seine Familie auf einem Dorf lebte und die Leibeigenen meist nicht mit ihnen zusammen in einer Masse standen
    - In Sachen Liebe hat er als Junge im Alter von 12 Jahren erste Erfahrungen gemacht, wenn man in dem Alter schon von Liebe sprechen kann. Jedenfalls hat er etwas für ein Mädchen auf der Burg seines Herrn empfunden. Man kann sagen, das weibliche Geschlecht ist seine Schwachstelle: Er ist war sehr schüchtern Mädchen gegenüber. So hatte er es auch nicht geschafft, dieses Mädchen näher kennen zu lernen. Im Laufe der Jahre hat es sich gebessert, auch durch den Kontakt zu den Frauen auf der Burg. Trotzdem ist er immer noch eher schüchtern. Aber er war stets höflich zu Damen. (diese Schüchternheit, die ein bisschen besser geworden ist, spiegelt mich auch ind er Realität wieder, deshalb werde ich da keine Probleme mit der Darstellung haben)
    - Ängste: Er hat Angst, dass auch seine Mutter stirbt. Er möchte nicht beide Elternteile so früh verlieren. Aber bei seiner Mutter kann er sich mehr in Sicherheit wiegen, da sie ja nicht kämpft und sich auch einen Arzt leisten kann, wenn sie krank wird. Da hätte sie immer noch größere Chancen zu überleben als das gemeine Volk. Außerdem ist ihm auch wichtig, dass es seinem Bruder gut geht. Er hätte übrigens gewollt, dass sein Bruder sich auch zum Ritter ausbilden lässt, aber wie schon gesagt, das kämpferische war noch nie seins.
    - Friedrich mag den Wald, doch Burgen findet er interessanter. Er hat als Junge oft mit seinem Vater eine Burg in der Nähe besucht (bis er dann mit 7 Jahren praktisch jeden Tag eine sehen konnte)
    - Friedrich respektiert andere Menschen und erwartet auch Repekt ihm gegenüber. Menschen jeoch, die die ceridischen Werte verletzen (bsw. Wehrlose überfallen) kann er nicht mehr so respektieren, wie er es bei anderen tut. Dennoch würde er diese nur im Notfall töten. Friedrich hat noch nie getötet und würde es nur im Notfall tun, oder wenn sein Herr es ihm befiehlt.
    - Friedrich kann sich mit männlichen Menschen schnell anfreunden, jedoch hat er Probleme bei weiblichen.
    - In Diskussionen hat er meist einen klaren Standpunkt und versucht diesen so gut es geht mit seinen Argumenten zu verteidigen.


    3. Religion/ Glauben

    - Friedrich ist ein Cerid
    - Er glaubt an "den Herrn" und schätzt die ceridischen Werte
    - Friedrich hat von seiner Mutter gesagt bekommen, er solle jeden Tag beten, am besten vor dem Schlafen gehen. Sein Vater hat ihm erzählt, er habe immer für die Schwachen und Wehrlosen gebetet, er hat gebetet, dass "der Herr" seine Klinge in der Schlacht führen möge und dass "der Herr" bestimme, wem der Sieg geschenkt wird. Friedrich hat in jungen Jahren für Frieden und Gesundheit aller Menschen gebetet. Als Knappe dann, hat er auch den zweiten Teil seines Vaters mit einbezogen, denn was wäre, wenn ein Krieg während seiner Ausbildung ausbrechen würde und er seinen Herrn in die Schlacht begleiten muss?
    - Jetzt ist es so, dass Friedrich jeden Abend betet und es noch einmal vor einer möglichen Schlacht, Kampf oder Turnier tun würde.
    - Friedrich glaubt, dass "der Herr" für jeden Menschen einen Weg vorrausbestimmt hat, er glaubt also an Schicksal. Er wird seinen akzeptieren, "der Herr" wird seinen Grund haben.


