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  1. #1
    matthaius
    matthaius ist offline
    Grünschnabel

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    Charakterkonzept Handelsagent /-bote (Abenteurer)

    Also erstmal möchte ich vermelden dass ich keinerlei Erfahrung in Sachen LARP habe mich allerdings schon länger dafür interessiere. Leider fehlte mir bisher das Geld an einem teilzunehmen und das wird wohl noch länger so bleiben. Desweiteren darf ich wegen gesundheitlichen Gründen auch keinen Autoführerschein machen, was eine Anreise erheblich erschwert. Dennoch plane ich seit geraumer Zeit an einem Charakter der an mehrere Romanfiguren und einem ehemaligen DSA-Charakter angelehnt ist. Ich möchte hierzu eure Meinung hören. Danke.

    Name:
    Lupold Kollup

    Hintergrund:
    Ich, Lupold Kollup, wurde vor 25 Monden als zweites Kind von Valerius und Richhildt Kollup geboren. Von ihrem Landsitz aus leiteten meine Eltern einen gut laufenden Tuchhandel. Demensprechend wohlhabend waren sie auch. Mein Bruder Walerich interessierte sich schon sehr früh für das Geschäft meines Vaters und so war es nicht verwunderlich dass er eines Tages, auch da er der Erstgeborene war, das Geschäft übernehmen würde. Auch ich lernte recht viel von einem privaten Schulmeister, wie das Rechnen, Schreiben und Lesen. Mehr und mehr jedoch wurde mir das alles zu langweilig und ich hielt mich immer öfter im Freien auf, lieber beschäftigte ich mich mit dem Lesen alter Sagen, Legenden und Abenteuergeschichten. Oft saß ich noch abends in Schenken und lauschte den Erlebnissen der Reisenden.
    Ich war gerade 17 geworden als dies dem Vater zu bunt wurde. Verständlich denn ich fehlte immer öfter beim Unterricht, wie mein Lehrer meldete. Beide machten sich aber eigentlich nur Sorgen. Dennoch schickte mich mein Vater zu einem entfernten Verwandten der sehr weit weg wohnte um bei ihm die angebrochene Lehre zum Kaufmann, die man für mich geplant hatte, abzuschließen. In wie weit Reinholdt Buchekker mit mir verwandt sein sollte erfuhr ich nie. Allerdings verspürte ich zu ihm schon von Anfang an einen besseren Draht als zu meinem leiblichen Vater. Nicht wie mit Valerius abgesprochen ließ mir Reinholdt meine Bücher und dennoch unterrichtete er mich täglich. Es machte auch mehr Spaß da ich dadurch nicht so sehr unter Druck stand.
    Es war einer dieser gemütlichen letzten Stunden des ausklingenden Abends vor dem nur noch leicht flackerndem Kaminfeuer als Reinholdt ein ernsteres Gespräch mit mir suchte. Er offenbarte mir dass er trotz meiner mittlerweile doch guten Bildung der Überzeugung sei dass ich mich nicht in ein Handelshaus hinter den Schreibtisch gehöre. Er reichte mir mehrere Dokumente und sprach: „Du weist dass mein Agent Berengar zur Zeit im Fieber darniederliegt. So habe ich keinen mehr der seine Aufgaben übernehmen könnte. Lupold, ich möchte dass du seine Arbeit übernimmst und diese fünf Pergamente zu den Empfängern bringst um neue Handelsverträge zu schließen. Ich spüre doch wie sehr es dich in die Ferne zieht.“ Meine Augen leuchteten voller Freude und Spannung und so sagte ich zu. Gleich am nächsten Morgen würde es losgehen. Reinholdt überließ mir ein paar Münzen mit denen ich mich in Herbergen einmieten konnte, genug Proviant, ein Schreiben das mich als Handelsagent auswies, Tinte, Feder und Pergament. Zu guter Letzt überreichte er mir noch ein in leder gebundenes Büchlein und sagte: „Tu mir den Gefallen und schreibe alles auf was du erlebst, meine letzte Reise ist schon sehr lange her und wenn du zurückehrst möchte ich von deinen Abenteuern lesen.“ Ich gab ihm mein Versprechen und stand somit vor meinem größten Abenteuer.

    Kleidung:
    Eher an die venezianische Mode des 15ten Jhd. angelehnt, soll heißen: grünes Leibhemd braune Weste, zweifarbige möglichst enge Hose mit der stilistisch ausstaffierten Schamkapsel, knielanger einfacher Gehrock und eine Schecke für festlichere Anlässe, (keine Angst ich kann nähen und habe vor kurzem ne Menge passenden Stoff von meiner Oma geerbt die vor Jahren eine Schneiderei betrieben hat), als Kopfbedeckung dachte ich an eine Filzkappe mit Straußenfeder bzw. an einen Filzhut.


    Ausstattung:

    5 vorgefertigte Verträge, 1 Lederbüchlein, Feder, Tinte, Pergamentblock, Pfeife + Tobak, Proviantbeutel, Gürteltasche, Essmesser und Essdorn, Geschirr (Humpen und Holzteller), Wolldecke zum draußen pennen und eine große Tasche damit das ganze reinpasst. Zur eigenen Sicherheit trage ich noch ein Messer bzw. Dolch mit mir rum. Rüstung gibts aber keine da das nicht ins Konzept passen würde.[/b]

  2. #2
    victorio
    victorio ist offline
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    [smilie=pdt_piratz_21.gif] ! Ich finde es sehr schön und gut das man erfährt wieso dein Char zur Reise aufbricht .
    der einzige Manko ist bei mir, dass ich finde das der Vorname "Lupold" nicht so "merkbar" ist und daher könnte ich dir raten Lupold in " Leopold" um zunennen (Vorschlag)


    lg
    victorio
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  3. #3
    Cartefius
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    Finde ich durchgehend solide, die Story ist schlicht und glaubwürdig und hält genug Möglichkeiten offen.

    Als einziges Problem würde ich eventuell sehen, dass der Charakter über wenig selbstgenerierte Spielansätze verfügt, da er kaum spielrelevante Fähigkeiten hat und auch wenig Grund, um auf andere Charaktere zuzugehen und mit ihnen zu interagieren. In wieweit das problematisch wird, hängt aber stark von dem jeweiligen besuchten Con und deinen Spielvorlieben ab.

  4. #4
    Aeshma
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    der einzige Manko ist bei mir, dass ich finde das der Vorname "Lupold" nicht so "merkbar" ist
    Sagt jemand mit dem Namen victorio

    Name finde ich durchaus ok.

    Allgemein klingt es sehr solide, nur hast du eben wirklich wenig Anspielpunkte. Sowohl deine Mitspieler als auch der Charakter haben auf dem Standartcon wenig berührungspunkte fürchte ich.

    Grüße
    Aeshma

  5. #5
    victorio
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    @ Aeshma : mein Nickname kann man sich gut merken


    lg
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  6. #6
    matthaius
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    Also das Problem mit dem Einstieg ist mir durchaus bewusst. War in meiner DSA-Runde damals auch eher kompliziert. Bis sich dann herausstellte dass es jene neuen GEschäftspartner meines Verwandten nicht gab und er mich nur durch einen Trick in die Welt hinausgeschickt hat, damit ich was erlebe. Hätte mich das selbst nie getraut.

  7. #7
    Gerwin
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    Hi. Zwei Dinge erst einmal (nach so viel Lob ). 15 Jahrhundert empfinde ich persönlich schon fast als die äußerste Grenze des möglichen. Die Mode dieser Zeit weicht dann doch extrem stark von dem ab was ich unter einen schönen Larp verstehe (meistens zumindest). Aber dass ist persönlicher Geschmack.