    4. Motivation des Charakters

    - Mit 21 Jahren hatte er die harte Ausbildung zum Ritter überstanden und wurde zum Ritter geschlagen. Er war überglücklich und froh, die Linie fortführen zu können und wollte seiner Familie (besonders seinem verstorbenen Vater) Ehre machen. Als Ritter durfte er sich dann Friedrich von Weinberg nennen.
    - Friedrich hatte kaum Geld, da sein älterer Bruder damals das Erbe erhalten hat. Dieser jedoch war so gütig, um Friedrich das nötigste seiner Ausrüstung zu bezahlen. Friedrich wollte Ruhm und Ehre erlangen, um wie schon gesagt seiner Familie Ehre zu machen. Deshalb wird er zum fahrenden Ritter, um Geld und Ansehen zu erlangen.

    Sein Ritterschlag ist nun eine Woche her und Friedrich von Weinberg macht sich nun auf, um die große weite Welt kennen zu lernen und zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Er wird nach Turnieren und anderen Möglichkeiten suchen, um sich für einen Adligen zu empfehlen, der ihn möglicherweise das Angebot, ein Vasall zu werden, bringen wird.
    So zieht Friedrich von Weinberg los und schwört seiner Mutter und Bruder, dass er eines Tages zurückkehren wird und seine Familie stolz auf ihn sein werden...




    Das Konzept ist sicher noch offen für Details, aber ich denke für den Anfang ist es nicht schlecht.
    Ich bin momentan dabei, mir meine Ausrüstung zusammenzukaufen:

    - Wappenrock (hab ich)
    - Gambeson (hab ich)
    - Kettenhemd (hab ich)
    - Schwertscheide mit Gehänge (hab ich)
    - Wattierte Bundhaube (hab ich)
    - Topfhelm (hab ich)
    - Schild mit meinem Wappen drauf (hab ich)
    - Schwert (hab ich)

    Spätere Anschaffungen:

    - Helmdecke (lass ich vom tapferen Schneiderlein machen und hoffe, dass sie es zwischen ein paar Projekte schieben kann)
    - Kettenbeinlinge
    - Kettenhandschuhe
    - Kopfbedeckung (wahrscheinlich ein Chaperon, dann auch vom tapferen Schneiderlein
    - und eine Komplette Zivilgewandung (die ich zum CoM 2011 hoffentlich haben werde)



    Soweit erstmal von mir. Ich freue mich über Feedback und bin offen für konstruktive Kritik.


    LG
    Saraziel

  2. #2
    Cathal
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    Ganz schnell nur überflogen, weil grad nicht viel Zeit, daher hier nur eine kurze Meinung dazu:

    Erstmal scheinst du dir ja richtig Mühe gegeben zu haben!
    Dann fällt mir auf Anhieb ein ganz großes Mach-Das-Auf-Gar-Keinen-Fall-Nie-Niemals auf: Darstellung einer Realreligion! Mach das bitte niemals auf einer Con! Das kann nur schiefgehen! Ein stark gläubiger Mensch, der im Spiel mit seiner Realreligion konfrontiert wird kann in massive Gewissenskonflikte kommen! Siehe auch TuDasNicht im LarpWiki. Stattdessen möchte ich dir das Ceridentum ans Herz legen. Das ist ans Christentum angelehnt, es muss aber kein echtes Liturgisches Material verwendet werden, es gibt auch Unterscheidungsmerkmale, man muss keine echte christliche Symbolik nutzen etc. pp. Siehe auch WarumCeridentum und das Ceridentumwiki.

    Edit: Achja. Gepolsterte Bundhaube würde ich noch zur Ausrüstung setzen. Ist nicht sehr teuer in der Anschaffung und macht gerade das längere tragen eines Helmes (z.B. im Kampf) ungemein komfortabler. Wenn du eh im Zeughaus bestellst, dann schau dir mal die hier an.
    Nächste Con: t.b.a

  3. #3
    Saraziel
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    Zitat Zitat von Cathal
    Edit: Achja. Gepolsterte Bundhaube würde ich noch zur Ausrüstung setzen.
    Hab ich schon. (im Post editiert)

  4. #4
    Schwannis
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    HRR und Christentum rauslassen.
    Schwannis vult!

  5. #5
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    Was Cathal und Schwannis sagen - Christentum ist keine gute Idee, und die Herkunft aus dem HRR zumindest...unnötig.

    Was mir als Herkunftsland da einfallen würde wäre Avarien in Lyrien - Die sind technisch ungefähr auf dem Stand des Hochmittelalters und dazu Ceriden.

    Daß Du Dein Alter 3 Jahre hochsetzt um eben den Ritterschlag schon erhalten zu haben finde ich schon in Ordnung - auch wenn man generell seine LARP-Charaktere eher nicht älter oder jünger als sich selbst machen sollte.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    Awatron
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    Was die anderen Sagen. OT Realia sind großes No Go. Du kommst aus dem HRR und bist Christ? Und was sagst du dann zu Elfen, Zwegen, Orks und Ceriden? Warum muss es unbedingt das HRR sein?
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  7. #7
    Saraziel
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    Gut, ich muss ja nicht das Christentum anpreisen. Wenn ich zu Gott bete, könnten das sicher viele IT-Religionen sein. Trotzdem kann ich doch für Verschonung der Schwachen und Wehrlosen, Frieden und Erfolg im Kampfe beten, oder?

    HRR? Naja, wie man an den Namen hört habe ich mich daran angelehnt. Und da ich nun mal deutsch bin, möchte ich keinen frazösischen Ritter spielen.

    Aber anscheinend sollte man sich sowieso einen deutsch klingenden Namen zulegen. Dann nehme ich halt Avarien als Herkunftsland und Ceridentum als Religion.

  8. #8
    Awatron
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    Nichts gegen die Ideale an sich. Aber alles, was es halt in Echt gab/gibt passt einfach nicht IT.

    Gut, ich muss ja nicht das Christentum anpreisen. Wenn ich zu Gott bete, könnten das sicher viele IT-Religionen sein. Trotzdem kann ich doch für Verschonung der Schwachen und Wehrlosen, Frieden und Erfolg im Kampfe beten, oder?
    Und das muss Jesus sein? Ein von dir erfundener oder etwas verbreiteter, aber dennoch erfundener, Glaube tuts nicht?

    HRR? Naja, wie man an den Namen hört habe ich mich daran angelehnt.
    Nein, nicht angelehnt. Du hast geschrieben, er kommt aus HRR. Das ist für micht nicht "angelehnt".

    Und da ich nun mal deutsch bin, möchte ich keinen frazösischen Ritter spielen.
    Zwingt dich auch niemand. Aber da du Deutscher bist, möchtest du im LARP deutsch sein? Sicher, dass LARP für dich das richtige ist? Gibt ja noch andere Freizeitvereine. Nicht bös gemeint, aber wenn du jetzt sagst "Ich bin deutscher Ritter und komme aus dem Heiligen Römischen Reicher deutscher Nation" und dann kommt einer und sagt "Und ich bin Elf.", was dann? Niemand schreibt dir was vor. Nimm ruhig einen deutschen Namen, komme aus einer deutsch klingenden Gegend. Aber um Himmels Willen, was ist so schwer daran, ein anderes Land zu erfinden?

    ber anscheinend sollte man sich sowieso einen deutsch klingenden Namen zulegen.
    Hä? Wieso sollte man? Oder wieso sollte man nicht, falls du keinen meintest?

    Dann nehme ich halt Avarien als Herkunftsland und Ceridentum als Religion.
    Wie gesagt, niemand zwingt dich.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  9. #9
    Chevalier
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    Zitat Zitat von Saraziel
    Gut, ich muss ja nicht das Christentum anpreisen. Wenn ich zu Gott bete, könnten das sicher viele IT-Religionen sein. Trotzdem kann ich doch für Verschonung der Schwachen und Wehrlosen, Frieden und Erfolg im Kampfe beten, oder?