    Eher störend ist diese
    Zur eigenen Sicherheit trage ich noch ein Messer bzw. Dolch mit mir rum
    Idee. Eigenartiger Weise will sich jeder Larpanfänger unbedingt verteidigen können. In gewisser Weise verständlich. Mit einen Latexmesser auf Con zu fahren um sich zu verteidigen hat aber ungefähr soviel Sinn wie in aktuellen Kriegsgebieten mit einen Taschenmesser aufzutauchen und sich zu denken "ich bin MacGyver..ich schaffe das schon". Nämlich keinen. Entweder du nimmst eine ernstzunehmende Waffe mit wenn du dich wirklich verteidigen musst, oder du lässt dich verteidigen bzw. hast ein paar Kupferstücke dabei die du immer schnell an entsprechende Profis weitergeben kannst. Letztere Alternative erscheint mir irgendwie immer logischer.

    Gruß

    Gerwin

    ansonsten....gebe ich den anderen Recht.

  8. #8
    victorio
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    @Gerwin: die erste Variante geht ! man müsste zwar Meucheln und versteinern und Schweigen können, aber es geht xD . 1. magisch den Gegner versteinern, dann Schweigen auf ihn ballern und zum Schluß von hinten kommen und Morcheln... oder man ist einfach Tyren Nightfire!!!


    lg
    victorio <<<< der das noch nie ausprobiert hat
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  9. #9
    Kelmon
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    15. Jahrhundert sollte "äußerste Grenze" sein? Naja, gut, nach Gerwin's Geschmack eben . Sowas (Ende 15. Jhd) ist in meinem Spielumfeld jedenfalls völlig normal, und es wird auch noch deutlich "später" - Renaissance und Barock. Eher ist die "Sackmode" des Hoch- und Spätmittelalters da seltener, aber keinesfalls schlecht angesehen.
    Es kommt eben darauf an, wo und mit wem Du spielst. Wenn Du den Charakter als DSA-Charakter spielen willst ist die Mode jedenfalls prima für Garetien.

    Was Waffen angeht: Zwar ist richtig, daß derjenige, der nicht in Kämpfe verwickelt werden will, keine Waffe tragen sollte, aber diese Regel bezieht sich idR. nicht auf sowas wie kleine Messer oder Dolche - es dürfte allgemein bekannt sein, daß sowas keine irgendwie effektiv einsetzbare Waffe ist.
    Soll es tatsächlich eine Waffe sein, mit der Du Dich verteidigen kannst, würde ich zu etwas wie einer Schiavona raten. (oder einem Rapier, aber das ist dann vielleicht schon ein bisschen "spät" für Dich.

    Zum Tuchhandel der Eltern: Denk daran, daß die Kleidung dann auch gerne entsprechend opulent ausfallen kann.

    Zur Geschichte: Statt der vorgefertigten Verträge - wie wäre es, wenn Dich Dein Vater stattdessen ausgeschickt hat, um eben Handelsverbindungen zu finden? Hier und da treten auch mal Kaufleute auf, die Du eben mit solchen Dingen gut anspielen kannst. So wie es ist läufst Du ja nur Personen hinterher, die Du im Spiel nie antreffen wirst.
    Und ich würde ebenfalls sagen, daß eine "Sekundärmotivation" ganz sinnvoll wäre. D.h. was will Dein Charakter erleben, abgesehen vom Auftrag des Vaters?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Aeshma
    Aeshma ist offline
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    victorio tu uns bitte einen gefallen.

    Ist ja wirklich schön, dass du dich hier so rege beteiligst, ehrlich!
    Aber hin und wieder solltest du dir überlegen ob es in den Kontext passt.

    Meinst du, dass der Threadersteller anstrebt die von dir genannte (mMn sehr eklige) Variante zu spielen? Ich glaube eher nicht.

    @Zeit
    Also ich habe da noch wenig Probleme

    @Verträge
    Würde auch sagen, dass neue Beziehungen finden UND alte pflegen eine bessere Idee ist.

    @Waffe
    Ein Werkzeug ist immer ok. Aber das sollte dann auch eher wie eins aussehen. Nur mit nem Dolch, kannst du auch gleich ohne laufen. Verteidigen kannste dich damit nich

    Grüße
    Aeshma

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