    HRR? Naja, wie man an den Namen hört habe ich mich daran angelehnt. Und da ich nun mal deutsch bin, möchte ich keinen frazösischen Ritter spielen.

    Aber anscheinend sollte man sich sowieso einen deutsch klingenden Namen zulegen. Dann nehme ich halt Avarien als Herkunftsland und Ceridentum als Religion.
    Es gibt viele IT-Religionen die sich rein gefühlsmäßig an das Christentum anlehnen. Ebenso wie es viele LARP-Länder gibt, die von dem Hintergrund sehr "deutsch" geprägt scheinen. Da fidnest du sicher was, auch wenn es nicht gleich Avarien oder Lyrien ist.

    Du solltest natürlich am besten auch Verantwortliche bzw. Spieler dieser Länder dann mal dazu befragen. Oftmals können die dir dann auch weiterhelfen, umd einen Charakter glaubwürdig zu gestalten.
    ...

    Bardengauer Fest, 14.-16.10.2016 (Chevalier Victor Henri de Nemour)
    Der Spalt unter der Tür (Cthulhu-Horror), 18.-20.11.2016 (Wilhelm Friedrich Richter, Reiseautor)

  10. #10
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    Hallo Saraziel,

    erstmal finde ich es gut, dass du dir offenbar Gedanken gemacht hast, und so eine ausführliche Charakterstory verfasst hast. Im großen und ganzen sehe ich auch erstmal keine großen Schnitzer, ein paar Kritikpunkte hätte ich aber doch.

    Als erstes wäre da die Sache mit dem Christentum. Auch wenn ich der sehr dogmatischen Formulierung von Cathal und den dargelegten Gründen nicht unbedingt 100%ig zustimme, gebe ich ihr in der Grundaussage erstmal recht: Ein christliches Konzept ist im Fantasylarp meist keine gute Idee, das würde ich ändern. Für mich ist der Hauptgrund, dass es normalerweise nicht zum Setting passt: Wo liegt in einer Welt zwischen Elfenkönigreichen und Orkstämmen Jerusalem, wo Rom? Welches Auftreten hat Jesus, wenn andere Fantasy-Götter tagtäglich auf Erden wandeln, Avatare erschaffen und Blitze werfen? Als realhistorisches Element würde ich deswegen das Christentum nur vor realhistorischen oder daran angelehnten (Artussage etc.) Hintergründen verwenden.

    Als zweites wäre da, dass der Charakter zwar recht ausführlich beschrieben ist, eigentlich aber alle genannten Charakterzüge auf "Default" stehen: Der Charakter ist normal umgänglich aber nicht leichtgläubig oder schwatzhaft, im üblichen Rahmen hilfsbereit aber nicht aufopfernd, kämpft bereitwillig aber nicht tollkühn, selbstbewusst aber nicht arrogant, volksnah aber nicht bäuerlich und so weiter, eben alles so, dass man sagen würde: Das ist "normal". Meiner Meinung nach fehlen da noch ein paar Dinge, in denen er eben nicht ist wie jeder andere, die Befolgung ritterlicher Tugenden zum Beispiel erfordern normalerweise schon, dass man die bequemen Wege der Alltäglichkeit mal durchaus ein Stück verlassen muss. Auch in Sachen Standesbewusstsein, Treue und Moralcodex und dem erhältnis zu Religion und weltlichen Dingen sollte sich meiner Meinung nach ein Ritter, auch wenn er nur Sohn eines einfachen Landadligen ist, schon ein bisschen von Alrik Abenteurer unterscheiden.
    Vor allem ist immer die Frage: Wie äußert sich das ganze im Spiel? Die angesprochenen Gebete morgens und abends und vor wichtigen Ereignissen finde ich z.B. gut, solche Dinge meine ich.

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